Das Labyrinth des Blutes

von Alex Thomas 
5,0 Sterne bei5 Bewertungen
Das Labyrinth des Blutes
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martina_turbanischs avatar

Das Labyrinth des Blutes ist ein spannender Thriller, der auch das eigene Empfinden von Recht, Gesetz und Moral auf den Prüfstand stellt.

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Geistreiche Story. Packende Atmosphäre und ein sehr durchdachter Plot. Großartige Besetzung der Nebenfiguren. Exzellent.

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Inhaltsangabe zu "Das Labyrinth des Blutes"

Ein weiterer Fall für die eigensinnige ISA-Agentin Paula Tennant vom Erfolgsautor Alex Thomas.

Er nennt sich Ghost. Er jagt Kindermörder. Und er kennt sich in ihren Köpfen aus.

Ein Serienkiller namens Ghost hinterlässt auf dem Kontinent eine unübersehbare Blutspur. Seine bevorzugte Beute: Männer, die zur Befriedigung ihrer kranken Gelüste Kinder ermorden. Jeden Tatort signiert er mit einem in Blut geschriebenen Symbol.

Agent Paula Tennant hätte nach der nervenaufreibenden Ermittlung in Italien, bei der sie schwer verletzt wurde, eigentlich Urlaub nötig, doch als ihr Boss Robert Bernstein ihr den Fall vorlegt, reist sie sofort nach London. Kaum dort gelandet, geschieht ein weiterer Mord.

Zwölfmal hat der Ghost bisher in verschiedenen europäischen Städten getötet, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann er das nächste Mal zuschlägt. Nach zermürbender Ermittlungsarbeit entdeckt Paula schließlich ein verräterisches Muster und kommt dem Killer ganz nah. Doch der ist bestens über Paulas Schwachpunkt informiert und will mit ihr einen Pakt schließen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919801572
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:294 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Labyrinth des Blutes ist ein spannender Thriller, der auch das eigene Empfinden von Recht, Gesetz und Moral auf den Prüfstand stellt.
    Wenn die Grenzen zwischen Moral, Gesetz und Gerechtigkeit verschwimmen…

    Wie schon vermutet erfahren wir in diesem Band schon mal ein bisschen mehr über die Vergangenheit von Paula Tennant. Da gibt es z.B. die Geschichte, wie sie ihrem Boss Robert Bernstein bei einer Vorlesung begegnet ist.Solche kleinen Anekdoten machen eine Figur, die ja eine hoffentlich sehr lange Serie tragen muss, lebendig. Auch über Bernstein erfährt man so dies und das, was das Bild, das man sich von ihm macht ein bisschen weiter abrundet.

    Moral

    Der Kern und die Hintergründe der vorliegenden Geschichte spielen natürlich ein bisschen mit unserem Verständnis von Moral, Recht und Gerechtigkeit. Die Opfer des “Ghost” haben sicherlich ihren Strafe verdient - aber haben sie auch den Tod verdient? Noch dazu einen wirklich gruseligen, brutalen Tod? Ich kann die Beweggründe durchaus nachvollziehen, die den “Ghost” zu dem treiben, was er tut - aber ich kann sein Handeln nicht billigen. Muss ich aber auch nicht, ich muss mich einfach nur unterhalten lassen :-)

    Lebensnah

    Das Labyrinth des Blutes ist nur eine Geschichte und noch dazu eine wahnsinnig spannende. Die beiden tragenden Charaktere, Paula Tennant und Robert Bernstein, sind sehr lebendig geschildert und ich kann mir beide gut vorstellen. Auch die Nebencharaktere haben, sofern sie ein paar Auftritte mehr haben, ausreichend Profil abbekommen. Reeves werde ich z.B. wirklich im nächsten Buch bestimmt vermissen :-)

    Spielräume

    Mit diesem  zweiten Band um Paula Tennant hat das Autorenpaar recht eindrucksvoll bewiesen, das im “Ankh-Universum” sehr viel Platz und Spielraum für weitere sympathische Helden neben Schwester Catherine Bell und Kardinal Ciban ist. Dieses Mal kommt die Geschichte auch ganz ohne Mysterien aus, was mir ausgesprochen gut gefällt. Nicht, das ich die Mystery-Sachen nicht mag, aber die Dinge werden sich sonst schnell zu ähnlich. Ich denke, jede der beiden Reihen - und auch der weiteren noch geplanten Reihen - hat ihre ganz eigenständigen Besonderheiten verdient.

