Die Leiche im Wrack

von Alex Winter 
4,9 Sterne bei17 Bewertungen
Die Leiche im Wrack
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Anna28s avatar

Daryl Simmons 5. Fall - es hat mir wie immer viel Freude bereitet, Daryl bei seinen Ermittlungen zu begleiten! Ich hoffe, es gibt bald mehr!

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Wieder einmal eine spitzen Unterhaltung!

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Inhaltsangabe zu "Die Leiche im Wrack"

»Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …«

Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers.
Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen.
Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9789963524037
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:427 Seiten
Verlag:bookshouse
Erscheinungsdatum:15.08.2014

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Rezensionen und Bewertungen

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    Anna28s avatar
    Anna28vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Daryl Simmons 5. Fall - es hat mir wie immer viel Freude bereitet, Daryl bei seinen Ermittlungen zu begleiten! Ich hoffe, es gibt bald mehr!
    Der 5. Fall für Daryl...

    ... und es wird einfach nicht langweilig für und vor allem mit ihm!

    Diesmal verschlägt es ihn wieder ans Meer (wie schon in Moonlight Bay). Vom "Setting" her gefällt es mir im Outback eigentlich besser, aber Alex Winter versteht es auch an der Küste, ein spannendes Szenario aufzubauen. Auch dort leben "Abos", die irgendwie in den Fall der "Leiche im Wrack" verwickelt zu sein scheinen (ob sie es sind, mag ich hier nicht verraten).
    Das Buch bietet für das Krimi /Thriller-Herz wieder alles, von Spannung über geschichtliche Hintergründe, ein jahrhunderte gehütetes Geheimnis - und diesmal sogar etwas fürs Herz.
    Ich warte schon mit Spannung auf den 6. Teil (den es hoffentlich bald gibt!).

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    AntoniaGuender-Freytags avatar
    AntoniaGuender-Freytagvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder einmal eine spitzen Unterhaltung!
    Daryls 5. Fall

    Ich habe mich sehr auf Detective Daryls 5.Fall gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wieder ist Alex Winter die Mischung zwischen spannendem Krimi und "Australien für nie Dagewesene" hervorragend gelungen.
    Das Verhältnis, das Daryl Simmons mit dem Aborigine-Jungen Robb aufbaut ist sehr einfühlsam und mitfühlend geschrieben und hat mir unglaublich gut gefallen. Daryl Simmons, der als weißer Junge unter Aborigines aufgewachsen ist und sich ausgegrenzt fühlte, kann Robb, der unter weißen Kindern in die Schule muss bestens verstehen. Dass beide eine Behinderung an ihrem Bein haben, kann sie nur noch enger zusammenschweißen.
    Den Fall an sich fand ich klasse. Ich überlegte hin und her. Bei jedem Puzzleteil, das Alex Winter in seinen Krimi einfügte, begann mein kriminalistisches Gehirn alle Verdächtigen erneut einzuschätzen - ohne Erfolg. Das Ende und die Auflösung war nicht absehbar. Auch nach gedanklicher Überprüfung: Der Autor hat nicht geschummelt, der Täter war wahrlich gut versteckt.
    Fazit: Wieder einmal sehr gut recherchiert - man merkt in jeder Zeile, dass Alex Winter vor Ort war und weiß wovon er spricht. Am tollsten fand ich die Beschreibung des Wracks selber. Ich war mit an Bord und konnte die Beklemmung, die sicherlich von solch einem Ort, der jeden Moment endgültig unterzugehen droht, spüren.
    Die Beschreibung Australiens und seiner Ureinwohner war gekonnt dosiert eingesetzt und ich fühlte mich keinen Moment belehrt - ganz im Gegenteil - Das ist es, was die Krimireihe um Daryl Simmons so einmalig macht und mich schon wieder auf den nächsten Fall hoffen lässt!
    Klare Leseempfehlung, wie die vier Bände zuvor auch!

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig guter Krimi, erstklassig recherchiert mit guten Charakteren gespickt, die es einem nicht leicht machen, den wahren Mörder zu
    Ein weiterer Fall mit Simmons als verdecktem Ermittler!

    Simmons
    steht in seinem fünften Fall als verdeckter Ermittler vor einem Rätsel. In der abgeschiedenen Caravan-Kolonie mit Hafen wurde ein Fischer ermordet aufgefunden. Bei dem jungen Finder Robb handelt es sich um einen Aborigine, der zwischen der aufregenden neuen Welt und seiner traditionellen alten gefangen scheint.

