Alex Miller Die fremde Frau im Spiegel

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Inhaltsangabe zu „Die fremde Frau im Spiegel“ von Alex Miller

Fremde verirren sich kaum in die Gegend des Chez Dom, einem kleinen tunesischen Café in Paris, wo die Witwe Houria zusammen mit ihrer Nichte Sabiha Mittag für Mittag hinter dampfenden Kochtöpfen steht. Der würzige Duft tunesischer Gerichte und die herzliche Art der beiden Frauen schenken den nordafrikanischen Immigranten des Viertels ein wenig Geborgenheit und Heimatgefühl. Als eines Tages John Patterner, ein australischer Tourist, bei einem Wolkenbruch im Chez Dom Zuflucht sucht, weiß Sabiha sofort, dass dieser Mann für sie bestimmt ist. Die beiden heiraten, doch auch nach Jahren ihrer Ehe bleibt Sabihas tiefer Wunsch nach einem Kind unerfüllt. Ihr so sicher geglaubtes Lebensgerüst beginnt zu wanken, Zweifel und Wut nagen an ihr und treiben sie zu einer Entscheidung, die ihr Leben unwiderruflich verändert.

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    Die fremde Frau im Spiegel
    Clari

    Clari

    24. May 2013 um 19:43

    Im Restaurant „Chez Dom“ in Paris betreibt die Witwe Houria ein kleines nettes Treffen für Immigranten aus aller Welt. Sie stammt aus Tunesien und war lange Jahre glücklich verheiratet mit Dom, bis er unerwartet früh verstarb. In ihrer Einsamkeit hilft ihre Nichte Sabiha bei ihr aus. Sie ist die Tochter von Houiras Bruder. Als sie den Australier John Patterner im „Chez Dom“ kennenlernt, verliebt sie sich sehr in ihn. Die beiden heiraten und zu ihrem Glück fehlt ihnen nur ein Kind! Für Sabiha wäre eine Tochter die Krönung ihres Glücks.   Atmosphärisch dicht und gelungen erzählt Alex Miller die Geschichte der Tunesierin Sabiha und von John Patterner. Es ist eine Geschichte von Liebe, Versagen, Verrat und des unermüdlichen Kampfes um ein Kind. Die Düfte des Marktes und die Genüsse der Mahlzeiten sind von äußerster Feinheit. Das „Chez Dom“ ist ein regelmäßiger Treffpunkt für die Arbeiterschaft der umliegenden Betriebe. Während das Leben 16 Jahre lang verstreicht, ohne dass sich ein Kind einstellen will, greift Sabiha zu rabiaten Mitteln. Sie ist besessen von dem Gedanken an eine Tochter, die sie schon lange in sich spürt.   Mit ihrem Handeln wirft sie das Leben einzelner aus der Bahn und lebt fortan mit dem Gefühl einer schweren Schuld. Diese und das allgemeine Tagesgeschehen bestimmen die Geschichte, die von einer weiteren männlichen Person erzählt wird. Alex Miller versteht etwas von Heimweh, Wurzellosigkeit und Sehnsüchten. Die Erzählung bietet anziehende Unterhaltung im Sinne eines angenehmen Schmökers.   Alex Miller lebt in Australien, wo er kreatives Schreiben lehrt. Er hat einige Preise mit seinen Romanen erzielt.

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