Alex Marwood Der Killer von nebenan

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Inhaltsangabe zu „Der Killer von nebenan“ von Alex Marwood

In der Nummer 23 stimmt etwas nicht. Alle sechs Bewohner des verfallenen Hauses im Süden Londons haben etwas zu verbergen. In einer glühend heißen Sommernacht zwingt ein grausamer Unfall sie in eine unfreiwillige Allianz, und das gegenseitige Misstrauen steigert sich ins Unerträgliche. Was fünf von ihnen nicht wissen: Einer von ihnen ist ein Killer. Und er lauert gerade seinem nächsten Opfer auf ...

Auch wenn ich eine ganz andere Erwartung an dieses Buch hatte, war es einfach faszinierend zu lesen

— hannelore259

Zwar liegen hier einige Leichen im Keller, aber als Thriller konnte es mich nicht ganz überzeugen, auch wenn die Handlung an sich gut war.

— Betsy

Großartig! Einer der besten Thriller der letzen Jahre!

— LifeStyleCheck

Untypischer Thriller mit großartig gezeichneten Figuren und der Frage: Wie gut kennst du deinen Nachbarn?

— Ayleen256

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  • Und wer sind deine Nachbarn?

    Der Killer von nebenan

    Betsy

    30. July 2016 um 23:40

    Ein Haus voller Bewohner, die alle mehr oder weniger wörtlich ihre Leichen im Keller haben und sich deshalb auch mit einem stinkenden, aufdringlichen und geizigen Vermieter abfinden, in dem Wissen, dass sie dort dennoch ihre Ruhe haben. Was sie allerdings nicht ahnen ist, dass sich unter ihnen ein Killer befindet, der nach einem überraschendem Vorfall im Haus die Gunst der Stunde nutzt, um seine eigenen Pläne durchzuführen und bei der von den Bewohnern geschmiedeten Allianz, dafür sorgt, dass er auch weiterhin nicht auffliegt.Ein Roman, der bei weitem nicht so spannend war wie von mir erwartet, mich aber mit der Entwicklung der Handlung doch auch wieder begeistern konnte.Es beginnt mit einem Prolog in der Gegenwart, der mich persönlich etwas verwirrte und auch wenig spektakuläres zu bieten hatte, allerdings dafür sorgte, dass der Leser danach die genaue Geschichte des Hauses Nr. 23 an der Beulah Grove, in einem englischen Stadtteil, und dessen Bewohnern erfährt.Da gibt es einerseits die alte Dame, die bereits ihr ganzes Leben dort wohnt und einen Mietvertrag auf Lebenszeit hat, einen gutaussehenden Ausländer, der auf seine Arbeitserlaubnis wartet, einen Pianisten, der lieber für sich bleibt und seine Nachbarn mit klassischer Musik beschallt, eine neue Mieterin die scheinbar ihre eigenen Gründe hat dort unterzutauchen, ein junges Mädchen, welches an das harte Leben auf der Straße gewöhnt ist, der Typ, der unter dem Dach wohnt und mit seinem Getue allen anderen zuwider ist und natürlich der schmierige Vermieter, der so seine eigenen Vorlieben bezüglich seiner Mieter hat.Es dauert etwas bis die Handlung wirklich interessant wird, was vor allem an den Figuren liegt, die hier nach und nach eingeführt werden und mehr Drama als Spannung in die Geschichte reinbringen. Danach allerdings sorgt ein Vorfall dafür, dass es endlich interessant wird, weil diese so unterschiedlichen Menschen jetzt zusammenhalten müssen, um zu verhindern, dass die Polizei in ihrem Gebäude auftaucht, weil keiner darauf scharf ist, dass diese Fragen stellt.Während wir also die Charaktere so langsam kennenlernen, erfährt man auch gleich zu Beginn was der Mörder tut und lernt ihn als "Der Liebhaber" in dieser Geschichte kennen, wobei schnell klar wird, dass dieser wohl einer der Bewohner sein muss, auch wenn er hier quasi noch nicht greifbar in seiner Identität ist. Diese Einblicke sind teils wirklich schaurig, weil man erfährt, wie krank dieser Killer ist. Trotzdem bleibt es eine relativ ruhige Geschichte, die wie gesagt, erst etwas später wirklich lohnenswert für mich wurde und es dann auch geschafft hat mich mit der Entwicklung der Handlung zu überraschen und mit einem ganz guten Ende punktet, da hier noch eine kleine Wendung eingebaut wurde. Leider ist aber dann auch der abschließende Nachtrag phasenweise wieder langatmig und einiges wird zu schnell und zu gewollt abgeschlossen.Fazit: Für mich fast schon mehr ein Sozialdrama über die Nachbarschaft in einem Haus, dass zwar keine Junkies beherbergt, aber doch Leute, die sich eine andere Wohnung nicht leisten können oder wollen, weil einen hier niemand sucht. Von einem wirklich elektrisierenden Thriller ist dieser Roman weit entfernt. Teilweise klischeehafte Charaktere, die aber nach einem etwas zähen Anfang, den Leser in ihre kleine Gemeinschaft hineinziehen und uns ihre Geheimnisse nach und nach offenbaren. Es entwickelt sich trotzdem langsam eine sehr gute Geschichte mit einem verstörenden Killer. Zwar überrascht die Lösung wer der Mörder ist nicht wirklich, denn nach einer Zeit kann man so gut wie alle anderen ausschließen, allerdings kann das Ende dann wieder punkten, auch wenn der Nachtrag selbst dann wieder etwas langweilig war. Wer Geduld hat wird nicht enttäuscht werden, da die Geschichte auch einiges zu bieten hat, nur das Tempo fehlte zu Beginn leider völlig.

