Alex Winter Die Leiche im Wrack

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Inhaltsangabe zu „Die Leiche im Wrack“ von Alex Winter

»Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …« Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr …

Daryl Simmons 5. Fall - es hat mir wie immer viel Freude bereitet, Daryl bei seinen Ermittlungen zu begleiten! Ich hoffe, es gibt bald mehr!

— Anna28
Anna28

Wieder einmal eine spitzen Unterhaltung!

— AntoniaGuender-Freytag
AntoniaGuender-Freytag

Ein wahnsinnig guter Krimi, erstklassig recherchiert mit guten Charakteren gespickt, die es einem nicht leicht machen, den wahren Mörder zu

— kassandra1010
kassandra1010

Ein gutes und spannendes Buch. Man lernt in dem Buch sehr viel über die Aborigines und die Sitten und Bräuche. Sehr interessant.

— winterdream
winterdream

Man muss die Vorgänger nicht kennen, um Daryl Simmons zu lieben

— SmilingKatinka
SmilingKatinka

Fesselnder Regionalkrimi mit australischem Lokalkolorit.

— esposa1969
esposa1969

Spannender Kriminalfall vor wunderschöner australischer Kulisse

— Aglaya
Aglaya

Fesselnder, in Australien spielender Thriller

— seschat
seschat

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  • Der 5. Fall für Daryl...

    Die Leiche im Wrack
    Anna28

    Anna28

    ... und es wird einfach nicht langweilig für und vor allem mit ihm! Diesmal verschlägt es ihn wieder ans Meer (wie schon in Moonlight Bay). Vom "Setting" her gefällt es mir im Outback eigentlich besser, aber Alex Winter versteht es auch an der Küste, ein spannendes Szenario aufzubauen. Auch dort leben "Abos", die irgendwie in den Fall der "Leiche im Wrack" verwickelt zu sein scheinen (ob sie es sind, mag ich hier nicht verraten). Das Buch bietet für das Krimi /Thriller-Herz wieder alles, von Spannung über geschichtliche Hintergründe, ein jahrhunderte gehütetes Geheimnis - und diesmal sogar etwas fürs Herz. Ich warte schon mit Spannung auf den 6. Teil (den es hoffentlich bald gibt!).

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    • 2
  • Ein weiterer Fall mit Simmons als verdecktem Ermittler!

    Die Leiche im Wrack
    kassandra1010

    kassandra1010

    Simmons steht in seinem fünften Fall als verdeckter Ermittler vor einem Rätsel. In der abgeschiedenen Caravan-Kolonie mit Hafen wurde ein Fischer ermordet aufgefunden. Bei dem jungen Finder Robb handelt es sich um einen Aborigine, der zwischen der aufregenden neuen Welt und seiner traditionellen alten gefangen scheint. Als Simmons nicht wirklich gut mit seinen Ermittlungen vorankommt, hilft ihm der Stammesführer und Robbs Großvater auf die Sprünge, denn es geht um sein Land und um die Vergangenheit und somit auch um die Zukunft seines Stammes. Schmuggel, Hass und Geldgier sowie weitere Morde bringen Simmons dann endlich auf die entscheidende Spur… Ein wahnsinnig guter Krimi, erstklassig recherchiert mit guten Charakteren gespickt, die es einem nicht leicht machen, den wahren Mörder zu enttarnen! Ich hoffe, Teil 6 ist schon in Arbeit!

