Alex van Galen

 3.7 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Die Teufelssonate, Michiel de Ruyter / druk 1 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Alex van Galen

Alex van GalenDie Teufelssonate
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Die Teufelssonate
Die Teufelssonate
 (13)
Erschienen am 23.05.2011
Alex van GalenDie Teufelssonate: Roman (insel taschenbuch)
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Die Teufelssonate: Roman (insel taschenbuch)
Alex van GalenMichiel de Ruyter / druk 1
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Michiel de Ruyter / druk 1
Michiel de Ruyter / druk 1
 (0)
Erschienen am 06.01.2015

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Die Teufelssonate" von Alex van Galen

Das Klavier-Duell
Krimifee86vor 10 Monaten

Inhalt: Mikhael ist ein brillianter Konzertpianist. Doch dann verschwindet seine Freundin und er kann sich nicht daran erinnern, was passiert ist. Aber er ist voller Blut. Mikhael flieht zu seiner Schwester in die Niederlande und versteckt sich dort vor der Weltöffentlichkeit, während die Polizei ermittelt. Doch dann taucht plötzlich der Pianist Valdin auf und fordert Mikhael zu einem Duell auf: Wenn Mikhael zustimmt, wird Valdin ihm erzählen, was wirklich mit Senna passiert ist. Mikhael lässt sich schließlich darauf ein. Doch sein Geisteszustand wird nicht besser...

Charaktere: Mikhael hat mir als Charakter ganz gut gefallen. Ich mochte ihn als verschrobenen Konzert-Star. Auch seinen Agenten fand ich irgendwie toll. Die anderen Charaktere haben mir hingegen gar nicht gefallen.
Valdin habe ich seinen Hass und seinen Zorn nicht abgenommen. Ich fand ihn komplett übertrieben und überhaupt nicht glaubwürdig. Seine Rache war einfach viel zu viel für das, was Mikhael im „angetan“ hat.
Senna mochte ich gar nicht. Sie war einfach so völlig abgehoben, nicht von dieser Welt. Es war ganz offensichtlich, dass sie ein psychisches Problem hatte und sie sollte einem leid tun, aber eigentlich konnte ich sie nicht ernst nehmen.

Das hat mir gut gefallen: Ich mochte es, durch das Buch in die Welt der klassischen Musik entführt zu werden. Das hat mir echt gut gefallen, denn ganz so viel verstehe ich leider nicht von klassischer Musik. Mir hat es echt gefallen, zu hören, wie andere Menschen Musik wahrnehmen.
Auch die Geschichte an sich und die Idee des Klavierduells fand ich sehr gelungen. Allerdings hat der Autor in meinen Augen zu viel gewollt und viel zu viel darum gestrickt.

Das hat mir nicht so gut gefallen: Mir hat es überhaupt nicht gefallen, dass nicht nur ein Charakter, sondern ALLE Charaktere total abgehoben waren und irgendwelche psychischen Probleme hatten. Und zwar wirklich alle. Ich meine, selbst Linda, die echt keine wichtige Rolle hatte, war irgendwie in ihren Bruder verschossen und hatte da irgendwie so eine Art „Ödipus-Komplex“ (in anderer Form). Ich bin auch irgendwann nicht mehr durchgestiegen, was wirklich war, was Wahnvorstellung war, was passiert ist und was geträumt wurde. Das war leider einfach nicht gut geschrieben. Zudem haben mich einige Charaktere (insbesondere Senna, aber auch Valdin) irgendwie total genervt und ich habe ihnen ihr Verhalten auch nicht abgenommen.
Zum Ende hin gab es in meinen Augen leider auch keine richtige Auflösung,- ja, der Mord wurde geklärt, aber was das Verhältnis von Mikhael und Senna angeht, schwimme ich noch immer im Dunkeln.

Fazit: Mir war dieses Buch viel zu verworren. Alle hatten viel zu viele psychische Probleme und waren völlig abgehoben und überhaupt nicht realistisch. Ich meine, welche Frau kommt mit einem Mann zusammen, lässt sich von ihm pausenlos misshandeln und das alles nur, um eventuell die eigene Schwester rächen zu können? Welcher Mann bemerkt nicht, dass seine Freundin offensichtlich psychisch krank ist? Ich fand das einfach alles viel zu abgehoben. Schade, denn die eigentliche Idee war gar nicht schlecht. Insgesamt nur zwei Punkte von mir.

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Gruenentes avatar

Rezension zu "Die Teufelssonate" von Alex van Galen

Bündnis mit dem Teufel?
Gruenentevor 4 Jahren

Ein weltbekannter Pianist wird des Mordes an seiner Freundin beschuldigt, er hatte einen Blackout, der Polizei fehlen die Beweise.
In Rückblenden lässt er die seltsame Beziehung zu seiner großen Liebe Revue passieren. Seine Schwester kümmert sich zu sehr um ihn.
Da erscheint in den Niederlanden ein Pianist der ihn (und damit Liszt) kopiert. Und dann erscheint auch eine Doppelgängerin seiner toten Freundin.
Interessant an dem Roman waren für mich die Anspielungen auf Liszt, sein Leben und natürlich seine Musik. Ansonsten habe ich mich hindurchgequält.

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Rebel_Hearts avatar

Rezension zu "Die Teufelssonate" von Alex van Galen

Entführung in eine andere Welt
Rebel_Heartvor 5 Jahren

Mikhael Notovich ist Pianist, gefeiert, geliebt und doch besessen von der Musik Liszts. Bis ganz nach oben hat er es im Laufe der Jahre geschafft und doch scheint alles ein Ende zu haben, als er während eines Konzertes wegen Mordes an seiner Freundin Senna festgenommen wird.

Notovich selbst kann sich an gar nichts erinnern, weiss absolut nihct, was in der Nacht von Sennas Verschwinden passiert ist.

Seither zieht er sich zurück, lebt geheim in den Niederlanden und wird doch augenblicklich von seiner Vergangenheit eingeholt, als der rätselhafte Vldin auftaucht. 

Valdin will ihn übertrumpfen, in allem was er tut, mit seiner Musik, der Bessenheit dafür und vor allem mit der jungen Frau, die ihn begleitet, sieht sie Senna doch zum Verwechseln ähnlich. 

Ehe Notovich sich versieht, befindet er sich inmitten eines teuflischen Spiels, aus welchem es nur einen einzigen Ausweg zu geben scheint.


Der Schreibstil des Autors ist flüssig und durchaus nachvollziehbar. Man spürt die Bessenheit, die Notovich an den Tag legt, fast schon am eigenen Leib.

Trotzdessen, dass er sich an gar nichts erinnern kann, lässt ihn der Gedanke an Senna einfach nicht los und in kleineren Rückblenden, welche sich nach und nach alle in Richtung Gegenwart bewegen, erfährt man, wie er seine Geliebte kennengelernt hat und doch wieder verloren hat. 

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort in den Bann gezogen und ich kam nicht drumherum, dass Buch mitzunehmen. 

Ich bin zwar kein sooo großer Fan von klassischer Musik, wie manch anderer, aber dennoch konnte sogar ich etwas mit den im Buch erwähnten Musikstücken anfangen.

Die Charaktere sind interessant und verschwinden nicht alle in der Versenkung, gerade Vivien fand ich unglaublich interessant. Ihre Ähnlichkeit mit Senna war gerade für Notovich manches Mal schwer zu ertragen

Das Ende selbst... irgendwie hatte ich ein wenig etwas anderes während des Lesens im Kopf, aber der Autor wird sich schon etwas dabei gedacht haben.




Alles in allem ein Buch, was in die faszinierende Welt der klassischen Musik entführt und zeigt, wie schnell Musik zur Obsession, zur Besessenheit führen kann. 

Aufgrund kleinerer Schwächen bekommt es von mir 4 von 5 Sonnenblumen.

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