Alex Shearer Das Mädchen mit der Glaskugel

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(7)
(2)
(1)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Mädchen mit der Glaskugel“ von Alex Shearer

Die beklemmende Geschichte eines geheimnisvollen jungen Wissenschaftlers und seiner unglaublichen Vergangenheit. Ein vielschichtiger, psychologisch raffinierter Roman mit Anklöngen an E.T.A. Hoffmann

Gute Idee und solide geschriebene Umsetzung. Ein modernes Märchen über die Abgründe des Menschen.

— indianer

Stöbern in Jugendbücher

Wir zwei in neuen Welten

Auf zum zweiten teil

inkblot_tintenklecks

Dumplin'

In Clover City, Texas beweist die übergewichtige Willowdean, dass in jedem das Zeug für einen Schönheitswettbewerb steckt.

MissGoWest

Die Legende der vier Königreiche - Vereint

Und wieder müssen wir ein Jahr warten - dabei war das Ende doch so unglaublich spannend!!

Lesemaerchen

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Durchgesuchtet und für "fantastisch" befunden!

saras_bookwonderland

Marthas Mission

Leider handelt es sich hier nicht um Marthas Mission, sondern um Marthas Jammertagebuch. Keine spannenden Wendungen :(

Miia

Dreamkeeper. Die Akademie der Träume

Spannende Idee mit toller Umsetzung!

Lotta22

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Größe ist immer eine Frage der Perspektive

    Das Mädchen mit der Glaskugel

    indianer

    26. January 2014 um 19:13

    Jeder würde eine Fliege klatschen. Doch wenn man einen Elefanten mit der gleichen Leichtigkeit auslöschen würde, wäre man ein Mörder. Das Kleine, so schön es auch ist, wird nicht beachtet und verkannt. Alex Shearer nimmt einen mit auf eine Reise in eine Welt der kleinen Dinge. Der hässliche, unbeliebte und von Selbstzweifeln geplagte Mr.Eckmann kann Figuren in kleinsten Maßen herstellen. Aus einem Sandkorn wird dann schnell mal ein Walroß. Der kleine Christopher ist von ihm begeistert. Und Mr. Eckmann ist von Poppea begeistert, einer Ballerina, die jeden Tag als Statue auf dem Marktplatz steht und gegen eine Spende tanzt. Mr Eckmann gelingt es irgendwann, Dinge und Lebewesen durch eine Maschine tatsächlich zu verkleinern. Der, der sonst von allen ignoriert und beschimpft wurde, kann sich so eine eigene kleine Welt aufbauen, in der er allein die Macht hat. Die Geschichte ist voller Magie, ohne den Bezug zur Wirklichkeit zu verlieren. Der Leser schwankt zwischen Verzauberung und Schauer. In Magie und Schönheit verpackt beschreibt dieses moderne Märchen die Dinge, zu denen durch Einsamkeit und Selbsthass geplagte Menschen fähig sind. Eine tiefgründige Geschichte voller Leichtigkeit und Fantasie.  

    Mehr
  • Rezension zu "Das Mädchen mit der Glaskugel" von Alex Shearer

    Das Mädchen mit der Glaskugel

    Nynaeve04

    04. October 2012 um 18:53

    Der kleine Christopher ist voller Bewunderung für Ernst Eckmann. Der sieht merkwürdig aus und hat keine Freunde, aber unglaubliche Fähigkeiten. Er kann unendlich kleine Skulpturen herstellen – das Tadj Mahal aus einem Sandkorn, ein Walross aus einem Zuckerkristall! Sein Traum: Eine Methode, diesen winzigen Skulpturen Leben einzuhauchen. Eckmann verliebt sich in die Tänzerin Poppea, die Freundin von Chris’ Vater, die auf dem Platz vor der Galerie ihr Geld als lebende Statue verdient. Aber er ahnt, dass sie seine Liebe nie erwidern wird. So fertigt er wenigstens eine Skulptur von ihr an, für die sie ihm Modell steht. Chris ist begeistert von der fertigen Skulptur. Sie bewegt sich! Dann fehlt von Poppea plötzlich jede Spur. Und kurze Zeit später verschwindet auch noch Chris’ Vater. Spurlos. Ohne Erklärung. Chris ist allein auf der Welt und hat nur noch Mr Eckmann, der sich aufopfernd um ihn kümmert. Aber wie konnte der Vater gehen, ohne eine Nachricht zu hinterlassen? Es vergehen Jahre, bis Chris auf die ungeheuerliche Erklärung dieses Rätsels stößt. Das Buch ist ziemlich poetisch geschrieben. Die Handlung kommt ziemlich kurz und dadurch wird es ziemlich langweilig. Größtenteils besteht "Das Mädchen in der Glaskugel" nur aus Gedanken und wenig Handlung. Die Geschichte ist schön und auch stellenweise ganz schön traurig aber ich musste mich trotzdem durch "quälen" weil einfach nichts vorwärts ging. Schade! Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Thema. Faszit: Nur was für Leser, die es gern poetisch mögen! Wer hingegen eine fortlaufend interessante,spannende und flüssige Geschichte lieber mag sollte die Finger davon lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Mädchen mit der Glaskugel" von Alex Shearer

