Die edle Kunst des Mordens

von Alex Wagner 
3,9 Sterne bei19 Bewertungen
Die edle Kunst des Mordens
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

B

Krimi in und um Wien, kurzweilig, ideenreich, spannend!👍

efells avatar

eine sehr nette Unterhaltung! Der Einstieg in den Roman gelingt sehr rasch.

Alle 19 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die edle Kunst des Mordens"

Wie begeht man den perfekten Mord? Clara Annerson braucht dringend Inspiration für ihren neuen Roman. Deswegen greift sie sofort zu, als sie die Einladung bekommt, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen - schließlich lässt es sich wohl kaum stimmungsvoller morden als inmitten von Kunstschätzen. Dumm nur, dass einer der anwesenden Gäste das offenbar genauso sieht wie Clara: Kaum angekommen, stolpert die Autorin über eine Leiche in der Bibliothek.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176991
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:27.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne3
  • 4 Sterne12
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    B
    Bernhard_Weningervor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Krimi in und um Wien, kurzweilig, ideenreich, spannend!👍
    Fast nostalgischer Krimi im Kunshändlermilieu...

    Für fans der wiener kulturszene, fängt schon als spannende Schnitzeljagd im kunsthistorischen Museum an und spielt im Milieu von reichen und undurchsichtigen Kunsthändlern, die liebevoll beschriebene und etwas tollpatschige Ermittlerin C.A. kommt in ihrem ersten Fall selbst in Gefahr, in die Fänge der “Bösen“ zu geraten...sehr gelungen, kann es nur weiterempfehlen👍👍👍

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    efells avatar
    efellvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: eine sehr nette Unterhaltung! Der Einstieg in den Roman gelingt sehr rasch.
    Ein Mord ohne Leiche

    eine sehr nette Unterhaltung! Der Einstieg in den Roman gelingt sehr rasch.
    Zuerst verblüfft die Suche nach einem idealen Mordanschalg in einem Museum und dann gehts ziemlich geheimnisvoll weiter bis zu den Morden mt einer verschwundnen Leiche und einem anderen Toten...Die Polizei gibt schnell auf, für sie ist Selbstmord des Täters klar - die Polizeiressourcen sind ja äußerst knapp!
    aber andere haben Zweifel vorallem die Schriftstellerin Klara wollte es wirklich wissen: einige Personen kommen für den Mord in Frage, so wie bei Agatha Christi und zum Schluss löst sich das doch sehr verschlungene Puzzle.
    Ich habe mich gut unterhalten, rasch zu lesen, überschaubare Schauplätze, gut charaktarisierte Personen, nette Einfälle, Eintauen in die Kunstwelt und auch ein kleine Liebesromanze zwischendurch.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein netter Cosy-Krimi, der mich persönlich aber nicht überzeugt hat.
    Mord und Selbstmord? Das ist hier die Frage!

    Die Autorin Clara Annerson ist von der Liebe enttäuscht und will deshalb in Zukunft statt Liebesromanen Krimis schreiben. Auf der Suche nach Inspiration und einem geeigneten Ort, trifft sie im Kunsthistorischen Museum auf Raffael, einen Eventmanager, der gerade eine Rätselrallye für Erwachsene veranstaltet. Clara wird zu einem Abendessen auf einem Schloss eingeladen. Doch statt einem gepflegten Wochenende in distinguierter Gesellschaft zu verbringen, stolpert Clara gleich am ersten Abend über die Leiche der Hausherrin Lavinia. Das Blöde ist nur, die Tote ist beim Eintreffen der Polizei genauso verschwunden wie der Hausherr.  

    Nachdem Lavinias Mann erschossen aufgefunden wird, ist für den Ermittler alles klar: Mord mit anschließendem Selbstmord. Dass Lavinias Leiche weiter verschwunden bleibt, ist für die Polizei scheinbar nicht von Belang.

    Clara kommt das alles recht seltsam vor und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. 

    Meine Meinung: 

    Leider hat mich das Buch nicht vollends überzeugt. Das beginnt schon damit, dass die Polizeiarbeit sehr oberflächlich beschrieben wird. Der Ermittler wirkt desinteressiert. Das ist wenig glaubhaft für mich. Ich kenne einige Polizisten und die nehmen ihre Arbeit wirklich ernst. 

