Alex Marwood

 3.9 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorin von Der Killer von nebenan, Im Schatten der Lüge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alex Marwood

Von der Klappentexterin zur Bestseller-Romanautorin: Hinter dem Pseudonym Alex Marwood steckt die in den 1960er Jahren geborene Britin Serena Mackesy. Als Enkelin zweier bekannterer Romanautorinnen war Mackesy bereits als Kind ein Fan des Lesens. Aufgewachsen in Oxford, erlangte sie dort an der Universität einen erfolgreichen Abschluss in Englischer Literaturwissenschaft. Zunächst übte Mackesy Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten aus und war sogar im Verkauf tätig, bevor sie schließlich anfing als Journalistin zu arbeiten. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie erstmals, als sie für eine Sekretärin bei „The Independent“, einer britischen Online-Zeitschrift, einsprang und kurze Filmvorschauen für das TV-Programm verfasste. 1997 schaffte Mackesy es zur festen Kolumnistin. Zwei Jahre später erschien ihr erster eigener Roman „The Temp“. Es folgten drei weitere Veröffentlichungen, unter anderem „Virtue“, eine fesselnde Geschichte über Familie und Freundschaft. Erst mit Erscheinen von „The Wicked Girls“ im Jahr 2012 präsentierte sich Mackesy unter dem Pseudonym Alex Marwood. Der Psycho-Thriller gewann den Edgar Award für das beste Taschenbuch-Original und wurde in 17 Sprachen übersetzt. Darauf folgte „The Killer Next Door“, ausgezeichnet mit dem Macavity Award für den besten Mystery-Roman. 2016 kam „The Darkest Secret“ in die Buchläden - dieser steht Marwoods vorherigen Romanen an Spannung und Herzstich in nichts nach.

Alle Bücher von Alex Marwood

Alex MarwoodDer Killer von nebenan
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Der Killer von nebenan
Der Killer von nebenan
 (10)
Erschienen am 14.04.2015
Alex MarwoodIm Schatten der Lüge
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Im Schatten der Lüge
Im Schatten der Lüge
 (5)
Erschienen am 09.07.2012
Alex MarwoodNiemand weint um dich
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Niemand weint um dich
Niemand weint um dich
 (1)
Erschienen am 14.05.2018
Alex MarwoodDarkest Secret
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Darkest Secret
Darkest Secret
 (1)
Erschienen am 30.06.2016
Alex MarwoodWicked Girls
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Wicked Girls
Wicked Girls
 (0)
Erschienen am 12.07.2012
Alex MarwoodThe Killer Next Door
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The Killer Next Door
The Killer Next Door
 (0)
Erschienen am 01.12.2013

Neue Rezensionen zu Alex Marwood

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Phoenicruxs avatar

Rezension zu "Niemand weint um dich" von Alex Marwood

Für mich weder ein Thriller noch wirklich überraschend.
Phoenicruxvor 5 Monaten

Cover:
Ein einsames Kind mit Teddy in der Hand, das verloren in der Kulisse von hohen Gräsern und dem dämmernden Abend steht. Das Cover ist absolut klasse und die Fargebung ist auf der einen Seite wunderschön, auf der anderen wirkt es bedrückend zugleicht. Es zieht defintiv den ein oder anderen Blick auf sich.

Erster Eindruck zum Buch:
Etwas wirr, aber der Schreibstil ist trotzdem gut verständlich. Den Einstieg findet man nur schwer. Die Kapitel waren nicht ausreichend gekennzeichnet, von wem man den jetzt genau liest.

Protagonisten:
Was für ein Pool an Charakteren, ich hatte bei allen nicht das Gefühl ihnen irgendwie näher zukommen. Am nahbarsten wirkten Mila & Ruby auf mich. Mein Gefühl sagt mir das viele eine Maske tragen und niemand wirklich aufrichtig ist. Hinter jedem freundlichen Wort, steht ein Beweggründe der sich nach und nach zeigt. Ich konnte wirklich niemanden als eindeutig "gut" in der Geschichte beschreiben oder einstufen.

Meine Meinung:
Das Buch begann zwar spannend für mich, aber die Aufteilung der Kapitel fand ich schwierig. Bei den vergangen Ereignissen war bei den Kapitelanfängen zwar eine Überschrift, aber ansonsten nichts. Man hat jedes Mal einen Moment gebraucht um herauszufinden aus wessen Sicht man gerade liest. Wirre Momente, die alles spannender machen hatte ich erwartet, aber irgendwie hat für mich am Ende nicht wirklich viel zusammengepasst. Das Ende war zwar überraschend, aber die wichtigsten Dinge wurden nicht geklärt. Das Potenzial wurde für mich nicht gut genutzt, da es immer wieder übertrieben wirkte und nicht ganz rund. Mir kam selten ein Buch unter, bei dem das Potenzial zwar teilweise genutzt wurde, aber dann soweit über das Ziel hinausgeschossen wurde, das es nicht mehr gepasst hat. Niemand weint um dich soll zwar ein Thriller sein, aber für mich ist das nicht treffend, eher ein Roman mit ein wenig düsteren Elementen, ein  Thriller sollte dann doch etwas mehr hergeben als wenig Momente die düster waren.

