Alex Winter Späte Rache

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Inhaltsangabe zu „Späte Rache“ von Alex Winter

»Er stand unter Wulgaru, dem Henkersbaum, und um seinen Hals lag eine Schlinge. Als sie sich langsam zuzog, stellte er sich auf die Zehenspitzen. Noch einmal sogen seine Lungen gierig die feuchte Luft ein. Es war sein letzter Atemzug, das wusste er.« Wie eine Sintflut brechen die Ausläufer eines Zyklons über das Outback-Nest Douberie herein und schneiden die im dünn besiedelten Südwesten Queenslands gelegene Ortschaft von der Umwelt ab. Die Zeit für Hilfe drängt, denn in Douberie treibt ein Kurdaitcha-Mann, ein ritueller Eingeborenen-Henker, sein Unwesen. Drei weiße Einwohner sind ihm bereits zum Opfer gefallen, doch das scheint erst der Anfang zu sein. Kurz nachdem Detective Daryl Simmons in Douberie ankommt, geschieht ein weiterer Mord. Sowohl in der zerrütteten Aborigine-Gemeinschaft am Rande Douberies als auch unter den weißen Einwohnern stößt Daryl auf eine Reihe von Verdächtigen. Als Daryl Douberies düsterem Geheimnis auf die Spur kommt, zwingt ihn dies zu der schwierigsten und gleichzeitig schicksalhaftesten Entscheidung seines Lebens ...
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  • Wieder ein spannender Fall für Daryl Simmons

    Späte Rache

    Aglaya

    28. April 2017 um 19:51

    Der australische Polizist Daryl Simmons wird nach Douberie, einem Dorf im Outback gerufen, in dem mehrere Personen unter verdächtigen Umständen gestorben sind. Zusammen mit der Forensikerin Dr. Foley sitzt er nach einem Unwetter dort fest und versucht den Fall zu lösen, bevor der Konflikt zwischen den weissen Dorfbewohnern und den in der Nähe ansässigen Aborigines eskaliert.„Späte Rache“ ist bereits der sechste Band der Krimi-Reihe um den australischen Polizisten Daryl Simmons. Die Kriminalfälle sind jeweils in sich abgeschlossen, dennoch empfehle ich die Lektüre in der vorgesehenen Reihenfolge, da es zum Verständnis doch hilfreich ist, wenn man Daryl bereits kennt und etwas mehr über ihn weiss. Wer aber unbedingt mit diesem Band in die Reihe einsteigen will, kann das durchaus tun, den Kriminalfall versteht man auch ohne Vorkenntisse.Die Geschichte wird, wie bei der Reihe üblich, aus der Sicht von Daryl in der dritten Person erzählt. Daryl war mir gleich bei meiner ersten Begegnung mit ihm sympathisch, und das ist auch hier nicht anders. Er ist ein grundehrlicher Mensch, der sich dafür einsetzt, dass alle, auch potentielle Straftäter, fair behandelt werden. Allerdings fühlt er sich sowohl den Weissen wie auch den Aborigines zugehörig, was ihn oft in moralische Schwierigkeiten bringt, da sich die Regeln und Gesetze der beiden Gruppen häufig gegenseitig widersprechen.Die Handlung der einzelnen Bände ähnelt sich jeweils in einem gewissen Mass. Daryl wird an einen Tatort gerufen, ermittelt dort verdeckt und findet Spuren, die auf die Aborigines als Täter hinweisen. Daryl weigert sich jedoch, die augenscheinlich offensichtliche Lösung zu akzeptieren, und gräbt tiefer, wo er auf menschliche Abgründe trifft. Dass sich die Handlung der einzelnen Bände so sehr ähnelt ist mir erst mit diesem Band aufgefallen, da ich diesen kurz nach der Lektüre von Band 7 begonnen habe. Trotz des immer gleichen Schemas wird die Buchreihe aber nicht langweilig, da der Autor Alex Winter in jedem Fall genügend individuelle Einzelheiten einbaut, damit die Spannung hochgehalten wird.Der Schreibstil des Autors Alex Winter lässt sich flüssig lesen und wirkt durch die detaillierten Beschreibungen von Flora und Fauna sehr lebendig. Man merkt gut, wie sehr der Autor diesen Kontinent schätzt und diese Zuneigung auf den Leser projiziert. Er scheut sich dabei aber nicht, auch düstere Themen aus der nicht so entfernten Vergangenheit anzusprechen, wie den Umgang der australischen Regierung mit den Aborigines.Mein FazitDaryls Fälle sind immer wieder spannend.