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    • 3
    Arun

    Arun

    23. November 2014 um 14:50
  • Daryls 5. Fall

    Die Leiche im Wrack
    AntoniaGuender-Freytag

    AntoniaGuender-Freytag

    15. November 2014 um 14:47

    Ich habe mich sehr auf Detective Daryls 5.Fall gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wieder ist Alex Winter die Mischung zwischen spannendem Krimi und "Australien für nie Dagewesene" hervorragend gelungen. Das Verhältnis, das Daryl Simmons mit dem Aborigine-Jungen Robb aufbaut ist sehr einfühlsam und mitfühlend geschrieben und hat mir unglaublich gut gefallen. Daryl Simmons, der als weißer Junge unter Aborigines aufgewachsen ist und sich ausgegrenzt fühlte, kann Robb, der unter weißen Kindern in die Schule muss bestens verstehen. Dass beide eine Behinderung an ihrem Bein haben, kann sie nur noch enger zusammenschweißen. Den Fall an sich fand ich klasse. Ich überlegte hin und her. Bei jedem Puzzleteil, das Alex Winter in seinen Krimi einfügte, begann mein kriminalistisches Gehirn alle Verdächtigen erneut einzuschätzen - ohne Erfolg. Das Ende und die Auflösung war nicht absehbar. Auch nach gedanklicher Überprüfung: Der Autor hat nicht geschummelt, der Täter war wahrlich gut versteckt. Fazit: Wieder einmal sehr gut recherchiert - man merkt in jeder Zeile, dass Alex Winter vor Ort war und weiß wovon er spricht. Am tollsten fand ich die Beschreibung des Wracks selber. Ich war mit an Bord und konnte die Beklemmung, die sicherlich von solch einem Ort, der jeden Moment endgültig unterzugehen droht, spüren. Die Beschreibung Australiens und seiner Ureinwohner war gekonnt dosiert eingesetzt und ich fühlte mich keinen Moment belehrt - ganz im Gegenteil - Das ist es, was die Krimireihe um Daryl Simmons so einmalig macht und mich schon wieder auf den nächsten Fall hoffen lässt! Klare Leseempfehlung, wie die vier Bände zuvor auch!

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  • Leserunde zu "Die Leiche im Wrack: Detective Daryl Simmons 5. Fall" von Alex Winter

    Die Leiche im Wrack
    bookshouse Verlag

    bookshouse Verlag

    Detective Daryl Simmons 5. Fall Es erwarten euch exzentische Bewohner, eine entstellte Leiche und ein unerschrockener Detective Bewerb dich jetzt und löse das Rätsel! »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …« Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr … Leseprobe TXT Leseprobe PDF Leseprobe SWF Zum Autor © Alex Winter @bookshouse Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland. Wir vergeben bei der Leserunde mindestens 7 E-Books* im Wunschformat und 4 Printbücher*. Als Schmankerl bietet uns Alex Winter Postkarten an, direkt aus "Down Under" ! Zur Leserunde werden auch hier einige verlost! Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis zu gewinnen. Ein persönliches Down Under T- Shirt ( für Männer und Frauen) (Größe und Farbe frei wählbar) Foto hänge ich euch unten mal an :-) Bewerbungsfrage: Kennt ihr schon Bücher von Alex Winter? Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 35 Anfragen 8 E-Books, bei 40 Interessierten 9 E-Books … * Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an an.So kann man das Buch auch auf dem Rechner im Mobi-Format lesen. Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog: http://bookshouse-verlag.blogspot.de Auf Facebook findet ihr uns auch: Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer bookshouse - Team *** Wichtig *** *Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches) Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt (Inhalt des Buches ist keine Rezension) http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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    • 152
  • Gut und spannend geschrieben

    Die Leiche im Wrack
    winterdream

    winterdream

    14. October 2014 um 13:32

    Inhalt: Der Junge Robb, der behindert und Aborigine ist, will angeln gehen und findet in einem Bootswrack die Leiche eines einheimischen Fischers, die total entstellt ist. Detective Daryl übernimmt diesen Fall an und reist getarnt als Hobbyangler zu dem Ort des Geschehens, um den Täter zu finden. Die Bewohner und der Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die das Land als ihres ansehen, geben im Rätsel auf. Es scheinen einige ein Geheimnis zu haben oder etwas zu verbergen zu haben. Je mehr Daryl sich mit dem Fall beschäftigt, je tiefer gerät er zwischen die Fronten. Kann er den Fall wohl lösen?   Cover: Das Cover finde ich passend zum Buch, allerdings auch nicht so sehr einfallsreich.   Mein Fazit: Ein gutes und spannendes Buch, welches sich flüssig lesen lässt. Man lernt in dem Buch sehr viel über die Aborigines und die Sitten und Bräuche und Australien. Die Krimigeschichte rückt deshalb manchmal etwas zu sehr in den Hintergrund, aber ich denke, dass der Autor dies extra so gewählt hat. Für mich kam dies manchmal ein wenig zu kurz. Obwohl die andere Story über die Aborigines nicht weniger interessant war. Ich kenne die anderen Bände des Autors nicht, aber mir hat das Buch ganz gut gefallen.

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  • Empfehlenswerter Krimi mit viel Australien-Feeling

    Die Leiche im Wrack
    PMelittaM

    PMelittaM

    In einer kleinen Siedlung an der australischen Küste wird in einem Wrack zufällig ein Toter, der nicht eines natürlichen Todes gestorben sein kann., gefunden. Das wird zu einem Fall für Daryl Simmons, der undercover versucht, Mordfälle zu lösen, bei denen die örtlichen Ermittler nicht weiterkommen. Schnell erfährt Daryl, dass Aborigines die Gegend – und auch die Siedlung – als Stammesland für sich beanspruchen und dies auch gerichtlich durchsetzen wollen. Liegt hier der Grund für den Mord oder ist das Motiv ein ganz anderes? Die Siedlung ist klein, Daryl lernt schnell alle Einwohner kennen, verdächtig macht sich mehr als einer und dann gibt es weitere Tote ... Alex Winter hat nicht nur einen spannenden Kriminalroman geschrieben, ihm gelingt es auch sehr gut, dem Leser das Land, seine Geschichte, seine Kultur und seine Bewohner nahe zu bringen. Die Charaktere sind teilweise sehr gut gezeichnet, z. B. Robb, ein Aborigine-Junge, der den Toten gefunden hat und Probleme mit seiner Identität hat, teilweise eher klischeehaft, wie einige Einwohner der Siedlung, in meinen Augen aber durchgehend passend besetzt. Die Geschichte wird zunächst eher ruhig und etwas spannungsarm, dafür umso interessanter, was den geographischen Hintergrund angeht, erzählt, legt aber in der zweiten Hälfte sehr an Spannung zu und entwickelt sich mehr und mehr zum Pageturner. Die Auflösung ist überraschend, aber logisch und sehr gelungen. Als große Fans des Autors Arthur W. Upfield, dessen Australien-Kriminalromane von 1928 bis 1966 erschienen sind und der mit großer Kenntnis des Landes und und seiner Bewohner, diese wunderbar in seine Romane zu integrieren wusste, haben mein Mann und ich schon länger nach ähnlichem Lesestoff gesucht und sind dabei bei Alex Winter gelandet. Bedingt durch eine Leserunde fing ich mit dem fünften Band der Serie um Daryl Simmons an – und kann sagen, dass er mich voll überzeugen konnte. Ähnlich wie Upfield hat auch er das Land bereist und so tiefgreifend kennen gelernt. Der Roman wirkt authentisch und gut recherchiert, das Australien-Feeling stellt sich schnell ein. Ich freue mich darauf, auch die anderen bisher erschienenen Romane der Reihe zu lesen und hoffe, dass noch viele weitere folgen werden. Wer gerne Kriminalromane liest, bei denen viel Wert auf den geographischen Background gelegt wird, sollte hier zugreifen, gerade, wer sich für Australien interessiert, wird Freude an dem Roman haben. Von mir gibt es für diesen Roman eine absolute Leseempfehlung und die volle Punktzahl.

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    • 2
  • Krimi und Bildung in einem

    Die Leiche im Wrack
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    In der Nähe eines Schiffswracks beißen die besten Fische und so ist es nicht das erste mal, dass der kleine Robb Tomkins am Wrack angelt, obwohl ihm das seine Mutter verboten hat. Dieses Mal zieht er aber nicht einen Fisch, sondern eine Leiche aus dem Wasser. Da Robb in einem kleinen Fischerdörfchen wohnt, ist der Tote wohl bekannt. Die Umstände seines Todes aber weniger und so kommt es, dass Detective Daryl Simmons als verdeckter Ermittler nach Shelly Beach reist, um den Fall doch noch aufzuklären.  Doch schnell wird klar, je kleiner das Dorf, desto größer die Geheimnisse. Fast jeder scheint ein Motiv zu haben, selbst die Aboriginies des Stammes Nhanta. Und so kommt es, wie es in jedem guten Krimi kommt: Daryl begibt sich immer mehr in Gefahr.   „Die Leiche im Wrack“ ist schon Daryl Simmons fünfter Fall und leider erst der erste, den ich gelesen habe. Man muss die Vorgänger aber nicht kennen, um voll und ganz in die Geschichte eintauchen zu können. Alex Winter schafft es, den Leser da abzuholen, wo er steht: der Neuling lernt Daryl kennen und auch erfahrene Simmons Fans fühlen sich nicht gelangweilt. Winter schafft es sogar, den Erstlesern den Mund so wässrig zu machen, dass man sich die Vorgänger auf die Wunschliste packen muss. Mir jedenfalls erging es so. Denn dieses Buch ist nicht nur ein spannender Krimi, nein, die Handlung gerät, obwohl immer präsent, für den Leser mehr und mehr in den Hintergrund, da man auf spannende Weise unglaublich viel über die Aboriginies und insbesondere das Volk der Nhantas erfährt. Doch zu Ende des Buches packt einen die Story wieder eiskalt. Ich war wirklich begeistert.   Ein unglaublich sympathischer Ermittler, eine packende Story und ein Autor, der es versteht, Bilder in die Köpfe seiner Leser zu pflanzen, machen das Buch zu einem großen Lesevergnügen.  Ich kann dieses Buch wärmstens jedem Krimileser empfehlen, der sich für Australien und/ oder Naturvölker interessiert. Wer kein Geld hat, um nach Australien zu fahren, der sollte seine Phantasie mit Daryl Simmons auf Reisen schicken.

