Alex Sanchez

 3,9 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor*in von Zeig mir das Meer, Frederick liebt Maria liebt Victor und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alex Sanchez

Cover des Buches Zeig mir das Meer (ISBN: 9783741621178)

Zeig mir das Meer

 (27)
Erschienen am 20.04.2021
Cover des Buches Frederick liebt Maria liebt Victor (ISBN: 9783596807710)

Frederick liebt Maria liebt Victor

 (17)
Erschienen am 06.08.2008
Cover des Buches The Evil Within (ISBN: 9783957982261)

The Evil Within

 (4)
Erschienen am 20.04.2015
Cover des Buches Star Wars Comics (ISBN: 9783866079731)

Star Wars Comics

 (2)
Erschienen am 13.12.2010
Cover des Buches Bait (ISBN: 9781416937746)

Bait

 (1)
Erschienen am 06.07.2010
Cover des Buches Getting It (ISBN: 9781439107799)

Getting It

 (1)
Erschienen am 23.06.2008
Cover des Buches The God Box (ISBN: 1416909001)

The God Box

 (1)
Erschienen am 05.05.2009
Cover des Buches Boyfriends with Girlfriends (ISBN: 9781416937753)

Boyfriends with Girlfriends

 (1)
Erschienen am 03.04.2012

Neue Rezensionen zu Alex Sanchez

Cover des Buches Frederick liebt Maria liebt Victor (ISBN: 9783596807710)
KiraNears avatar

Rezension zu "Frederick liebt Maria liebt Victor" von Alex Sanchez

[Rezension #154] Frederick liebt Maria liebt Victor
KiraNearvor einem Jahr

Titel: Frederick liebt Maria liebt Victor

Autor*in: Alex Sanchez

Erschienen in Deutschland: 2006

Originaltitel: So hard to say

Erschienen in (anderes Land): 2004 (USA)

Übersetzer*in: Gudrun Likar 

 

Weitere Informationen:

Genre: Hetero, Gay Romance Romane, Slice of Life

Preis: ab € 0,92 [Taschenbuch]

Seiten: 221

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-596-80771-0

Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

 

Rückentext:

"Dann kitzelte mich ihr frisch duftendes Haar am Ohr und ich wusste, dass sie sich zu mir herunterbeugte. Instinktiv hob ich den Kopf. Ihre Haut strich über meine Wange. Und dann berührten ihre Lippen meine. Wenn Victor mich jetzt sehen könnte, dachte ich. Er würde mir stolz auf den Rücken klopfen und seinen Arm um mich legen. Und plötzlich war es nicht mehr Maria, die mich küsste, sondern Victor.

Neue Stadt, neue Schule. Frederick ist froh, als Maria ihn gleich am ersten Tag anspricht und ihrer Clique vorstellt. Alle glauben, dass sie schon bald das neue Traumpaar sein werden. Auich Maria. Frederick dagegen wird immer klarer, dass Maria für ihn nie mehr als seine beste Freundin sein wird...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Man merkt gleich zu Beginn des Buches: Das ist ein typischer Teenagerroman und dementsprechend sind Teenies auch die Hauptzielgruppe - zu denen ich nicht mehr dazugehöre. Dennoch war das Buch angenehm zu lesen. Man liest die Geschichte abwechselnd aus Marias und Fredericks Sicht, und man merkt allen Charakteren, vor allem den beiden, ihr junges Alter von rund 12-14 Jahren sind. Das merkt man besonders an ihren Aussagen und ihrem Verhalten, aber auch an ihrer mangelnden Lebenserfahrung und ihrer Hilflosigkeit.

Hier kommt es auch öfters zu homophoben Szenen, was ich ein wenig schade finde und ich bin mir nicht zu 100% sicher, ob sich das wirklich nur auf das Alter der Charakter geschoben werden kann. Und dass das Buch vermutlich Anfang der 2000er spielt, da war die Welt für Nicht-Heteros noch nicht so offen wie sie es heute ist.

Daher wundert es mich auch nicht, dass alle glauben, dass Frederick was von Maria will, nur, weil er nett zu ihr ist, super mit ihr klarkommt und er ihr mal Schokolade geschenkt hat. Dabei hatte er keine Hintergedanken dabei und wollte sich nur dafür bedanken, dass sie ihm am ersten Tag nen Kuli geborgt hat. So kommt es zu vielen Missverständnissen und vor allem Maria steigert sich da total rein. Als dann auch gesagt wird, er hätte sie geküsst (dabei war es umgekehrt) und sie wären ein Paar, wollte ich umgehend in die Geschichte einsteigen und die ganzen Missverständnisse klären.