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  • *+* Daryl Simmons mal wieder in Höchstform *+*

    Späte Rache

    Irve

    01. May 2016 um 20:19

    . Endlich konnte ich mal wieder lesend nach Australien reisen. Mich hatte es nach Douberie verschlagen, ebenso wie Daryl Simmons, meinen australischen Lieblings-Detective. Ich habe ihn schon fünfmal dabei erlebt, wie er auf seine unvergleichliche, unnachahmliche Weise Verbrechen aufgeklärt hat. Diesmal hatte er zur Verstärkung die Forensikern Dr. Foley dabei, und das war gut so. Denn was sich in diesem kleinen Dorf abspielte – jetzt und auch früher schon – war eine ganz harte Nuss. Aber Daryl wäre nicht Daryl, wenn er nicht auch diesen Gordischen Knoten lösen könnte. Gemeinsam mit seiner Kollegin machte er sich daran, einen Überblick über das Dorf, dessen Bewohnern, ihrem Verhältnis untereinander, aber auch gegenüber den nahen Aborigines, zu gewinnen. Er zog alle Register, aber die Dörfler machten es ihm nicht leicht. Ihre Gemeinschaft hielt zusammen. Ob freiwillig oder irgendwelchen Zwängen geschuldet, ich vermochte es lange Zeit nicht zu sagen. Als dann aber der Detective und die Forensikerin endlich den Durchblick hatten, war ich wirklich erschüttert. Denn was sich da an menschlichen Abgründen auftat, war schockierend. Die Geschehnisse werden völlig authentisch und glaubhaft übermittelt. Sowohl, was vor langer Zeit im Dorf geschehen war und immer noch passierte, als auch, was das Verhältnis zwischen den Weißen und den Aborigines betraf. Alex Winter erzählt wie gewohnt detailliert und es fällt sehr leicht, sich den Schauplatz im australischen Busch vorzustellen. Die bezaubernde Flora und Fauna ist so umfangreich beschrieben wie die Charaktere ausgearbeitet sind. (Die Rezension ist meinem LitBlog entnommen: https://irveliest.wordpress.com/2016/04/30/alex-winter-spaete-rache/). Obwohl es sich um eine, wenn auch kleine, Dorfgemeinschaft handelt und auch noch eine Gruppe von Aborigines eine wichtige Rolle spielt, macht sich der Autor die Mühe, jeden der Charaktere individuell, glaubwürdig und greifbar zu modellieren. Man spürt, wie sehr ihm das Unverfälschte des Landes am Herzen liegt – die Natur, aber auch die Ureinwohner. Durch seine zahlreichen Aufenthalte in Down Under weiß er, wovon er spricht und setzt sein Wissen geschickt und dem Krimi dienlich ein So kann der Leser besonders gut die schon lange schwelenden Verfehlungen im Dorf verstehen. Ebenso begreift man, wie vertrackt ein Problem ist, wenn die beiden beteiligten Seiten in puncto Schuld und Vergeltung mit völlig verschiedenem Maß messen. Alex Winter schält hier sehr gut die Ansichten der Weißen und auch der Aborigines heraus. Und ehrlich gesagt ertappte ich mich immer wieder dabei, dass mein Herz eher im Takt der australischen Ureinwohner schlug. Auch in puncto Spannung bewegt sich der Krimi auf hohem Niveau. Eine gewisse Grundspannung ist dauerhaft spürbar und sie wird immer wieder durch unerwartete Wenden und Rückblicke befeuert. Man ist geneigt, das Buch möglichst selten und dann auch nur möglichst kurz aus der Hand zu legen. Schlitzohr Daryl muss man einfach mögen! Dadurch, dass mich die ersten fünf Bände dieser Reihe sehr begeistert haben, hatte ich unbewusst hohe Erwartungen an diesen Krimi. Sie wurden mehr als erfüllt und ich möchte „Späte Rache“ allen Freunden dieses Genres und auch Australien-Fans empfehlen. Die Story überzeugt nicht nur in allen Punkten, der Autor bringt auch wie immer seine gründlichen Recherchen sehr gekonnt an den Leser! Die bisher erschienenen Bände dieser Reihe sind Ein Gespür für Mord Die Toten von Moonlight Bay Schwarzer Fluch Mörderische Gier Die Leiche im Wrack Inhalt »Er stand unter Wulgaru, dem Henkersbaum, und um seinen Hals lag eine Schlinge. Als sie sich langsam zuzog, stellte er sich auf die Zehenspitzen. Noch einmal sogen seine Lungen gierig die feuchte Luft ein. Es war sein letzter Atemzug, das wusste er.« Wie eine Sintflut brechen die Ausläufer eines Zyklons über das Outback-Nest Douberie herein und schneiden die im dünn besiedelten Südwesten Queenslands gelegene Ortschaft von der Umwelt ab. Die Zeit für Hilfe drängt, denn in Douberie treibt ein Kurdaitcha-Mann, ein ritueller Eingeborenen-Henker, sein Unwesen. Drei weiße Einwohner sind ihm bereits zum Opfer gefallen, doch das scheint erst der Anfang zu sein. Kurz nachdem Detective Daryl Simmons in Douberie ankommt, geschieht ein weiterer Mord. Sowohl in der zerrütteten Aborigine-Gemeinschaft am Rande Douberies als auch unter den weißen Einwohnern stößt Daryl auf eine Reihe von Verdächtigen. Als Daryl Douberies düsterem Geheimnis auf die Spur kommt, zwingt ihn dies zu der schwierigsten und gleichzeitig schicksalhaftesten Entscheidung seines Lebens … Autor Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland. Quelle: Bookshouse

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  • Fesselnd bis zur letzten Seite

    Späte Rache

    Kitty411

    Zum Buch: „Späte Rache - Detective Darryl Simmons 6. Fall“ von Alex Winter ist ein Krimi, der am 12.09.2015 im Zookshouse Verlag erschienen ist. Zu beziehen direkt bei Zookshouse (www.bookshouse.de) oder z.B. hier: http://www.amazon.de/Späte-Rache-Detective-Daryl-Simmons-ebook/dp/B013VT4DSG/ref=sr_1_3?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1447068722&sr=1-3&keywords=Späte+Rache  Klappentext: »Er stand unter Wulgaru, dem Henkersbaum, und um seinen Hals lag eine Schlinge. Als sie sich langsam zuzog, stellte er sich auf die Zehenspitzen. Noch einmal sogen seine Lungen gierig die feuchte Luft ein. Es war sein letzter Atemzug, das wusste er.«  Wie eine Sintflut brechen die Ausläufer eines Zyklons über das Outback-Nest Douberie herein und schneiden die im dünn besiedelten Südwesten Queenslands gelegene Ortschaft von der Umwelt ab. Die Zeit für Hilfe drängt, denn in Douberie treibt ein Kurdaitcha-Mann, ein ritueller Eingeborenen-Henker, sein Unwesen. Drei weiße Einwohner sind ihm bereits zum Opfer gefallen, doch das scheint erst der Anfang zu sein.  Kurz nachdem Detective Daryl Simmons in Douberie ankommt, geschieht ein weiterer Mord. Sowohl in der zerrütteten Aborigine-Gemeinschaft am Rande Douberies als auch unter den weißen Einwohnern stößt Daryl auf eine Reihe von Verdächtigen. Als Daryl Douberies düsterem Geheimnis auf die Spur kommt, zwingt ihn dies zu der schwierigsten und gleichzeitig schicksalhaftesten Entscheidung seines Lebens ... Die Story: Detective Darryl Simmons ermittelt unter erschwerten Bedingungen im kleinen Örtchen Douberie, das durch ein starkes Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten ist. Eine Mordserie erschüttert die Einwohner, und alles deutet auf einen rituellen Eingeborenenhenker hin. Doch als Simmons gemeinsam mit einer Forensikerin anfängt, die Morde zu untersuchen, fällt ihm rasch auf, dass dort mehr hintersteckt, als zuerst angenommen, und als er die Hintergründe aufdeckt hat steht er vor einer Entscheidung, die alles verändert. Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 17 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Zum Autor: Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Ab 1980 unternahm er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führten. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland. (Quelle: www.amazon.de) Meine Meinung: „Späte Rache“ ist der sechste Fall von Detektive Darryl Simmons. Als begeisterte Leserin dieser Reihe bin ich natürlich schon mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Und wie immer wurde ich nicht enttäuscht. Eher wurden meine Erwartungen noch übertroffen, ich war von Beginn an gefesselt und bin es bis zum letzten Wort geblieben. Der Einstieg in diesen Krimi ist regelrecht unheimlich, aber extrem fesselnd, und durch den flüssigen Schreibstil und das spannende Geschehen hat es mich regelrecht in die Story hineingezogen. Selbst weniger spannende Passagen werden durch die hohe Grundspannung nicht uninteressant, und die zwischendrin erfolgenden Beschreibungen der Landschaft geben dem Leser das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Kenner der Reihe fühlen sich gleich wieder „zu Hause“, doch auch für Neueinsteiger ist dieses abgeschlossene Buch gut geeignet, da alle wichtigen Erlebnisse von vorangegangenen Büchern unauffällig in die Geschichte eingearbeitet sind. Die Lektüre dieses Krimis hat mich absolut begeistert, und auch wenn ich selbst immer wieder gegrübelt hab, ich bin bis zuletzt nicht auf die Lösung gekommen, so dass das Lesevergnügen bis zuletzt groß war. Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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  • Späte Rache

    Späte Rache

    Manu2106

    13. November 2015 um 16:02

    »Er stand unter Wulgaru, dem Henkersbaum, und um seinen Hals lag eine Schlinge. Als sie sich langsam zuzog, stellte er sich auf die Zehenspitzen. Noch einmal sogen seine Lungen gierig die feuchte Luft ein. Es war sein letzter Atemzug, das wusste er.« Schon der Klappentext macht sehr neugierig auf die Geschichte, ich selber würde nur zuviel erzählen ;) Wie eine Sintflut brechen die Ausläufer eines Zyklons über das Outback-Nest Douberie herein und schneiden die im dünn besiedelten Südwesten Queenslands gelegene Ortschaft von der Umwelt ab. Die Zeit für Hilfe drängt, denn in Douberie treibt ein Kurdaitcha-Mann, ein ritueller Eingeborenen-Henker, sein Unwesen. Drei weiße Einwohner sind ihm bereits zum Opfer gefallen, doch das scheint erst der Anfang zu sein. Kurz nachdem Detective Daryl Simmons in Douberie ankommt, geschieht ein weiterer Mord. Sowohl in der zerrütteten Aborigine-Gemeinschaft am Rande Douberies als auch unter den weißen Einwohnern stößt Daryl auf eine Reihe von Verdächtigen. Als Daryl Douberies düsterem Geheimnis auf die Spur kommt, zwingt ihn dies zu der schwierigsten und gleichzeitig schicksalhaftesten Entscheidung seines Lebens ... Daryl kennt man ja als Einzelgänger, Teamwork war noch nie was für ihn und er hat seine eigenen Ermittlungsmethoden, hier in diesem Teil erlebt man ihn das Erste mal als Teamplayer, ja, doch so kann man es sagen, denn zusammen mit Dr. Foley (Forensikerin) mischt er die Leute Douberie richtig auf, es ist grausam was sie dort zu Tage bringen. Mit Spannung wurde nicht gespart, es geht schon recht spannend los, durch einige Wendungen die die Geschichte nimmt, steigert sie sich noch um einiges. Showdowns gibt es gleich mehrere, und einer ist spannender wie der andere. Alle Charaktere wurden sehr gut beschrieben, man kann sich zu jedem einzelnen ein Bild machen, es sind auch nicht zu viele, so das man Angst haben müsste, sie evtl. nicht auseinander halten zu können. Zu Beginn gibt es auch noch eine kleine Vorstellung der hier Mitwirkenden Charaktere. Was mir an dieser Reihe durchweg gefällt ist nicht nur Daryl, sondern auch die Beschreibungen, ob's die Charaktere sind, die Schauplätze oder die Handlungen, alles wird deatilliert, aber nicht ausschweiffend beschrieben - das Kopfkino kann man von Anfang bis zum Ende laufen lassen, und das finde ich einfach herrlich. Den Schreib - und Erzählstil von Alex Winter finde ich einfach klasse, angenehm und locker, ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, und bin jedesmal auf's neue gefesselt von seinen Geschichten. Die 238 Seiten (epub-Version) wurden in 17 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Auch diesen Teil kann man gut ohne Vorkenntnisse lesen, dennoch kann ich die Vorgänger nur empfehlen, sie lohnen sich alle zu lesen. Ich kann das selber lesen von "Späte Rache" nur empfehlen, denn ich hatte ein paar sehr schöne, vorallem spannende Lesestunden mit diesem Buch.

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  • Späte Rache (Band 6 um den australischen Detective)

    Späte Rache

    lisam

    16. August 2015 um 10:46

    Auch beim 6. Band um den australischen Detective Daryl Simmons kann man auch ohne Vorkenntnisse in die Ermittlungen im Outback-Nest Douberie einsteigen. Diesmal wurden bereits drei weiße Einwohner vom Kurdaitcha-Mann, einem ritueller Eingeborenen-Henker, ermordet. Nach dem Eintreffen von Daryl ist der Landstrich von der Außenwelt abgeschnitten, da ein Zyklon wütet. Als ein weiterer Mord geschieht, ist klar, dass es noch weitere mögliche Opfer zu schützen gilt. Der Mörder könnte jeder sein, sowohl ein weißer Einwohner oder jemand aus der zerrütteten Aborigine-Gemeinschaft am Rand Douberies. Für mich war es mein zweiter Fall mit Daryl Simmons und mir hat das Buch gut gefallen. Einerseits die Schilderungen der eingeschworenen weißen Einwohner von Douberie, die im unwirtlichen Outback überleben müssen. Auf der anderen Seite die guten Beschreibungen der Kultur und Probleme der Aborigines. In diesem Band wird die „gestohlene Generation“ thematisiert und ihre Auswirkungen bis heute. Ein ruhiger Krimi, der einem Land, Leute und Kultur näher bringt. Wer gut recherchierte Fakten liebt, wird mit den Daryl Simmons-Büchern schöne Lesestunden verbringen.

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