     

    Als Simmons nicht wirklich gut mit seinen Ermittlungen vorankommt, hilft ihm der Stammesführer und Robbs Großvater auf die Sprünge, denn es geht um sein Land und um die Vergangenheit und somit auch um die Zukunft seines Stammes.

     

    Schmuggel, Hass und Geldgier sowie weitere Morde bringen Simmons dann endlich auf die entscheidende Spur…

     

    Ein wahnsinnig guter Krimi, erstklassig recherchiert mit guten Charakteren gespickt, die es einem nicht leicht machen, den wahren Mörder zu enttarnen!

     

    Ich hoffe, Teil 6 ist schon in Arbeit!

     

     

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    winterdreams avatar
    winterdreamvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gutes und spannendes Buch. Man lernt in dem Buch sehr viel über die Aborigines und die Sitten und Bräuche. Sehr interessant.
    Gut und spannend geschrieben

    Inhalt:

    Der Junge Robb, der behindert und Aborigine ist, will angeln gehen und findet in einem Bootswrack die Leiche eines einheimischen Fischers, die total entstellt ist. Detective Daryl übernimmt diesen Fall an und reist getarnt als Hobbyangler zu dem Ort des Geschehens, um den Täter zu finden. Die Bewohner und der Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die das Land als ihres ansehen, geben im Rätsel auf. Es scheinen einige ein Geheimnis zu haben oder etwas zu verbergen zu haben. Je mehr Daryl sich mit dem Fall beschäftigt, je tiefer gerät er zwischen die Fronten. Kann er den Fall wohl lösen?

     

    Cover:

    Das Cover finde ich passend zum Buch, allerdings auch nicht so sehr einfallsreich.

     

    Mein Fazit:

    Ein gutes und spannendes Buch, welches sich flüssig lesen lässt. Man lernt in dem Buch sehr viel über die Aborigines und die Sitten und Bräuche und Australien. Die Krimigeschichte rückt deshalb manchmal etwas zu sehr in den Hintergrund, aber ich denke, dass der Autor dies extra so gewählt hat. Für mich kam dies manchmal ein wenig zu kurz. Obwohl die andere Story über die Aborigines nicht weniger interessant war. Ich kenne die anderen Bände des Autors nicht, aber mir hat das Buch ganz gut gefallen.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Kriminalfall wird sehr gut mit dem Land, dessen Geschichte und Kultur und seinen Bewohnern verbunden und diese so dem Leser nahegebracht
    Empfehlenswerter Krimi mit viel Australien-Feeling

    In einer kleinen Siedlung an der australischen Küste wird in einem Wrack zufällig ein Toter, der nicht eines natürlichen Todes gestorben sein kann., gefunden. Das wird zu einem Fall für Daryl Simmons, der undercover versucht, Mordfälle zu lösen, bei denen die örtlichen Ermittler nicht weiterkommen. Schnell erfährt Daryl, dass Aborigines die Gegend – und auch die Siedlung – als Stammesland für sich beanspruchen und dies auch gerichtlich durchsetzen wollen. Liegt hier der Grund für den Mord oder ist das Motiv ein ganz anderes? Die Siedlung ist klein, Daryl lernt schnell alle Einwohner kennen, verdächtig macht sich mehr als einer und dann gibt es weitere Tote ...

    Alex Winter hat nicht nur einen spannenden Kriminalroman geschrieben, ihm gelingt es auch sehr gut, dem Leser das Land, seine Geschichte, seine Kultur und seine Bewohner nahe zu bringen.

    Die Charaktere sind teilweise sehr gut gezeichnet, z. B. Robb, ein Aborigine-Junge, der den Toten gefunden hat und Probleme mit seiner Identität hat, teilweise eher klischeehaft, wie einige Einwohner der Siedlung, in meinen Augen aber durchgehend passend besetzt. Die Geschichte wird zunächst eher ruhig und etwas spannungsarm, dafür umso interessanter, was den geographischen Hintergrund angeht, erzählt, legt aber in der zweiten Hälfte sehr an Spannung zu und entwickelt sich mehr und mehr zum Pageturner. Die Auflösung ist überraschend, aber logisch und sehr gelungen.

