Alexa Emilia Rawa ScheinwerferKinder

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Inhaltsangabe zu „ScheinwerferKinder“ von Alexa Emilia Rawa

Was würdest du tun, wenn das Schicksal dir eine einzige Möglichkeit gibt, glücklich zu werden... und du weißt, dass du dabei viele Menschen unglücklich machst? Sie sind Scheinwerferkinder: Ein Mann, der Liebe kennt und Leidenschaft sucht. Eine Frau, die Sex hat und keine Liebe kennt. Er ist ein erfolgreicher Fußballprofi, liebt seine Frau und seine Tochter. Da stürmt eine junge Frau in sein Leben, reich, wild und schön, und lässt seine bisherige Existenz in einem Rausch aus Leidenschaft, Freiheit und Sex untergehen. Was für sie zunächst ein erotisches Spiel war, entgleitet ihr zusehends und reißt sie in ein Gefühlschaos, das sich immer mehr als das herausstellt, wovor sie am meisten Angst hat: Liebe. Was sollen sie tun? Weiter die Grenzen überschreiten, in Richtung Abgrund rennen? Oder anhalten und das Glück vergessen?

Spannend,mal ganz was anderes

— Leseratte294
Leseratte294

Ein Buch über die schwammige Grenze zwischen Richtig und Falsch, Vernunft und Leidenschaft, Liebe und Anziehung.

— Wonder_
Wonder_

Frech und Schonungslos

— Simona1277
Simona1277

Das ist so gut geschrieben, ich bin jetzt noch echt geflasht. Wow!

— WolfinBerlin
WolfinBerlin

Diese Perle von Buch gehört in jeden Koffer, in jede Handtasche und auf jeden Nachtschrank dieser Welt.

— eve2800
eve2800
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  • Frech und Schonungslos

    ScheinwerferKinder
    Simona1277

    Simona1277

    13. February 2016 um 23:41

    Dieser Roman ist frech, offen, witzig und nachdenklich. Alexa Emilia Rawa zeigt uns in ihrem Debutroman die guten und schlechten Seiten der Schönen und Reichen. Ihre Schreibweise ist schonungslos offen mit einer ordentlichen Portion Witz. Das Buch ist im Stil eines Tagebuches gehalten und wird abwechselnd von unseren Protagonisten Kamila und Rico erzählt. Kamila ist ein gut gebuchtes Model. Sie ist reich, schön und extrovertiert. Rico ist ein junger aufstrebender Fußballspieler, der trotz Reichtum und Erfolg ein „normales“ Leben führt mit Kind und Ehefrau. Sein Leben scheint perfekt bis er Kamila kennen lernt, die ihn in eine andere Welt, eine aufregende und tabulose Welt, mitnimmt. Die Autorin lässt ihre Charaktere durch ihre offene freche, jugendliche Aussprache realistisch werden. Der Leser wird von der ersten Seite in Kamilas und Ricos Welt hineinkatapultiert und festgehalten. Man ist zwischen Moral und Faszination hin und her gerissen. Thematisiert werden alle Facetten des Ruhmes – Karriere, Beziehungen, Ehebruch, Drogen und Alkohol, Liebe - Einsamkeit. Das Buch ist nicht nur ein einfacher Liebesroman mit billigen Sexszenen. Im Gegenteil, Alexa Rawa hält sich in den Liebesszenen relativ bedeckt und lässt der Fantasie Spielraum. Wer sich mit Frau Rawas Aussprache anfreunden kann, hat mit Sicherheit viel Freude an ihrem Debutroman. Es ist keinesfalls ein Buch für engstirnige Kleingeister und Moralisten. Für alle Buchreihen Fans: dieses Buch hat einen fetten Hangover und ihr könnt euch über ein Wiedersehen/lesen mit Kamila und Rico freuen.

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  • Band 1 - Scheinwerferkinder

    ScheinwerferKinder
    Simona1277

    Simona1277

    13. February 2016 um 23:07

    Dieser Roman ist frech, offen, witzig und nachdenklich. Alexa Emilia Rawa zeigt uns in ihrem Debutroman die guten und schlechten Seiten der Schönen und Reichen. Ihre Schreibweise ist schonungslos offen mit einer ordentlichen Portion Witz. Das Buch ist im Stil eines Tagebuches gehalten und wird abwechselnd von unseren Protagonisten Kamila und Rico erzählt. Kamila ist ein gut gebuchtes Model. Sie ist reich, schön und extrovertiert. Rico ist ein junger aufstrebender Fußballspieler, der trotz Reichtum und Erfolg ein „normales“ Leben führt mit Kind und Ehefrau. Sein Leben scheint perfekt bis er Kamila kennen lernt, die ihn in eine andere Welt, eine aufregende und tabulose Welt, mitnimmt. Die Autorin lässt ihre Charaktere durch ihre offene freche, jugendliche Aussprache realistisch werden. Der Leser wird von der ersten Seite in Kamilas und Ricos Welt hineinkatapultiert und festgehalten. Man ist zwischen Moral und Faszination hin und her gerissen. Thematisiert werden alle Facetten des Ruhmes – Karriere, Beziehungen, Ehebruch, Drogen und Alkohol, Liebe - Einsamkeit. Das Buch ist nicht nur ein einfacher Liebesroman mit billigen Sexszenen. Im Gegenteil, Alexa Rawa hält sich in den Liebesszenen relativ bedeckt und lässt der Fantasie Spielraum. Wer sich mit Frau Rawas Aussprache anfreunden kann, hat mit Sicherheit viel Freude an ihrem Debutroman. Es ist keinesfalls ein Buch für engstirnige Kleingeister und Moralisten. Für alle Buchreihen Fans: dieses Buch hat einen fetten Hangover und ihr könnt euch über ein Wiedersehen/lesen mit Kamila und Rico freuen.

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  • Band 1 - Scheinwerferkinder

    ScheinwerferKinder
    Simona1277

    Simona1277

    13. February 2016 um 22:47

    Dieser Roman ist frech, offen, witzig und nachdenklich. Alexa Emilia Rawa zeigt uns in ihrem Debutroman die guten und schlechten Seiten der Schönen und Reichen. Ihre Schreibweise ist schonungslos offen mit einer ordentlichen Portion Witz. Das Buch ist im Stil eines Tagebuches gehalten und wird abwechselnd von unseren Protagonisten Kamila und Rico erzählt. Kamila ist ein gut gebuchtes Model. Sie ist reich, schön und extrovertiert. Rico ist ein junger aufstrebender Fußballspieler, der trotz Reichtum und Erfolg ein „normales“ Leben führt mit Kind und Ehefrau. Sein Leben scheint perfekt bis er Kamila kennen lernt, die ihn in eine andere Welt, eine aufregende und tabulose Welt, mitnimmt. Die Autorin lässt ihre Charaktere durch ihre offene freche, jugendliche Aussprache realistisch werden. Der Leser wird von der ersten Seite in Kamilas und Ricos Welt hineinkatapultiert und festgehalten. Man ist zwischen Moral und Faszination hin und her gerissen. Thematisiert werden alle Facetten des Ruhmes – Karriere, Beziehungen, Ehebruch, Drogen und Alkohol, Liebe - Einsamkeit. Das Buch ist nicht nur ein einfacher Liebesroman mit billigen Sexszenen. Im Gegenteil, Alexa Rawa hält sich in den Liebesszenen relativ bedeckt und lässt der Fantasie Spielraum. Wer sich mit Frau Rawas Aussprache anfreunden kann, hat mit Sicherheit viel Freude an ihrem Debutroman. Es ist keinesfalls ein Buch für engstirnige Kleingeister und Moralisten. Für alle Buchreihen Fans: dieses Buch hat einen fetten Hangover und ihr könnt euch über ein Wiedersehen/lesen mit Kamila und Rico freuen.

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  • Die Schattenseiten der Berühmtheit...