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  • Falsche Erwartungen

    Der Killer von nebenan

    lord-byron

    In der Nummer 23 stimmt etwas nicht. Alle sechs Bewohner des verfallenen Hauses im Süden Londons haben etwas zu verbergen. In einer glühend heißen Sommernacht zwingt ein grausamer Unfall sie in eine unfreiwillige Allianz, und das gegenseitige Misstrauen steigert sich ins Unerträgliche. Was fünf von ihnen nicht wissen: Einer von ihnen ist ein Killer. Und er lauert gerade seinem nächsten Opfer auf ... Leider bin ich mit vollkommen falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Der Titel suggerierte mir einen Thriller aber bekommen habe ich eher eine Charakterstudie. Die ist auch sehr gut gelungen, denn alle Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und facettenreich gestaltet. Sie haben eine gewisse Tiefe, sind interessant und man nimmt sehr gerne an ihrem Leben teil. Dafür fehlte mir komplett die Spannung, auch wenn ich die Stellen aus Sicht des Killers recht interessant fand. Es war auch nicht sehr hilfreich, dass die Identität des Killers schon so früh aufgedeckt wurde, auch wenn ich es schon lange vermutet hatte. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und flüssig zu lesen, aber wie schon geschrieben, dem Buch fehlte es einfach an Spannung. Die Geschichte plätscherte so dahin während man sehr viel über die Personen erfährt. Leider war mir das ein bisschen zu wenig und so bekommt das Buch 3 von 5 Punkte von mir. Es hat mich zwar unterhalten, aber nicht so wie erwartet. Empfehlen kann ich das Buch allen, die gerne Charakterstudien mögen und denen Spannung nicht so wichtig ist. Sie werden an "Der Killer von Nebenan" ihre Freude haben. © Beate Senft

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    • 5
  • Gänsehaut! – Alex Marwood – Der Killer von Nebenan

    Der Killer von nebenan

    LifeStyleCheck

    Die zentrale Frage des Buches „Der Killer von nebenan“ ist eindeutig: Wie gut kennst du deinen Nachbarn? In der Nummer 23 der Beulah Grove stimmt etwas nicht. Genau genommen stimmt ziemlich viel nicht. Jeder Bewohner des Hauses hat etwas zu verbergen. Doch dann sind sie alle gezwungen unfreiwillig eine Allianz einzugehen. Der Weg dahin ist aber gesäumt von Leichen, Geheimnissen und Abgründen. Ich darf an dieser Stelle aber eines verraten: Es gibt ein Happy End. Nur ohne Romantik. Und ohne Happy. Der 461 Seiten starke Roman ist eher ein Thriller. Aber keiner mit Höhen und Tiefen. Alex Marwood geht sofort zur Sache und hält den Spannungsbogen konstant oben. Das können nur wenige Autoren! Die fünf Hauptcharaktere Cher, Vesta, Collette, Hossein und Thomas könnten grundverschiedener nicht sein. Jeder hat ein Geheimnis was sein Leben bestimmt und keiner von Ihnen möchte es die anderen entdecken lassen. Haus Nummer 23 dient als Unterschlupf für die Verschwundenen, die Flüchtigen, die Vergessenen. Der Vermieter macht sich dies zunutze und muss für seine Gier einen hohen Preis bezahlen. Hinter jeder Tür der Apartments spielt sich jeden Tag ein eigenes Drama ab, Schicksale leben aneinander vorbei und einer von ihnen ist ein waschechter Killer. Sein letztes Opfer wohnte unter ihm und niemand weiss, dass sie eigentlich noch da ist …. Marwood stellt mit einer Spannung die einzelnen Charaktere vor, dass man glaubt sie vor sich zu haben. Jeder trägt sein Geheimnis mit sich herum und versucht möglichst normal zu wirken. Dann passiert etwas in Nummer 23, was alle zwingt eine Gemeinschaft zu bilden. Durch einen Unfall stirbt der Vermieter, sie bereinigen die Situation und schmieden einen schweigenden Pakt. Doch der Kater Psycho deckt das wohl größte Geheimnis auf. Es folgt ein spannendes Finale und die Aufdeckung wer der Mörder ist. Unterwegs gibt es ein wenig Liebe, ein wenig Herzschmerz – nie zu romantisch. Und dann ist die Gabe der Autorin die Geschehnisse so bildlich zu schildern, dass man die Leichen förmlich riechen kann, die Enge des Hauses spüren kann und manchmal glaubt, man wäre live dabei. Spannender geht es nicht. Als passionierter Krimi und Thriller – Fan bin ich wirklich begeistert! Alex Marwood hat es geschafft ein Buch zu schreiben was den Leser fesselt. Man fiebert mit, man fühlt mit und man überlegt mit. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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    • 2

    vanessabln

    27. October 2015 um 21:53
  • Wie gut kennst du deinen Nachbarn? - Untypischer Thriller mit großartig gezeichneten Figuren

    Der Killer von nebenan

    Ayleen256

    05. June 2015 um 08:33

    Die sechs Bewohner des verfallenen Mietshauses 23 im Randgebiet von London haben alle ihre ganz persönlichen Geheimnisse. Sie leben zurückgezogen und unauffällig. Was keiner weiß: Einer von ihnen ist ein Killer und die Bewohner leben gefährlich. Ein einschneidendes Erlebnis lässt die Mitbewohner jedoch zusammen arbeiten - schließlich ist keiner darauf scharf, die Polizei im Haus zu haben - vor allem der Killer nicht. Mir hat "Der Killer von nebenan" sehr gut gefallen. Das Buch ist eher ein untypischer Thriller, keine bloße Spurensuche der Ermittler. Das Buch erzählt einfach die Geschichte der sechs Mieter und ihres Vermieters, wobei jede Figur sehr scharf gezeichnet wird und jeder einen ganz speziellen Charakter hat. Da wäre zum einen der widerliche Vermieter, der sich nur das Geld in die Taschen steckt. Vesta, eine rüstige Rentnerin, die seit jeher im Keller des Hauses 23 wohnt und die gute Seele des Hauses ist. Die Ausreißerin Cher ist die jüngste im Bunde; Collette ist neu im Haus und auf der Flucht, nachdem sie Zeugin eines Verbrechens wurde. Dazu kommen noch die 3 Männer des Hauses: Thomas, der oben im Dach wohnt; Gerard, der quasi unsichtbar ist, und Hossein, ein sympathischer Flüchtling. Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig. Die Erzählweise eher ruhig und bedacht. Für mich war das mein erstes Buch von Alex Marwood, aber ich könnte mir auch gut vorstellen, eines weiteres von ihr zu lesen! Vor allem gefällt mir auch die Frage, die man sich nach dem Lesen des Buches stellt: Wie gut kennst du deinen Nachbarn?! Die Geschichte lebt vor allem von den Charakteren, aber durch die eingestreuten Szenen mit dem Killer - die zum Teil echt ekelhaft sind - ist die Geschichte auch noch spannend. Für mich war "Der Killer von nebenan" durch die fehlende polizeiliche Seite eher untypisch, dafür aber ein sehr interessanter Thriller. 4 Sterne von mir.

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  • Hochspannung von Anfang bis Ende

    Der Killer von nebenan

    Havers

    Eine junge Frau sitzt bei der Polizei und wird wegen eines Verbrechens vernommen, das in dem Mietshaus geschehen ist, in dem sie wohnt - Nr. 23 Beulah Grove, eine Straße in Croydon, einem südlichen Randbezirk von London. Dort hält die Gentrifizierung zwar allmählich Einzug, hat aber die Nr. 23 noch nicht erreicht.  In diesem heruntergekommenen, verfallenen Haus haben sechs Personen Zuflucht gefunden, von denen jeder sein Päckchen mit sich herumträgt und einen guten Grund dafür hat, dass er dort wohnen und sich der Willkür des schmierigen Verwalters ausliefert. Das ist die Ausgangssituation in Alex Marwoods neuem Roman „Der Killer nebenan“, einem außergewöhnlichen und hochspannenden Thriller, der die persönlichen Geschichten der sechs Personen erzählt – nein, eigentlich sind es ja sieben mit dem Verwalter. Drei Frauen, vier Männer, deren Wege sich kreuzen und deren Schicksale auf unheilvolle Art miteinander verbunden sind, denn einer der ihren ist ein Mörder mit äußerst ungewöhnlichen Neigungen und wohnt nebenan. Schauen wir uns die Mieter einmal etwas genauer an: Da ist Cher, ein junges Mädchen mit einem großen Herzen, eine abgebrühte, scharf  beobachtende Ausreißer- und Streunerin, die sich mit Diebstählen über Wasser hält. Collette, die eine Tasche mit 100.000 Pfund herumschleppt, auf der Flucht vor ihrem ehemaligen Chef, nachdem sie gesehen hat, wie dessen Handlanger einen Mann zu Tode getreten haben. Vesta, eine Rentnerin, Mutter der Kompanie, die von der Hand in den Mund lebt und zu der alle Vertrauen haben. Zu diesem bunt zusammengewürfelten Haufens gehören außerdem noch Gerard, der Musiklehrer und Feingeist, Thomas, der einsame Gelegenheitsarbeiter und Hossein, der politische Flüchtling, der auf den positiven Bescheid seines Asylantrags wartet. Und, last but not least, der Verwalter Roy, ein schmieriger Typ, geldgierig und skrupellos. „Der Killer nebenan“ ist zuallererst natürlich ein spannender Thriller, aber auf den zweiten Blick zeigt die Autorin auch die hässlichen Seiten der Großstadt, in deren dunklen Winkel die Mittellosen und Ausgestoßenen hausen. Es sind diejenigen, die durch die Maschen des Netzes gefallen sind, um die sich niemand kümmert. Die Facetten der Einsamkeit sind vielfältig, manchmal selbst gewählt, aber meistens ungewollt. Aber es gibt auch Hoffnung und Menschlichkeit, gerade dort, wo man es am wenigsten erwartet. Spannend von Anfang bis Ende, ohne Längen, intelligent geplottet mit überraschender Auflösung. Lesen!

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    • 4

    Insider2199

    23. May 2015 um 20:47
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