Alex Rühle Ohne Netz

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Inhaltsangabe zu „Ohne Netz“ von Alex Rühle

Alex Rühle ist ein Netzjunkie. Als SZ-Redakteur surft er durchs Netz, wo er geht und steht. Dass das Blackberry auch am Ende der Welt noch Empfang hat, ist ihm wichtiger, als sonntags gemütlich mit der Familie zu grillen. Doch jetzt will er das größtmögliche Abenteuer: Netzentzug. Entschleunigung. Keine E-Mails, keine SMS – und das bei laufendem Redaktionsbetrieb. In Tagebuchform berichtet er vom kalten Entzug, von blöden Kommentaren seiner Kollegen und steinzeitlichen Dialogen mit der Telefonauskunft. Ein amüsantes Hörbuch voller Selbstironie und einer klaren Botschaft: Wenn das Netz aus ist, geht etwas anderes an: das eigene Gehirn.

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  • Leserunde zu "Ausgerechnet Mallorca" von Selma Nentwig

    Ausgerechnet Mallorca

    SelmaNentwig

    Liebe Bücherwürmer, "Ausgerechnet Mallorca". Ja das klingt wohl eher nach Sommersprosse, Sandfloh und Sangria. Man hätte wunderbar 260 Seiten über Minirock, Strohhalm, Flip und Flop schreiben können. Ja das hätte man. Hab ich aber nicht. Wir gehen zurück auf Los. Zum Wunder-Herbst 1989. Zum Genscher-Balkon in Prag. Hier lauert Selma auf ihre große glitzernde Freiheit. Wie ein Husky der frischen Schnee riecht. Und dann? Die Kompassnadel wackelte tüchtig. Der Weg war frei, nur was macht man damit?  Was machen die anderen die, wie auf Ameisenstraßen, interkontinental über unseren Erdball tingeln, mit all den bunten Ideen und Geschichten im Kopf? Muss man darüber gleich ein ganzes Buch schreiben? Nicht unbedingt, aber es war mir ein Vergnügen. Lasst uns munter diskutieren über den Sinn oder Unsinn des Reisens. Übers Ankommen und sowas wie Heimat. Oder muss man tatsächlich erst gehen um zu wissen wo man herkommt? Und überhaupt. Wieso "Ausgerechnet Mallorca". Ihr werdet es raus finden! Viel Spaß beim Lesen! Auf jeden Fall bin ich neugierig was Euch antreibt und gespannt auf Eure Meinung.    

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  • Rezension zu "Ohne Netz" von Alex Rühle

    Ohne Netz

    KatrinVonSaiten

    26. October 2010 um 19:10

    Zugegeben, die Lektüre dieses Buchs war bei mir ausschließlich schaulustig motiviert. Ein halbes Jahr offline? Wer macht denn sowas?! Im Grunde war ich vor „Ohne Netz“ auch nur eine dieser Ungläubigen, der auch schon die Frage „Aber warmes Wasser nutzt du noch?“ auf der Zunge brennt, wenn jemand freiwillig auf’s Netz verzichten will. Insgeheim habe ich gehofft, dass der Autor sein Vorhaben vielleicht doch nicht umgesetzt hat, aber ein wenig hatte ich auch die Hoffnung wertvolle Tipps zu erhalten, wie man selbst weniger Zeit im Netz verbringt. Nach der Lektüre dieses Buches bin ich immer noch dieselbe und Alex Rühle nach seinem halben Jahr offline auch. Was uns aber verbindet ist die Tatsache, dass darüber nachgedacht wurde, warum man so viel Zeit im world wide web verbringt. Der Autor droht nicht mit erhobenem Zeigefinger all denjenigen, die sich im Netz verlieren, ständig ihre Emails abrufen und ihr Blackberry als zusätzliches Körperteil betrachten. Vielmehr glaubt man dem Autor seine Erfahrungen, nur aufgrund der Tatsache, weil er auch „so einer“ ist. Ein Süchtiger. Ein hoffnungsloser Fall. Seine Zeit in einer strikt analogen Welt war zwar keine leichte Zeit, aber das Wissen darum, dass es eine analoge Welt noch gibt, beruhigt und befremdet gleichermaßen. Letztendlich habe ich Respekt vor der Leistung, denn ich glaube, dass ich es nicht so lange ohne Netz aushalten wollen würde. Der Erfahrungsbericht „Ohne Netz“ hat mich gut unterhalten und mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet, was das stete vernetzt sein angeht. Wer einen Weg sucht, das Internet hinter sich zu lassen (warum auch immer!), für den ist das Buch nichts. Wer aber mit Humor und Selbstironie auf das eigene Suchtverhalten blicken und sich dieses und jenes bewusst machen möchte, der weiß: Du bist nicht allein!

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