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    • 2
  • Fesselnder Regionalkrimi

    Die Leiche im Wrack
    esposa1969

    esposa1969

    Hallo meine liebe Leser, wieder einmal durfte ich an einer spannenden Regionalkrimi-Leserunde teilnehmen: == Die Leiche im Wrack == Autor:  Alex Winter == Buchrückentext: == »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …« Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr … == Leseeindrücke: == Zu Beginn der Handlung lernen wir Robb Tomkins kennen, der - wie auch im Buchrückentext beschrieben- ein Aborigine-Junge und behindert ist. Dieser klettert auf dem alten Schiffswrack der Shanghai Queen herum.  Beim Angeln dann zieht er nicht nur Fische heraus, sondern auch einen Stiefel mit einem abgenagten menschlichen Fuß noch drinnen ... Kurz darauf lernen wir schon gleich den Ermittler Detective Daryl Simmons kennen, dessen 5. Fall dieser Australien-Krimi hier ist. Man weiß bereits dass der Tote Ron Fagg ist, ein seit Wochen vermisster Fischer. Die ersten Ermittlungen und Verhöre stehen an. Bald wird klar: Hierbei handelt es sich nicht um einen Unfall, sondern um einen Mord. Aber wer könnte diesen schrecklichen Mord begangen haben? Und vor allen Dingen, was war das Motiv? Ich bin recht gut in die Handlung reingekommen. Der Schreib - und Erzählstil des Autors ist sehr fesselnd und detailliert. Mir stockte vor Spannung fast der Atem während des Lesens und ich fieberte den Ermittlungen entgegen. Das Ende war ja nochmals ein Höhepunkt, ein richtiger Showdown. Ein Regionalkrimi mit faszinierendem Lokalkolorit, vielen Hintergrundinformationen über die australischen Ureinwohnern und actiongeladener Handlung. Das westaustralische Fischerdorf Shelly Beach wirkt sehr beschaulich, doch wir wissen: Der Schein trügt.  Vielleicht wäre so ein ganz kleines Glossar bzw. eine Begriffserklärung hier gar nicht so fehl am Platz, da die Terminologie der Aborigines  sehr umfangreich und gerade die Fischerausdrücke mir oft unbekannt waren. Die 16 Kapitel verteilt auf 427 sind von unterschiedlicher Länge, teilweise angenehm kurz, anderenteils aber auch wieder relativ lang. Das Schriftbild ist gut leserlich groß und augenfreundlich. Das Cover  sticht ins Auge hat mir direkt bei der ersten Augenscheinnahme des Buches sehr gut gefallen: Das alte Schiffswrack, die gedämpfte Farbgebung, die kreisenden Vögel am Himmel. Insgesamt habe ich mich bestens unterhalten gefühlt und spannungsgeladen mitermittelt. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! @ esposa1969

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    • 2
  • Aborigineland

    Die Leiche im Wrack
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    Der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins hat die Leiche eines Fischers aus dem Dorf gefunden, als er beim Angeln im Schiffswrack herumkletterte. Da sich der Mordfall nicht klären lässt, ermittelt Detective Daryl Simmons undercover getarnt als Hobbyangler. In dem kleinen Ort Shelly Beach gibt es recht verschrobene Typen, die nichts von sich preisgeben wollen. Auch die Aborigines unter ihrem Führer Koolkuna scheinen etwas zu verheimlichen. Sie beanspruchen außerdem das Land als ihr Stammesland, was für zusätzliche Konflikte sorgt. Als er der Lösung des Falles näherkommt, gerät Daryl in Gefahr. Daryl ist ein ganz besonderer Typ. Einerseits ist er weiß, andererseits erhielt er die Initiation durch einen Aborigine-Clan. Seine Denkweise ist dadurch geprägt. Er ist ein sympathischer Mensch, der ganz einzigartige Methoden anwendet, um seine Fälle zu klären und Vorschriften gerne umgeht. Die anderen Protagonisten sind alle entsprechend ihrer Rolle sehr detailliert beschrieben. Ganz besonders erwähnt werden sollte der Aborigine-Junge Robb, der seine Wurzeln sucht und einen kleinen Stoß in die richtige Richtung braucht, damit er sie finden kann. Daryl mit seinen Erfahrungen gibt ihm diesen Anstoß. Man erfährt einiges über die Traumzeit der Aborigines im Allgemeinen und speziell über die der Nhanta. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Der Kriminalfall wird fast zur Nebensache, trotzdem ist die Geschichte spannend und unterhaltsam, was wohl daran liegt, dass das ganze Umfeld sehr interessant und das Motiv  für den Mord nicht zu erkennen ist. Immer wieder wird man auf eine andere Fährte gebracht und zum Schluss wird es dann richtig dramatisch. Absolute Leseempfehlung.