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Soeren83s avatar

Rezension zu "Darkest Secret" von Alex Marwood

Doppelbödiger Krimi um ein Kind im Speziellen und Kinder im Allgemeinen
Soeren83vor 2 Jahren

In Alex Marwoods Krimi "The Darkest Secret" geht es nur vordergründig um ein verschwundenes Mädchen, das immer noch am Leben sein könnte, vielleicht vertauscht wurde, gestorben ist, getötet wurde - was auch immer... Unterschwellig stellt die Autorin die viel wichtigere Frage nach der Rolle von Kindern in unserem Leben und in der Gesellschaft. Was bedeuten uns eigentlich die Kleinen? Was sind wir ihnen schuldig? Anschauungsunterricht kann man sich bei den Figuren des Buchs eher nicht holen: Sie betrachten ihre Kinder bestenfalls als Prestigeobjekte, schlimmstenfalls als Hindernisse auf dem Weg zum eigenen Glück. Es ist nicht verwunderlich und nicht zu viel verraten, dass die Tragödie um das verschwundene Mädchen von mehreren Erwachsenen hätte verhindert werden können.

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Betsys avatar

Rezension zu "Der Killer von nebenan" von Alex Marwood

Und wer sind deine Nachbarn?
Betsyvor 2 Jahren

Ein Haus voller Bewohner, die alle mehr oder weniger wörtlich ihre Leichen im Keller haben und sich deshalb auch mit einem stinkenden, aufdringlichen und geizigen Vermieter abfinden, in dem Wissen, dass sie dort dennoch ihre Ruhe haben. Was sie allerdings nicht ahnen ist, dass sich unter ihnen ein Killer befindet, der nach einem überraschendem Vorfall im Haus die Gunst der Stunde nutzt, um seine eigenen Pläne durchzuführen und bei der von den Bewohnern geschmiedeten Allianz, dafür sorgt, dass er auch weiterhin nicht auffliegt.

Ein Roman, der bei weitem nicht so spannend war wie von mir erwartet, mich aber mit der Entwicklung der Handlung doch auch wieder begeistern konnte.
Es beginnt mit einem Prolog in der Gegenwart, der mich persönlich etwas verwirrte und auch wenig spektakuläres zu bieten hatte, allerdings dafür sorgte, dass der Leser danach die genaue Geschichte des Hauses Nr. 23 an der Beulah Grove, in einem englischen Stadtteil, und dessen Bewohnern erfährt.

Da gibt es einerseits die alte Dame, die bereits ihr ganzes Leben dort wohnt und einen Mietvertrag auf Lebenszeit hat, einen gutaussehenden Ausländer, der auf seine Arbeitserlaubnis wartet, einen Pianisten, der lieber für sich bleibt und seine Nachbarn mit klassischer Musik beschallt, eine neue Mieterin die scheinbar ihre eigenen Gründe hat dort unterzutauchen, ein junges Mädchen, welches an das harte Leben auf der Straße gewöhnt ist, der Typ, der unter dem Dach wohnt und mit seinem Getue allen anderen zuwider ist und natürlich der schmierige Vermieter, der so seine eigenen Vorlieben bezüglich seiner Mieter hat.

Es dauert etwas bis die Handlung wirklich interessant wird, was vor allem an den Figuren liegt, die hier nach und nach eingeführt werden und mehr Drama als Spannung in die Geschichte reinbringen. Danach allerdings sorgt ein Vorfall dafür, dass es endlich interessant wird, weil diese so unterschiedlichen Menschen jetzt zusammenhalten müssen, um zu verhindern, dass die Polizei in ihrem Gebäude auftaucht, weil keiner darauf scharf ist, dass diese Fragen stellt.

Während wir also die Charaktere so langsam kennenlernen, erfährt man auch gleich zu Beginn was der Mörder tut und lernt ihn als "Der Liebhaber" in dieser Geschichte kennen, wobei schnell klar wird, dass dieser wohl einer der Bewohner sein muss, auch wenn er hier quasi noch nicht greifbar in seiner Identität ist. Diese Einblicke sind teils wirklich schaurig, weil man erfährt, wie krank dieser Killer ist. Trotzdem bleibt es eine relativ ruhige Geschichte, die wie gesagt, erst etwas später wirklich lohnenswert für mich wurde und es dann auch geschafft hat mich mit der Entwicklung der Handlung zu überraschen und mit einem ganz guten Ende punktet, da hier noch eine kleine Wendung eingebaut wurde. Leider ist aber dann auch der abschließende Nachtrag phasenweise wieder langatmig und einiges wird zu schnell und zu gewollt abgeschlossen.

Fazit: Für mich fast schon mehr ein Sozialdrama über die Nachbarschaft in einem Haus, dass zwar keine Junkies beherbergt, aber doch Leute, die sich eine andere Wohnung nicht leisten können oder wollen, weil einen hier niemand sucht. Von einem wirklich elektrisierenden Thriller ist dieser Roman weit entfernt. Teilweise klischeehafte Charaktere, die aber nach einem etwas zähen Anfang, den Leser in ihre kleine Gemeinschaft hineinziehen und uns ihre Geheimnisse nach und nach offenbaren. Es entwickelt sich trotzdem langsam eine sehr gute Geschichte mit einem verstörenden Killer. Zwar überrascht die Lösung wer der Mörder ist nicht wirklich, denn nach einer Zeit kann man so gut wie alle anderen ausschließen, allerdings kann das Ende dann wieder punkten, auch wenn der Nachtrag selbst dann wieder etwas langweilig war. Wer Geduld hat wird nicht enttäuscht werden, da die Geschichte auch einiges zu bieten hat, nur das Tempo fehlte zu Beginn leider völlig.

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