Alex Marshall Blut aus Silber

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Inhaltsangabe zu „Blut aus Silber“ von Alex Marshall

Das neue Fantasy-Epos aus den USA! Mit »Blut aus Silber« beginnt eines der größten Fantasy-Abenteuer unserer Zeit: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Doch als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie ... »Blut aus Silber«, das Fantasy-Debüt des amerikanischen Autors Alex Marshall, eroberte den US-Buchmarkt gleich nach Erscheinen im Sturm.

Krieg, Hochzeit und Legenden zu viel blut und krieg für mich

— sille72
sille72

Leider etwas langatmig

— Hiki
Hiki

Nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Fand den Stil völlig unpassend, die Handlung zäh + langweilig und alle Charaktere völlig unsympathisch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Hier kommt es sehr auf den Geschmack des Einzelnen an, passt es, dann wird das Buch sich einem facettenreich offenbaren!

— LeFaBook
LeFaBook

Mit viel Ausdauer und als extremer Fantasyfan ist dieses Buch bestimmt ein Treffer. Mich hat es leider zu sehr angestrengt.

— MissStrawberry
MissStrawberry

Kein Kapitel endet, wie erwarte. Dazu, humorvoll. Ich bin begeistert,

— Ancareen
Ancareen

Ein sehr spannendes Fantasyabenteuer, dessen Hauptcharakter mir aber eher unsympathisch war

— Artemis_25
Artemis_25

Leider hab ich nicht in diese umfangreiche Geschichte hineingefunden und nach ca. 170 Seiten erst mal aufgehört...

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

umfangreicher Auftakt. leider sehr verwirrden, langartmig und ohne Spannung

— Engel1974
Engel1974

war leider so gar nicht mein Fall...

— nicigirl85
nicigirl85

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  • Grauenhaft? Aushaltbar? BLUT AUS SILBER ist unberechenbar und kaum richtig einzuschätzen!

    Blut aus Silber
    Sardonyx

    Sardonyx

    09. December 2016 um 08:51

    Zosia, die Anführerin der Kobaltblauen Kompanie, war einst die größte Kriegerin aller Zeiten, ein blauhaariges Symbol des Widerstands und Freiheit - bis Königin Indsorith, die Herrscherin des Scharlachroten Imperiums, vor zwanzig Jahren angeblich Zosia in einem Duell besiegte und Zosias Leib auf Felsen zerschellte ... Angeblich, denn in Wirklichkeit hat sich Zosia zurückgezogen und versucht, ein Leben als gewöhnliche Ehefrau zu leben. Trotzdem treten unerwartet die Machtkämpfen zwischen dem Scharlachroten Imperium, Raniputri und den Makellosen Inseln in Zosias Leben, als ihr friedliches Dorf zerstört wird. Zosia, möge sie von allen Teufeln verdammt sein, will nur noch eins: Rache, ihre Feinde in Blut ertränken und ihre alten Verbündeten wieder bei sich haben.Überall regen sich die Legenden aus den alten Kriegen: auf den Makellosen Inseln soll die junge Prinzessin Ji-hyeon die ehrgeizigen Pläne ihrer Väter erfüllen, ein verbitterter Scharlachroter Oberst Hjortt ist auf der Jagd nach Zosias Schurken und Portolés, eine Dienerin der Kirche der Schwarzen Kette, muss inmitten dieser Zeiten von Teufeln und Helden lernen, was Glaube wirklich bedeutet ...,,Blut aus Silber" von Alex Marshall (ein Pseudonym; wer dahinter steckt, weiß man nicht exakt) habe ich mich, ehrlich zugegeben, mit viel Skepsis genähert, Skepsis, die von den vielen nicht gerade überzeugten Rezensionen herrührt. Für gewöhnlich versuche ich, mich nicht zu sehr von Rezensionen beeinflussen zu lassen, besonders im Falle von ,,Blut aus Silber". Der Klappentext verspricht nämlich eine außergewöhnliche Geschichte nicht darüber, wie die Protagonistin zur Königin/Kriegerin aufsteigt - sondern darüber, wie sie aufgegeben hat, normal altert und dann mit Rachewünschen im Herzen zurückkehrt. Und das Cover, oh mein Gott, habe ich schon erwähnt wie fantastisch das Buch aussieht?!Als ich dann doch mit dem ersten Band der ,,Das Scharlachrote Imperium"-Reihe angefangen habe, fiel mir als erstes auf, wie schleppend sich die Handlung in die Länge zieht - akute Einschlafgefahr! Die ersten Kapitel sind wirklich eine Qual durch die Buchseiten mit lauter überflüssigen Gedanken von allen Nebenfiguren. Was geht es den Leser arg an, zu wissen, dass Efrain Hjortt ein Katzenmensch ist? Nichts gegen Katzen, aber WAS GEHT MICH DAS AN? Ausgerechnet an den Stellen, wo ich berennendes Interesse an wesentlichen Konflikten habe, wird auf unnötigsten Kleinkram eingegangen. Ich weiß nicht, wie oft ich die klassischge Facepalm-Geste deswegen machen musste ...Kaum aushaltbar, und trotzdem die traurige Wahrheit. Mist, dabei hatte ich doch so viele Erwartungen, freute mich auf das Buch - und jetzt diese Fast-Flop-Rezension zu schreiben fühlt sich an wie ein Tritt in den Magen 😢Musste Alex Marshall wirklich jeden Gedankengang seiner Figuren analysieren?! Das ist es, was ich an erster Stelle an ,,Blut aus Silber" so grauenhaft finde: auf 100 Seiten kann manchmal nichts passieren, außer viel überflüssigem Blablabla und dass einem Haufenweise nervige Charakteren vorgestellt werden. Klingt das nach Chaos? Nee, eher nach einem verwirrenden Riesenchaos!Richtig, wenn ich schon bei den Charakteren bin, fällt mir auf, dass ,,Blut aus Silber" vielleicht übersichtlicher gewesen wäre, hätte es eine verdammte Karte oder wenigstens einen simplen Personenverzeichnis gegeben! Das regt mich am allermeisten auf, neben der Tatsache, dass ich für NIEMANDEN hier etwas wie Sympathie empfinden konnte. Ich habe manche von ihnen sogar gehasst, denn Ji-hyeon ist eine miese, verwöhnte Zicke. Maroto und seine Bande abenteuerlustiger Adeliger sind wie ein schlechter Witz, den einer so oft erzählt, dass man am Ende am liebsten kotzen will. Zosia ist überhaupt nicht einzuschätzen, Griesgram ist mehr dümmlich als griesgrämig ...Um ,,Blut aus Silber" fertigzubekommen hätte ich sicher mehrere Monate gebraucht, gäbe es nicht inmitten dieser High-Fantasy-Katastrophe nicht gewisse Pluspunkte. Die brutale, komplex ausgearbeitete Welt passt perfekt zu Alex Marshalls grobem, von schwarzem Humor untermalten Schreibstil - das, muss ich einräumen, ist wirklich gelungen und hat mich oft zum Grinsen gebracht (immerhin etwas Positives). Auch die Art, wie Menschen Teufel zu versklavten Dienern machen können, hat mich noch lange nach dem Finale mit der epischen Schlacht beschäftigt. Es gibt hier eine Menge guter Ansätze, aber leider besaß der Autor nicht die richtige Feinfühligkeit, um daraus etwas Besseres zu machen - er hat sozusagen die besten Teile seiner Story erstickt, erwürgt, gefoltert und dann die halb lebendigen Überreste seinen grauenhaften Figuren und unnachvollziehbarer Handlung vorgeworfen, um alles k o m p l e t t zu vernichten. Sorry, wenn das jetzt sehr heftig klingt, aber es ist so: harsh but true.Alles in allem würde ich ,,Blut aus Silber" also überhaupt nicht weiterempfehlen, das Buch macht vom ersten Kapitel bis zum Epilog einfach keinen Spaß. Ich mag zwar ein paar Pluspunkte gefunden zu haben, aber klingen diese überzeugend genug, um bei euch Interesse zu wecken? Wohl eher nicht, und das ist gut so: es gibt schließlich viel, viel bessere Fantasy-Bücher!