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    • 2
  • Die Leiche im Wrack

    Die Leiche im Wrack
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    Kurzbeschreibung »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …« Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr … Meine Meinung: Ich habe vorher von dem Autor nichts gehört und habe also nun mit dem 5. Band begonnen, dies war aber nicht schlimm da es ein neuer Fall war aber es machte neugierig auf die Vorbände. Denn Ermittler Darly lernt man als sympathischer aber hartnäckigen Menschen kennen und der Leser folgt jedem Schritt. Das Buch ist sehr detailliert geschrieben so das sich vor dem Auge des Lesers ein Film abspielt. Sehr gut fand ich das man einen sehr detaillierten Einblick in die Umgebung bekommt, die Sitten und Bräuche der Eingeborenen und auch ein Einblick in die Medizin des Medizinmanns bekommt. Es waren viele Informationen aber nicht zu viel alles war richtig dosiert. Der Schreib-still ist flüssig, spannend und nervenaufreibend aber auch mit viel Gefühl geschrieben. Mich hat das Buch gefesselt und ich habe jede Seite verschlungen. Der Kriminalfall nimmt den Leser auf eine besondere Reise mit, der Leser kann mitraten und ist fasziniert von dem Fall.

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    • 2
  • Lobster, Fischfang und Leichen

    Die Leiche im Wrack
    Aglaya

    Aglaya

    In einem Bootswrack wird eine Leiche gefunden. Der Polizist Daryl Simmons wird undercover in das betreffende Fischerdorf geschickt, um den Täter zu finden... Sonne, Strand, Fischerboote – Alex Winter hat in mir das Fernweh geweckt. Die australische Landschaft wird so lebendig beschrieben, dass ich den Wind auf der Haut zu spüren glaubte. Zusammen mit einigen sehr gut ausgearbeiteten und sympathischen Figuren (allen voran der Ermittler Daryl Simmons) hat der Autor eine Welt geschaffen, in die ich mich gerne zur Lektüre zurückgezogen habe. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, auch wenn viele Fachbegriffe (Fische, Boote) verwendet werden, die ich mir nicht merken konnte – was aber auf das Leseverständnis keinen Einfluss hatte. Der Kriminalfall an sich ist spannend, nimmt aber im Roman eigentlich nur einen kleinen Teil ein. Der Grossteil der Geschichte befasst sich mit dem kleinen Fischerdorf und seinen Bewohnern und – hauptsächlich – mit den dort ansässigen Aborigines. Normalerweise mag ich es nicht, wenn ein Krimi den Mordfall nur nebenbei abhandelt, hier hat es mich aber nicht gestört: die lebendige Erzählweise und die vielen interessanten Informationen über die Geschichte Australiens und die Riten der Aborigines haben mich ausreichend darüber weggetröstet, dass der Krimi zur Nebenhandlung verkommt. Zur Frage, weshalb ich trotz meiner Begeisterung „nur“ vier und nicht fünf Sterne vergebe: viele der (weissen) Nebenfiguren blieben ziemlich blass und unterschieden sich kaum. Ich hatte bei ihnen bis zum Schluss Mühe mir zu merken, wer jetzt wer ist und was warum tut. Ganz im Gegensatz zu den Ureinwohnern, dort sind alle Nebenfiguren sehr plastisch geschildert und nehmen sofort eine einzigartige Form an (trotz den für mich oft schwierigen Namen). Wer gerne ein paar Stunden gedanklich nach Australien reisen möchte, sich näher mit den Aborigines beschäftigen will und nichts dagegen hat, wenn im Hintergrund noch ein Krimi abläuft, dem möchte ich „Die Leiche im Wrack“ herzlich empfehlen. Wer bei Krimis möglichst keine Nebenhandlungen mitbekommen will und null Interesse am Privatleben der Ermittler hat, wird damit wohl nicht glücklich. Ich werde mir auf jeden Fall die vier Vorgängerbände auch holen, um mehr über Daryl Simmons zu erfahren.

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    • 2
  • Die Leiche im Wrack

    Die Leiche im Wrack
    seschat

    seschat

    Inhalt: Der fünfte Band der Daryl Simmons-Reihe entführt den Leser ins beschauliche westaustralische Fischerdorf Shelly Beach. Doch die Idylle trügt. Vor Kurzem wurde ein toter Fischer im Schiffswrack der Shanghai Queen entdeckt. Detective Simmons reist sofort an den Tatort. Dort angekommen, gibt er sich als Farmarbeiter und passionierter Angler aus, um nicht den Argwohn der Bewohner und damit der oder des vermeintlichen Mörder/s anheimzufallen. Stück für Stück macht er sich durch abendliche Kneipenbesuche mit der dortigen eigenwilligen Bevölkerung bekannt. Auch die Aborigine-Community am Rande der Stadt, allen voran der Anführer Koolkuna, nimmt ihn wegen seiner Community-Vergangenheit gern auf. Daryl scheint angekommen zu sein und wird immer mehr in die örtlichen Auseinandersetzungen um Fischplätze, Landbesitz (Australier vs, Aborigines) etc. hineingezogen. Sind auf diese Weise noch objektive Urteile möglich? Wohl kaum, bis zum Schluss tappt Simmons im Dunkeln. Jeder ist dann und wann einmal verdächtig, ob nun die Faggbrüder, die Aborigines, die Coles etc. Die Enttarnung des Mörders bringt eine gehörige Überraschung mit sich. Daneben knüpft Daryl zarte Bande mit seiner Vermieterin Lauren Tomkins, mit dessen Sohn Robb er sich sehr gut versteht. Meinung: Dieses 283 Seiten starke Buch hat mich sehr beeindruckt, weil es einerseits beste actionreiche Thrillerunterhaltung liefert und andererseits einiges Insiderwissen über die australische Kultur (Aborigine) und Natur enthält. Die eingebaute Traumzeitgeschichte, so wird die Gründungsgeschichte eines jeden Aboriginestammes genannt, der Nhanta fand ich sehr spannend und durch die eingebaute Kolonialgeschichte sehr lehrreich. Zudem ist der flotte, witzige Erzählstil ein großes Plus dieser Reihe. Besonders hat mir hierbei die Sprache des Hauptcharakters Daryl Simmons gefallen. Die Kapitel sind allesamt sehr leserfreundlich gestaltet; nicht zu lang, nicht zu kurz. Die exzentrischen Charaktere wurden durch den Autor Alex Winter sehr realistisch, einfach treffend gestaltet; ob nun die tumben Fischerbrüder Fagg, der weise Aborigine Koolkuna oder der intelligente, menschlich agierende Detective. Für gehörigen Nervenkitzel sorgen die an passender Stelle eingeflochtenen Verfolgungs- und Mordszenen. Daneben wird das Thema Behinderung in Form von Daryl und Robb angeschnitten; beide helfen und verstehen sich - schöne Wendung. Fazit: Ein lesenswerter actionreicher Thriller mit australischen Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf den 6. Fall von Daryl Simmons und vergebe bis dahin 5 wohlverdiente Sterne.

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    • 2
  • Die Leiche im Wrack

    Die Leiche im Wrack
    Manu2106

    Manu2106

    01. October 2014 um 15:38

    Das schöne ist ja bei dieser Reihe, das man die Bände unabhängig voneinander lesen kann, man braucht keine Vorkenntnisse, da jedes Band seinen eigenen Fall hat, und in sich auch abgeschlossen ist. Was man aus Daryls Vergangenheit wissen muss, wird noch einmal erläutert, man bleibt also nicht auf dem trockenen sitzen. Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr … Ich wurde von der Ersten bis zur Letzten Seite an meinen Reader gefesselt, konnte ihn nur schwer zur Seite legen. Daryl ist ein sehr sympathischer Charakter, charmant und witzig, er macht eigentlich jeden "Spass" mit um in seinen Ermittlungen weiter zu kommen, auch seine Methoden, um an Ergebnisse zu kommen, sind einzigartig. Hier in diesem Teil erleben wir Daryl jedoch ein wenig anders wie gewohnt, denn auch Daryl ist nur ein Mensch mit Gefühlen, und eben diese... Nein, ich würde zu viel schreiben... selber lesen.... Zu Beginn lernen wir mit Daryl zusammen ersteinmal die Leute ein wenig kennen die in und um Shelly Beach leben. Dann kommt schon ein wenig Spannung auf, die sich langsam steigert, und zum Ende hin gar nicht mehr auszuhalten ist, ich musste teilweise aufpassen nicht zu schnell zu lesen, um so vielleicht noch was zu verpassen. Der Showdown war nervenaufreibend. Täter bekommen wir auch hier wieder einige zur Auswahl, doch wer letztendlich, mit welchem Motiv hinter allem steckt, das Erfahren wir wirklich zum Ende. Alle Charaktere wurden sehr gut beschrieben, man kann sich zu jedem einzelnen ein Bild machen, es sind auch nicht zu viele, so das man Angst haben müsste, sie evtl. nicht auseinander halten zu können. Auch hier wurde die Umgebung wieder sehr detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Läd einfach zum träumen ein. Sehr gefallen hat mir der Einblick, den man in die Geschichte der Nhanta erhält, es ist wirklich eine sehr interessante und vorallem eine wahre Geschichte. Den Schreib - und Erzählstil von Alex Winter finde ich einfach klasse, ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, und bin jedesmal auf's neue gefesselt von seinen Geschichten. Die Kapitelaufteilung ist gelungen, kein Kapitel ist zu lang oder gar zu kurz. Die 283 Seiten sind unterteilt in Prolog, Epilog und 16 Kapiteln. Auch den mittlerweilen 5.Fall von Daryl kann ich empfehlen, ich hatte ein paar sehr schöne, vorallem aber spannende Lesestunden mit diesem Buch. Ich hibbel nun Daryls nächsten Fall entgegen ;)

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  • *+* Der Detective zwischen den Fronten *+*

    Die Leiche im Wrack
    Irve

    Irve

    Inhalt: »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …« . Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr … (Quelle: Bookshouse) . Das Cover: Es zeigt das Wrack aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Ich finde es sehr stimmig zur Ermittlungstechnik des Detektives….auch er arbeitet mit der Sichtweise aus ungewöhnlichen Perspektiven! Das Cover ist farblich stimmig zu den vier Vorgängerkrimis in Gelb-und Brauntönen gehalten. . Meine Meinung: Voller Ungeduld wartete ich auf diesen fünften Teil der Daryl-Simmons-Reihe. Meine Erwartungen waren hoch gesteckt, denn die vier Vorgänger-Krimis (Ein Gespür für Mord, Die Toten von Moonlight Bay, Schwarzer Fluch, Mörderische Gier) hatte ich alle gelesen und für sehr gut befunden. . Jetzt, nachdem ich „Die Leiche im Wrack“gelesen habe, kann ich guten Gewissens auch diesen Australien-Krimi in diese 5-Sterne-Kategorie ablegen. Auch dieser Fall des unkonventionellen Detectives Daryl Simmons ist sehr interessant, lange Zeit undurchsichtig und viel komplizierter und verstrickter als man zunächst glauben mag. Und das ist noch längst nicht alles, denn der Fall ist kein gewöhnlicher Kriminalfall, sondern auf äußerst interessante Art und Weise mit dem Schicksal der Aborigines verknüpft. . . . Eine Vielzahl von Charakteren, die lange Zeit für mich undurchschaubar blieben, führte mich einige Male auf den Holzweg. Als ich über Umwege dann endlich am Ermittlungsziel angelangt war, wartete eine Überraschung auf mich. Denn diese Auflösung hätte ich nie und nimmer erwartet. . Auch im fünften Band rund um den Ermittler im Outback ist die Begeisterung des Autors für dieses Land spürbar. Flora und Fauna kamen im Vergleich zu den anderen Krimis aus dieser Reihe zwar relativ kurz. Dies wurde aber mehr als wettgemacht durch den sehr verworrenen Fall und vor allem durch die Gratwanderung, die Daryl Simmons in Bezug auf die Aborigines gehen musste. Manchmal glich es mehr einem Ritt auf der Rasierklinge, was mir als Leser sehr viel Spannung, aber auch viel Wissenswertes über die australischen Ureinwohner einbrachte. . Dass Alex Winter sein Fachwissen nicht aus irgendwelchen Büchern oder anderen theoretischen Recherche-Medien gewonnen hat, liest man aus jedem Satz heraus. Des Autors tiefer Respekt gegenüber dem Land, vor allem aber der Geschichte und Kultur dieser Aborigines, ist stets präsent und spürbar. . Dennoch haben wir hier kein Sachbuch vor uns, das gerne spannend sein möchte, sondern einen richtig guten Krimi, der auf eindrucksvolle Art in das Land Australien und die Geschichte seiner Ureinwohner eingebettet ist. Und mit Daryl als Sympathieträger kann sowieso fast nichts schief gehen :-) . . . Mein Fazit: Wo „Daryl Simmons draufsteht, ist auch „Daryl Simmons“ drin. Ich vergebe mit fünf Sternen die volle Wertung! . Infos zum Buch: „Die Leiche im Wrack“ ist der fünfte Fall für Daryl Simmons aus der Feder von Alex Winter. Der Krimi ist im Juli 2014 unter der ISBN-Nr. 9789963524037 im bookshouse-Verlag erschienen. Das Buch umfasst 427 Seiten und auch als Ebook erhältlich. .

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    • 5
  • Die Leiche im Wrack von Alex Winter

    Die Leiche im Wrack
    Fanti2412

    Fanti2412

    19. August 2014 um 16:06

    Zum Inhalt: »Daryl presste seinen Rücken an die Rost zerfressene Schiffswand. Mit unheimlichem Pfeifen und Dröhnen schossen die Wellen durch die aufgerissene Stahlwand in das Wrack und schnappten wie blutgierige Haie nach seinen Füßen. Ein paar Minuten noch, dann würden sie ihn verschlingen …« Nicht zum ersten Mal klettert der behinderte Aborigine-Junge Robb Tomkins auf das Wrack der Shanghai Queen, um zu angeln. Was Robb an diesem Morgen an den Haken bekommt, ist jedoch kein kapitaler Fisch, sondern die grausam entstellte Leiche eines einheimischen Fischers. Getarnt als passionierter Freizeitangler reist Detective Daryl Simmons in das kleine westaustralische Fischernest Shelly Beach. Doch nicht nur seine exzentrischen Bewohner geben ihm Rätsel auf, auch der charismatische Aborigine Koolkuna und dessen Clan, die den Ort als ihr Stammesland zurückfordern, scheinen etwas zu verbergen. Je näher Daryl der Lösung des Falles kommt, umso tiefer gerät er zwischen die Fronten – und in tödliche Gefahr … (Kurzbeschreibung gem. Bookshouse-Verlag; erschienen Juli 2014) Leseprobe PDF Meine Meinung: Ausnahmsweise habe ich eine Krimi-Reihe auf Empfehlung mit dem 5. und neuesten Fall begonnen und nicht mit dem 1. Fall. Das war auch soweit kein Problem, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Lediglich zur Figur des Daryl Simmons, dem Hauptprotagonisten, hätte ich gerne mehr Vorkenntnisse gehabt. Wichtige Dinge wurden zwar erklärt, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, ich müsste die Figur noch besser kennenlernen. Insgesamt war mir Daryl Simmons aber sehr sympathisch, da er eine sehr facettenreiche Figur ist, über einen besonderen Humor verfügt und auf mich auch sehr warmherzig gewirkt hat. Auch die anderen Figuren sind gut gezeichnet und wirken glaubhaft. Besonders gefallen hat mir der Aborigine-Junge Robb, der sehr liebenswert und als etwas Besonderes dargestellt ist. Die Beschreibung des kleinen australischen Küstenortes Shelly Beach und seiner Bewohner ist sehr bildhaft und detailliert. Auch die Darstellung der Aborigines und deren Lebensweise ist gelungen und wirkt auf mich glaubhaft. Man spürt, dass der Autor mehrmals längere Reisen nach Australien unternommen hat und hier nicht nur seine Fantasie sondern auch eigene Erfahrungen einfließen lässt. Der Kriminalfall ist sehr komplex und undurchsichtig, was mich durchgängig gefesselt hat, auch wenn anfangs noch nicht so sehr viel passiert. Der Autor legt viele falsche Fährten und gestaltet die Story undurchsichtig und unvorhersehbar, so dass ich bis zur Auflösung, die in einem großen Showdown endet, keine Idee hatte, wer der Täter sein könnte und was sein Motiv ist. Gut gefallen hat mir auch der Einblick in die Historie der „Niederländischen Ostindien-Kompanie“ und deren Schiffe, die der Autor in seine Geschichte eingebaut hat. Zitat aus dem Nachwort zum Buch: „Alle in diesem Buch erwähnten Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie gab es wirklich, ihre faszinierenden Geschichten und ihre tragischen Schicksale (soweit bekannt), stützen sich auf die zum Erscheinen dieses Buches neuesten Forschungserkenntnisse.“ Alex Winter ist mit diesem Buch eine tolle Mischung aus Kriminalfall, Historie, australischer Lebensart und einem interessanten Hauptprotagonisten gelungen. Eine Leseempfehlung nicht nur aber auch für Australien-Freunde. Fazit: 5 von 5 Sternen © Fanti2412

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