    Das Mädchen mit der Glaskugel

    Kerry

    06. May 2012 um 19:28

    Christopher Mallan lebt zusammen mit seinem Vater Robert in einer Kleinstadt in England. Die Mutter hat die Familie bereits früh verlassen und Robert bringt durch seine Arbeiten als Maler sich und seinen kleinen Sohn durch. Doch der Männerhaushalt ist nicht ganz frauenlos. Poppea, eine Tänzerin, die sich als lebende Statur und Tanzlehrerin ihr Geld verdient, ist mit Robert liiert und hat auch den kleinen Christopher in ihr Herz geschlossen. Irgendwann, in nicht allzu naher Zukunft, könnte sie sich ein gemeinsames Kind mit Robert vorstellen, aber soweit ist es noch lange nicht. Doch nicht nur Christophers Vater ist in Poppea verliebt. Der missgestaltete Künstler Ernst Eckmann, der ganz wundervolle Miniaturskulpturen gestaltet, hat ebenfalls sein Herz an Poppea verloren. Diese jedoch kennt Eckmann nur vom Sehen, da beide im gleichen Viertel arbeiten, hat ihn aber als Mann nie zur Kenntnis genommen. Auch seine schüchternen Annäherungsversuche versteht sie nicht als solche, sondern eher als Freundschaftsbezeugungen. Poppea ist eher ein Freigeist, sodass sich Robert erst einmal keine Sorgen macht, als Poppea nach einem Streit verschwindet. Sie wollte sich einer Theatergruppe anschließen. Nachdem sie sich allerdings einige Tage nicht gemeldet hat, beginnt Robert nachzuforschen und muss feststellen, dass Poppea wie vom Erdboden verschwunden zu sein scheint. Doch so schnell gib Robert nicht auf. Unter einem Vorwand verschafft er sich Zutritt zum Atelier von Ernst Eckmann und macht dort eine ungeheuerliche Entdeckung ... Der kleine Christopher ist besorgt. Als er von der Schule nach Hause kam, war sein Vater nicht da - auch nach Stunden tauchte er nicht auf, obwohl seine Arbeitszeit bereits längst überschritten ist. Er macht sich auf die Suche nach ihm und durchstreift das Viertel, in dem er immer die Touristen portraitiert, doch erfolglos. Letztendlich landet er in der Galerie seines Freundes Eckmann und versucht ihm bei der Suche nach seinem Vater zu helfen - doch erfolglos. Auch die eingeschaltete Polizei und öffentliche Suchaufrufe bringen kein Ergebnis, Robert bleibt verschwunden. Um Christopher das Leben in Heimen zu ersparen, nimmt ihn Eckmann auf und wird zu seinem Vormund. Trotz des Verlustes entwickelt sich Christopher zu einem ganz ausgezeichneten Schüler und vorbildlichen Jungen, der jeden Mann mit Stolz erfüllt. Jahre später findet er in Eckmanns Atelier eine Glaskugel und seine ganze Welt bricht zusammen ... Ein wunderschönes Buch über Liebe und Verlust! Der Plot wurde sehr einfühlsam und detailliert ausgearbeitet, hier hatte ich allerdings immer die Probleme zu verwirklichen, dass das Buch in der heutigen Zeit spielt. Immer wieder hatte ich Szenen aus der Vergangenheit vor Augen, hier speziell aus dem letzten Jahrhundert. Die Figuren wurden sehr detailliert in Szene gesetzt, gerade Christopher und Eckmann weisen sehr viel Tiefe auf. Der Schreibstil war tiefgehend und anheimend, jedoch hatte ich, wie gesagt, immer wieder Probleme, mir den Zeitrahmen des Buches zu verwirklichen, in dem das Buch spielt.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Mädchen mit der Glaskugel" von Alex Shearer

    Das Mädchen mit der Glaskugel

    Monika Jary

    17. September 2011 um 18:09

    Chris Vater verschwindet, als Chris 5 Jahre alt ist. Er ist ohne weitere Verwandschaft und Mr. Eckmann nimmt sich seiner an. Mr Eckmann, der wegen seines Zwergenwuchses und Buckel von anderen verhöhnt wird, bietet Chris ein Zuhause. Ein Zuhause mit einem großen Geheimnis, dass Chris erst nach dem Unfalltod von Mr. Eckmann erfährt.

  • Rezension zu "Das Mädchen mit der Glaskugel" von Alex Shearer

    Das Mädchen mit der Glaskugel

    verena83

    16. February 2011 um 16:50

    Der kleine Christopher Mallan ist voller Bewunderung für den merkwürdigen Mr Eckmann. Dieser besitzt die Gabe unendlich kleine Skulpturen – sei es aus einem Sandkorn, einer Bleistiftspitze oder einem Zuckerkristall – herzustellen. Und er träumt davon seine Miniaturen in Bewegung zu setzen. Da Mr Eckmann in die Tänzerin Poppea – die Freundin von Christophers Vater – verliebt ist, fertigt er auch von ihr eine Miniatur an, die sich tatsächlich bewegen kann. Doch dann verschwindet Poppea und kurze Zeit später auch Christophers Vater. Der Junge bleibt alleine zurück… Jahre später erfährt er, was tatsächlich mit den beiden geschehen ist… und er gibt alles auf, um seinen Vater und Poppea wieder zu sehen… Was für eine Geschichte… vom ersten Satz an war ich gefesselt von dieser fantastischen Welt, in die Alex Shearer seine Leser entführt. Nicht nur Christopher, sondern auch ich selbst war total beeindruckt von Mr Eckmanns Kunst… bildlich konnte ich mir diese klitzekleinen Skulpturen vorstellen und habe mir ausgemalt, wie es sein würde, wenn es solche Minimeisterwerke tatsächlich geben würde. Auch ansonsten hat mich diese völlig andere Fantasy-Story durchaus begeistert. Mir war zwar natürlich sofort klar, was mit Poppea und Robert - Christophers Vater – tatsächlich geschehen ist, aber trotz dieser Tatsache hat dies mein Lesevergnügen und meine Freude an dem Buch in keinster Weise geschmälert. Ich kann es einfach gar nicht wirklich in Worte fassen, wie unfassbar außergewöhnlich diese Geschichte ist… und ich denke, jeder der das Buch nicht selbst liest, verpasst ein unglaubliches Abenteuer. Ich kann das Buch einfach nur jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach der etwas anderen Fantasy-Story ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Das Mädchen mit der Glaskugel" von Alex Shearer

    Das Mädchen mit der Glaskugel

    BeautyBooks

    12. February 2011 um 22:55

    Wer ist so verrückt und nagelt eine leere Schneekugel auf den Schreibtisch seines Büro..? Aber Christopher Mallan ist ohnehin merkwürdig .. Besessen von der Idee, eine unmögliche Sache zu erfinden: einen 'Entschleuniger', der Materie verkleinern kann .. Dann verschwindet Chris plötzlich und spurlos .. Alles, was zurückbleibt, ist eine alte Schneekugel und ein Manuskript: eine Geschichte, so außergewöhnlich und bizarr, dass man sie einfach nicht glauben kann .. Von einem Künstler mit einer genialen, aber teuflischen Fähigkeit .. Und von einem Jungen, der alles aufgibt, um diejenigen wiederzusehen, die er liebt.. Meine persönliche Meinung: Oh mein Gott, ich liebe meine Schwiegermami, dass sie mir dieses Buch geschenkt hat .. :) Anfangs dacht ich mir "ach herrje, was ist das denn schon wieder für ein Buch..?".. Aber irgendwie wurde ich von Tag zu Tag neugieriger, bis ich es jetzt endlich mal in die Hand genommen hab und zu lesen begann.. Diese Geschichte ist so unglaublich, mal ganz was anderes.. In dieser Art hab ich überhaupt noch nichts gelesen, und das find ich toll =D Fantasy Bücher ähneln sich ja doch immer in gewisser weise.. Poppea die Tänzerin hat mich sofort in ihren Bann gezogen.. Ich konnt sie mir bildlich total gut vorstellen .hihi. Christopher u sein Vater Robert, die sich mit dessen Malerei durchs Leben kämpfen.. Mr. Eckmann, der einsam und zurückgezogen lebt, aber eine echte Begabung hat.. Die Kunst, aus Streichhölzern & Körnern, Miniaturen herzustellen .. Eine wirklich faszinierende Geschichte, die jeder gelesen haben sollte =D ..

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks