Alex Ryber Die im Dunkeln warten

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Inhaltsangabe zu „Die im Dunkeln warten“ von Alex Ryber

Die Ostsee ist ein kaltes Grab Sturm und Finsternis liegen über der Ostsee: Um Mitternacht entert ein Mann eine vor der Küste liegende Segelyacht und tötet den Besitzer auf grausame Weise. Danach wirft er die Leiche ins Meer, wo sie bald darauf einem Fischer ins Netz geht. Bei der Suche nach dem Mörder stößt Kommissar Jan Adrian von der Rostocker Kriminalpolizei auf eine zerrüttete Familie, die alles andere als unglücklich über das Ableben des Mannes ist. Der Getötete war ein bekannter Finanzberater mit Kontakten ins Rotlichtmilieu, und auf seiner Yacht suchte er offenbar nicht nur Stille und Einsamkeit. Die Ermittlungen führen den Einzelgänger Jan Adrian aber auch zu den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit – vor allem, als er die Tochter des Ermordeten kennenlernt.

Ein interessanter Roman, der eher gesellschaftskritisch menschliche Tragödien aufzeigt.

— Sick
Sick

Die düsteren Seiten Rostocks. Regional, spannend, facettenreich und packend.

— Floh
Floh

„Die im Dunkeln warten“ von Alex Ryber ist ein Regionalkrimi aus Rostock mit viel Familien-Dramatik, den ich empfehlen kann.

— Taluzi
Taluzi

Atmosphärisch dichter Kriminalroman, der für meinen Geschmack etwas spannender hätte sein können. Mehr Tragödie, als Krimi. Große Gefühle!

— Baerbel82
Baerbel82

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  • Vielschichtige Spannung aus Rostock

    Die im Dunkeln warten
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    Ein Toter in der Ostsee. Hauptkommissar Jan Adrian übernimmt die Ermittlungen. Doch je weiter er forscht desto verwirrender wird der Fall. Was hat die Prostituierte Jelena mit all dem zu tun und wieso schaltet sich auf einmal die Mafia ein? Das Buch hat mir wegen seiner Vielschichtigkeit gut gefallen.  Auch wenn es sehr viele Handlungsstränge nebeneinander gab und die Sache zeitweise sehr undurchsichtig wurde, hatte man sehr viel Spaß beim lesen. Es blieb bis zum Schluss spannend und auch das Ende an sich war ganz anders als man es erwartet hätte. Einzig das die Handlung sich so langsam entwickelt hat mich etwas gestört. Das Cover passt gut zu einem Regionalkrimi aus Rostock, da sofort klar wird, dass die Handlung am Meer spielt. Daher finde ich die Covergestaltung gut. Der Stil des Autors hat mich angesprochen, weil er sich flüssig, einfach und schnell lesen ließ. Der Spannungsbogen an sich war etwas flach und die eigentliche Spannung lag eher in der Herstellung der Zusammenhänge zwischen den Figuren als in der Lösung des Mordfalls. Richtig Spannung kam leider nicht auf, da sich die Handlung zu sehr zog. Dem Protagonisten stand ich neutral gegenüber, eine richtige emotionale Beziehung kam nicht auf. Mitfühlen war daher mit ihm nicht möglich. Ich blieb eher immer der unabhängige Beobachter, was mich aber nicht weiter gestört hat, da ich dies für einen Krimi auch nicht notwendig finde. Insgesamt hat mir das Buch dennoch ganz gut gefallen und es bekommt von mir 3,5 von 5 Punkten.

