Alex Thomas Blutpforte

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Inhaltsangabe zu „Blutpforte“ von Alex Thomas

Ihr Blut birgt das Geheimnis der wahren Macht Gottes. Und deshalb muss sie sterben. Eine rätselhafte Nachricht erreicht Ordensschwester Catherine Bell: Ihre Adoptivmutter Ava, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt hatte, will Catherine endlich die Wahrheit über ihre leiblichen Eltern erzählen. Doch am nächsten Tag ist Ava Bell tot – Augen, Ohren und Zunge wurden ihr herausgerissen. Irgendjemand will mit aller Gewalt verhindern, dass die junge Ordensfrau hinter das streng gehütete Geheimnis ihrer Geburt kommt. Die Spur des Mörders führt Catherine in das dunkle Herz des Vatikans, zu einer uralten Gemeinschaft, die sich Hüter der Pforten nennt. Doch vor welcher überirdischen Gefahr schützen die Hüter die Menschheit? Und welche Rolle spielt Catherine in diesem gefährlichen Spiel um Macht, Glaube und Blut?

eine sehr spannende mystisch angehauchte Thrillerserie, mit einer sehr interessanten Thematik

— Engel1974
Engel1974

Mystisch - und sprichwörtlich findet die Handlung zwischenzeitig im Jenseits zwischen der Himmel und der Hölle statt. Höllisch gut.

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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  • Ein fesselnder Thriller

    Blutpforte
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    14. May 2017 um 11:40

    Ordensschwester Catherine Bell hatte seit Jahren keinen Kontakt zu ihrer Adoptivmutter Ava. Daher ist es seltsam, als sie plötzlich von ihr eine Nachricht erhält, weil Ava etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Doch das Treffen kommt nicht zustande, da Ava ermordet wird. Ihr wurden Augen, Ohren und Zunge herausgerissen. Es gibt ein Geheimnis um die Geburt von Catherine und anscheinend will jemand, dass dieses Geheimnis gewahrt bleibt. Die Spuren führen in den Vatikan. Was hat es mit der Gemeinschaft „Hüter der Pforten“ auf sich? Welche Rolle hat Catherine in diesem Spiel? Als ich dieses Buch angefangen habe, wusste ich noch nicht, dass es der vierte Band einer Reihe um die Ordensschwester Catherine Bell ist. Obwohl die Bände aufeinander aufbauen, ist es durchaus möglich, dieses Buch auch unabhängig von den Vorgängerbänden : „Lux Domini“, „Engelspakt“, „Engelszorn“ zu lesen, da es umfangreiche Hinweise auf die Vorgeschichte gibt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und sehr lebendig. Es dauerte ein Weilchen, bis Spannung aufkam, aber dann hat mich das Buch gepackt. Die Charaktere sind gut und interessant beschrieben. Catherine wurde an einer Schule der katholischen Kirche ausgebildet aufgrund ihrer besonderen medialen Gaben. Trotzdem steht sie der Kirche kritisch gegenüber. Ihr gegenüber steht der erzkonservative Kardinal Ciban. Ich mag Thriller, in denen der Vatikan seine Finger im Spiel hat. Die Kirche war schon immer daran interessiert, ihren Einfluss zu wahren, indem sie ihr Wissen und ihre Geheimnisse mit allen Mitteln geschützt hat. Diese Abschottung sorgt dafür, dass es immer wieder Raum für Verschwörungstheorien gibt. Nun wird der Geheimdienst des Vatikan aufgeschreckt, weil es in Europa und Amerika eine Serie von brutalen Morden in Kirchen gibt. Außerdem gibt es eine Reihe von bedrohlichen Erscheinungen. So steht der Glaube der Wissenschaft gegenüber und der ewige Konflikt ist wieder da. Dieses Buch bietet eine gelungene Mischung aus Thriller, Historie und Mystery. Die Geschichte ist informativ und spannend und überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung bis zum Schluss auch erhalten bleibt. Im Anhang gibt es ein Glossar sowie ein Verzeichnis der Haupt- und wichtigsten Nebenfiguren. Dieser spannende Thriller hat mich sehr gefesselt.