    Claras Recherchen wirken dilettantisch und wenig zielführend. Dass sie aufgrund des Verhaltens ihres zahmen (?) Kolkraben die zündende Idee bezüglich des Mörders hat, mag zwar witzig erscheinen, ist aber recht fragwürdig. 

    Die Charaktere erscheinen mir ein bisschen flach.  

    Der Krimi lässt sich leicht lesen. Als Strandlektüre für einen heißen Sommernachmittag ist das Buch gut geeignet.  

    Fazit: 

    Ein netter Cosy-Krimi, der mich persönlich aber nicht überzeugt hat.


    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Katjuschkas avatar
    Katjuschkavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Mrs. Marple des 21.Jahrhunderts sucht einen Mörder!
    Miss Marple des 21. Jahrhunderts

    Schriftstellerin Clara Annerson schreibt eigentlich Liebesromane. Aber nach diversen Rückschlägen in ihren Beziehungen beschließt sie jetzt nur noch Kriminalromane zu schreiben. Durch einen Zufall erhält sie eine Einladung ins Schloß des reichen Christian Lohenstein zum Dinner beim kunstinteressierten Rudolfsbund. Dort findet Clara aber nicht die erhoffte Inspiration für ihren literarischen Mord, sondern eine echte Leiche! Als diese dann aber urplötzlich verschwindet, zusammen mit einem der Teilnehmer des Dinners, scheint für die Polizei der Fall klar: Mord mit anschließendem Suizid! Nicht aber für Clara Annerson! Ganz in der Manier von Miss Marple beginnt sie zu ermitteln. Verdächtige gibt es  genug. Darunter ist leider auch der attraktive Raffael mit der erotischen Stimme....

    "Die edle Kunst des Mordens" ist ein klassischer Whodunit - hier aus der Sicht der selbstironischen Amateurdetektivin Clara.
    Die Handlung war Dank des eingängigen Schreibstiles sehr angenehm zu lesen. Auch die Darstellung der teils skurrilen Protagonisten hat mir gefallen. Das die "Ermittlungen" von Clara etwas holprig waren machte einen Teil des Charmes aus, der von ihr ausging.
    Tatsächlich hatte ich recht früh eine Vermutung was passiert sein könnte, aber trotzdem hat mir das Miträtseln bis zum Ende Spaß gemacht. Zumal es dann doch noch eine kleine Überraschung gab. Schade fand ich, dass der offizielle Ermittler der Polizei recht blass blieb. Als Sidekick hätte die Figur mehr Potential gehabt. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Clara und Raffael hätte es für mich nicht gebraucht. Es sei denn, es gibt eine Reihe mit Fällen rund um Clara Annerson....


    Kommentieren0
    67
    Teilen
    Honigmonds avatar
    Honigmondvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimiauftakt
    Miss Marple lässt grüßen

    Zum Klappentext:
    Wie begeht man den perfekten Mord? Clara Annerson braucht dringend Inspiration für ihren neuen Roman. Deswegen greift sie sofort zu, als sie die Einladung bekommt, ein paar Tage auf einem Landschloss in der Nähe von Wien zu verbringen - schließlich lässt es sich wohl kaum stimmungsvoller morden als inmitten von Kunstschätzen. Dumm nur, dass einer der anwesenden Gäste das offenbar genauso sieht wie Clara: Kaum angekommen, stolpert die Autorin über eine Leiche in der Bibliothek.

    Mein Leseeindruck:
    Ich durfte dieses wunderbare Buch in einer Leserunde lesen und es hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin kannte ich bisher noch nicht, aber da mir die Geschichte und der wunderbare leichte Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, werde ich sie im Auge behalten. Die Handlung hat mich ein wenig an Miss Marple erinnert. Die Protagonistin wurde sehr gut beschrieben und kommt sympathisch rüber, wenn sie auch mehr als neugierig ihre Nase überall mit reinstecken muss. Aber das macht wohl das gewisse Extra der Handlung aus und es ja dadurch auch  spannend. Durch die unterhaltsame und wie gesagt, auch spannende Handlung mit ihren interessanten Details, kommt man rasch durch das Buch und kann unterhaltsame Lesestunden genießen.