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  • Leserunde zu "Die im Dunkeln warten" von Alex Ryber

    Die im Dunkeln warten
    KBV_Verlag

    KBV_Verlag

    Liebe Krimifreunde, wusstet Ihr es schon? Die Ostsee ist ein kaltes Grab! Falls nicht, „Die im Dunkeln warten“ gibt garantiert Aufschluss darüber. Ihr seid herzlich eingeladen, gemeinsam mit dem Autor Axel S. Meyer, der diesen spannenden Krimi unter dem Pseudonym Alex Ryber geschrieben hat, über sein Buch zu diskutieren und sein Werk zu rezensieren. Wir starten eine neue Leserunde! Der Ausflug mit seiner Segelyacht endet für Augustin Golombek anders als geplant. Doch der grausame Tod des Finanzberaters scheint niemanden wirklich zu erschüttern. Selbst bei Golembeks Ehefrau Gertrud und seinen Kindern Marc und Melanie hält sich die Trauer in Grenzen. Jan Adrian, als Kommissar eher als Einzelgänger unterwegs, wird bei seinen Ermittlungen schnell klar, warum der Tote sich nicht besonderer Beliebtheit erfreute. Die Tragödie, die er ans Tageslicht holt, führt Jan Adrian dabei immer wieder zu den Schatten seiner eigenen Vergangenheit zurück. Die spekulativen Börsengeschäfte skrupelloser Finanzhaie sind nicht die einzigen Machenschaften, die Alex Ryber seinem Mordopfer auf den Leib geschrieben hat. Inspiriert von seiner Arbeit als Reporter und Redakteur hat der Autor weitere Themen seiner journalistischen Arbeit in seinen Kriminalroman „Die im Dunkeln warten“ einfließen lassen. So machen Menschenhandel und Zwangsprostitution in dem gierigen Kampf um Macht und Geld deutlich, dass auch Golombek bei seinen windigen Geschäften auf Kosten anderer vor nichts zurückschreckte. Alex Ryber ist ein Pseudonym des Autors Axel S. Meyer, der unter diesem Namen mehrere historische Romane beim Rowohlt Verlag veröffentlicht hat. Er wurde 1968 in Braunschweig geboren und lebt und arbeitet seit Ende der 90er Jahre in Rostock, wo er als Reporter und Redakteur der Ostsee-Zeitung tätig ist. Der Krimi „Die im Dunkeln warten“ ist sein bislang unveröffentlichtes Erstlingswerk. Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare „Die im Dunkeln warten“. Die Bewerbungsfrist läuft bis Dienstag, 20. Mai 2014, um Mitternacht. Beantwortet einfach folgende Frage: Warum interessiert Ihr Euch für ein Buch, das in Rostock bzw. an der Ostsee spielt? Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen! Alex Ryber alias Axel S. Meyer und das KBV-Team! KBV-Verlag

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    • 168
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    01. July 2014 um 17:17
  • Das Ostseeidyll ist von Schatten überlagert. Spannung pur.

