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catangeleyez

vor 4 Jahren

(7)

Mit seinem Thriller "Blinder Hass" ist Alex Winter ein Thriller der ersten Güte gelungen.

Zum Inhalt:

Vince Foster, der Hauptprotagonist, lebt in der Schweiz, hat gerade sein Sicherheitsunternehmen verkauft und denkt über etwas Neues nach, als ihn Post aus Australien von seinem Bruder Bryan erreicht. Er erhält eine Nachricht, dass sein Bruder auf der Suche nach etwas Besonderem ist und dass sich damit all seine Geldsorgen erledigen. Gleichzeitig sind dem Brief ein paar Tagebuchkopien beigefügt. Um mehr darüber zu erfahren, wendet sich Vince an seinen Schwiegervater Robert und damit werden Ereignisse eingeleitet, die keiner von ihnen erwartet hatte.

Vince gerät ins Visier einer Organisation, die sich "Rote Doktrin" nennt und hinter den Tagebuchkopien her ist. Dabei schrecken sie auch nicht vor Mord zurück. Dies bekommen sowohl Vince als auch Robert sehr schnell zu spüren und es beginnt ein Wettlauf, nicht nur um das Originaltagebuch, sondern auch eines um das Leben von Vince, Robert und einigen anderen Beteiligten. Vince flieht aus der Schweiz nach Australien, sein Schwiegervater versteckt sich in Schottland und die Suche beginnt......

Mit seinem Thriller ist es Alex Winter gelungen, ein einzelnes , fiktives Ereignis aus dem zweiten Weltkrieg mit dem Jetzt zu verbinden und daraus eine beeindruckende Geschichte zu entwickeln.

Bei der Suche, auf die sich Vince begibt, erfährt der Leser viele interessante Dinge über Australien, die Aboriginis und den dort noch vorherrschenden Rassismus, über die Landschaft, die Vegetation, den Glauben und die Kultur der Aboriginis, die weiter Bestand hat trotz versuchter "Umerziehung" durch die weißen Siedler Australiens.

Es entwickelt sich von Beginn an ein hohes Tempo beim Lesen, die Geschichte zieht den Leser in den Bann und man mag das Buch nicht mehr weglegen. Die Geschichte, die hinter der Gruppierung "Rote Doktrin" steht und wie sie sich im Laufe des Buches immer mehr eröffnet, ist plausibel und durchaus so auch vorstellbar. Trotz einer Menge Toter ist das Buch nicht blutig, allerdings ist eine der Figuren doch recht mordlüsternd und kennt jede Foltermethode, die es zu geben scheint und setzt diese auch ein. Die Beschreibungen sind jedoch lesbar und auch erträglich, trotzdem bekommt man eine Gänsehaut und entwickelt eine Antipathie gegen Lübke.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es neben dem Thrill auch Informationen über "Land und Leute" enthält, die sich lückenlos in das Geschehen einbinden und den Thriller noch interessanter machen. Der gewählte Titel ist passend, weshalb er gewählt wurde, erschließt sich dem Leser erst gegen Ende des Buches, was es nochmals interessant macht.

Daher 5 Sterne und meinen Dank an Alex Winter für dieses tolle Buch.

Autor: Alex Winter
Buch: Blinder Hass
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