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  • eine sehr spannende mystisch angehauchte Thrillerserie, mit einer sehr interessanten Thematik

    Blutpforte
    Engel1974

    Engel1974

    14. May 2017 um 10:17

    „Ihr Blut birgt das Geheimnis der Macht Gottes . Und deshalb muss sie sterben.“ „Blutpforte“ von Alex Thomas ist bereits der 4. Band einer paranormalen, mystisch angehauchten Thrillerserie um die Ordensschwester Catherine Bell. Alex Thomas steht dabei für das Pseudonym eines im Westen London lebenden Autorenehepaares. Während sie im Buch- und Medienbetrieb arbeitet, forscht und lehrt er als Professor an deiner Londoner Universität. Vorbände: „Lux Domini“, „Engelspakt“, „Engelszorn“ Die Autoren achten bei jeder ihrer Geschichte darauf, dass sie, obwohl sie sich von Episode zu Episode natürlich weiterentwickelt, unabhängig voneinander gelesen werden kann. Das dies mein erster  Fall von Schwester Catherine Bell war, kann ich dies bestätigen, die Autoren geben immer wieder ausführliche Bezüge zu vergangenen Ereignissen, so dass ich keinerlei Probleme hatte in die Handlung hineinzufinden. Hilfreich war dazu ebenfalls am Ende des Romans eine Liste mit Kurzbeschreibungen der Haupt- und wichtigsten Nebenfiguren. Um was geht es? Ordensschwester Catherine Bell erhält die Nachricht dass ihre Adoptivmutter Ava ihr etwas Wichtiges mitteilen möchte, doch noch ehe es zu einem Treffen kommt wird Ava ermordet aufgefunden. Doch der Mord an Catherines Mutter bleibt nicht der Einzige, irgendjemand will hier mit aller Macht verhindern, dass die junge Ordensschwester ein streng gehütetes Geheimnis, bei dem es um ihre Geburt geht, lüftet.  Welche Rolle Catherine in diesem gefährlichen Spiel um Macht, Glaube und Blut geht, und was es mit den Hütern der Pforte, einer sehr uralten Gemeinschaft zu tun hat erfahrt ihr in diesem Thriller. Meinung: Die Autoren haben einen sehr spannenden, detailreichen, lebendigen und gut recherchierten Thriller abgeliefert. In dem es um Dinge zwischen Himmel und Erde geht, die wir uns mit unserer Schulweisheit nicht erklären, geschweige denn begreifen können. Der Disput zwischen Wissenschaft und Kirche kommt hier hervorragend zum Ausdruck, denn schon lange vermuten wir dass die Kirche mehr weiß, als sie zugibt. In wie weit diese Ausführungen in diesem Thriller nun allerdings der Fantasie der Autoren geschuldet ist bleibt wohl ein Geheimnis. Auf alle Fälle ist dieser Thriller von der Handlung her nicht nur spannend, sondern zunehmend informativ. Wer sich also für das Gebiet der Parapsychologie interessiert liegt hier genau richtig. An Protagonisten gibt es nur sehr wenige und ihre Charakter sind auch eher schlicht gehalten, aber das hat mir hier nichts ausgemacht, denn alles war in sich stimmig und passte hervorragend zu der Atmosphäre, die von den Autoren beschrieben wurde. Eigentlich stehe ich nicht auf das Genre Fantasy und kann diesem Thema auch nicht viel abgewinnen, dennoch hat mich dieser Thriller förmlich magisch angezogen. Das Thema war interessant und wurde so realistisch dargestellt, zudem haben die Autoren sehr viele Szenen sehr ausführlich beschrieben, dass ich stellenweise schon eine Gänsehaut bekam. Mein einziges Manko ist hier der Schreibstil der Autoren, es gibt sehr viele Hinweise auf die Vorbände, vieles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und Dialoge wurden einfügt, die für die eigentliche Handlung irrelevant waren. Hier hätte etwas gekürzt werden können, denn es ging hier zu Lasten der Spannung. Ebenfalls musste ich mich etliche Seiten einlesen, bis es erst so richtig spannend wurde und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Fazit: eine sehr spannende mystisch angehauchte Thrillerserie, mit einer sehr interessanten Thematik    

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  • Blutpforte – ein himmlischer Thriller, der höllisch überzeugt.

    Blutpforte
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    30. April 2017 um 13:21