    Die im Dunkeln warten
    Floh

    Floh

    Ein Autor, der nicht nur Historische Romane beherrscht. Hier in "Die im Dunkeln warten" beweist Autor Alex Ryber, dass er auch Krimis schreiben kann, und zwar mit Geschick und Talent. Zum Inhalt: "Sturm und Finsternis liegen über der Ostsee: Um Mitternacht entert ein Mann eine vor der Küste liegende Segelyacht und tötet den Besitzer auf grausame Weise. Danach wirft er die Leiche ins Meer, wo sie bald darauf einem Fischer ins Netz geht. Bei der Suche nach dem Mörder stößt Kommissar Jan Adrian von der Rostocker Kriminalpolizei auf eine zerrüttete Familie, die alles andere als unglücklich über das Ableben des Mannes ist. Der Getötete war ein bekannter Finanzberater mit Kontakten ins Rotlichtmilieu, und auf seiner Yacht suchte er offenbar nicht nur Stille und Einsamkeit. Die Ermittlungen führen den Einzelgänger Jan Adrian aber auch zu den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit – vor allem, als er die Tochter des Ermordeten kennenlernt." Schreibstil: Der Autor Alex Ryber weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln. Unfreiwillig gerät man hier durch seinem Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Alex Ryber besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser genügend Futter für eigene Mutmaßungen zu geben. So darf, nein, so muss Krimi sein. Er bedient das Genre Regionalkrimi perfekt, denn hier erleben wir neben höchster Spannung auch ein Rostock, wie man es kennt. Authentische und klare Schauplätze, skurrile Kulissen und wunderbarer Regionalkolorit. Er hat eine verstörende und grausamme Story erschaffen, die er mit gekonnten Worten, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, brutalen Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den durchaus perplexen Leser wiedergibt. Sein Schreibstil bringt die Handlungen, die Schauplätze und die Protagonisten sehr nahe an den Leser und fesselt ihn an die Seiten. Durch die Mischung aus Alltag des Ermittlers Jan Adrian und seinem Team, dem privaten Familiengeschichten und dem Umfeld des Täters bringt der Autor viel Abwechslung und Potential in die Handlung. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist der Autor bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir auf einem sympathischen Ermittlerteam bei der Kripo Rostock. Alle Protagonisten sind sehr authentisch und detailliert dargestellt. Alex Ryber hat eine gelungene Mischung aus Rollen und Nebenrollen geschaffen. Wir erleben Familientragik, Drogenmillieu, Prostitution und aber auch ehrliche Gefühle. In diesem Krimi bringt der Autor eine überaus interessante und intelligente Mischung aus Protagonisten und wichtigen Nebenrollen ins Spiel und wird uns noch häufig überraschen, er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit an der actionreichen Ermittlung teilhaben. Der Opfer-Täter-Status ist nicht klar definiert und wird zum Ende der Story der reinste Alptraum... Meinung: Dieser (Regional-)Krimi bietet das, was der Leser und Genreliebhaber sucht. Der Schreibstil des Autors ist packend und nichts für schwache Nerven, die bildhafte Darstellung der Schauplätze, die Tragweite der Morde, die skrupellosen Vorgehen, der Plan der hinter allem Steckt und zu guter Letzt das Auftauchen des eigendlichen Stars des Grauen. Das Treiben rund um die Ermittlungen von Sympathieträger Jan Adrian, die vielen Spuren, die falschen Verdächtigungen, die zueinanderlaufenden Handlungsstränge....und so vieles mehr machen dieses Buch zum Must have. Der Autor reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das eigene Ansehen... Wen kann man trauen? Was kommt als nächstes? Sonderbare Charaktere, eine bizzare Handlung, schlimme Taten. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart rasanten Ermittlungen und gestörten psychischkranken Seelen. Die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Cover: Ein Cover was Ostseeidyll verkörpert. Trügerisch. Das Cover passt sehr gut zum gesamten Werk. Der Autor: "Alex Ryber ist ein Pseudonym des Autors Axel S. Meyer, der unter diesem Namen mehrere historische Romane beim Rowohlt Verlag veröffentlicht hat. Er wurde 1968 in Braunschweig geboren und lebt und arbeitet seit Ende der 90er Jahre in Rostock, wo er als Reporter und Redakteur der Ostsee-Zeitung tätig ist. Der Krimi „Die im Dunkeln warten“ ist sein bislang unveröffentlichtes Erstlingswerk." Fazit: Ein spannender und absolut gelungener Krimi. Rostocks dunkle Seiten.