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  • Krieg, Hochzeit und Legenden

    Blut aus Silber
    sille72

    sille72

    28. July 2016 um 13:11

              Das Cover hat mich nicht gelockt ist mir zu blutig. Es entspricht aber dem Titel und wird die eingefleischten Fans nicht abschrecken.  Im ersten Kapitel ist mir von zu viel Blut die Rede und von zu viel Krieg. Im zweiten Kapitel wird umgeschwenkt auf einen Abend der Verlobung wo eine gelangweilte Prinzessin aus den Feierlichkeiten ausbricht um Legenden nach zu spüren. Die Geschichte springt zwischen den einzelnen Ereignissen herum was einen zusätzlich noch verwirrt. Ich habe mich bemüht das Buch zu lesen und bin daran verzweifelt. Es ist natürlich eine art der Fantasy die mir leider nicht zusagt, ich hab es abgebrochen. Das Buch ist bestimmt etwas für Fans des Genres und kann denen auch empfohlen werden. Für mich ist es nichts.         

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  • Verwirrung pur!

    Blut aus Silber
    Naechtedurchleser

    Naechtedurchleser

    20. July 2016 um 16:39

    Ich habe mir einige der Rezensionen hier durchgelesen und kann den meisten nur zustimmen. "Blut aus Silber" hatte mich neugierig gemacht wegen dem tollen Cover und dem Klappentext. Erwartet habe ich eine tolle und mitreißende Fantasy-Geschichte, die mich über 800 Seiten hinweg fesseln kann. Leider haben sich diese Erwartungen nicht erfüllt. Man könnte auch sagen, ich habe die Geschichte einfach nicht verstanden. Deswegen kann ich jetzt leider auch nicht genauer auf den Inhalt eingehen. Wir befinden uns in einer Welt, die der Autor leider kaum erklärt mit Charakteren und noch mehr Charakteren, die ich ständig verwechselt habe und so vielen Handlungssträngen, dass ich nicht verstehe, wie sie zueinander passen. Dauernd habe ich gedacht, jetzt muss doch mal etwas passieren, was Sinn ergibt. Oder etwas erklärt werden. Aber nein, nach über 800 Seiten bin ich noch genau so ratlos wie zuvor und wesentlich verwirrter. Ein Lesevergnügen war das leider nicht und ich möchte diese Rezension nicht weiter in die Länge ziehen - dass das zu nichts führt habe ich immerhin aus "Blut aus Silber" gelernt.