    Als große Fans des Autors Arthur W. Upfield, dessen Australien-Kriminalromane von 1928 bis 1966 erschienen sind und der mit großer Kenntnis des Landes und und seiner Bewohner, diese wunderbar in seine Romane zu integrieren wusste, haben mein Mann und ich schon länger nach ähnlichem Lesestoff gesucht und sind dabei bei Alex Winter gelandet. Bedingt durch eine Leserunde fing ich mit dem fünften Band der Serie um Daryl Simmons an – und kann sagen, dass er mich voll überzeugen konnte. Ähnlich wie Upfield hat auch er das Land bereist und so tiefgreifend kennen gelernt. Der Roman wirkt authentisch und gut recherchiert, das Australien-Feeling stellt sich schnell ein. Ich freue mich darauf, auch die anderen bisher erschienenen Romane der Reihe zu lesen und hoffe, dass noch viele weitere folgen werden.

    Wer gerne Kriminalromane liest, bei denen viel Wert auf den geographischen Background gelegt wird, sollte hier zugreifen, gerade, wer sich für Australien interessiert, wird Freude an dem Roman haben. Von mir gibt es für diesen Roman eine absolute Leseempfehlung und die volle Punktzahl.

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    SmilingKatinkas avatar
    SmilingKatinkavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Man muss die Vorgänger nicht kennen, um Daryl Simmons zu lieben
    Krimi und Bildung in einem

    In der Nähe eines Schiffswracks beißen die besten Fische und so ist es nicht das erste mal, dass der kleine Robb Tomkins am Wrack angelt, obwohl ihm das seine Mutter verboten hat. Dieses Mal zieht er aber nicht einen Fisch, sondern eine Leiche aus dem Wasser. Da Robb in einem kleinen Fischerdörfchen wohnt, ist der Tote wohl bekannt. Die Umstände seines Todes aber weniger und so kommt es, dass Detective Daryl Simmons als verdeckter Ermittler nach Shelly Beach reist, um den Fall doch noch aufzuklären.  Doch schnell wird klar, je kleiner das Dorf, desto größer die Geheimnisse. Fast jeder scheint ein Motiv zu haben, selbst die Aboriginies des Stammes Nhanta. Und so kommt es, wie es in jedem guten Krimi kommt: Daryl begibt sich immer mehr in Gefahr.

     

    „Die Leiche im Wrack“ ist schon Daryl Simmons fünfter Fall und leider erst der erste, den ich gelesen habe. Man muss die Vorgänger aber nicht kennen, um voll und ganz in die Geschichte eintauchen zu können. Alex Winter schafft es, den Leser da abzuholen, wo er steht: der Neuling lernt Daryl kennen und auch erfahrene Simmons Fans fühlen sich nicht gelangweilt. Winter schafft es sogar, den Erstlesern den Mund so wässrig zu machen, dass man sich die Vorgänger auf die Wunschliste packen muss. Mir jedenfalls erging es so. Denn dieses Buch ist nicht nur ein spannender Krimi, nein, die Handlung gerät, obwohl immer präsent, für den Leser mehr und mehr in den Hintergrund, da man auf spannende Weise unglaublich viel über die Aboriginies und insbesondere das Volk der Nhantas erfährt. Doch zu Ende des Buches packt einen die Story wieder eiskalt. Ich war wirklich begeistert.

     

    Ein unglaublich sympathischer Ermittler, eine packende Story und ein Autor, der es versteht, Bilder in die Köpfe seiner Leser zu pflanzen, machen das Buch zu einem großen Lesevergnügen.  Ich kann dieses Buch wärmstens jedem Krimileser empfehlen, der sich für Australien und/ oder Naturvölker interessiert. Wer kein Geld hat, um nach Australien zu fahren, der sollte seine Phantasie mit Daryl Simmons auf Reisen schicken.