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    Arun

    Arun

    14. June 2014 um 10:01
  • Vor Gericht und auf See ist man in Gottes Hand...

    Die im Dunkeln warten
    Sick

    Sick

    13. June 2014 um 14:55

    Augustin Golombek genießt die Ruhe auf seinem Boot. Noch ein letztes Mal vor dem Winter fährt er raus auf die Ostsee und um dort die Nacht zu verbringen. Doch gerade als er die zweite Flasche Wein öffnen will, wird er angegriffen und umgebracht. Seine Leiche geht ein paar Stunden später einem Fischer ins Netz, der die Polizei alarmiert. Jan Adrian und sein Team von der Rostocker Kripo stehen vor einem Rätsel, denn der Tote hat sich mehr Feinde als Freunde gemacht. Angeblich hat er als Anlageberater etliche Kunden um ihr Geld erleichtert und seine Arbeit der Familie stets vorgezogen. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich alles andere als leicht und birgt einige Gefahren… Im Vordergrund steht der Ermittler Jan Adrian, dessen ungewöhnliche Kindheit ebenfalls eine Rolle in dem Buch spielt. Er ist Anfang dreißig und eher ein Einzelgänger, aber ein fähiger Kriminalpolizist, den ich recht gern mochte. In seinem Team arbeiten ausschließlich Männer, Frauen kommen lediglich als Zeugen vor, was ich eher schade fand. Auch sind mir die anderen Mordermittler bis zum Schluss eher fremd geblieben. Die Perspektiven wechseln zwischen Jan, dem Opfer, dessen Sohn, dem Killer und einem jungen Mädchen namens Jelena. Auch wenn die einzelnen Handlungsstränge zunächst nichts gemein haben, so ergibt am Schluss doch alles einen Sinn. Leider kann man sich zum Teil den Ausgang schon denken, denn es werden zu wenige Charaktere eingeführt, als dass man zehn Verdächtige auf dem Zettel hätte. Das Buch ist mit ca. 200 Seiten recht knapp gehalten, was einerseits der Spannung zugute kommt, aber andererseits hat man ein bisschen das Gefühl, als würde noch etwas fehlen. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und so hundertprozentig war ich mit dem Ausgang nicht zufrieden. Trotzdem ist „Die im Dunkeln warten“ ein interessanter Roman, der eher gesellschaftskritisch menschliche Tragödien aufzeigt. Jan Adrian hat mir als Ermittler gut gefallen und sollte er noch einmal einen Fall bekommen, werde ich ihn sicher begleiten.

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  • Rezension zu "Die im Dunkeln warten" von Alex Ryber

    Die im Dunkeln warten
    dorli

    dorli

    12. June 2014 um 13:45

    Rostock. Zwei Angler bemerken auf der Ostsee vor Warnemünde eine führerlos treibende Segelyacht. Etwa zur gleichen Zeit entdeckt ein Fischer die Leiche eines Mannes in seinem Netz. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um den Finanzberater Augustin Golombek handelt, der auf seiner Yacht brutal ermordet wurde. Weil er seine Kunden bei Aktiengeschäften getäuscht hat? Oder hat der Mord etwas mit Golombeks Kontakten ins Rotlichtmilieu zu tun? Jan Adrian von der Rostocker Mordkommission begibt sich auf Spurensuche… „Die im Dunklen warten“ von Alex Ryber lässt sich sehr zügig lesen, ich war schnell mittendrin im Geschehen. Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, Spannung wird schnell aufgebaut und bleibt durchgehend hoch. Der Krimi spielt zur Zeit der Talfahrt des Neuen Marktes und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Meist begleitet man Kommissar Jan Adrian bei seinen Nachforschungen, aber auch andere Ermittler, Verdächtige und der Mörder selbst kommen zu Wort. Augustin Golombek hat seine Kunden trotz rasch sinkender Aktienkurse beschwichtigt, abzuwarten und weiterhin auf seine Tipps zu vertrauen. Viele Anleger, darunter auch Jans Kollege Tammo Jaeger, brachte der Finanzberater damit an den Rand des Ruins – der unbändige Hass auf Golombek ist verständlich und nachvollziehbar. In einem zweiten Handlungsstrang lernt man Jelena kennen. Obwohl sich schnell abzeichnet, was der jungen Frau aus Osteuropa im Verlauf der Geschichte blüht, bleibt es spannend, da man ständig hofft, dass ihr Weg eine andere Richtung nehmen wird. Ihre Rolle in dem Mordfall Golombek kommt erst nach und nach zum Vorschein. Alex Ryber schickt ein Ermittlerteam ins Rennen, dessen Zusammenarbeit nicht gerade reibungslos verläuft, besonders zwischen Jan Adrian und seinem Kollegen Rudi Schlorke kommt es immer wieder zu Querelen. In kleinen Rückblicken erfährt man etwas über Jan Adrians nicht ganz einfache Kindheit – ein Hintergrund, der ihn für das Leid anderer empfänglich gemacht hat und der ihn schnell einen guten Draht zu Golombeks Tochter Melanie haben lässt. Melanie und ihr Bruder Marc haben sehr unter ihren Vater gelitten und sich gänzlich von ihm abgewandt. Die Schlussphase des Krimis ist mit einigen Actionszenen gespickt – eine Verfolgungsjagd, die Alex Ryber anders als enden lässt, als ich vermutet habe. Ich bin ein großer Freund von detaillierten Beschreibungen des Drumherums – obwohl ich diese hier nicht bekommen habe, konnte ich mich dennoch prima in Charaktere und Handlung hineinversetzen, habe mich gut informiert gefühlt und die Schauplätze vor mir gesehen. „Die im Dunklen warten“ ist ein spannender Krimi, in dem Menschen in den Fokus gerückt werden, deren Leben einen tragischen Verlauf nimmt, weil sie von anderen skrupellos hintergangen und ausgenutzt werden.