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  • Leider etwas langatmig geraten

    Blut aus Silber
    Hiki

    Hiki

    24. June 2016 um 21:21

    Das Cover finde ich grandios. Einem Fantasybuch angemessen und doch hebt es sich von der Masse ab, wobei ich gewisse Ähnlichkeiten mit dem Originalcover zu „Red Queen“ von Victoria Aveyard sehe. Auch der Klappentext war interessant und ließen mich mit Spannung auf das Buch warten. Ich hatte mir erhofft, dass das Buch nach der Leseprobe schneller an Fahrt gewinnen würde, jedoch war dem nicht so und ich tat mir sehr schwer in die Geschichte hineinzufinden. Die vielen verschiedenen Perspektiven haben dies noch zusätzlich erschwert. Meiner Meinung nach wurden auch viel zu viele Details beigefügt, was das Buch unnötig in die Länge gezogen hat. Alles wirkt so beschreibend. Und die Spannung bleibt aus. Vielleicht wird die Geschichte ja noch spannender, sodass sie mich total mitreißt. Allerdings quäle ich mich gerade zu sehr durch die Story anstatt dass sie mir Spaß macht, also habe ich sie leider vorläufig abgebrochen. Aber aufgehoben ist ja bekanntlich nicht aufgeschoben und ich bin zuversichtlich, dass ich sie vielleicht irgendwann beenden werde. Es wirkt fast so, als wollte der Autor unbedingt etwas „Großes“ erschaffen, und dadurch wirkt so manches zu bemüht und macht es schwer die Geschichte weiter lesen zu wollen. Da liegt auch der Haken; ich glaube er wollte einfach zu viel und ist daran gescheitert. Ich frage mich, wer hinter diesem Pseudonym steckt. Anscheinend dürfte es ja schon ein großer Autor sein. Eine Karte wäre sehr schön gewesen um sich die Gegend besser vorstellen zu können (so wie es in vielen Werken üblich ist). Und über ein Personenregister hätte ich mich auch sehr gefreut. Beides wäre wirklich sehr hilfreich gewesen. Auch wenn Handlungsstränge und Charaktervielfalt „überschaubar“ waren, so wären eben genannte Wünsche eine wesentliche Erleichterung gewesen. Die Grundidee finde ich interessant und spannend. Die Umsetzung leider weniger. Weniger Perspektiven und mehr Tempo, mehr Spannung (auch zu Beginn!) hätte ich mir gewünscht.

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  • Blut aus Silber

    Blut aus Silber
    lisa21

    lisa21

    20. June 2016 um 09:49

    Inhalt: Das neue Fantasy-Epos aus den USA! Mit »Blut aus Silber« beginnt eines der größten Fantasy-Abenteuer unserer Zeit: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Doch als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie ... »Blut aus Silber«, das Fantasy-Debüt des amerikanischen Autors Alex Marshall, eroberte den US-Buchmarkt gleich nach Erscheinen im Sturm. Fazit: So interessant sich der Klappentext sich auch anhört, das Buch konnte mich leider nicht für sich gewinnen. Schon der Anfang zog sich ziemlich und es wurde auch nicht besser.Eigentlich hatte ich hohe Erwartungen die alle nicht erfüllt wurden. Es fehlte einfach ein Personenregister, da man sich sonst nicht auskannt und leicht etwas verwechselte. Auch die knappen 800 Seiten verschrecken vielleicht manchen Leser, das hätte man sicher leicht kürzen können

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  • "Blut aus Silber"

    Blut aus Silber
    thebookpassion

    thebookpassion

    28. April 2016 um 22:24

    Zosia ist des Krieges und des Kampfes müde und so täuscht die berühmt und vor allem berüchtigte Rebellenführerin ihren Tod vor. Fort an lebt sie als normale Bürgerin in einem kleinen Dorf. Doch der Frieden hält nicht ewig und nach 20 Jahren haben ihre Feinde sie aufgespürt, um sie leiden zu lassen. Wie durch ein Wunder kann sie entkommen aber jeder Mensch, der ihr ans Herz gewachsen ist, wurde auf grausame Weise umgebracht und so werden Zosias Gedanken nur von grausamer Rache beherrscht.„Blut aus Silber“ spaltet die Meinungen der Leser stark und der Roman ist eher umstritten. Vorne weg kann ich gleich sagen, dass ich die vielen negativen Meinungen definitiv nicht verstehen kann, denn der ca. 900 Seiten starke Wälzer hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Der Autor hält sich nicht mit einer langen Einleitung auf und so wurde ich direkt in die bösartige und kuriose Welt hineingeworfen. Schon die ersten Kapitel sind von einer gewissen Brutalität getränkt und haben mir aufgezeigt, was mich in diesem Roman noch so alles erwartet. Trotz des schnellen Einstiegs lässt sich der Autor Zeit die Rahmenhandlung aufzubauen und die Leben der verschiedenen zentralen Figuren zu beleuchten, sodass man die jeweiligen Beweggründe gut nachvollziehen kann. So gibt es zunächst viele Einzelstränge und ich konnte zunächst nur spekulieren, ob und wie die Figuren aufeinander treffen und was dies für den weiteren Verlauf der Geschichte bedeutet. Das langsame Aufbauen der Geschichte ist aber grade für diese Genre so typisch und ich denke auch wichtig, da man der oftmals komplexen Handlung und den kreativen Welten sonst nicht folgen kann. Aufgrund des langsamen Voranschreiten der Gesichte habe ich jedoch einige Zeit benötigt, um mir ein Bild von der Welt zu machen und die Herrschaftsverhältnisse wirklich zu verstehen. Ist diese Hürde aber erst mal geschafft, steigt die Spannung enorm und die Geschichte trotz nur so vor spannenden Wendungen und Situationen.Die Dialoge zwischen den Figuren trotzen nur so vor schwarzem Humor und Sarkasmus, sodass die Geschichte etwas aufgelockert wird. Insgesamt wirkt die Sprache sehr kalt und hart, was einfach perfekt mit der Story harmoniert, da eine blumige Wortwahl zu den Gegebenheiten in der Geschichte einfach nicht passt.In dem Roman spielen wirklich viele Figuren eine große oder auch kleine Rolle, sodass ich zu Anfang durchaus Probleme hatte, mir alle Namen zu merken, da mein Namensgedächtnis eh nicht das Beste ist. Keine der Figuren, egal ob Randfigur oder doch Protagonist/in, wirkt einseitig, zu nett oder zu böse. Dem Autor gelingt es, jeder Figur einen dramatischen Hintergrund zu verleihen und ihnen auch sympathische als auch unsympathische Charakterzüge einzuhauchen.Insgesamt konnte mich der Roman überzeugen. Ich empfand die Geschichte weder als zu langatmig noch als zu kompliziert. Man wird zum Mitdenken angeregt und der schwarze Humor hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Blut aus Silber

    Blut aus Silber
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. January 2016 um 01:40

    "Blut aus Silber" ist der erste Band einer Buchreihe des Autors Alex Marshall. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Zosia. Zosia war die bedeutendste Kriegerin ihrer ganzen Zeit und sie wollte nichts mehr, als endlich nicht mehr kämpfen zu müssen. Sie täuscht ihren Tod vor und es gelingt ihr tatsächlich sich ein ruhiges und beschauliches Leben aufzubauen, in dem sie sehr glücklich ist. Aber 20 Jahre später ist es mit der Ruhe vorbei, als ihr Dorf bei einem Krieg komplett zerstört wird und auch ihr Ehemann getötet wird. Zosia, von Trauer und Zorn überwältigt, steigt in ihre alte Rüstung und beschließt sich Verbündete zu suchen, um die Mörder ihres Mannes zur Rechenschaft zu ziehen ... Ungefähr zur gleichen Zeit, macht eine weitere kobaltblaue Kriegerin auf der gegenüberliegenden Seite der Welt ihr Heer kampfbereit, um ebenfalls gegen die Regentin zu bestehen. Als Zosia und die Kriegerin, Ji-Hyeon, schließlich nach einiger Zeit aufeinandertreffen treffen sie ein Bündnis, um den Krieg und die entscheidende Schlacht zu gewinnen ... Der Schreibstil von Alex Marshall hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt bildhaft und das Buch lässt sich recht flüssig lesen. Was mir allerdings ziemlich schnell, und leider nicht immer positiv aufgefallen ist, ist, dass der Autor überwiegend nur in wörtlicher Rede schreibt. Hier hätte ich doch gerne ein bisschen mehr Abwechslung beim Stil gehabt.    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und zeigen auch eine, wenn auch kleinere Entwicklung, während der Geschehnisse. Die Anzahl der Nebencharaktere habe ich beinahe schon als etwas zuviel empfunden, so hat es eine etwas größere Konzentration erfordert jede/n richtig zuzuordnen und nicht zu vergessen. Bei Zosia, als Protagonistin hätte ich mir manches mal doch etwas mehr Tiefgang gewünscht.    Der Plot ist simpel und handelt von den Geschehnissen im und um den Krieg und die diesbezüglichen Handlungen der Charaktere. Die Ausarbeitung fand ich hier nicht schlecht, aber ich hätte mir mehr Erklärungen und Beschreibungen bezüglich der Welt, ihrer Charaktere und deren Handlungen, beziehungsweisen, den Hintergründen dazu, gewünscht.    "Blut aus Silber" ist eine nette Fantasygeschichte, mit Kriegs - und Kampfplot, die mich leider durch zu wenig Tiefgang und fehlende Spannung nicht richtig überzeugen konnte!

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  • Hier kommt es sehr auf den Geschmack des Einzelnen an...

