Alex Wichert Kettenhund

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Inhaltsangabe zu „Kettenhund“ von Alex Wichert

Der russische Kommando-Soldat Mischko erhält einen letzen Auftrag, bevor er der Armee den Rücken kehrt: Er soll mit seinem Kameraden Nikita und einem Team deutscher Söldner eine illegale Ladung quer durch die Steppe nach Sibirien bringen. Die beiden russischen Soldaten müssen mit Leuten zusammenarbeiten, die sich selbst als Shadowunner bezeichnen, weder Ehre noch Pflicht kennen und nur zu willig sind, ihren Auftraggeber über den Tisch zu ziehen. Und dann bricht zwischen den Steppennomaden ein Krieg aus.

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  • Rezension zu "Kettenhund" von Alex Wichert

    Kettenhund
    CatherineMiller

    CatherineMiller

    21. October 2010 um 22:42

    Harter Tobak unter etwas unruhiger Oberfläche - so würde ich das Leseerlebnis dieses Shadowrun-Romans zusammenfassen. Die Story, die Handlung, die Beschreibungen (explizit wie implizit) sind absolut nichts für starke Nerven oder zartbesaitete Zeitgenossen. Die Figurenkonzeption ist auf den ersten Blick sehr klischeehaft (der gehorsame Soldat, der unbarmherzige Kommandat und das gewissenlose Runnerteam), doch nach und nach wird der Blick unter die Fassaden tiefer, das Gefühl mehr. Allerdings nimmt auch die Brutalität und das Blutvergießen/Gemetzel genauso wie der enorme emotional Druck zusammen mit der Vergangenheits-Aufarbeitung der Hauptfigur Mischko zu. Wer kein Blut, Grausamkeiten jedweder Art und die Ausführungen eines Soldatenlebens in einer russischen Spezialeinheit lesen kann, sollte spätestens auf Seite 10 aufhören. Alle anderen können sich an der subtil darunter transportierten Botschaft freuen und vielleicht in einer stillen Minute darüber nachdenken. Zusammengehalten wird das ganze von einem Schreibstil, der zwar größtenteils flüssig ist, jedoch gelegentliche Stolperstelle aufweist, weil er zu schnell zwischen Handlungen und Gedankengängen springt und damit den "Film" beim Lesen unangenehm unterbricht. Solide und gut lesbar ist er trotzdem allemal. Ein Manko sehe ich zum einen in der Figur Janus, die oft nicht nachvollziehbar handelt. Zwar strahlt sie beim Lesen den unwiderstehlichen Charme eines meist kontrollierten elfischen Psychopathen aus, fällt dann aber wieder auf eine Art und Weise aus der Rolle, die diese keineswegs unterstreicht, sondern vielmehr ein wenig unglaubwürdig werden lässt. So verhält es sich auch mit einigen Wendungen in der Handlung und beim Umdenken verschiedener Personen. Oft zu aprupt und wenig ausgeführt, erhält man als Leser manchmal den Eindruck, dass hier am falschen Ende gesprart wurde auf Kosten der Plausibilität. Nichtsdestotrotz habe ich den Roman gerne gelesen (wenn auch manchmal mit Schlucken und Tränchen in den Augen) und was an plottechnischen Defiziten auftritt wird zumeist mit Action, Spannung und einem guten Schuss Hoffnung wieder wett gemacht. Das Ende kam für mir recht überraschend, da ich nicht mit solch einem Ausgang gerechnet habe. Im Nachhinein kann ich dabei ein Seufzen und das Aufsteigen von Zufriedenheit allerdings nicht unterdrücken.

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