    Eigenständig

    Auch dieser Band hat mich wieder begeistert - eigentlich mehr noch als Die Tränen der Kinder. Das lag sicherlich an mir, denn in dem ersten Band habe ich so ganz unbewusst und tief unten in meinen Gehirnwindungen immer ein bisschen nach Catherine Bell und Ciban gesucht. Dieses Mal nicht mehr :-) Paula Tennant ist für mich nun zu einer ganz eigenständigen Protagonistin geworden, die mich ganz ohne Bezüge zu anderen Helden mitreissen und fesseln kann.

    Mein Fazit:

    Das Labyrinth des Blutes ist ein spannender Thriller, der auch das eigene Empfinden von Recht, Gesetz und Moral auf den Prüfstand stellt. Wer es gerne spannend mag und nicht gerade mega-empfindlich ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich muss jetzt warten - auf Band 3 mit Paula Tennant, auf die Nephilim-Hunter-Reihe und auf den fünften Band der Catherine Bell Reihe. Also - frisch ans Werk liebe Autoren :-)

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    MichaelSterziks avatar
    MichaelSterzikvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Geistreiche Story. Packende Atmosphäre und ein sehr durchdachter Plot. Großartige Besetzung der Nebenfiguren. Exzellent.
    Ghost(reich)

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund?! Stimmt diese These? Sind Mörder von Serientätern, von Kinderschändern „kriminell“ ? Vor der Justiz in jedem Fall - Staatsanwalt, Richter und Henker in einer Person zu sein, ist gesetzlich nicht akzeptabel. Allerdings wie verhält es sich mit der Moral in diesem Fall? Ist der Gerechtigkeit damit genüge getan, dass kriminelle Subjekte endgültig von einem Rächer beseitigt werden? Wo fängt die Gerechtigkeit an, wo gerät sie an ihre gesellschaftlichen und ethischen und moralischen Grenzen? Die Begrifflichkeiten der Worte „Gut“ und „Böse“ vermengen sich und wie interpretiert man das entstandene „Delta“?

    Schon längst faszinieren uns in der Literatur und im Film, die Bösewichter, die Einzelgänger, die Figuren, die in ihrem persönlichen Gut-Böse-Labyrinth irgendwie den Ausgang verpasst haben?! Sie personifizieren mitunter eine Stärke, nicht nur physisch, sondern auch psychisch, die beeindruckt. Doch so ganz einfach, ist das nun auch wieder nicht. „Gut“ und „Böse“ sind nicht einfach festen Gesetzen zuzuordnen – die Perspektive, die Motive sind mitunter und auch nur ein erklärendes Argument.

    Das Autorenduo Alex Thomas thematisiert diese Brisanz in ihrem neuesten Titel: „Das Labyrinth des Blutes“ erschienen im Verlag Edition M. Nach dem ersten Roman: „Die Tränen der Kinder“ bekommt es nun die ISA Agentin Paula Tennant mit dem Serienkiller „Ghost“ zu tun, der als Richter und Henker, Kinderschänder ihrem Schöpfer näherbringt. Eine blutige Spur, die quer durch Europa, nun die Metropole London erreicht hat.

    Auch der zweite Teil, dieser neuen Reihe überzeugt. Die Spannungsmomente sind gut bis zum Showdown verteilt, die Figuren verdammt gut positioniert. Timing und Prozesse der Erzählkunst in einer faszinierenden Kombination. Allerdings muss ich sagen; ist die charakterliche Zeichnung des „Ghost“ und die Figur des Robert Bernstein ungemein tiefer, als die von der eigentlichen Hauptfigur, die manchmal etwas in einer Nebenrolle abdriftet. Das ist aber gar nicht schlimm, sondern ausgesprochen genial und fördert ohnehin die vorhandene, spannende Grundstimmung.

    Es liegt auf der Hand, dass das Universum in dem sich Paula Tennant bewegt und ermittelt, komplex aufgestellt ist. Einzelne erzählerische Elemente des ersten Bandes und die jüngste, traumatische Vergangenheit der jungen und exzentrischen Agentin finden hier einen festen inhaltlichen Platz.

    Der Bezug zur Realität ist auch gegeben. Das Ermittlungsorgan der ISA gibt es nicht, wohl aber übergeordnete, europäische Vereinigungen der Polizeibehörden, die länderübergreifend Daten austauschen und kommunizieren. Wie effektiv das allerdings ist, mag ich nicht zu bewerten. Ebenfalls ist das thematisierte DarkNet keine Fiktion, sondern grausame Realität. Im Darknet werden unsere schlimmsten Ängste und Triebe mit digitalisierter Unterstützung zu reellen Albträumen. Menschen- und Waffenhandel, Drogen, Mordaufträge, Kinderschänder, Okkultismus und vieles mehr. All das wird dort gehandelt, ge- und verkauft. Die Anonymität schützt – und längst vermutet man, dass hochrangige Politiker und Wirtschaftsbosse, ggf. die Kirche hier involviert ist. Eine Loge des „Bösen“, eine Elite des Grauens, mehr Fakt als Fiktion.

    Das Autorenduo Alex Thomas, dass sich sowieso gerne mit Mythen, Verschwörungen und was-wäre-wenn-thesen befasst, hat mit dem zweiten Band: „Das Labyrinth des Blutes“ einen hochklassigen Spannungsroman verfasst.

    Es gibt aber auch ein paar wenige Kritikpunkte. Es wäre interessant gewesen, wenn der Ghost selbst in der Handlung persönlich zu Wort gekommen wäre. Auch die Symbolik – Alpha und Omega – und die Vereinigung, die zweifelsfrei dahintersteckt, hätte man mehr Einfluss geben können. Der Grundgedanke, das Fundament birgt so viel Potenzial – über alle Grenzen Europas und der Gesellschaftsschichten hinweg interpretiert, eine interessante Spielwiese, die gar nicht so fiktiv sein mag.

    Fazit

    „Das Labyrinth des Blutes“ von Alex Thomas ist ein hochklassiger, geistreicher Pageturner. Er hätte ruhig noch 200 Seiten stärker ausfallen können. Fakten und Fiktion mit einer verschwörerischen Note in Kombination, versprechen spannende Stunden. Prädikat: exzellent – und bitte mehr.

    Michael Sterzik

    Kommentare: 1
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    frank_rommerskirchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Seite für Seite ein Hochgenuss. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Zwischen Ekel und Neugierde pendelnd durch London...
    Wie sagt man da? PAGE TURNER

    Ich nehme es vorweg: Ich bin begeistert. ABER!!!! So etwas darf man nicht machen. NEIN...NEIN...NEIN!!! 
    Die erste Geschichte mit Paula Tennant endet mit einem fiesen Cliffhanger. Und natürlich habe ich mit Sehnsucht Band 2 erwartet, damit sich dieser möglichst schnell auflöst. Aber den Gefallen hat mir Alex Thomas nicht getan. Und das ist SUPER! Das ist Suspense über 300 Seiten. Spannung. Mitfiebern. 
    Das Autoren Duo weiß, wie es seine Leser bei der Stange hält... und durch die Geschichte führt. Ich werde bewusst nichts über den Inhalt schreiben, um nichts vorweg zu nehmen. Aber mir hat der Aufbau der Story sehr gefallen. Sie ist stringend erzählt. Man spürt, dass sich die Autoren in London auskennen und ich bin ihnen gerne auf ihren Pfaden gefolgt. Und da ich selber London Liebhaber bin, war mir vieles vertraut und bekannt. Die bildhafte Erzählweise ist sehr anschaulich und plastisch. Man sieht alles vor sich, taucht ein in das Universum der Abscheulichkeiten. Die beiden spielen meisterhaft auf der Klaviatur von Ekel und Abscheu.
    Auch thematisch hat mich der Thriller sehr angesprochen. Kaum ein Verbrechen scheint uns verabscheuungswürder als Missbrauch an Kindern und deren Ermordung. Und darauf zielt auch dieser Roman ab. Wir sind angewidert von den pädophilen Killern und uns kommt ein Rächer, der diese Täter abmurkst gerade recht. Aber Halt. Die Rache und Vergeltungsmorde sind ebenso abscheulich und zu verurteilen. 
    In dieser moralischen Zwickmühle findet sich der Leser auf köstlichen 300 Seiten wieder.
    Und jetzt? Warte ich sehnsüchtig auf Band 3 und die -hoffentlich gebotene- Auflösung des miesen, fiesen Cliffhangers. Ich liebe es!

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut phantastisch... richtig toller zweiter Teil dieser Reihe. Rezi erfolgt nach Erscheinen des Buches.
    Absolut phantastisch... richtig toller zweiter Teil dieser Reihe.

    Das Labyrinth des Blutes   -   Alex Thomas

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Er nennt sich Ghost. Er jagt Kindermörder. Und er kennt sich in ihren Köpfen aus.

    Ein Serienkiller namens Ghost hinterlässt auf dem Kontinent eine unübersehbare Blutspur. Seine bevorzugte Beute: Männer, die zur Befriedigung ihrer kranken Gelüste Kinder ermorden. Jeden Tatort signiert er mit einem in Blut geschriebenen Symbol.

    Agent Paula Tennant hätte nach der nervenaufreibenden Ermittlung in Italien, bei der sie schwer verletzt wurde, eigentlich Urlaub nötig, doch als ihr Boss Robert Bernstein ihr den Fall vorlegt, reist sie sofort nach London. Kaum dort gelandet, geschieht ein weiterer Mord.

    Zwölfmal hat der Ghost bisher in verschiedenen europäischen Städten getötet, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann er das nächste Mal zuschlägt. Nach zermürbender Ermittlungsarbeit entdeckt Paula schließlich ein verräterisches Muster und kommt dem Killer ganz nah. Doch der ist bestens über Paulas Schwachpunkt informiert und will mit ihr einen Pakt schließen.

    Mein Leseeindruck:

    Oh wie sehnsüchtig habe ich auf Teil 2 der Paula Tennant Reihe gewartet! Und dann hatte ich ihn in der Hand und habe mich begeistert in das Buch gestürzt.

    Wieder gelingt es unserem Autoren-Ehepaar Alex Thomas wahnsinnig gut den Leser sofort in die Geschichte hinein zu ziehen und wie eine unsichtbare Figur die Handlung mit zu erleben. Ja, gerade wie ein Ghost... um den es auch in diesem Krimi hier geht.

    Ein Mensch, der Kindermörder jagt und auf bestialische Weise tötet. Der jedoch wie ein Geist immer wieder untertauchen kann. Der "den modernen Robin Hood gibt", der so mordend für Gerechtigkeit in der Welt sorgen will. Und der dabei auch nicht zimperlich ist. Mit diesem Fall wird Paula Tennant betraut und sie weiß das sie nur auf raffinierte Art und Weise diesem Täter auf die Spur kommen kann. Dabei ist ihr der Täter schon viel näher als sie sich vorstellen kann...

    Hochspannung pur! Gut verteilt über das ganze Buch und so fesselnd, das ich an manchen Stellen wirklich kurz beim lesen die Luft angehalten habe. Des weiteren völlig undurchsichtig und daher wohl wirklich passenderweise der Ausdruck atemberaubend!

    Alex Thomas haben hier wirklich wieder ein Highlight an Thriller-Elementen verpackt, das fast noch Band 1: Die Tränen der Kinder kurzzeitig übertrifft. Diese Reihe ist schlichtweg der Wahnsinn!

    Fazit:

    Wer diese Reihe nicht gelesen hat, der hat als Thriller-Fan wirklich was verpasst. Alex Thomas konnte mich mit Band 2 dieser Reihe wirklich wieder voll überzeugen. Und am Ende voll Überraschungen zurück lassen und schon jetzt auf Band 3 wieder hibbeln lassen.

    Man merkt das unser Autoren-Paar lange Zeit in London gelebt hat und daher ist nicht nur der Fall, sondern auch die Umgebung total authentisch. Und man fragt sich als Leser soll man den Mörder verdammen oder auch teils bewundern?

    Wie immer bereue ich es bei diesem Buch nur 5 Sterne vergeben zu dürfen. Hier würde ich locker vom Hocker sofort (ohne wenn und aber) 10 wohlverdiente Sterne vergeben! ***** *****

    Bitte lest alle beiden Teile... ihr werdet genauso begeistert sein wie ich! ♥

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    Tichiros avatar
    Tichirovor einem Monat

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