    Mein Fazit:
    Toller Einstieg in eine vielversprechende Krimireihe, die mit Sicherheit etwas für die Freunde von Agatha Christie sind, da die Protagonistin ein wenig an Miss Marple erinnert. Ich kann das Buch nur empfehlen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Fabulantas avatar
    Fabulantavor 3 Monaten
    Auftakt einer neuen Krimireihe

    Es ist einfach zu warm, bei nahe hätte ich das Cover von einem anderen Buch genommen. “Die edle Kunst des Mordens” habe ich im Zuge einer Leserunde auf Lesejury.de gelesen. Vielen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplar. Da mich das Cover angesprochen hat und die Leseprobe mich neugierig gemacht habe, musste ich einfach an der Leserunde teilnehmen.

    Clara Annerson schreibt eigentlich Liebesromane aber es muss eine neue Inspiration her, daher beschließt sie einen Krimi schreiben wollen. Als sie Recherche Zwecken ins Museum geht, trifft sie auf Raffael (ich bin immer über die “ff” Schreibweise gestolpert, ich bevorzuge immer die “ph” Weise aber das ist wie immer eine Frage des Geschmacks) und seinen Club. Daher ist erfreut, dass sie Wochenende auf einem Schloss verbringen darf. Bereit am ersten Abend stolpert sie über eine Leiche, doch bevor die Polizei kommt, verschwindet die Leiche und der Hausherr ergreift die Flucht. Am nächsten Tag wird der Mann des Todesopfer erschossen aufgefunden. Doch ist es so einfach, dass Lavinia von ihrem Mann ermordet wurde und dieser dann anschließend den Freitod wählt. Clara Annerson kommt das alls sehr Spanisch vor und sie beginnt zu ermitteln. Von der Grundidee erinnert die Handlung an die Fälle von Miss Marple. An der Stelle wo Jane Marple systematisch vorgeht, in dem sie von Person y auf Person x schließt, wirkt das Vorgehe von Clara sehr tölpelhaft. Clara kann den Fall lösen, in dem sie das Verhalten ihres Raben beobachtet und daraus ihre Schlüsse ziehen kann. Diese Wendung kam doch sehr abrupt und wirkte auf mich sehr unglaubwürdig, auch die einzelnen Charaktere werden sehr klischeehaft beschrieben. So Raffael, der ihr, einer völlig fremden Person, sein 100.000 € Wagen einfach so ausleiht.. Der Schreibstil las sich einigermaßen flüssig aber so richtig konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Das Buch hatte ein rundes Ende aber es kam mir zu überhastet. Wer gerne Cosy Krimis liest, wird dieses Buch sicher auf gerne lesen. Es ist das perfekte Buch für einen Tag am Strand.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Schmunzlmauss avatar
    Schmunzlmausvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Netter Krimi im Agatha Christie Stil. Angenehm zu lesen für zwischendurch.
    Netter Krimi mit überraschender Auflösung

    Clara Annerson ist eine von der Liebe enttäuschte Liebesromanautorin, die sich jetzt umorientieren möchte und jetzt gern Kriminalromane schreiben möchte. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für „ihren“ Mord stolpert sie unverhofft selbst über eine Leiche und wird zu einer modernen und jungen Version von Miss Marple.


    Das Buch ist in einem angenehm lockeren Stil geschrieben. Die Figuren sind hübsch gezeichnet und zum Teil ziemlich skurril, aber nicht übertrieben. Leider haben nicht alle Figuren gleich viel Tiefe und ein paar Figuren sind bloße Randerscheinungen, obwohl sie eine größere Rolle zu spielen scheinen.


    Clara geht zwar in ihrer Ermittlerrolle auf und findet auch Unterstützung von unerwarteter Seite, aber sie geht zum Teil auch sehr naiv an ihre Ermittlung heran. Wenngleich das zum Teil nachvollziehbar ist, konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen. Die vollständige Auflösung des Falls kam für mich ziemlich überraschend, wobei ich einen Teil davon schon sehr früh vermutet hatte. Ganz toll fand ich, wie Clara tatsächlich auf die Lösung des Falls gestoßen ist.


    Am Ende blieben leider noch einige Fragen ungeklärt und Randfiguren schienen zum Teil völlig überflüssig eingeführt worden zu sein. Außerdem gab es eine Liebesgeschichte, die nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Ich kann allerdings auch nachvollziehen, dass die Autorin ihrer von der Liebe enttäuschten Protagonistin eine positive Erfahrung beibringen möchte. Hoffentlich gewinnt diese Liebschaft in den nächsten Fällen noch an Bedeutung.