Am Ende können sie dann auch geklärt werden. Zwar nicht rund, aber überhaupt ist die ganze Geschichte eckig, aber damit auch schön realistisch. Und es ist für Teenager auch nachvollziehbar, vor allem die Unsicherheit der beiden Charaktere. Die von Maria, auch wenn ich es ein wenig blöd finde, dass sie sich auf eine Beziehung versteift, die nicht existiert. Und die von Frederick, der sich immer wieder fragt: Was gefällt mir? Was will ich? Auf wen stehe ich eigentlich? Wie fühlt sich Liebe an und für wen empfinde ich etwas? Er ist zwar am Ende des Romans noch am Anfang seiner Suche, daher wirkt das Ende ein wenig offen, aber an und für sich wirkt es ziemlich stabil. Und ich freue mich, dass er mehr zu sich gefunden hat und auch mehr zu sich stehen kann.

 

Fazit:

Es ist defintiv ein Buch, das ich eher als Teenie hätte lesen sollen als jetzt, dann hätte mir das Buch vermutlich noch besser gefallen. Jetzt (und das sage ich echt selten) bin ich zu alt dafür. Es gab mehrere problematische Ecken, die schon ein wenig wehtaten beim Lesen, aber zum Glück keine großen Konsequenzen für den Hauptcharakter hatten. Zumindest nicht auf Dauer gesehen. An sich ist das Buch in Ordnung, aber man sollte wohl lieber selbst in der Pubertät stecken, damit man das Buch in vollen Zügen genießen kann.

Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne.

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Cover des Buches Zeig mir das Meer (ISBN: 9783741621178)
K

Rezension zu "Zeig mir das Meer" von Alex Sanchez

Berührende, aber etwas überladene Coming-Out-Geschichte
Kirschbluetevor einem Jahr

„Zeig mir das Meer“ erzählt die Origin-Geschichte des Superhelden Aqualad als Coming-Out-Story.

Aqualad, eigentlich Jake Hyde, ist ein eher unbekannter Superheld aus dem DC-Universum. Jake lebt mit seiner Mutter in einem abgeschiedenen Dorf in New Mexico. Er fühlt sich vom Meer und seinem Mitschüler Kenny magisch angezogen. Der Comic verknüpft diese beiden Handlungselemente geschickt miteinander.

Eine Verbindung zum DC-Universum schafft der Comic vor allem durch Nachrichtensendungen im Fernsehen, in denen bekannte DC-Superhelden erscheinen. Aber auch Jakes Geschichte ist mit dem DC-Universum verwoben.

Die Zeichnungen sind sehr pastellig und haben einen fast poetischen Stil. Der Stil ist sehr untypisch für eine einen Comic im Superhelden-Comic. Er passt aber wunderbar zur Geschichte, die ihren Fokus mehr auf den Comic-out-of-Age-Aspekt legt als auf den Superhelden-Teil.

Bei den Charakteren gibt es sowohl Licht als auch Schatten. Jake und Kenny sind sympathische Jugendliche und haben eine gute Chemie miteinander. Kenny geht sehr offen mit seiner Homosexualität um, während Jake noch sehr zurückhaltend ist. Gerade für junge Leser sind die beiden gute Identifkationsfiguren. Schade ist, dass es gerade im Superhelden-Genre wenige Identifikationsfiguren für Homosexuelle gibt. 

Schön ist auch, dass mit Kennys Vater Probleme eines Outings thematisiert werden. Jedoch ist hier problematisch, dass gerade Kennys Vater in seiner Haltung sehr sprunghaft ist und der Konflikt nicht glaubhaft gelöst wird. An dieser Stelle hätte sich die Geschichte deutlich mehr Zeit nehmen müssen, um die Charakterentwicklung realistisch darzustellen. Insgesamt hätte der Comic an vielen Stellen mehr Seiten oder weniger Konflikte gebraucht, um alle Geschichten glaubhaft zu Ende zu erzählen. 

Wer also gerne eine Coming-Out-Geschichte im DC-Universum lesen möchte, findet hier einen soliden Ansatz. Leider sind homosexuelle Superhelden immer noch eine Rarität. 

Man sollte auch nicht vergessen, dass dieser Comic an ein jugendliches Publikum gerichtet ist. Gerade für Jugendliche ist der Comic ist sehr geeignet, weil er einige gute Identifikationsfiguren enthält und Probleme behandelt, die für Jugendliche sehr nachvollziehbar sind. Zudem bietet er am Ende auch eine Seite mit wichtigen Kontaktstellen.

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Cover des Buches Zeig mir das Meer (ISBN: 9783741621178)
Toxicass avatar

Rezension zu "Zeig mir das Meer" von Alex Sanchez

Zeitgemäße Coming-out-Geschichte
Toxicasvor einem Jahr

Du bist kein Freak, nur weil du dich nicht für Mädchen interessierst. Kein Monster, nur weil du dich in den Jungen aus deiner Klasse verliebt hast. Der Junge, der sein Coming-out schon hatte, welches dir selbst noch bevorsteht.

Jake lebt mitten in einer Kleinstadt irgendwo in New Mexico, umgeben von Sand und Kakteen. Dabei zieht es ihn ans Meer. Schon immer verspürte er den Drang, in die Welt unterhalb der Wasseroberfläche einzutauchen. Doch ein Aquarium in seinem Zimmer ist der einzige Bezug zum maritimen Lebensraum. Seine Mutter versucht mit allen Mitteln, ihn vom Wasser fernzuhalten, und Jake will endlich verstehen, warum. Ich konnte seine innere Zerrissenheit, seine Verzweiflung, seine Wut gut nachvollziehen. Habe verstanden, warum er sich so verloren fühlt, umgeben von all diesen Menschen, denen er sich nicht anvertrauen kann. Nicht mal seiner besten Freundin erzählt er seine Sorgen. Weil er Angst hat. Sich anders fühlt. Und es einfach nicht besser weiß. Einzig Kenny, der Junge aus seiner Klasse, scheint ihn mit anderen Augen zu sehen.

Ich habe das zarte Annähern der beiden, ihre ersten Blickkontakte, die ersten richtigen Worte miteinander gerne mitverfolgt. Manchmal fühlte ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnert, an den Jungen, für den ich so geschwärmt hatte. Bei dessen Blicken ich Rot wurde. Der mir in der Pause kleine Zettelchen zusteckte: Willst du mit mir gehen? Ja / Nein / Vielleicht

Dass es für Kenny und Jake nicht leicht werden würde, war mir leider klar. Sie werden angefeindet, beleidigt, diskriminiert. Müssen zusammenhalten und stark sein, um sich in ihrer Welt zu behaupten. Schön fand ich, dass Kenny es schafft, Jake ein wenig mitzuziehen, ihm Mut zuzusprechen und Trost zu spenden. Auch wenn er vielleicht zu viel auf einmal erwartet. Da merkt man deutlich, dass jeder von ihnen noch einiges zu lernen hat und an sich arbeiten muss. Klug gewählte Passagen, die den jugendlichen Lesern sicher weiterhelfen könnten. Wobei auch ich als Erwachsene einiges reflektieren konnte.

Die Dritte im Bunde ist übrigens Maria, die beste Freundin von Jake. Auch sie hat mit Problemen zu kämpfen, die nach wie vor in unserer Gesellschaft auftreten. Sie muss ihren Platz finden, wie jeder von uns, nicht wahr?

Und dann ist da noch die Sache mit Jakes Herkunft. Warum zieht ihn das Meer so magisch an? Was verschweigt ihm seine Mutter?

Die Superhelden-Elemente fühlten sich anfangs etwas befremdlich an, wirkten recht deplatziert. Doch mit Voranschreiten der Story kam quasi Licht ins Dunkel und ich habe begriffen, warum diese oder jene Einblendung bzw. Erwähnung gewählt wurde. Für mich hätte das Buch gänzlich ohne diese Elemente erscheinen können, denn die Story bot auch so alles, was sich das Leserherz wünscht.

Persönliches Fazit: Eine zeitgemäße und verspielte Coming-out-Geschichte mit wunderschönen Illustrationen, die zum Nachdenken anregt und hoffentlich dem Einen oder Anderen etwas Mut macht.

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In dieser außergewöhnlichen Leserunde erwarten euch gleich zwei Graphic Novels mit Inhalten, die bewegen und zum Nachdenken anregen. "Zeig mir das Meer" erzählt dabei eine mitreißende Coming-Out-Geschichte, während "Wonder Woman: Stürmische Zeiten" die Herkunft von Wonder Woman in Form einer zeitgemäßen Geschichte neu interpretiert. Mit Panini Ink verlosen wir 25 Pakete mit beiden Graphic Novels für Leser*innen ab 13 Jahren.

Seid ihr Fans von guten Graphic Novels mit Geschichten, die wichtige Themen unserer Zeit ansprechen? Oder möchtet ihr Graphic Novels neu für euch entdecken und gleich mit zwei wirklich lesenswerten Exemplaren in dieses neue Genre starten? Dann herzlich willkommen in dieser Leserunde!

Zusammen mit Panini Ink suchen wir 25 Leser*innen, die sich im Rahmen dieser Leserunde mit "Zeig mir das Meer" und "Wonder Woman: Stürmische Zeiten" beschäftigen möchten. Die Bücher verbinden tolle Illustrationen, mit packenden Stories und aktuellen Inhalten wie LGBTQ, Menschenrechte und Flucht.

Für eine Chance auf eins der 25 Pakete mit beiden Büchern beantwortet bitte die folgende Frage:

Aktuelle Themen für Jugendliche und Erwachsene in Form von mitreißenden Graphic Novels - was macht euch besonders neugierig auf diese beiden Bücher? Lest ihr gerne über aktuelle Themen und was nehmt ihr für euch daraus mit?

Wir freuen uns auf eure Antworten und drücken die Daumen!

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