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnder Regionalkrimi mit australischem Lokalkolorit.
    Fesselnder Regionalkrimi

    Hallo meine liebe Leser,

    wieder einmal durfte ich an einer spannenden Regionalkrimi-Leserunde teilnehmen:

    == Die Leiche im Wrack ==

    Autor:  Alex Winter


    == Buchrückentext: ==

    »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …«

    Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr …



    == Leseeindrücke: ==

    Zu Beginn der Handlung lernen wir Robb Tomkins kennen, der - wie auch im Buchrückentext beschrieben- ein Aborigine-Junge und behindert ist. Dieser klettert auf dem alten Schiffswrack der Shanghai Queen herum.  Beim Angeln dann zieht er nicht nur Fische heraus, sondern auch einen Stiefel mit einem abgenagten menschlichen Fuß noch drinnen ... Kurz darauf lernen wir schon gleich den Ermittler Detective Daryl Simmons kennen, dessen 5. Fall dieser Australien-Krimi hier ist. Man weiß bereits dass der Tote Ron Fagg ist, ein seit Wochen vermisster Fischer. Die ersten Ermittlungen und Verhöre stehen an. Bald wird klar: Hierbei handelt es sich nicht um einen Unfall, sondern um einen Mord. Aber wer könnte diesen schrecklichen Mord begangen haben? Und vor allen Dingen, was war das Motiv?

    Ich bin recht gut in die Handlung reingekommen. Der Schreib - und Erzählstil des Autors ist sehr fesselnd und detailliert. Mir stockte vor Spannung fast der Atem während des Lesens und ich fieberte den Ermittlungen entgegen. Das Ende war ja nochmals ein Höhepunkt, ein richtiger Showdown.

    Ein Regionalkrimi mit faszinierendem Lokalkolorit, vielen Hintergrundinformationen über die australischen Ureinwohnern und actiongeladener Handlung. Das westaustralische Fischerdorf Shelly Beach wirkt sehr beschaulich, doch wir wissen: Der Schein trügt.  Vielleicht wäre so ein ganz kleines Glossar bzw. eine Begriffserklärung hier gar nicht so fehl am Platz, da die Terminologie der Aborigines  sehr umfangreich und gerade die Fischerausdrücke mir oft unbekannt waren.

    Die 16 Kapitel verteilt auf 427 sind von unterschiedlicher Länge, teilweise angenehm kurz, anderenteils aber auch wieder relativ lang. Das Schriftbild ist gut leserlich groß und augenfreundlich.

    Das Cover  sticht ins Auge hat mir direkt bei der ersten Augenscheinnahme des Buches sehr gut gefallen: Das alte Schiffswrack, die gedämpfte Farbgebung, die kreisenden Vögel am Himmel.

    Insgesamt habe ich mich bestens unterhalten gefühlt und spannungsgeladen mitermittelt. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen!


    Vielen Dank!

    @ esposa1969

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 4 Jahren
    Aborigineland

    Der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins hat die Leiche eines Fischers aus dem Dorf gefunden, als er beim Angeln im Schiffswrack herumkletterte. Da sich der Mordfall nicht klären lässt, ermittelt Detective Daryl Simmons undercover getarnt als Hobbyangler.

    In dem kleinen Ort Shelly Beach gibt es recht verschrobene Typen, die nichts von sich preisgeben wollen. Auch die Aborigines unter ihrem Führer Koolkuna scheinen etwas zu verheimlichen. Sie beanspruchen außerdem das Land als ihr Stammesland, was für zusätzliche Konflikte sorgt. Als er der Lösung des Falles näherkommt, gerät Daryl in Gefahr.

    Daryl ist ein ganz besonderer Typ. Einerseits ist er weiß, andererseits erhielt er die Initiation durch einen Aborigine-Clan. Seine Denkweise ist dadurch geprägt. Er ist ein sympathischer Mensch, der ganz einzigartige Methoden anwendet, um seine Fälle zu klären und Vorschriften gerne umgeht.

    Die anderen Protagonisten sind alle entsprechend ihrer Rolle sehr detailliert beschrieben. Ganz besonders erwähnt werden sollte der Aborigine-Junge Robb, der seine Wurzeln sucht und einen kleinen Stoß in die richtige Richtung braucht, damit er sie finden kann. Daryl mit seinen Erfahrungen gibt ihm diesen Anstoß.

    Man erfährt einiges über die Traumzeit der Aborigines im Allgemeinen und speziell über die der Nhanta.

    Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Der Kriminalfall wird fast zur Nebensache, trotzdem ist die Geschichte spannend und unterhaltsam, was wohl daran liegt, dass das ganze Umfeld sehr interessant und das Motiv  für den Mord nicht zu erkennen ist. Immer wieder wird man auf eine andere Fährte gebracht und zum Schluss wird es dann richtig dramatisch.

    Absolute Leseempfehlung.