    ScheinwerferKinder
    Buecherparadies

    Buecherparadies

    09. September 2014 um 14:51

    Als ich das Buch anfing zu lesen ist mir der außergewöhnliche Schreibstil der Autorin sofort aufgefallen. Die Autorin beschreibt  die Dinge direkt und unumschreiblich. Die Autorin gibt dem Leser zu verstehen, dass manchmal die harte Wahrheit besser ist als eine wunderschöne Lüge. Rico hat alles das was man sich wünscht, eine sehr liebenswerte Ehefrau, eine tolle Tochter und Rico selbst ist ein erfolgreicher Fußballspieler. Er ist generell nett und ist nicht abgehoben. Als er jedoch auf die junge Kamilia trifft verdreht diese ihm sofort den Kopf. Er geht der Versuchung nach und dies ist zwar menschlich macht ihn aber nicht sympathisch. Rico zeigt im verlaufe des Buchs eine kleine Entwicklung, welche zum nachdenken anregt. Kamilia  ist eine einsatzwillige Frau, die trotz ihrer Berühmtheit auf dem Boden geblieben ist. Obwohl sie viel Geld hat ist sie menschlich geblieben. Kamilia ist dennoch keine Person die man beneidet, sie ist eine gewöhnungsbedürftige Person. Die Geschichte an sich hat mir sehr gefallen. Beide Protagonisten machen eine gewisse Wandlung durch und die Autorin hat es geschafft realistische Erotikszenen mit in die Handlung fließen zu lassen, sodass diese keinesfalls zu aufgetragen wirken. Scheinwerferkinder lassen sich durch den Druck auch zu Handlungen überführen, die man besser nicht machen sollte. So kommt auch ein typischer Drogenskandal nicht zu kurz. Das Ende war für mich schockierend, wirkte aber leider so, als ob die  Autorin plötzlich nach einem geeigneten Ende gesucht hat. Durch die Wörter "Fortsetzung folgt" ist klar, dass es zumindest einen zweiten Teil geben wird und ich bin sehr gespannt. Fazit: "Scheinwerferkinder" ist ein Buch welches zum nachdenken anregt. Es zeigt die Schattenseiten des Berühmtseins und offenbart viel.

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  • Schweinwerferkinder - Frech und Schonungslos

    ScheinwerferKinder
    Simona1277

    Simona1277

    02. August 2014 um 14:18

    Dieser Roman ist frech, offen, witzig und nachdenklich. Alexa Emilia Rawa zeigt uns in ihrem Debutroman die guten und schlechten Seiten der Schönen und Reichen. Ihre Schreibweise ist schonungslos offen mit einer ordentlichen Portion Witz. Das Buch ist im Stil eines Tagebuches gehalten und wird abwechselnd von unseren Protagonisten Kamila und Rico erzählt. Kamila ist ein gut gebuchtes Model. Sie ist reich, schön und extrovertiert. Rico ist ein junger aufstrebender Fußballspieler, der trotz Reichtum und Erfolg ein „normales“ Leben führt mit Kind und Ehefrau. Sein Leben scheint perfekt bis er Kamila kennen lernt, die ihn in eine andere Welt, eine aufregende und tabulose Welt, mitnimmt. Die Autorin lässt ihre Charaktere durch ihre offene freche, jugendliche Aussprache realistisch werden. Der Leser wird von der ersten Seite in Kamilas und Ricos Welt hineinkatapultiert und festgehalten. Man ist zwischen Moral und Faszination hin und her gerissen. Thematisiert werden alle Facetten des Ruhmes – Karriere, Beziehungen, Ehebruch, Drogen und Alkohol, Liebe - Einsamkeit. Das Buch ist nicht nur ein einfacher Liebesroman mit billigen Sexszenen. Im Gegenteil, Alexa Rawa hält sich in den Liebesszenen relativ bedeckt und lässt der Fantasie Spielraum. Wer sich mit Frau Rawas Aussprache anfreunden kann, hat mit Sicherheit viel Freude an ihrem Debutroman. Es ist keinesfalls ein Buch für engstirnige Kleingeister und Moralisten. Für alle Buchreihen Fans: dieses Buch hat einen fetten Hangover und ihr könnt euch über ein Wiedersehen/lesen mit Kamila und Rico freuen.

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  • Schweinwerferkinder - Frech und Schonungslos

    ScheinwerferKinder
    Simona1277

    Simona1277

    02. August 2014 um 14:18

    Dieser Roman ist frech, offen, witzig und nachdenklich. Alexa Emilia Rawa zeigt uns in ihrem Debutroman die guten und schlechten Seiten der Schönen und Reichen. Ihre Schreibweise ist schonungslos offen mit einer ordentlichen Portion Witz. Das Buch ist im Stil eines Tagebuches gehalten und wird abwechselnd von unseren Protagonisten Kamila und Rico erzählt. Kamila ist ein gut gebuchtes Model. Sie ist reich, schön und extrovertiert. Rico ist ein junger aufstrebender Fußballspieler, der trotz Reichtum und Erfolg ein „normales“ Leben führt mit Kind und Ehefrau. Sein Leben scheint perfekt bis er Kamila kennen lernt, die ihn in eine andere Welt, eine aufregende und tabulose Welt, mitnimmt. Die Autorin lässt ihre Charaktere durch ihre offene freche, jugendliche Aussprache realistisch werden. Der Leser wird von der ersten Seite in Kamilas und Ricos Welt hineinkatapultiert und festgehalten. Man ist zwischen Moral und Faszination hin und her gerissen. Thematisiert werden alle Facetten des Ruhmes – Karriere, Beziehungen, Ehebruch, Drogen und Alkohol, Liebe - Einsamkeit. Das Buch ist nicht nur ein einfacher Liebesroman mit billigen Sexszenen. Im Gegenteil, Alexa Rawa hält sich in den Liebesszenen relativ bedeckt und lässt der Fantasie Spielraum. Wer sich mit Frau Rawas Aussprache anfreunden kann, hat mit Sicherheit viel Freude an ihrem Debutroman. Es ist keinesfalls ein Buch für engstirnige Kleingeister und Moralisten. Für alle Buchreihen Fans: dieses Buch hat einen fetten Hangover und ihr könnt euch über ein Wiedersehen/lesen mit Kamila und Rico freuen.

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  • knallhart und nicht verschönt

    ScheinwerferKinder
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    18. July 2014 um 13:23

    Eine etwas andere Liebesgeschichte zeigt der Debütroman von Alexa Emilia Rawa - “ScheinwerferKinder”. 262 Seiten erzählen die Geschichte, welche sich zwischen Kamila und Rico entwickelt. Seit dem 19.Juni 2014 ist das E-Book im GiADAs - Verlag erhältlich. Kamila kennt kein normales Zuhause - ihr Leben spielte sich schon immer in all den Hotels auf der Welt ab, die ihre Eltern besitzen. Als sie bei einer Party die Fußballer Rico kennenlernt, entbrennt etwas zwischen den Beiden, was wie ein Lauffeuer alles um sie herum verschlingen wird. Leidenschaft, Lügen und Liebe beginnen auf Kamila und Rico einzuprasseln … Wer “ScheinwerferKinder” beginnt, der wird feststellen, dass die Autorin Alexa Emilia Rawa mit ihrer Aussprache keineswegs den gediegenen Weg wählt, sondern das Aussprechen lässt, was ihren Figuren gerade in den Sinn kommt. Die Geschichte wird einen praktisch vor die Füße geknallt und man muss selber sehen, wie man damit zurechtkommt. Schon der Prolog des Buches gibt eine geheimnisvolle und gefährliche Seite preis, mit der man erst am Ende des Buches etwas anzufangen vermag. Kamila ist die erste Figur, die sich dem Leser stellt und das auf ihre ganz spezielle Weise, denn sie liebt den großen Auftritt und ist es gewöhnt, dass jeder auf sie schaut, sobald sie den Raum betritt. Ein verwöhntes Mädchen also, dass alles und jeden um den Finger wickeln kann und es versteht, ihren Körper bei Männern gekonnt einzusetzen. Aber hinter ihrer Fassade aus Designerdress, das perfekt sitzende Make-up und den einen oder andern illegalen Kick, sitz ein kleines Mädchen, dass lieber bei ihren Eltern sein möchte, als mit der ganzen Welt konfrontiert zu sein. Rico ist ihr regelrechter Spiegel, welcher hineingezwängt durch sein Talent die gesamte Aufmerksamkeit eines Profifußballspielers abbekommt. Jung wurde er ungewollt Vater, möchte die Zeit ohne seinen kleinen Engel aber nicht mehr missen. Nun begegnet er Kamila und dieses zarte und doch so knallharte Wesen zeigt ihm eine Seite, die er als abenteuerlich empfindet und sich am liebsten komplett drin verlieren möchte. Jeder wird ihn in diesem einen Moment verstehen können, aber was dann folgt sich Abstürze der wirklich “krassen” Sorte. Durch einen sehr blöden Zufall kommt er nicht mehr von Kamila los und beginnt ein Lügennetz zu spinnen, in dem er auch seinen besten Freund mit hineinzieht. Drogen und der Rausch der Leidenschaft beginnen ihn zu packen und in eine Ruhm zerschmetternde Welt zu ziehen, die er nicht so schnell wieder entkommen kann. Mit ihrem offenen Wortschatz in vielen Situationen lässt die junge Autorin keinen Platz für kleine Geheimnisse, denn diese spinnen ihre Figuren schon selbst und gehen mit ihren Szenen an harte Grenzen. Beide lassen den Leser in eine Welt fallen, in der man zuerst distanziert herangehen möchte und eigentlich abgeschreckt wird, aber dennoch so fasziniert ist, dass man dem nicht entkommen kann. Sie nimmt eben kein Blatt vor den Mund und damit muss man einfach umgehen können, dabei spielen aber auch die gut ausgearbeiteten Figuren eine gute Rolle und bringen die Geschichte sehr gut herüber. Einen zweiten Band wird es auch geben und sich weiterhin mit diesen verfahrenen Situationen zwischen Rico und Kamila befassen und vielleicht noch mehr Konflikte aufzeigen, die sie nicht voreinander verstecken können. “ScheinwerferKinder” ist eine knallharte Geschichte, die nichts verschönt und dennoch so gut herübergebracht wird, dass man nicht von Rico und Kamila lassen kann. Rezension auf dem Blog: http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/2014/07/scheinwerferkinder-von-alexa-emilia-rawa.html

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  • Erotik aus der Championsleague

    ScheinwerferKinder
    Romeo222

    Romeo222

    29. June 2014 um 12:37

    Um es gleich vorweg zu sagen - die Storyline der "Scheinwerferkinder" an sich ist so alt wie die Menschheit oder jedenfalls wie die Literatur: Ein verheirateter Mann (Rico) trifft eine faszinierende Frau (Kamila) und kann sich nicht von ihr losreißen, obwohl die eigene Frau (Samantha) und die 3-jährige Tochter (Leyla) ihm genug Grund dazu bieten würden. Denn hier stolpere ich bereits über den ersten angenehmen Zug dieses Erstlingromans: Ricos Ehe ist keine Hölle, aus der der gequälte Ehemann flüchten muss; die Ehefrau ist liebenswert, intelligent, einfühlsam und backt hervorragende Pfannkuchen. Das ist also keines jener billigen Dreieckskonstrukte, in denen der Ehebruch mit ausgelutschten Klischees zurechterklärt wird. Statt dessen geht die 21-jährige Autorin Alexa Emilia Rawa einen anderen und durchaus plausiblen Weg. Die zu früh geschlossene Ehe, die Begrenzungen einer Profisportlerkarriere und der schlichte Magnetismus einer atemberaubenden Geliebten reichen, um der Handlung einen glaubwürdigen Hintergrund zu liefern.   Vor diesem Hintergrund nun setzt die Autorin ihre beiden Protagonisten in eine Gefühlsachterbahn, gegen die der Eurostar wie eine Museumsdampfeisenbahn wirkt: Knallende Liebesakte, sich hemmungs- und hoffnungslos verwirrende Gefühle, Ängste vor dem Entdecktwerden, Drogenrausch und Blutbad ... da wird nichts ausgelassen, um die Story in Fahrt zu bringen. Insgesamt ist die Handlung mitreißend komponiert. Besonders der Wechsel des "point of view" zwischen Rico und Kamila lässt das Geschehen selbst da reizvoll bleiben, wo es im Mittelteil gelegentlich ruhigeres Fahrwasser findet. Im Mittelpunkt steht vor allem Kamila. Sie ist nicht der Typ "reiches, verwöhntes Gör" – obwohl sie ein reiches, verwöhntes Gör ist – sondern eine durchaus arbeits- und einsatzwillige junge Frau, die Bodenhaftung und menschliche Seiten zeigt, auch wenn dieser Boden und diese Menschlichkeit nicht den Durchschnittsvorstellungen entsprechen. Gewöhnungsbedürftig ist sicher eine Hauptfigur, die man eben nicht einfach nur gern hat oder bewundert, sondern die mit Charakterfehlern prunkt, die in früheren Epochen der Literatur allenfalls für die Rolle der Bösen Königin gereicht hätten. Hier kommt ein Aspekt ins Spiel, der den gesamten Roman auszeichnet: Er ist erfrischend moralfrei, was bitte nicht mit amoralisch zu verwechseln ist. Die Figuren sind in ihrem Denken und Handeln keineswegs amoralisch, auch wenn speziell Kamila zuweilen damit das eine oder andere Pfauenrad schlägt. Der erhobene Zeigefinger aber bleibt eingeklappt. Das Geschehen entwickelt sich aus der Anlage der Charaktere, weil es eine gute Story ist, und nicht, weil die Autorin dem Leser irgendeine Interpretation unterjubeln möchte. Allenfalls die "Lösung" am Schluss (mehr spoilern möchte ich nicht) könnte man hier als etwas notdürftig betrachten, aber ... es ist eben eine gute Story, der man das nachsehen mag. Auch an Rico erkenne ich die spezielle Eigenart der Autorin, ihre Figuren nicht zu lieb zu haben. Eigentlich ist er ein netter Kerl und keineswegs so abgehoben, wie man es Fußballern des "Münchner SC" (welcher Verein da wohl Pate stand?) gern unterstellt. Aber alle Ehebrecher sind nette Kerle – jedenfalls in die eine Richtung. Es macht ihn menschlich, aber nicht unnötig sympathisch, dass er der Versuchung erliegt. Er ist weder der typische verliebte, hilflose Trottel noch ein schlechter Mensch, und für so viel Klischeefreiheit möchte ich der Autorin einen Extrabeifall geben. Anzumerken sei noch, dass das Thema Fußball angenehm im Hintergrund bleibt und Rico –  als guter Profi – in seiner Freizeit besseres anzufangen weiß als von seiner Kickerei zu schwadronieren. All diese Merkmale verblassen jedoch neben dem einen ganz besonderen Vergnügen, das der Roman bietet: Er liest sich unglaublich gut. Die Autorin zeigt eine Virtuosität in der Verwandlung moderner Alltagssprache zu etwas Literaturfähigem, bei dem man vor Staunen das Klatschen vergisst. Rotzfrech und voll auf die Zwölf geht es da zur Sache, und wer immer schon ahnte, dass Frauen die cooleren Menschenwesen sind und Männer das eigentliche Zimpergeschlecht, wird sich beim Lesen der "Scheinwerferkinder" vor Wonne kringeln. Das soweit gesagt, muss ich allerdings  einen Punkt anmerken, der speziell das im Kern Erotische betrifft. Zwar wirken die Sexszenen weder aufgesetzt noch erscheinen sie mit maschinenhafter Regelmäßigkeit, die in schlechten Publikationen der Nach-Shades-Epoche das Diktat eines geschäftsgeilen Verlags signalisieren. Trotzdem hätte ich der Autorin da mehr Mut gewünscht: Sie kann so herrlich direkt schreiben – diese Behandlung hätte auch den Liebesakten gut getan in einem Roman, der ja immerhin als erotischer erschienen ist. Doch man sollte diese Ermunterung im Kontext sehen: Was man Alexa Emilia Rawa – und dem Verlag – hoch anrechnen muss, ist der ernsthafte und, wie ich finde, gelungene Versuch, aus einer erotischen Geschichte wirkliche Literatur  zu machen, die sich in Sprachniveau und Ehrlichkeit vor keinem verstecken muss. "Scheinwerferkinder" zeigt Kante und Widerhaken und ist eben darum für mich ein echtes Vergnügen, das ich ganz sicher auch nach dem Abfassen dieser Besprechung nicht zum letzten Mal gelesen habe.  

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  • … mir fehlen die richtigen Worte …

    ScheinwerferKinder
    eve2800

    eve2800

    27. June 2014 um 12:00

    Auch nachdem ich die geschriebenen Worte ein bisschen habe sacken lassen, macht mich dieses Buch weiterhin sprachlos. Dennoch muss ich zu Papier bringen, was mir aktuell durch den Kopf geistert. Also haue ich in die Tasten und hoffe diesem Buch mit meinen Zeilen irgendwie gerecht zu werden. Der Schreibstil von Alexa ist so erfrischen brutal und bringt Dinge auf den Punkt, die in unserer Gesellschaft lieber verschwiegen werden. Man bekommt die Wahrheit auf dem Silbertablett serviert, ohne die verschleiernde klebrige Masse, mit der wir uns so gerne blind und taub stellen. Die dafür sorgt, dass wir alles durch eine rosarote Brille sehen. Aber es ist nicht immer alles rosarot und es läuft nicht immer alles nach Plan. Im Laufe unseres Lebens schlagen wir Wege ein, für die wir uns in einer anderen Situation, mit einem anderen Umfeld vielleicht nie entschieden hätten. Aber es bringt nichts, sich immer die “Was wäre wenn” Frage zu stellen. Am Ende zählt nur, “ob die Menschen, wenn ihr verreckt, euch für eure Taten in Erinnerung behalten sollen oder für das, was ihr versäumt habt, zu tun.”. Alexa beschreibt eine tragische Liebesgeschichte über zwei Menschen, bei denen man die Funken förmlich durch das eigene Zimmer fliegen sieht. Zwei Menschen, die wie zwei Puzzleteile zusammenpassen. Bei denen die Umwelt, Entscheidungen, Wahrheit und Lüge und der Druck der gesellschaftlichen Pflichten und Normen zu Rissen führen, die vielleicht nie geklebt werden können. Doch, was wird aus einem einzelnen Puzzleteil, wenn das Nachbarstück vom Tisch fällt und unter dem Sofa verschwindet? Kamila – reich, wild und schön. Model, Tochter einer Hoteliersfamilie. Die Welt liegt ihr zu Füßen. Aber was bringt einem das ganze materielle Glück, wenn man nie erleben darf, was Liebe ist? Rico – reich, bodenständig und schön. Fußballstar, Vater einer kleinen Tochter, Mann einer liebenden Ehefrau. Er hat alles, was man sich wünschen kann, könnte man glauben. Aber was passiert, wenn einem plötzlich vor Augen geführt wird, dass das Leben nicht nur aus Verantwortung bestehen muss und Leidenschaft die Führung übernehmen kann? “ScheinwerferKinder” ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, das viel offenbart und viel zwischen den Zeilen zu einem spricht. Dieser Debütroman muss in die Welt. Zum Schluss eine kleine Warnung. Dieses Buch ist keine abgeschlossene Geschichte. Als ich auf der letzten Seite die Worte “Fortsetzung folgt” gelesen habe, haben sich meine Gefühle überschlagen. JA – NEIN – ich war hin und her gerissen. Ich kann euch dennoch nur raten, werft einen kleinen Blick in die glitzernde Welt der “ScheinwerferKinder”. Oder ist sie vielleicht doch nicht so glitzernd, wie wir so gerne glauben wollen?

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