    Alles in Allem ein angenehm zu lesender Krimi, der ein wenig an den Stil von Agatha Christie erinnert. Angenehm leicht zu lesen. Hat mich gut unterhalten und passt total in das Genre Cosy Crime.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Ceciliasophies avatar
    Ceciliasophievor 3 Monaten
    Kurzweiliger Krimi mit spannendem Plot und interessanten Charakteren

    Clara Annerson hat als Autorin genug von Liebesromanen. Deswegen möchte sie sich nun dem Schreiben von Kriminalromanen widmen. Für Recherchezwecke begibt sie sich deshalb in ein Museum in Wien und stolpert dort in ein wahres Abenteuer. Denn vor Ort ist auch der sogenannte „Rudolfsbund“, der aus sehr unterschiedlichen Kunstliebhabern besteht. Kurzer Hand wird sie dazu eingeladen, bei der Eröffnung des Landsitzes von einem der Mitglieder dabei zu sein. Doch als dann in der Bibliothek eine Leiche gefunden wird, geht Claras kriminalistische Reise erst richtig los.  

    An sich lese ich nicht viele Krimis. Doch machte mich das Cover und der Titel neugierig und nach Beenden der Leseprobe war ich ganz hingerissen von diesem Buch.  
    Ich brauchte während der Prüfungsphase in der Uni einfach ein Buch, das mich ablenken und gut unterhalten konnte. Und genau das hat dieses Buch ganz wunderbar getan. 
    Clara und die restlichen handelnden Charaktere waren allesamt sehr toll beschrieben und authentisch dargestellt. Auch wenn ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, alle Charaktere voneinander zu unterscheiden, so legte sich das zum Glück im Laufe der Geschichte ganz schnell. Hier half mir auch sehr das beigefügte Personenverzeichnis, auf das ich tatsächlich zu Anfang viel und gerne zurückgegriffen habe. 
    Jede handelnde Person wies ganz eigene Charakterzüge auf, was ihr eine ganz eigene Tiefe und Einzigartigkeit verlieh. Vor allem auf der eher kurzen Länge des Buches ist das eine tolle Leistung der Autorin. Clara als Protagonistin gefiel mir ausnehmend gut und ich konnte mich in gewissen Punkten mit ihr identifizieren. 
    Der Plot war auch toll gestalten, ich habe wirklich öfters geraten, wer als Täter in Frage kommen würde und rätselte mit Clara mit. Erst zum Ende hin kristallisierte sich für mich ein Lösungsweg heraus, der auch tatsächlich der richtige war. Doch so lange im Ungewissen zu bleiben war toll gemacht von der Autorin!
    Die eigentliche Art der Auflösung gefiel mir persönlich dann jedoch nicht so gut, es gab handlungstechnisch ein paar Elemente, auf die in meinen Augen hätte verzichtet werden können. Besonders gut gefallen hingegen haben mir die Gespräche und Diskussionen zwischen Clara und anderen Charakteren, wer als Mörder in Frage kommen würde. Diesen Schlagabtauschen folgte ich wirklich ganz gebannt. 
    Der Schreibstil gefiel mir auch. Die Geschichte hatte einen eher humoristischen und lockeren Beiklang und so fiel es mir sehr leicht, der Geschichte flott zu folgen, ja, ich verschlang die Kapitel gerade zu. 
    Das Cover und auch der Titel gefallen mir ausgesprochen gut. 

    Ich vergebe 3.5 Sterne (hier aufgerundet auf 4 Sterne). Es ist ein netter, kurzweiliger Krimi für Zwischendurch, der mich gut unterhalten konnte. Ich werde die Autorin definitiv weiter im Auge behalten! 

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Rätselkrimi, amüsant und unterhaltsam. Der erste Band einer Reihe, die noch Luft nach oben hat.
    Mord in feinen Kreisen

    Die Autorin Clara Annerson möchte ins Krimifach wechseln. Um Anregungen und einen Schauplatz zu eruieren besucht sie ein Museum und wird Zeugin einiger verdächtig aussehender Aktionen und Besucher. Allerdings verhindert sie mit ihrem vollen körperlichen Einsatz keinen Kunstraub, sondern unterbricht die Schnitzeljagd einiger Anhänger des „Rudolfsbund“. Geschickt lädt sie sich selbst zum nächsten Treffen dieser Gruppe ein. Die Mitglieder sind allesamt Kunstsammler und Raritätenjäger mit recht exzentrischen Sammelgebieten und Clara verspricht sich viel von diesem Abend.

    Es sollte dann auch wirklich ein ganz besonderes Erlebnis werden, denn in der Bibliothek – wo sonst – stolpert Clara über die Leiche der Ehefrau eines Sammlers. Ihr Spürsinn ist geweckt, vor allem, weil die Leiche beim Eintreffen der Polizei verschwunden ist und Kommissar Wenge nicht sonderlich ambitioniert erscheint.

    Mit Raffael Lamarck, anfangs einer ihrer Verdächtigen, später dann Verbündeter, geht sie selbst auf Verbrecherjagd und konstruiert ganz nebenbei die Handlung eines Kriminalromans.

    „Die edle Kunst des Mordens“ ist unterhaltsamer Kriminalroman, der seine Hobbyermittlerin in den Mittelpunkt stellt. Clara tritt in die Fußstapfen einer Miss Marple, allerdings ohne die deren Menschenkenntnis und versucht auf ihre Art den Fall zu lösen, was zu vielen Verwicklungen führt und den Leser in die Aufklärung einbezieht. Der Kreis der Verdächtigen ist überschaubar und wir lernen sie, genau wie Clara, gleich zu Beginn des Abendessen der Rudolfsbündler kennen. Motive gibt es viele und wie so oft, ist Geldgier und Neid bei fast allen Verdächtigen zu finden.

    Die einzelnen Personen sind recht witzig und mit ihren Spleens auch unterhaltsam beschrieben. Besonders Raffael Lamarck, auf den Clara bald schon ein Auge wirft, hat einige Geheimnisse, die Clara bis zum Schluss nicht ganz ergründen kann. Die Fragen bleiben nicht nur für unsere Hobbyermittlerin unbeantwortet, auch der Leser wird dadurch ganz geschickt geködert. Aufklärung wird es sicher im nächsten Band geben, denn schon der Untertitel des Krimis „Clara Annerson ermittelt“ weist auf eine beginnende Reihe hin.

    Ein – trotz Mord – eher gemütlicher Kriminalroman, der gut unterhält und sich zum Miträtseln anbietet. Locker und amüsant geschrieben, macht es Spaß sich mit Clara auf Spurensuche zu begeben. Als Reihenauftakt gibt es noch Luft nach oben und ein wenig mehr Tempo in der Handlung dürfte auch nicht schaden.

    Kommentieren0
    110
    Teilen
    J
    JeanetteHvor 3 Monaten
    Cosy Crime

    Clara Annerson ist Schriftstellerin in Wien und arbeitet gerade an ihrem ersten Krimi. Bei der Planung des fiktiven Mordes stolpert sie in einen echten Kriminalfall hinein und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln…

    Es handelt sich um einen klassischen, gemütlichen Cosy Crime. Den größten Teil nehmen Gespräche über den Fall ein. Zum Ende hin gibt es ein paar kleinere Spannungsmomente. Die verzwickte Auflösung mit überraschenden Elementen und Claras plötzliche Eingebung der Lösung erinnern an Miss Marple & Co. Clara selbst ist jedoch ganz anders als Miss Marple: Sie ist deutlich jünger und strebt weniger selbstverständlich der Lösung des Falls zu. Stattdessen macht sie Fehler in ihren Befragungen, zweifelt und handelt stellenweise naiv. Dadurch hat sie auf mich sehr liebenswürdig gewirkt.

    Die Liebe spielt in diesem Krimi ebenfalls eine (Neben)Rolle. Clara verliebt sich in einen der Beteiligten des Falls. Dessen Figur bleibt bis zum Schluss undurchsichtig. Ich denke, dass seine persönliche Geschichte im nächsten Band noch eine Rolle spielen wird. Leider bleiben auch einige Elemente des Falls ungeklärt. Ich hoffe, dass auch diese im Folgeband nochmal aufgegriffen werden und nicht komplett in der Luft hängen bleiben.

    Fazit: Ein gemütlicher Cosy Crime aus Wien, mit laienhafter Ermittlerin, Liebesgeschichte, überraschender Auflösung und einigen ungeklärten Elementen, vier Sterne.

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks