Verwischte Spuren

von Alex Winter 
4,7 Sterne bei14 Bewertungen
Verwischte Spuren
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Neue Kurzmeinungen

kassandra1010s avatar

Erneut eine sehr spannende australische Krimistory bepackt mit einem uralten Glauben, Traditionen und dem Kampf ums bittere Überleben.

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Eine spannender Krimi im Outback Australiens mit einer Prise Gefühl, die auf ein Happy End hoffen lässt...

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Verwischte Spuren"

»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.« Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9789963536337
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:622 Seiten
Verlag:Bookshouse
Erscheinungsdatum:14.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kitty411s avatar
    Kitty411vor 5 Tagen
    He is back - spannend wie immer

    „Verwischte Spuren - Detective Daryl Simmons 7. Fall“ von Alex Winter ist ein Krimi, der am 14.03.2017 erschienen ist. Es handelt sich um den siebten Band der Reihe um Detective Daryl Simmons, der wie die vorigen Bände sowohl als Fortsetzung der Reihe, als auch einzeln zu lesen ist. Durch die in sich abgeschlossene Geschichte braucht man keine Vorkenntnisse, alles, was man wissen muss, erfährt man in die Story eingebaut, so dass neue Leser keine Probleme haben, dem Geschehen zu folgen, während alte Hasen in der Reihe nicht durch Wiederholungen gelangweilt werden.
    Ich persönlich bin über diesen Band sehr glücklich, dachte ich doch am Ende des letzten Bandes, diese tolle Reihe wäre nun vorbei… aber auch, wenn die Umstände anders sind als zuvor, so ermittelt unser Ermittler doch in seiner altbekannten Art und Weise und zieht den Leser wie immer total in seinen Bann. Da zeigt sich doch wieder, dass Namen nur Schall und Rauch sind, wichtig ist das Innere.
    Der Schreibstil ist flüssig und die gesamte Story so spannend und fesselnd wie eh und je, und der Autor hat es wieder geschafft, dass ich gebannt gelesen habe und das Buch nicht weglegen konnte.
    Neben dem toll gemachten Krimi haben wir auch hier wieder die wunderschönen und bezaubernden Beschreibungen Australiens, die es dem Leser leicht machen, alles vor sich zu sehen, und die zum Träumen einladen.
    Alles in allem ein super Krimi, der von mir 5 Sterne bekommt.

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 5 Monaten
    Top-Australienfeeling.

    »Der Weg durch den Canyon war schmal, steinig und malerisch. Zumindest empfand John das so. Zwischen den mit ockerrotem Geröll übersäten, sanft ansteigenden Flanken zu beiden Seiten des Tals wuchsen Mulla-Mulla-Wildblumen, die wie ein Heer grüner Gartenzwerge mit spitzen zartrosa Hü-ten zwischen großen und kleinen Gesteinsbrocken hervorspähten.«

    Ein spannender Thriller, der in den Outbacks von Australien spielt, die weiten, wenig besiedelten und meist trockenen Gebiete im Inland von Australien und an den abgelegenen Küsten. Sally Storer ist allein in der Wildnis unterwegs, überlegt sich, ob sie sich, ob sie sich umbringen soll. Es kommt allerdings anders: Sie rettet Leben. An der Uferböschung eines Flusses, dem Warburton Creek, liegt ein Mann, mehr tot als lebendig. Sally schafft es, ihn mit der Seilwinde ihres Wagens hochzuziehen und ihn durch kurze Pflege auf die Beine zu bringen. Wer ist dieser Typ, wo kommt er her? Er weiß es selbst nicht, leidet an einer Teil-Amnesie, kann sich nicht an seine Identität erinnern. Die Farmer-stochter nimmt ihn mit nachhause, damit der noch angeschlagene Mann sich erholen kann. Doch auf der Schaffarm wartet der nächste Schock, Sallys Vater ist verschwunden. Ein sehr misstrauischer Po-lizist namens Scanlan quetscht Sally aus. Sie stellt ihren Begleiter als John, einen alten Freund von der Uni vor. Das glaubt der natürlich nicht, kündigt Nachforschungen an. John erfährt, bereits ein paar Wochen zuvor ist Sallys Ehemann verschwunden, sie steht unter Verdacht, etwas damit zu tun zu haben, und nun fehlt vom Vater jede Spur. Ist John der Geliebte, mit dem sie die Männer zusam-men beseitigte?, fragt sich der Polizist. Ein Suchtrupp schwärmt aus. Der Vater wird gefunden, tot. Sally und John müssen den Mörder finden und natürlich den Ehemann, tot oder lebendig, um den Verdacht von sich selbst zu nehmen. Und was haben die die Paakantyi-Aborigines mit dem Ganzen zu tun? John wird dringend auf der Farm gebraucht, die Familie muss einen Vertrag erfüllen, 800 Schafe müssen zusammengetrieben werden.

    Alex Winter hat einen temporeichen Plot vorgelegt, spannend, mit vielen Wendungen. Kenntnisreich berichtet er aus den Outbacks, vom harten Leben auf den Farmen, von Schafzucht und er beschreibt mit viel Atmosphäre Landschaft und Menschenschlag. Aber nicht nur diese Beschreibungen sind gut gelungen. Sally ist eine taffe Frau, die mit Werkzeug und Auto wie ein Mechaniker umgehen kann, auf der anderen Seite sich auf ihr Pferd setzt, hinausreitet, wenn ihre Gedanken sich im Kopf über-schlagen. Zäune ausbessern, setzen, die Schafe zusammentreiben, scheren, mit dem Gewehr umgehen, eine Frau in den Qutbacks ist an diese Arbeiten gewohnt wie ein Mann. John, der nicht weiß, wer er ist, erfährt einiges über sich. Er kann Fährten lesen, kennt sich in den Outbacks aus (wenn auch nicht in diesem Bereich), er weiß, wie Aborigines denken. Er sieht aus wie ein Weißer, aber seine Narben auf der Brust weisen auf Stammesrituale hin, es muss Aborigineblut in ihm fließen. Auch hier gute Beschreibungen der Ureinwohner, technische Beschreibungen.

    Aber genau hier harkt für mich gleichzeitig die Geschichte, nämlich in der Amnesie. John weiß nicht, wer er ist und interessiert sich keine Bohne dafür, bis zum Ende vom Buch. Das ist psychologisch nicht nachvollziehbar. Hier bin ich und wer ich bin, interessiert mich nicht? Er glaubt, er sei ein gu-ter Mensch, aber so ganz sicher ist er sich nicht. Auch alle anderen interessiert es nicht. Für mich als Leser ist das Ganze auch in anderer Sicht nicht nachvollziehbar. Zu Anfang vom Buch werden alle Hauptfiguren kurz beschrieben, warum auch immer. Und hier finden wir als Erstes jemanden, der im Buch sozusagen nicht auftaucht: »Daryl Simmons (alias John Rivers): der Mann ohne Erinnerung.« Es heißt auch: »Daryl Simmons 6. Fall«. Das ist mein erster Roma von Alex Winter und man sagte, das Buch kann man lesen, ohne die anderen zu kennen. Gut, das Buch ist in sich abgeschlossen, das Ende deutet darauf hin, es geht weiter. Aber als Leser fühle ich mich ein wenig allein gelassen, wenn diese Amnesie nicht aufgelöst wird, denn das Handeln des Protagonisten ist mir oft nicht schlüssig, hier knarzt es gewaltig. Technische und landschaftliche Beschreibungen sind sehr gelungen. Hin und wieder holpert die Perspektive, was den meisten Lesern sicherlich nicht auffällt.

    An manchen Stellen waren mir die Beschreibungen im Weg, zu viel, klangen wie ein Reiseführer. An anderen Stellen waren sie unpassend. Hier stimmen die Figuren nicht.

    »Mulligen rümpfte die Nase. »Steht da drüben zwischen dem eineinhalb Meter hohen Hopebush und diesem jungen, stinkenden Gidgee Tree.«

    Solche Dialoge ließen mich schmunzeln. Hier erklärt der Autor dem Leser durch den Mund von Polizist Mulligen etwas, was dieser nie sagen würde. Ein Einheimischer erklärt anderen Einheimi-schen die Pflanzen und schätzt dabei auch noch die Höhe? An solchen Stellen klappert es im Dialog. Liest man darüber hinweg, so ist der Thriller insgesamt spannend und atmosphärisch.

    Alex Winter, geboren in der Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er bereiste während vieler Jahre Australien, Neuseeland und die Südsee. Er kennt sich aus in Australien, das ist spürbar bis in den letzten Zeh, Top-Australienfeeling.

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    wampys avatar
    wampyvor einem Jahr
    Ein Ethnokrimi der Spitzenklasse


    Buchmeinung zu Alex Winter – Verwischte Spuren
    „Verwischte Spuren“ ist ein Kriminalroman von Alex Winter, der 2017 bei bookshouse als eBook und als Taschenbuch erschienen ist. 


    Zum Autor:


    Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland.


    Klappentext:


    »Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.« Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …




    Meine Meinung:
    Dies ist mein zweites Buch aus der Serie um den weißen Aborigine Daryl Simmons. Daryl hat sein Gedächtnis verloren und wird mehr tot als lebendig von einer Farmersfrau gefunden und gerettet. Weil er in einem Fluss gefunden wurde, wird er von seiner Retterin John Rivers genannt. Auch ohne den vorhergehenden Fall zu kennen, hatte ich keine Probleme in die Geschichte zu finden. Daryl / John hat alles, was mit seiner Person zu tun hat vergessen. Im Laufe der Geschichte kehren einige Erinnerungen zurück und John überrascht mit ungeahnten Fähigkeiten. Er befürchtet aber auch, dass seine Weste dunkle Flecken oder gar mehr aufweist. So hat er kein Vertrauen zur Polizei und versucht die Geheimnisse um seine Retterin alleine zu lösen. 
    Ich habe die Hauptfigur von Anfang an in mein Herz geschlossen. Er ist nicht unbedingt nett, aber er strahlt eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus. Er hat mehr von einem Eingeboren als von einem Weißen und kann die Handlungen der Aborigines oft besser verstehen und nachvollziehen als die der Farmer und der Polizisten. Dazu ist er ein aufmerksamer Beobachter und kann sehr gut zuhören, so daß viele Personen oft ungewollt ihr Wissen mit ihm teilen. So nebenbei erfährt man ähnlich zu Hillerman einiges über Stammesrituale und Eigenheiten der Eingeborenen. Zusätzlich wird auch viel Wissen über das oft harte Leben der Farmer und der Stockmen, den australischen Cowboys, vermittelt.  
    Die Krimihandlung selber kommt nur langsam in Schwung. Trotzdem war ich von Anfang an von diesem Buch gefesselt. Der Autor legt großen Wert auf die Beschreibung von Landschaften, Stimmungen, Beziehungen und Leuten. Meist sind es die Beobachtungen und Schlüsse der Hauptfigur, die die Handlung vorantreiben. Ein zusätzliches Moment erzeugen die zurückkehrenden Erinnerungen Johns und seine persönlichen Beziehungen zu den Aborigines und vor allem zu seiner Retterin Sally. Die Figurenzeichnung ist ausgeprägt und alle Figuren haben Stärken und Schwächen, auch wenn das Hauptaugenmerk auf John und Sally liegt. Es ist selbstverständlich, dass kulturelle Eigenarten der Aborigines bei der Auflösung eine große Rolle spielen und es John ist, der diese auch zu deuten weiß. Zusätzlich gibt es auch einige wenige Actionszenen, die sehr gut an die äußerlichen Rahmenbedingungen des Outbacks angepaßt sind, aber der Fokus liegt eindeutig auf den ruhigeren Abschnitten. Auch die Auflösung und das Ende des Romans haben mir sehr gut gefallen.
    Fazit:
    Daryl Simmons / John Rivers hat mich auch in diesem Band überzeugt. Dazu kommt die Charakterisierung der Figuren in vielen Grautönen, so dass die Figuren auch glaubhaft und echt wirken. Wer ruhige Krimis mag, ist hier richtig. Und Informationen über die Kultur der Aborigines und das Leben auf den Farmen im Outback gibt es kostenlos dazu. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen (95 / 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.

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    Pharo72s avatar
    Pharo72vor einem Jahr
    Daryl Simmons - back im Outback

    Farmertochter Sally Storer ist kopflos vor den Problemen auf ihrer Heimatfarm geflohen – sie wird für das spurlose Verschwinden ihres Ehemannes Jesse verantwortlich gemacht – und hat sogar Suizidgedanken. Am Ufer des Warburton River findet sie einen schwer verletzten Mann, der ohne ihre sofortige Hilfe wohl kaum überlebt hätte. Es stellt sich heraus, dass der Mann unter einer totalen Amnesie leidet, was seine Herkunft und Vergangenheit betrifft. John Rivers, wie Sally ihn nennt, überredet sie, auf die Farm zurückzukehren und sich den Problemen zu stellen. Inzwischen ist auch noch ihr Vater verschwunden, dessen Leiche bald darauf gefunden wird. In John erwacht das Ermittlergen, doch schnell wird er selbst verdächtigt und gerät zwischen die Fronten von Sallys und Jesses Familie sowie den dort ansässigen Paakantyi-Aborigines, die ihre eigenen Gründe für Geheimnisse haben.

    Meine Meinung:

    Welch wunderbare Neuigkeit – war mein erster Gedanke, als ich las, dass es einen 7. Band der Daryl Simmons-Reihe geben wird, war das doch am Ende von Band 6 nicht unbedingt zu erwarten. Zwar könnte man das Buch auch unabhängig der Vorgänger-Bände lesen, aber zumindest Teil 6 zu kennen, wäre schon sinnvoll. Denn Daryl Simmons erlangt im Verlaufe dieses Bandes sein Gedächtnis nicht zurück und Neuleser erfahren daher nur das, woran sich John Rivers erinnert. Generell ist jedoch die ganze Serie so lesenswert, dass man ruhig von vorn beginnen sollte.

    Der Detective ist diesmal aufgrund seiner Amnesie natürlich nicht gezielt zur Lösung eines kniffligen Falles ausgesandt, landet aber genau in einem solchen, indem er Sally zu ihrer Farm begleitet. Hier tun sich mal wieder eine Reihe von Verdächtigen auf, die es gilt, genau unter die Lupe zu nehmen. Das tut John (Daryl) in gewohnter Klasse und kommt schon bald dem tatsächlichen Täter sowie seinen Beweggründen auf die Spur. Der angenehme Erzählstil des Autors fesselt wie immer und durch geschickte Wendungen bleibt es auch durchgehend spannend.

    Einmal mehr lässt es sich Alex Winter nicht nehmen, seine durch zahlreiche Australien-Aufenthalte erlangten Kenntnisse über Flora und Fauna dem Leser näherzubringen. So gern ich das mag, in diesem Buch ist es mir streckenweise ein bisschen zu detailverliebt gewesen, dass wirklich jede Pflanze den passenden australischen Kontext bekommt und nicht auch einfach mal ein Baum ein Baum sein konnte. Auch die unzähligen Wasserlöcher und wichtigen Stationen auf den Farmen waren in ihrer Vielfältigkeit teilweise etwas verwirrend. Sehr schön integriert dagegen war mit den Paakantyi ein weiterer Aborigine-Stamm, der mit interessanten Nebenfiguren aufwartet und die Besonderheiten der Eingeborenen einmal mehr aufs Tapet bringt.

    So fühlte ich mich auch mit Daryl Simmons‘ 7. Fall sehr gut unterhalten und freute mich, dass sogar ein klein wenig Romantik aufkam. Da Daryl bereits vor seinem Gedächtnisverlust sein Herz ein klein wenig verschenkt hatte, bin ich gespannt, wie der Autor dies im Folgeband lösen wird, denn zumindest einen mit dem Schauplatz Tasmanien wird es noch geben. Von mir sehr gute 4,5 Sterne.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Jahr
    Daryls Amnesie

    Farmertochter Sally Storer ist vor verstörenden Erlebnissen geflohen. Unterwegs entdeckt sie einen schwer verletzten Mann am Ufer des Warburton Creeks und rettet ihn. Er weiß zwar nicht, wer er ist und was ihn in diese Lage gebracht hat, aber er erkennt, dass Sally nur zu Hause das Geschehene verarbeiten kann. Aber die Polizei dort hält sie für die Mörderin ihres verschwundenen Mannes. Als John Rivers begleitet sie der Mann auf die Farm. Es wird eng für Sally, als auch noch ihr Vater tot in einem Brunnen aufgefunden wird. John erkennt viele Ungereimtheiten und wundert sich über seine Kenntnisse. Für ihn geraten die Paakantyi-Aborigines, die auf dem Farmland ein Heiligtum haben, immer mehr in Verdacht. Aber eigentlich sind alle, mit denen er es zu tun bekommt, verdächtig.

    Ich war wieder einmal sehr angetan von der Beschreibung der Landschaft, der Tiere und auch der Traditionen der Aborigines. Allein das wäre schon spannend, aber auch der Fall hat es in sich und so ist durchgehend Spannung da.

    Daryl ist durch seine Schulung und Erziehung in einem Aborigine-Clan geprägt und kann sich daher in die Ureinwohner sehr gut hineinversetzen. Doch von all dem weiß er ja nichts mehr und wundert sich daher immer wieder über seine Intuitionen. Aber auch Sally hat mir gut gefallen. Sie ist eine Frau die eigentlich mit beiden Füßen fest im Leben steht, aber nun war der Wind zu stark und sie gerät ins Wanken. Sie ist stur und gerade heraus, aber sie steht auch zu denen, die ihr etwas bedeuten. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie wenigstens noch ihren Onkel Mathew, der genau wie sie an der Farm hängt und daher allen Widrigkeiten trotzt.

    Der Ermittler Scanlan hat sich wie ein Bluthund in den Fall verbissen, aber er stammt aus der Stadt und kann sich weder in die Denkweise der weißen Farmer noch in die der Aborigines hineinfinden. Da ist es kein Wunder, dass John/Daryl und Scanlan immer wieder aneinander geraten.

    Bei einer Reise nach Australien habe ich dort mein Herz an das Land verloren und daher mag ich diese Reihe sehr. Sie weckt mein Fernweh, außerdem ist Daryl Simmons ein einzigartiger Ermittler und die Fälle sind spannend.

    Das Buch hat mich wieder total begeistert.

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor einem Jahr
    Daryls 7. Fall


    Klappentext:

    »Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.«

    Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …


    Leseeindruck:


    Mit "Verwischte Spuren" von Alex Winter liegt dem Leser der 7. Fall von Detective Daryl Simmons vor. Für mich war es der zweite Fall, da ich Daryls 5. Fall "Leiche im Wrack" bereits gelesen hatte ;-) Man kann jeden dieser Krimis unabhängig voneinander lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen.

    Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, wird die Farmertochter Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse als dessen Mörderin verdächtigt. Daryl Simmons alias John Rivers wird zu Sallys Stütze und nicht nur ein guter Freund, sondern lässt auch sogleich seine Spürnase losschnüffeln....

    Der Krimi liest sich von Anfang bis Ende sehr flüssig und fesselnd. Gerade der australische Lokalkolorit hat mir sehr gefallen. Ich hatte jede der Szenen bildhaft vor Augen und während des Lesens lief der gesamte Roman wie ein Film vor meinen Augen ab. Das Cover ist sehr passend ausgewählt und könnte treffender kaum sein. Die 20 angenehm packenden und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 436 Seiten, die sich u.a. auch Dank der augenfreundlich großen Schrift gut lesen ließen.

    Dieser Kriminalroman damt Protagonisten hat mich absolut begeistert, so dass ich gerne 5 Sterne vergeben möchte.


    @ esposa1969

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erneut eine sehr spannende australische Krimistory bepackt mit einem uralten Glauben, Traditionen und dem Kampf ums bittere Überleben.
    sehr spannende australische Krimistory

    Sally, auf der Flucht vor sich selbst findet in einem überschwemmten Flussbett einen halbtoten Mann. Kurz entschlossen rettet sie ihn und damit in gewisser Weise auch sich selbst. Doch die Vergangenheit nagt an Sally und nur die Rückkehr auf die Familienfarm scheint ihr die erhoffte Erlösung zu bringen. Von John begleitet trifft sie auf ihrer Farm auf Rache, Hass und schiere Polizeigewalt. Ihr Ehemann ist unauffindbar, ihr Vater wird tot in einem Brunnen gefunden und die Polizei sieht Sally als Mörderin an oberster Stelle. John allerdings wundert sich über die Umstände der Farm, des auf dem Farmland ansässigen Aborigine-Stammes und ganz besonders über einen weißen Boomer.

    Erneut eine sehr spannende australische Krimistory bepackt mit einem uralten Glauben, Traditionen und dem Kampf ums bittere Überleben.

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    PMelittaMvor einem Jahr
    Gelungener Kriminalroman mit viel Australien-Feeling

    Sally Storer findet einen schwer verwundeten Mann ohne Gedächtnis. Sie fasst Vertrauen zu ihm und nimmt ihn mit auf die heimatliche Schafsfarm. Dort geht es gerade drunter und drüber, denn Sally frischvermählter Ehemann wird vermisst – und dann gibt es auch noch einen Toten. Sally wird verdächtigt ,und der Mann ohne Gedächtnis möchte ihr helfen. Schnell merkt er, dass er viele Fähigkeiten hat, an die er sich zwar nicht erinnert, die sich aber problemlos abrufen lassen …

    Daryl Simmons siebter Fall kam für manche Fans unerwartet, aber umso erfreulicher, denn das Ende des sechsten Bandes ließ Schlimmes befürchten. So weiß der Leser auch von Anfang an, schon allein, weil es das vorangestellte Personenregister verrät, wer der Mann ohne Gedächtnis ist. Dieser, nennen wir ihn wie im Buch John Rivers, ist sich unschlüssig darüber, ob er sein Gedächtnis überhaupt wiederfinden will, er ahnt, dass ihm Dinge offenbart werden könnten, die er womöglich gar nicht wissen will. Ob er sein Gedächtnis bis zum Ende des Romans wiederfinden wird, verrate ich nicht, aber eins ist klar: Es wird weitergehen mit der Reihe.

    Was ich an der Daryl-Simmons-Reihe so großartig finde, ist, dass sie den Leser wirklich mit nach Australien nimmt. Der Autor kennt selbst das Land gut und verknüpft sein Wissen über Land und Leute mit einer gelungenen und spannenden Kriminalgeschichte. Dieser Roman versetzt den Leser auf eine Schafsfarm im Outback, und man erfährt viel darüber, wie ist es, auf einer solchen Farm zu leben und zu arbeiten, mehr noch, der Leser ist hautnah bei einer ganzen Reihe verschiedener Arbeitsvorgänge dabei – und das, ohne dass es langweilig wird, im Gegenteil, es wird interessant verpackt und unterhält. Daneben gibt es auch manche Einblicke in die australische Geschichte und australische Legenden, Namen fallen, die einen zum Googeln anregen, das Gesamtpaket ist stimmig und machte mir viel Freude beim Lesen.

    Und auch der Fall gefällt, er ist verzwickt, lädt aber auch zum Mitraten ein. Lange Zeit rätselt man, was dahinter stecken könnte, und die Auflösung ist gelungen und logisch durchdacht. Das Romanende dann überrascht noch einmal und schreit regelrecht nach einer Fortsetzung, die es, wie bereits erwähnt, auf jeden Fall geben wird und die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

    Alex Winter ist wieder ein unterhaltsamer und spannender Australienkrimi gelungen, der den Leser zusätzlich viel Australien-Atmosphäre atmen lässt. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und selbstverständlich eine Leseempfehlung, und zwar für die ganze Reihe.

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    lisams avatar
    lisamvor einem Jahr
    7. Fall im australischem Outback

    Der 7. Fall für Daryl Simmons schließt nahtlos an den 6. Fall an, daher wäre es sinnvoller zumindest den vorherigen Band zu lesen. Farmertocher Sally Storer findet am Ufer des Warburton Creeks einen schwer verletzten Mann, der sein Gedächtnis verloren hat. Da John, wie sie ihn nennt, nicht ins Krankenhaus möchte, beschließen sie auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren. Auf einer Farm im australischen Outback findet sich immer Arbeit für eine weitere Hilfskraft. Da Daryl sein Gedächtnis verloren hat, handelt er intuitiv und zweifelt immer wieder an seiner Vergangenheit. Wobei er nicht besonders viel Zeit hat, sich mit seiner Person zu beschäftigen, da Sally von der Polizei verdächtigt wird, ihren verschwundenen Mann Jesse ermordet zu haben und Sallys Vater wird ebenfalls vermisst. Daryl beginnt wieder einmal mit seinen Ermittlungen.

    Mir haben die Beschreibungen des australische Outbacks wieder sehr gut gefallen. Auch spielt wieder die Kultur der Aborigines und der Konflikt mit den australischen Farmern eine wichtige Rolle. Dank Wikipedia habe ich wieder einige Pflanzen und Tiere kennengelernt. Wer gerne einen gemächlichen Krimi mit einem Ausflug in die australische Kultur und Landschaft genießen möchte, sollte sich die Reihe nicht entgehen lassen.

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    Aglayas avatar
    Aglayavor einem Jahr
    Australienfeeling pur

    „Verwischte Spuren“ ist der siebte Krimi um den australischen Polizisten Daryl Simmons. Die Bücher sind jeweils in sich abgeschlossen, mit Ausnahme von Band sechs, der mit einem Cliffhanger endet. Und ausgerechnet dieser Band ist der einzige, den ich bisher noch nicht gelesen habe. Ich konnte der Geschichte aber dennoch gut folgen. Vorkenntnisse sind zum Verständnis daher nicht nötig. Für Neueinsteiger könnte „Verwischte Spuren“ aber etwas verwirrend sein, da der Protagonist einen Gedächtnisverlust erlitten hat und über die gesamte Geschichte hinweg nicht weiss, wer er eigentlich ist und woher er seine Fähigkeiten hat.

    Die Geschichte wird in der Beobachterperspektive erzählt, mit Fokus auf dem Protagonisten Daryl, oder John, wie er sich hier nennt, da er sich weder an seinen Namen noch an seine Vergangenheit erinnern kann. Die Handlung erscheint zunächst sehr geradelinig und vorhersehbar und das Tempo ist ziemlich ruhig gehalten, der Krimi wird durch einige Wendungen aber nie langweilig.

    Der Schreibstil des Autors Alex Winter lässt sich flüssig lesen. Man merkt gut, dass er Australien schon oft besucht hat, aus der Beschreibung der dortigen Natur lässt sich eine gewisse Sehnsucht herauslesen. Wie auch in den vorhergehenden Bänden ist mir auch in „Verwischte Spuren“ aufgefallen, dass Alex Winter Tiere und Pflanzen immer sehr genau bezeichnet. Da ist nicht nur von einem Baum oder einem Vogelschwarm die Rede, sondern die genaue Bezeichnung wird genannt, was mich jeweils dazu gebracht hat, auf Wikipedia mehr über die jeweilige Pflanze oder das Tier herausfinden zu wollen. Manche Leser mögen diese Genauigkeit überflüssig finden, ich mag es hingegen, da sie meine Neugier anregt.

    Wer gedanklich gerne weit in den Süden reist und auch gerne Krimis liest, dem kann ich dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen. Noch besser: lest die gesamte Reihe! Vorkenntnisse sind zwar wie erwähnt nicht nötig, aber gute Bücher darf man ja auch ohne zwingenden Grund weiterempfehlen ;-)


    Mein Fazit

    Australienfeeling pur – Daryl Simmons Abenteuer lese ich immer wieder gerne.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    bookshouse Verlags avatar

    »Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.«

    Wir laden euch herzlich zur Leserunde "Verwischte Spuren - Daryl Simmons 7. Fall" von Alex Winter ein!

    Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …

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    Zum Autor:

    Alex Winter, geboren 1960 in Zürich/Schweiz, absolvierte die Kunstgewerbeschule in Zürich. Er arbeitete zunächst als Dekorationsgestalter, später in verschiedenen Berufen im In- und Ausland. Seit 1980 unternimmt er immer wieder mehrjährige Reisen, die ihn vor allem nach Australien, Neuseeland und in die Südsee führen. Alex Winter lebt heute mit seiner Frau im Zürcher Oberland.

    Alex Winter freut sich über jeden Besucher auf Facebook.

    Bei dieser Leserunde gibt es mindestens sieben E-Books von "Verwischte Spuren - Daryl Simmons 7. Fall" im Wunschformat* (pdf, mobi, epub) und zwei Taschenbücher zu gewinnen.

    Alex Winter verlost zusätzlich unter allen Teilnehmern ein Hörbuch von "Ein Gespür für Mord".

    Bitte schreibt in eurer Bewerbung auch gleich euer Wunschformat (pdf, mobi, epub) mit rein.

    * Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 15 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 20 Anfragen 8 E-Books, bei 25 Interessierten 9 E-Books, …

    Wir würden uns freuen, wenn ihr der Leserunde folgen würdet, damit ihr die Auslosung nicht verpasst.

    Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns.
    Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen.

    Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen.

    Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde.

    Euer

    bookshouse - Team

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