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  • Spannender Ostsee-Krimi

    Die im Dunkeln warten
    Ani

    Ani

    Ende November genießt ein Mann ein letztes Mal die Stille auf seiner Yacht, bevor diese in den nächsten Tagen an Land gebracht werden soll, um sie vor dem Frost zu schützen. Er ankert dicht vor der Küste der Ostsee und lässt seinen Gedanken freien Lauf. Gegen Mitternacht frischt der Wind auf. Es wird plötzlich kalt und ziemlich ungemütlich. Ein merkwürdiges Geräusch lässt den Yachtbesitzer aufschrecken. Bei einem Kontrollgang entdeckt er, dass ein kleines Boot an seiner Yacht festgemacht ist. Bevor er darüber nachdenken kann, was das zu bedeuten hat, steht er seinem Mörder gegenüber. Als wenig später eine unbemannte Yacht und eine grausam zugerichtete Leiche im Netz eines Fischers aufgefunden werden, beginnt die Rostocker Kriminalpolizei zu ermitteln. Schon bald stellt das Team um Jan Adrian fest, dass der Tote weder in seiner Familie noch in seinem beruflichen Umfeld sonderlich beliebt war.... Der Einstieg in diesen Regionalkrimi gelingt mühelos. Denn die Szenen auf der Yacht, bei denen man den Mord an dem Yachtbesitzer beobachtet, wecken sofort das Interesse an diesem Fall. Die düstere Atmosphäre auf der Yacht ist zwischen den Zeilen spürbar, sodass man gebannt das Geschehen verfolgt, und dabei die Angst vor dem Unbekannten, der plötzlich die Yacht entert, regelrecht nachvollziehen kann. Ein Team der Rostocker Kriminialpolizei nimmt die Ermittlungen auf. Schon bald wird klar, dass die Kollegen nicht unbedingt miteinander harmonieren. Reibereien sind an der Tagesordnung. Kommissar Jan Adrian macht es einem zunächst nicht ganz einfach, Sympathien für ihn zu entwickeln. Denn der Einzelgänger muss sich nicht nur mit den Ermittlungen und den Sticheleien seines Kollegen Schlorke beschäftigen, sondern sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Den Hautpteil nehmen natürlich die Ermittlungen ein. Das Team der Kripo leistet dabei solide Arbeit. Außerdem wird nach und nach aufgedeckt, was für ein Mensch der Getötete war. Dubiose Finanzgeschäfte, Kontakte zum Rotlichtmilieu und ein absolut katastrophales Familienleben sorgen dafür, dass es eine Vielzahl an Mordmotiven gibt. Obwohl man in einer weiteren Perspektive den Mörder beobachtet, bleibt der Drahtzieher und das eigentliche Motiv lange Zeit im Dunkeln. Die Spannung ist deshalb durchgehend spürbar. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Dadurch wirkt das große Finale leider etwas überhastet und eilig abgehandelt. Ein paar Seiten mehr, hätten der Handlung hier sicher gut getan. Da der Krimi insgesamt ja gerade mal etwas mehr als 200 Seiten umfasst, wäre da auch noch Luft nach oben gewesen. Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen des Rostocker Kriminalromans allerdings spannend unterhalten gefühlt. Die verschiedenen Handlungsstränge wirkten auf mich durchgehend interessant und den eigentlichen Drahtzieher hatte ich erst sehr spät in Verdacht. Deshalb vergebe ich vier von fünf Bewertungssternen. Den einen ziehe ich für das etwas überhastete Ende ab.

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    • 2
  • Kurz, spannend und dramatisch

    Die im Dunkeln warten
    Taluzi

    Taluzi

    04. June 2014 um 17:26

    Augustin Golombek wird auf seiner Yacht brutal ermordet. Schnell ist dem Ermittler Jan Adrian klar, dass niemand unglücklich über das Ableben von Golombek ist. Golombek war ein bekannter Finanzberater, der gerne sich im Rotlichtmilieu und auf seiner Yacht aufhielt. Seine Familie hatte sich abgewendet von ihm. Wer kommt für die Ermordung von Golombek in Frage? War es einer aus den Reihen der Polizei, weil er sein angelegtes Geld an Golombek verloren hat? War es jemand aus der Familie? Oder hat er seine Finger mit im Spiel gehabt beim illegalen Frauenhandel? Der Krimi hat mehrere Erzählstränge. Der Haupterzählstrang ist die Ermittlungsarbeit von Jan Adrian, der versucht den Mord an Augustin Golombek aufzuklären. Daneben erfährt der Leser sowohl etwas über Jelena, die zur Prostitution in Deutschland gezwungen wurde als auch über den Täter. Schnell erahnte ich die Hintergründe für den Mord, aber blieb was den Täter anging noch eine Weile im Dunkeln. Der Erzählstil ist flüssig ohne lang verschachtelte Sätze. Die Spannung war von Anfang an da und hielt sich während des Lesens und wurde am Ende noch mal etwas gesteigert. Etwas irritiert hat mich, dass es immer wieder Rückblicke auf die tragische Kindheit von Jan Adrian gab. Ich fragte mich, gehört es zur Aufklärung des Falles dazu? Hier blieben am Ende noch ein paar Fragen offen, was vielleicht darauf hindeutet, dass es nicht der letzte Fall mit Adrian war. „Die im Dunkeln warten“ von Alex Ryber ist ein Regionalkrimi aus Rostock mit viel Familien-Dramatik, den ich empfehlen kann.

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  • unterhaltsam

    Die im Dunkeln warten
    flower

    flower

    03. June 2014 um 08:00

    Dieser Krimi spielt an der Ostsee. Allerdings könnte es bis auf die Anfangssequenz überall anders auch sein. Nachts wird auf einer Yacht der Besitzer, ein Aktienhändler,  brutal erschlagen. Schnell gibt es die ersten Verdächtigen und der Kommissar und sein Team müssen nur klären, welcher Grund der am stärksten motivierte ist für den Mord. Der Ermordete war ein unangenehmer Zeitgenosse und hatte von allen Seiten Hass und Ablehnung auf sich gezogen. Das Buch ist mit 200 Seiten sehr dünn gehalten und so ist auch der Fall ziemlich schnell und ohne großes Wenn und Aber geklärt. Es fehlte mir etwas die Raffinesse und ich hatte ein paar Mal den Wunsch zu mehr Ausführlichkeit und Tiefe. Dennoch sind die Charakter gut beschrieben und der Autor versteht es seine Personen zum Leben zu erwecken. Da das Buch schon etwas älter ist, vermute ich hier mal ein Frühwerk, denn die historischen Bücher, die ich von Ryber/Meyer gelesen habe, fand ich noch empfehlenswerter und spannender.