    „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als unsere Schulweisheit sich erträumen lässt“. Religion und Wissenschaft – schließen sich diese gegenseitig aus – gerade in der Parapsychologie werden solche Themen wie: Geister, Spuk, Astralebenen, Reinkarnation, Leben nach dem Tod, Nahtoderfahrungen, Botschaften aus dem Jenseits und nicht zuletzt selbst „Gott“ und der „Teufel“ infrage gestellt. Die katholische Kirche hält sich oftmals mit offiziellen Aussagen, zu derartigen Themen konsequent zurück. Die Wissenschaftler distanzieren sich oftmals deutlich, manchmal skeptisch von diesen Themen, obwohl diese in den letzten Jahrzehnten zunehmend eher neutrale Standpunkte vertreten. Neue Erkenntnisse über den Einfluss und die Existenz anderer Dimensionen, über das Raum-Zeit-Gefüge, die Quantenphysik usw. verändern die wissenschaftlichen Standpunkte und Perspektiven enorm. Die ehemaligen Ketzer sind fast schon rehabilitiert und auch die Kirche öffnet ihre fest zugesperrten Schranken einen großen Spaltbreit. Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ist so alt wie die Menschheit, nur prägt und verändert sich dieser immer. Und seien wir mal ehrlich: Hätten die holden Burgfräuleins aus ihren Türmen heraus, Flugzeuge oder Hubschrauber am Himmel gesehen, so wäre sprichwörtlich der „Teufel“ los gewesen. Also alles nur eine Frage des Fortschrittes und des Wissens. Trotzdem gibt es so manche Geheimnisse, die der kleine Kirchenstaat im Herzen Roms vor uns und nicht zuletzt von der Wissenschaft verbirgt. So klein und überschaubar der Vatikan auch ist – desto viel größer ist sein Einfluss, und noch größer sein Wissen um verborgene Einflüsse zwischen dem Himmel und der Erde. Es gibt manche Geheimnisse, die höchstwahrscheinlich nur der amtierende Papst weiß und ein ausgesuchter Kreis von Kirchenfürsten – Kardinälen. Im vierten Band des inzwischen in Bremen lebenden Autorenehepaars Alex Thomas, „Blutpforte“ spielen die Charaktere, die junge, medial begabte Catherine Bell und der charismatische Kardinal Marc Giban die Hauptrolle. Ihre Bühne ist diesmal ausschließlich der Vatikan und alle Sphären zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, und der Grenzen dieser „Dimensionen“. Für sie beide wird diese Geschichte ein psychischer, wie auch physischer persönlicher Kampf um die Zukunft des Vatikans und der Menschheit. Eine brutale Mordserie in den Kirchen in Europa und den USA beschäftigen den Geheimdienst des Vatikans und warum häufen sich Geistererscheinungen in vielen Orten, deren Präsenz und Botschaften unheilvoll klingen? „Blutpforte“ ist ein klerikaler Thriller mit inzwischen einigen fantastischen Elementen. Für Leser, die sich mit solchen Grenzwissenschaften nicht beschäftigen und sich in Ihrer Komfortzone der wissenschaftlichen Fakten bewegen möchten, werden manche Passagen durchaus befremdlich wirken. Hingegen für Menschen die wie die Autoren selbst daran glauben, dass Wissenschaft und Religion sich nicht immer widersprechen, ist „Blutpforte“ ein eindrucksvoller Kessel voller Grenzthemen. Genau diese Themen faszinieren dermaßen, dass es den Autoren motivierend gelingt, einmal über den Tellerrand unserer physischen Welt zu blicken. Fakten und Fiktion vermengen sich zu einer höchst spannenden Story mitsamt vielen kleinen Nebengeschichten und Charakteren, die großartig positioniert wurden. Was nun dabei der Fantasie der Autoren entspringen mag, oder was über Jahre hinweg Schätze der Recherche sind, bleibt offen. Die Entwicklung und die daraus resultierenden Beziehungsebenen, zwischen Catherine Bell, Marc Ciban und anderen, werden weiter schlüssig ausgebaut. Zwar geben die Autoren den Lesern immer wieder Ansatzpunkte und inhaltliche Wiederholungen aus den vorigen Teilen wieder, doch um das komplexe Konstrukt der Autoren zu verstehen, ist es sinnvoll die vorigen drei Teile gelesen zu haben. Wer Rom kennt und vielleicht auch den Vatikan einmal besucht hat, wird es wie ein nach Hause kommen sein. Die Atmosphäre dieser klerikalen Reihe ist einzigartig – keine Verschwörungstheorien werden hier aufgewärmt erzählt, oder Reinkarnationen biblischer Gestalten geben sich ihr Stelldichein - Nein – die Autoren gehen andere Wege – eigene und das sehr zielgerichtet und mutig. „Blutpforte“ ist die Tür zu offenen Gedanken, Thesen und Theorien – die Autoren spielen mit Elementen der Wissenschaften und der Religionen und überzeugen durch brillante Spannung. Es gibt nur wenig auszusetzen. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr Nebengeschichten gegeben hätte. Die Story ist voll von Figuren, die dafür prädestiniert sind – allen voran der geheimnisvolle Lazarus. Eine eigene Romanreihe um diese Gestalt wäre phänomenal. Blutpforte – ein himmlischer Thriller, der höllisch überzeugt. Michael Sterzik

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