    Blut aus Silber
    LeFaBook

    LeFaBook

    17. January 2016 um 22:10

    Inhalt: Mit »Blut aus Silber« beginnt eines der größten Fantasy-Abenteuer unserer Zeit: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie ... »Blut aus Silber«, das Fantasy-Debüt des amerikanischen Autors Alex Marshall, eroberte den US-Buchmarkt gleich nach Erscheinen im Sturm. [Quelle: Verlag] Meine Meinung:    Mit "Blut aus Silber" konnte mich Alex Marshall auf Anhieb in den Bann ziehen, hat sich der Titel sofort in meine Gedanken gebrannt.. Nicht nur die Gestaltung, sondern auch der Inhalt klangen sind sehr ansprechend und so wollte ich unbedingt wieder ins Genre Fantasy einsteigen und die Welt voller Abenteuer, Verrat und Kampf kennenlernen!    Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass mich die Welt, die Alex Marshall aus dem Boden gehoben hat durchaus einnehmen und für sich begeistern konnte, aber der erste Kritikpunkt wie ein Domino-Effekt wirkt und auch andere Dinge zum "fallen" bringt.    Der Weltenentwurf ist umfangreich und wird dem Leser mit Details bildlich vor das Auge geführt und das Machtgefüge und die darauß resultierenden Fronten bestehen neben dem Scharlachrotem Imperium auch aus der kobaltblauen Kompanie und der religiösen schwarzen Päpstin, die in dieser Welt für die Kirche steht. Bei allen braucht man Zeit um sich in deren Sprachgebrauch und Handlungsweisen einzugewöhnen, generell ist "Blut aus Silber" keine leichte Lektüre für zwischendurch, sondern ein Roman, dem man viel Zeit und Aufmerksamkeit widmen sollte um die Magie und Macht zwischen den Seiten spüren zu können. Das Buch liest sich zu Beginn noch einfacher, da der Abstieg in die neue Welt langsam vom Autor herbeigeführt wird. So offenbaren sich zuerst verschiedene Handlungsstränge, mit verschiedenen Charakteren, die gegen Ende zusammenfinden und das Gesamtkonzept vom Buch offenbaren und bisher verborgene Deutungen zwischen den Zeilen ans Licht führen und die Spannung somit doch recht konstant, aber nicht immerzu im roten Faden verläuft!   Das Augenmerk läuft trotz vieler Verstrikungen immer zu unserer Protagonistin Zosia zurück, deren Leben eine tragende Rolle im gegenwärtigen Krieg spielt. Einst war sie oberste Kriegsherrin und führte den Kampf gegen das Scharlachrote Imperium, dessen König sie stürzte um eine gerechte Zeit im Königreich herbeizuführen. Doch bald schon stirbt die Kobaltblaue Kriegerin Zosia und mir ihr deren Macht, Ruhm und auch Gerechtigkeit. Für das Reich gilt Zosia als tot, doch im geheimen fernab von Bekanntheit baut sie sich ein neues Leben als einfache Bäuerin auf und lebt dort glücklich mit ihrem Geliebten um die dunkle kriegerische Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Doch der Friede hält gerade mal ein Vierteljahrhundert an! Plötzlich wird das Dorf von Zosia überfallen und ihr Ehemann auf qualvolle Art getötet. Angetrieben durch Rache und Hass im Herzen, muss Zosia erkenne, dass Freund und Feind näher beieinander liegen, als für den Blick ersichtlich ist und die Last der Zukunft für das Fortbestehen der Welt, wieder Mal auf ihren Schultern liegt...   Das Fantasy-Genre ist komplex und voller Mythen, Legenden und fernen Zukunftsvisionen von unterschiedlichsten Autoren geprägt. Solche Bücher sind nicht immer leicht zu lesen, aber der Lohn am Ende einer dieser Geschichten ist meist größer, als mit dem Verstand zu erfassen. Denn macht es der Autor richtig, offenbart sich dem Leser ein Reich wo (fast) alles möglich ist und Kämpfe mit dem Herzen gefochten werden. In "Blut aus Silber" finden sich die Themen Krieg, Religion, Magie und Familie wieder - die allesamt Berge versetzen können. Einiges hat noch kein klares Ende genommen, sodass ich gespannt bin ob ein weiterer Teil folgen wird - denn auch wenn ich ungewohnt schleppend voran kam und somit der Lesespaß/Spannung teilweise auf der Strecke blieb, war ich dennoch gefangen und neugierig was es mit allem auf sich hat und wie die Sterne für Zosia am Himmel stehen...   Der Schreibstil hängt sehr von der jeweiligen Erzählperspektive und Handlung ab, was ich oben schon als "Dominoeffekt" bezeichnet habe - denn genau wie dort ist alles von einem Baustein abhängig! Im Gesamten kann ich diesen Roman vorallem Fantasyliebhabern ans Herz legen, aber auch andere Leser, die sich für den Klappentext begeistern konnten, sollten mal in dieses Buch schnuppern und sofern eine Leseprobe gefällt, dem Buch eine Chance geben. Hier kommt es sehr auf den Geschmack des Einzelnen an, passt es, dann wird das Buch sich einem facettenreich offenbaren!

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  • Buchverlosung zu "Blut aus Silber" von Alex Marshall

    Blut aus Silber
    niklas1804

    niklas1804

    29. December 2015 um 13:03

    Zum Jahresende gibt es auf meinem Blog nochmal ein kleines Gewinnspiel.
    Gewinnen könnt ihr ein nigelnagelneues Exemplar von "Blut aus Silber" und ein kleines Leseproben-Paket.
    Was ihr dafür tun müsst? Das erfahrt ihr hier.

    http://niklas-leseblog.jimdo.com/gewinnspiel/

    Schaut vorbei, es lohnt sich! ;)

  • Der bissige Stil, mit viel subtilem Humor und Sarkasmus, überzeugt. Durchhalten lohnt!

    Blut aus Silber
    Damaris

    Damaris

    23. December 2015 um 15:02

    Alex Marshall soll das Pseudonym eines bekannten Autors sein, der mit "Blut aus Silber" sein erstes Fantasywerk geschrieben hat. Die Gerüchteküche brodelt, und die Leser rätseln, wer sich hinter dem Autorenpseudonym verbirgt. Im Grunde ist das jedoch egal, denn Alex Marshall schreibt gut, zuweilen anspruchsvoll und immer etwas bösartig und schräg. Hätten sie den Bal-Amon-Riffen ausweichen müssen, wäre das möglicherweise anders gewesen, aber im Goldenen Kessel würde gewiss nicht viel schiefgehen. Abgesehen von einem Seeungeheuer. Die konnte es überall geben, auch wenn sie für gewöhnlich kühlere Gewässer vorzogen. Oder eine Meuterei? Aber es war nie gut, über die schlimmsten Möglichkeiten zu brüten - darüber konnte man sich noch immer Sorgen machen, wenn das Pech tatsächlich zuschlug. Was es tat. - S. 262 Die Geschichte beginnt mit vielen Einzelgeschichten. Zuerst erschließt sich dem Leser nicht, was (und ob) die Handlungsstränge miteinander zu tun haben. Das erfordert Geduld. Dabei sind die einzelnen Geschichten durchaus interessant und spannend zu lesen und die kurzen Kapitel treiben den Leser voran. Nach etwa 200 Seiten verknüpfen sich die ersten Stränge und offenbaren das wahre Muster der Geschichte. Startet die Geschichte noch herrlich böse und schräg, muss man sich im Mittelteil etwas mehr durchbeißen. Ungewöhnlich ist das für diese Art umfangreicher Fantasy nicht. "Blut aus Silber" besitzt ausgeprägte Charaktere, die alle eine Art dramatischen Hintergrund haben. Manche sind in diesem Buch deutlicher thematisiert als andere. Fast alle haben einen bösen, aber sympathischen Charakterzug, viel Selbstironie und ein loses Mundwerk. Es fällt schwer hier ein Schwarz-Weiß-Denken anzuwenden. Bleibt abzuwarten, in welche Richtung die Handlung in den Folgebänden steuern wird. Besonders viel Spaß macht der Sprachstil, bei dem der Übersetzer sehr gut Arbeit geleistet hat. Er ist gehoben und modern, sehr bissig und voller Sarkasmus und schwarzem Humor. Meist kommt etwas anders, als Leser und Buchcharakter sich das denken. Somit bleiben Überraschungen nicht aus. Der Weltenentwurf, hier ein Stern, kommt ohne Umgebungskarte aus. Mit der Zeit verfestigt sich die eigene Vorstellung. In das Machtgefüge aus Scharlachrotem Imperium, Kobaltblauer Kompanie und Schwarzer Kette (das ist die Kirche, bzw. Religion) muss man sich erst einlesen, obwohl Fantasylesern der Grundgedanke bekannt sein dürfte. Einige Besonderheiten und moderne Auslegungen geben dem Buch einen eigenen Pfiff. Die grobe Rahmenhandlung ist in "Blut aus Silber" abgeschlossen. Jedoch ist das weitere Vorgehen der Charaktere und der Verbleib einzelner von ihnen noch ungewiss. Antworten dürften Leser im Folgeband erhalten. Auch, welche Rolle die Teufel in der Geschichte spielen. Das persönliche Fazit "Blut aus Silber" hat mich angenehm überrascht. Ein bissiger und hervorragender Stil, mit viel subtilem Humor und Sarkasmus, böse-sympathische Schurken und eine Handlung, in der es (anfangs) ganz schön zur Sache geht, hielten mein Interesse konstant hoch. Das Buch verlangt einiges an Aufmerksamkeit. Im Mittelteil benötige auch ich etwas Durchhaltevermögen. Trotzdem überzeugt die Geschichte. Alles fügt sich zusammen, man erhält Antworten und der Autor weiß zu überraschen. Mitdenken sollte man jedoch allemal. 4 Sterne.

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  • Geduldsprobe

    Blut aus Silber
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    21. December 2015 um 12:17

    Generalin Cobalt Zosia ist des Kämpfens müde – hat sie doch alles erreicht, was man erreichen kann und noch dazu als Frau. Sie zieht sich in ein kleines Dorf zurück und hofft, man vergisst sie und ihre „Ruhmestaten“ bald, denn sie möchte einfach nur in Ruhe leben. Doch dann kommt es natürlich anders – und sie muss Rache üben. Alles ist anders, als es bisher war … Nun, auch wenn ich nicht der allergrößte Fantasyfan bin, lese ich hin und wieder gern dieses Genre. Besonders, wenn ich lese, dass ein Buch den US-Markt im Sturm erobert hatte. Leider muss ich mich fragen, was dann schiefgelaufen ist. Hat der Übersetzer (Andreas Decker) etwas falsch gemacht? Haben die Deutschen einen völlig anderen Geschmack als die Amis? Keine Ahnung. Fest steht, dass mich die vielen Namen und Orte (noch dazu natürlich fantasievoll gewählt, um ins Genre zu passen) doch sehr verwirren. Hier hätte ein Personenregister sehr gute Dienste geleistet. Man muss schon sehr konzentriert bei der Sache sein. So nebenher liest sich das Buch gar nicht gut. Es strengt an, es fordert. Die vielen Dialoge – die ich ansich sehr mag – machen die Lektüre ein wenig schwierig. Der Leser fühlt sich sehr außen vor, nicht mitgerissen und teils sogar ungewollt. Zu viele Längen haben mir die Freude an der Story geschmälert. Ab und an kam ein wenig Humor auf, der Geschmackssache ist, aber das Buch belebt. Das gab mir immer wieder Hoffnung: jetzt geht es aufwärts! Aber … leider nein. Dieser Band hat mich auf keinen Fall neugierig auf weitere Bände gemacht. Sorry, nix für mich. Deshalb kann ich nicht mehr als zwei Sterne vergeben. Schade! Vielleicht muss man einfach viel mehr Fantasy lesen, als ich das im Allgemeinen tue, um dieses Buch schätzen zu können. Es tut mir so leid, dass ich das nicht kann.

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  • Schade um die Welt

    Blut aus Silber
    MissDuncelbunt

    MissDuncelbunt

    08. December 2015 um 20:00

    Inhalt. Mit »Blut aus Silber« beginnt eines der größten Fantasy-Abenteuer unserer Zeit: Sie gewann jede Schlacht. Sie war die bedeutendste Kriegerin ihrer Zeit - doch seitdem sind zwanzig Jahre vergangen, und Zosia will alles andere als wieder zu kämpfen. Als sie erneut zur Waffe greifen muss, um die Schatten der Vergangenheit zu besiegen, beginnt ein Kampf gegen dunkle Intrigen, falsche Verbündete und grausame Armeen, der die Welt erschüttern wird. Denn ihre Freunde werden zu Feinden, und die Vergangenheit ruht nie ... »Blut aus Silber«, das Fantasy-Debüt des amerikanischen Autors Alex Marshall, eroberte den US-Buchmarkt gleich nach Erscheinen im Sturm. Charaktere. Es gibt sehr viele Charaktere, die alle ihre eigene Hintergrundgeschichte haben. Weil auch aus vielen verschiedenen Sichten erzählt wird und ich die Handlungsmotive nicht immer nachvollziehen konnte, gelang es mir nicht, Zugang zu den Figuren zu finden, was schade um die komplexen Hintergrundgeschichten war.  Meinung. Hut ab vor dieser detailreichen und gut ausgearbeiteten Welt! Der Autor hat wirklich eine Fantasywelt nach allen Regeln der Kunst kreiert, mit legendären Helden, finsteren Machenschaften und fantastischen Elementen. Allerdings konnte diese Welt leider nicht richtig beim Leser ankommen - einerseits, weil es keine Karte gab, und andererseits, weil man sich alle Informationen über Geografie, Politik, Bevölkerung usw. mühsam selbst zusammenkratzen musste. Die teilweise doch recht schwer aussprechbaren Namen und die schiere Fülle an Ereignissen und Personen machten das Lesen nicht eben leichter. Insgesamt kam es mir vor, als würde ich einen zweiten Teil lesen, wobei sich Band 1 mit den Abenteuern der jungen Zosia beschäftigt hätte. Leider war dem nicht so. Potenzial hat der geheimnisvolle Autor hinter dem Pseudonym "Alex Marshall" auf jeden Fall. Jetzt muss es nur noch genutzt werden. Fazit: Schade um die interessante Welt.

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  • Komplex aber langatmig

    Blut aus Silber
    Hanz

    Hanz

    30. November 2015 um 18:57

    Der Roman "Blut aus Silber" von Alex Marshall aus dem Hause Piper ist ein Fantasyroman, der den Leser herausfordert. Inhaltlich möchte ich den Handlungsverlauf nicht wiedergeben, nur anmerken, dass ich es positiv finde hier eine Protagonistin vorzufinden, was ja eher die Ausnahme in diesem Genre ist. Warum ist Blut aus Silber herausfordernd für den Leser? Es ist zunächst einmal ein ganz schön dicker Schinken. Was mich und auch viele andere Leser (siehe Amazon) etwas gestört hat ist, dass die Handlung enormes Potenzial hat, dieses allerdings definitiv nicht ausgeschöpft worden ist. Vielmehr Reiht sich ein Dialog an den anderen, was per se ja nicht schlecht ist, aber man hat das Gefühl, der Roman "kommt nicht zur Sache". Ich habe ews auch stellenweise als zum Teil langatmig zu lesen empfunden, jedoch würde ich nicht soweit gehen und sagen, dass ich mich gelangweilt hätte. Insgesamt kommt das Buch bei mir besser weg als bei vielen anderen Rezensionen, vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich schon Probeseiten gelesen habe und deshalb nicht ganz so überrascht wurde? Ich weiß es nicht, aber um das Buch zu mögen, sollte man schon dem Fantasygenre gegenüber eher affin eingestellt sein.

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  • Spannender Plot, tolle Fantasyelemente, aber schwache Charaktere

    Blut aus Silber
    Artemis_25

    Artemis_25

    30. November 2015 um 13:06

    "Blut aus Silber" erzählt die Geschichte von Zosia, die einst als oberste Kriegsherrin gegen das Scharlachrote Imperium kämpfte, schlussendlich dessen König stürzte und die Krone an sich riss, wahrscheinlich, um das Königreich gerechter zu gestalten. Doch ihre Amtszeit ist sehr schnell wieder passé und die Kobaltblaue Zosia stirbt. Als einfache Bäuerin zieht sie sich mit ihrem Geliebten in sein Heimatdorf zurück, um Abstand von ihrer kriegerischen Vergangenheit zu nehmen, während die Welt glaubt, sie wäre tot. Doch der Friede hält gerade mal ein Vierteljahrhundert an, da wird ihr Dorf und ihr Ehemann aufs Brutalste von dem einstmals ihr gehörenden Imperium abgeschlachtet. Zumindest glaubt sie das, denn Freund und Feind spinnen ihre eigenen Pläne. Von Rache angetrieben, muss sie erkennen, dass ihr Vertrauen in alte Freunde nicht immer berechtigt ist und sogar eine Gefahr für das Fortbestehen der ihr bekannten Welt bedeuten kann. Schon länger hatte ich vor mal wieder einen richtigen High-Fantasy Schmöker zu verschlingen und wurde mit diesem Buch in dieser Hinsicht auf jeden Fall nicht enttäuscht. Sicher, Königreiche, Mittelalter, Kämpfe und Intrigen kennt man heute zur Genüge, aber ich lese das immer wieder gerne, da das doch eher fern von meiner Realität ist und es die Flucht aus dem Alltag ganz wunderbar ermöglicht.  Hier wurden aber dann noch ein paar Fantasyelemente hinzugefügt, die mich sehr fasziniert haben. Die Teufel fand ich besonders interessant, weil sie so geheimnisvoll sind. Ihre Motive kann ich auch nach der Lektüre noch nicht klar definieren. Bisher wurden sie als böse Kreaturen dargestellt, die mich irgendwie an Dämonen erinnern. Mich hätte es gefreut, wenn es eine Perspektive aus der Sicht eines dieser Wesen gegeben hätte. Besonders cool wäre hier ein Einblick in Lefzenschleckers Denkweise gewesen. Vielleicht kommt das ja im Folgeband? Diese Kettenanhänger mit ihren mysteriösen Anathemas sind auch sehr gut gelungen. Sie kamen mir sehr sektenmäßig vor; wieder etwas, das ich sehr spannend finde. Stecken die in irgendeiner Weise mit den Teufeln unter einer Decke und wie passt der eine Schurke ins Bild. Da gibt es noch so viele Fragen. Mich würde zB noch interessieren, wie Wan zu Portoles nun tatsächlich steht? Hoffentlich kommt der nächste Band schnell raus! Die Hornwölfe haben mich dann aber schon irritiert. Sind das jetzt richtige Wölfe oder so eine Art Werwolf oder Menschenwolf? Oder sind nur die "richtige" Wölfe, die in ihren Clans leben und die anderen, die ihr Leben unter Menschen verbringen, mehr Mensch als Wolf? Die Anathemas entstammen ja von einer Verbindung zwischen Mensch und Teufel. Die Hornwölfe sollen auch so entstanden sein. Sind die dann einfach eine andere Art? Ich fand das sehr verwirrend. Das hätte man noch klarer herauskristallisieren sollen, damit man da nicht zwischendrin durcheinander kommt. Was ich auch noch als seltsam empfunden habe, ist das teils merkwürdige Verhalten der Charaktere. Ich hatte ständig das Gefühl, dass die alles Mögliche ins Lächerliche ziehen. Es ist sehr schwer zu beschreiben, aber ich bin zB mit Zosia und ihren Schurken nicht wirklich warm geworden. Zosia war mir zu sehr Mannweib. Wenn sie nicht gerade ihre Rache plante (versteh ich ja noch), dann wollte sie entweder mit allen möglichen Leuten ins Bett, sich betrinken oder Pfeife rauchen. Mir war sie deshalb ziemlich unsympathisch. Dafür mochte ich Ji-hyeon und Griesgram sehr gerne. Vielleicht liegt das auch daran, dass sie eine gewisse Ernsthaftigkeit besitzen, die ihnen mehr Authentizität verleiht. Die anderen Charaktere wirken dagegen leider eher plump. Trotzdem hat mir die Geschichte an sich gut gefallen. Den nächsten Band werde ich mir mit Sicherheit holen, um zu erfahren wie es weitergeht. Man muss aber sagen, dass es schon 1 bis 200 Seiten dauert bis man die Zusammenhänge der einzelnen Sichtweisen versteht und richtig ins Buch reinkommt. Für die doch sehr spannende Geschichte lohnt es sich auf jeden Fall diese Hürde zu nehmen. Wer aber eher Wert darauf legt, mit sympathischen Charakteren mitzufiebern, sollte es sich eventuell überlegen, ob er nicht lieber ein anderes Buch liest.

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  • Der Wälzer schlecht hin, aber trotzdem gute Story!!

    Blut aus Silber
    Angel1607

    Angel1607

    28. November 2015 um 13:46

    Inhalt: Zwanzig Jahre sind vergangen seit Zosias großer Zeit als kobaltblaue Kriegerin. Sie hat sich zur Ruhe gesetzt und ein normales Leben gelebt, wobei sei alle in den Glauben lies, sie sei am Schlachtfeld gestorben. Jedoch holt sie die Vergangenheit bald ein und sie muss erneut zur Waffe greifen und einem Kampf gegen die Königin des Scharlachroten Imperiums stellen. Intrigen, falsche Verbündete und eine grausame Armee erschüttern die Welt..... Meinung: Leider wurde meine Freude aufgrund vieler negativer Meinungen getrübt.....aber ich habe mich trotzdem der Herausforderung gestellt, weil ich mir immer selbst ein Bild von allem bilden möchte!!! Beginnen wir mit dem Cover: Ich als Cover-Käuferin mochte es sehr sehr gerne und es passt meiner Meinung nach perfekt zum Inhalt! Spiegelt es für mich Zosia irgendwo perfekt wieder!!! Das Buch ist mit seinen über 800 Seiten ein mega Wälzer und ich habe noch nie ein Buch dieser Größenordnung gelesen! Anfangs muss ich sagen, dass ich ziemlich verwirrt war aufgrund zahlreicher verschiedener Charaktere, die für mich nicht wirklich eine Verbindung zueinander hatten und es somit für mich nicht wirklich viel Sinn ergab und der zum Teil schwierigen Satzstellung, was auch an den zumeist unbekannten Begriffen und Wörtern lag. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, ist für mich etwas komplett neues gewesen und nachdem man die ersten Kapitel hinter sich hatte, ergab vieles auch mehr Sinn als am Anfang! Die Charakter werden nach und nach zueinander geführt und man erkennt die verschiedenen Zusammenhänge, erkennt wie sich die Verbindungen und Vergangenheiten zueinander verhalten. Mein persönlicher Favorit war von Anfang an Maroto, Onkel Hasenfuß. Früher ein Held, von dem viele Lieder gesungen wurden, waren er und Purna für mich irgendwo bis zum Ende immer Helden. Zosia - die berühmte Kämpferin - ansich war für mich irgendwo im Inneren gut, auch wenn sie einige bösartige Züge an sich hat, jedoch denke ich, dass es auch das Schicksal nie mit ihr gut gemeint hat. Nicht einmal als sie die Waffen niedergelegt hatte und ein ruhiges Leben führen wollte! Der Gruseleffekt bleibt bei diesem Fantasyabenteuer auch nicht aus....die Teufel. Anmutig und Böse, gebunden in Tiergestalt. Unheimlich bis zum Schluss! Alles in allem kann ich sagen, dass die Story hinter diesen Buch gut ist, jedoch ich aufgrund der vielen Begriffe, der unendlichen Seitenzahlen und der manchmal sehr langwierigen Kapiteln, sehr kämpfen musste es überhaupt fertig zu lesen. Meiner Meinung nach wäre die Geschichte mit z.b. nur 500 Seiten auch ausgekommen und man hätte vielleicht dem ein oder anderen Charakter weniger Aufmerksamkeit schenken können! Ich empfehle das Buch aber jeden, der sich von Herausforderungen nicht abschrecken lässt!!! Für mich war es die bisher größte Aufgabe in Punkto Buch gewesen und ich muss leider sagen, Teil 2 werde ich mir nicht gönnen, falls das Buch wieder so dick sein sollte!

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