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  • Unterhaltsamer Regionalkrimi aus Rostock

    Die im Dunkeln warten
    Talitha

    Talitha

    31. May 2014 um 12:35

    Ende November auf der Ostsee, vor Warnemünde: Ein betrunkener Mann wird auf seiner Yacht von einem Unbekannten in Tarnkleidung brutal ermordet. Sein Boot wird von Anglern unter Lebensgefahr abgeborgen. Hauptkommissar Jan Adrian in Rostock beginnt mit seinen Kollegen zu ermitteln... Ein gut gelungener Regionalkrimi, der auf die regionalen Aspekte wie Landschaft, Stadt und Einwohner eingeht und dabei einen soliden und unterhaltsamen Krimi zum Miträtseln bietet. Geübte Krimileser können auch vor dem Ende des Krimis die Auflösung erraten.  Die Figuren, besonders die des Kommissars, sind durchweg ziemlich tragisch. Ein schönes Leben hat bzw. hatte kaum eine von ihnen. So ist einer der Hauptaspekte der Handlung auch eben diese Tragik in den Lebensgeschichten, was aber zu diesem Krimi gut passt und daher in Ordnung ist.  Fazit: Ein gut gelungener und unterhaltsamer Regionalkrimi aus Rostock, den ich weiterempfehlen kann. 

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    Die im Dunkeln warten
    Baerbel82

    Baerbel82

    31. May 2014 um 11:02

    Ein Mann verlässt mit seiner Segelyacht den Hafen und will in der Ostsee vor Anker gehen: eine Flasche Rotwein trinken, endlich Ruhe finden und Schlafen. Doch dazu kommt es nicht. Er wird brutal ermordet. Am nächsten Morgen findet ein Motorboot die herrenlos treibende Yacht und nicht weit davon entfernt birgt ein Fischer eine Leiche. Es handelt sich um Augustin Golombek, einen Finanzberater. Jan Adrian und sein Team von der Rostocker Kripo ermitteln. Viele Leute hatten Golombek ihre Ersparnisse anvertraut und - alles verloren. So auch Jans Kollege Tammo. Ein Racheakt? In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Jelena kennen. Sie war skrupellosen Menschenhändlern in die Hände gefallen und wurde zur Prostitution gezwungen, konnte jedoch fliehen. Was haben beide Erzählstränge miteinander zu tun? Golombeks Kunden sind nicht seine einzigen Opfer. Seine Frau Gertrud hatte er in eine Nervenklinik eingewiesen und zu seinen beiden Kindern, Marc und Melanie, hatte er ebenfalls kaum noch Kontakt. Dafür war er Stammgast im Rotlichtmilieu und hatte sogar Verbindungen zur Russenmaffia. Liegt hier das Motiv? Mit Kommissar Jan Adrian hat Alex Ryber alias Axel S. Meyer eine Figur geschaffen, die mit ihrer Vergangenheit hadert, das macht sie menschlich und so überrascht es nicht wirklich, dass Jan und Melanie sich schließlich näher kommen… Die Geschichte lässt sich leicht lesen und der Erzählrhythmus ist bis zum Ende perfekt austariert. Der Spannungsaufbau ist solide. Es gibt sogar die eine oder andere Blindspur. Eher könnte man beklagen, dass es in diesem Regionalkrimi zu wenig Lokalfarbe gibt. Die genaue Figurenzeichnung lässt darauf schließen, dass der Autor die Themen sehr genau kennt, um die es hier geht. Fazit: „Die im Dunkeln warten“ ist ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der für meinen Geschmack einen Tick spannender hätte sein können. Mehr Tragödie, als Krimi. Große Gefühle! Sehr zu empfehlen!

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