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor 4 Jahren
    Die Leiche im Wrack

    Kurzbeschreibung

    »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …«

    Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers.
    Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen.
    Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr …

    Meine Meinung:
    Ich habe vorher von dem Autor nichts gehört und habe also nun mit dem 5. Band begonnen, dies war aber nicht schlimm da es ein neuer Fall war aber es machte neugierig auf die Vorbände.

    Denn Ermittler Darly lernt man als sympathischer aber hartnäckigen Menschen kennen und der Leser folgt jedem Schritt. Das Buch ist sehr detailliert geschrieben so das sich vor dem Auge des Lesers ein Film abspielt.

    Sehr gut fand ich das man einen sehr detaillierten Einblick in die Umgebung bekommt, die Sitten und Bräuche der Eingeborenen und auch ein Einblick in die Medizin des Medizinmanns bekommt. Es waren viele Informationen aber nicht zu viel alles war richtig dosiert.

    Der Schreib-still ist flüssig, spannend und nervenaufreibend aber auch mit viel Gefühl geschrieben. Mich hat das Buch gefesselt und ich habe jede Seite verschlungen.

    Der Kriminalfall nimmt den Leser auf eine besondere Reise mit, der Leser kann mitraten und ist fasziniert von dem Fall.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Kriminalfall vor wunderschöner australischer Kulisse
    Lobster, Fischfang und Leichen

    In einem Bootswrack wird eine Leiche gefunden. Der Polizist Daryl Simmons wird undercover in das betreffende Fischerdorf geschickt, um den Täter zu finden...

    Sonne, Strand, Fischerboote – Alex Winter hat in mir das Fernweh geweckt. Die australische Landschaft wird so lebendig beschrieben, dass ich den Wind auf der Haut zu spüren glaubte. Zusammen mit einigen sehr gut ausgearbeiteten und sympathischen Figuren (allen voran der Ermittler Daryl Simmons) hat der Autor eine Welt geschaffen, in die ich mich gerne zur Lektüre zurückgezogen habe. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, auch wenn viele Fachbegriffe (Fische, Boote) verwendet werden, die ich mir nicht merken konnte – was aber auf das Leseverständnis keinen Einfluss hatte.

    Der Kriminalfall an sich ist spannend, nimmt aber im Roman eigentlich nur einen kleinen Teil ein. Der Grossteil der Geschichte befasst sich mit dem kleinen Fischerdorf und seinen Bewohnern und – hauptsächlich – mit den dort ansässigen Aborigines. Normalerweise mag ich es nicht, wenn ein Krimi den Mordfall nur nebenbei abhandelt, hier hat es mich aber nicht gestört: die lebendige Erzählweise und die vielen interessanten Informationen über die Geschichte Australiens und die Riten der Aborigines haben mich ausreichend darüber weggetröstet, dass der Krimi zur Nebenhandlung verkommt.

    Zur Frage, weshalb ich trotz meiner Begeisterung „nur“ vier und nicht fünf Sterne vergebe: viele der (weissen) Nebenfiguren blieben ziemlich blass und unterschieden sich kaum. Ich hatte bei ihnen bis zum Schluss Mühe mir zu merken, wer jetzt wer ist und was warum tut. Ganz im Gegensatz zu den Ureinwohnern, dort sind alle Nebenfiguren sehr plastisch geschildert und nehmen sofort eine einzigartige Form an (trotz den für mich oft schwierigen Namen).

    Wer gerne ein paar Stunden gedanklich nach Australien reisen möchte, sich näher mit den Aborigines beschäftigen will und nichts dagegen hat, wenn im Hintergrund noch ein Krimi abläuft, dem möchte ich „Die Leiche im Wrack“ herzlich empfehlen. Wer bei Krimis möglichst keine Nebenhandlungen mitbekommen will und null Interesse am Privatleben der Ermittler hat, wird damit wohl nicht glücklich. Ich werde mir auf jeden Fall die vier Vorgängerbände auch holen, um mehr über Daryl Simmons zu erfahren.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    bookshouse Verlags avatar

    Detective Daryl Simmons 5. Fall

    Es erwarten euch exzentische Bewohner, eine entstellte Leiche und ein unerschrockener Detective

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    »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn
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    Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen.
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    Zum Autor


    © Alex Winter @bookshouse

    Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland.

    Wir vergeben bei der Leserunde mindestens 7 E-Books* im Wunschformat und 4 Printbücher*.

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