Alex Raymond

 4 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf von Alex Raymond

Alex Raymond (2. Oktober 1909 - 6. September 1956) gilt neben Hal Foster (Prinz Eisenherz) als bedeutendste Zeichner der Comic-Frühgeschichte. Er beeinflusste zahlreiche nachfolgende Comics von DC und Marvel wie Superman, Batman und Dr. Strange. Neben seinem bekanntesten Helden entwarf Raymond auch die Serien Secret Agent X-9, Jungle Jim und Rip Kirby.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Flash Gordon" von Alex Raymond

Flash Gordon - Star Wars in den Kinderschuhen
Cartoonmanvor einem Jahr

Heute wird es richtig nostalgisch. Flash Gordon ist eine der beiden Sci-Fi-Figuren, die das Genre in den ersten Tagen prägten. Neben Buck Rodgers, der übrigens zuerst da war, übernahm Flash Gordon den Part des ultimativen Helden, der aber ganz menschlich daherkommt. Seine Abenteuer auf dem Planeten Mongo sind der Ursprung zahlreicher Science-Fiction-Phantasien, die wir als cineastisch aufbereitete Epen bereits seit Jahrzehnten genießen können.

Der österreichische Hannibal-Verlag hat sich nun besondere Verdienste um die Legende von Flash Gordon erworben. Mit einer grandiosen Ausgabe der Sonntagsseiten aus den Jahren 1934-1937 wird dem Weltraumabenteurer neues Leben eingehaucht. Alex Raymond wird es, wo auch immer er sich befindet, sicherlich mit einem Lächeln bemerken.

Inhalt:

Flash Gordon und seine Freunde Dale Arden und Dr. Zarkov landen auf dem Planeten Mongo und kämpfen gegen das diabolische Genie Ming, der gerade versucht den Weltraum zu unterjochen. Phantastische Kreaturen, skurrile Landschaften und immer wieder Kämpfe auf Leben und Tod lassen die Helden eine nicht enden wollende Reihe an Abenteuern erleben und bestehen. 

Rezension: 

Alex Raymond war sicherlich einer der größten Köpfe der frühen Fantasy- und Science Fiction-Literatur. Er hat so dermaßen viele Ideen in diesen Geschichten umgesetzt, so dass in den meisten Blockbuster-Hollywoodfilmen heutzutage Anklänge an den Großmeister zu finden sind. Es würde kaum wundern, wenn Flash Gordon plötzlich erscheinen würde und in Avengers 4 plötzlich Thanos besiegt. Superheldenstatus hat er längst.

Es handelt sich bei diesem Werk um die Sonntagsseiten aus der Zeit vom 01. Januar 1934 bis zum 18. April 1937. Natürlich ist es nicht einfach das darzustellen, da natürlich im Original immer wieder eine Woche auf die nächste Sonntagsseite gewartet werden musste. Es ist also ganz natürlich, dass quasi jede Seite mit einem Cliffhanger endet. Als Gesamtwerk kann das überladen wirken, aber die Historie erklärt es zur Genüge.

Flash Gordon muss ein Abenteuer nach dem anderen bestehen und immer wieder steht der unerbittliche Kampf um Leben oder Tod im Mittelpunkt. Ming schafft es nicht Gordon umzubringen, Gordon dagegen schafft es nicht Ming zu stürzen. So bleibt es, auch wenn es immer wieder neue Szenarien gibt, doch eigentlich immer wieder der gleiche Ablauf. 

Die Neuausgabe brilliert durch hohe Papierqualität. Das Lesen des Buches ist ein wahres Vergnügen. Schnell wird man gefangen genommen von der faszinierenden und fremden Welt und erkennt den zeitlosen Charakter der Geschichten. Das Prinzip Gut gegen Böse funktioniert halt immer wieder, egal wie alt der Stoff auch sein mag.

Der Hannibal-Verlag lässt sich hier aber nicht lumpen und spendiert beim Bonusmaterial auch noch informatives Zusatzmaterial und seltene Zeichnungen Raymonds. Wer sich für die Hintergründe interessiert, kommt auch auf seine Kosten. 

Was fehlt, ist lediglich die grandiose Filmmusik, die Queen damals geschrieben haben. Naja, es gibt ja YouTube. 

Fazit:

Es handelt sich um eine rundum gelungene Ausgabe, die dazu reizt, sich erneut oder aber zum ersten Mal mit der Welt von Flash Gordon auseinanderzusetzen. Ich habe die Erzählung genossen, auch wenn sich die Themen und Situationen doch in ihrer Wiederholung häufen. 

Ich schlage vor, am besten immer wieder eine Woche vergehen zu lassen, um dann erst die nächste Seite zu lesen. Das Feeling der 30er Jahre kommt zurück und es entwickelt sich Lesespaß für die nächsten Jahre. Außerdem handelt es sich um Band 1 der Reihe. Es kommt also noch mehr.

Ich vergebe 4/5 Punkten für diese gelungene Neuausgabe.

Alex Raymond, Don Moore. Flash Gordon: Auf dem Planeten Mongo. Hannibal 2018. Hardcover. 208 Seiten. 35 €

 

 

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Rezension zu "Flash Gordon" von Alex Raymond

Ein Muss für Fans
AllesAllerleivor einem Jahr


Zuerst einmal ist diese Sammlung sowas von liebevoll und wirklich herzlich gestaltet, mit einem informativen Vorwort zur Geschichte des Autors und der Entstehung (und auch wandlung) des Comics rund um Flash Gordon. 
Das sich dieser mit der Zeit (sicherlich auch durch seinen Erfolg) in immer detailliertere Strips wandelte merkt man schon in diesem Band und kommt der Geschichte nur zu gute. 

Lediglich mit der Art und Weise wie eben zu der Zeit erzählt wurde (alles geht schlag auf schlag und man kommt kaum zum Luftholen) fans ich ein wenig schade, ist aber sicherlich auch dem Geschuldete, dass ja die Leser jede Woche aufs neue dazu angehalten werden mussten weiter zu kaufen und zu lesen. 
Dafür - weil es eben nicht so ganz mein Persönlicher Geschmack ist - der Stern Abzug. 
Dennoch freue ich mich sehr über diese Neuauflage und bin gespannt wie es mit Flash Gordon in den nächsten Sammelbänden weiter gehen wird.

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