Alexa Hennig von Lange Ach wie gut, dass niemand weiß

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Ach wie gut, dass niemand weiß“ von Alexa Hennig von Lange

Meine Liebe glaubt an dich!Reibungslos, so soll das Leben von Sina, Tochter eines Staatsanwalts, verlaufen. Da passt ein aalglatter Schwiegersohn in spe wie Jean perfekt - jedenfalls für Sinas Eltern. Doch dann verändert ein einziger Abend Sinas ganzes Leben: Als ihre Freundinnen von den Jungs einer Gang angegriffen werden, ist es ausgerechnet einer der Täter, der Sina in letzter Minute rettet. Noah, so heißt der Junge, will Sina unbedingt wiedersehen und steigt sogar heimlich in die Villa ihrer Eltern ein, nur um mit ihr zu reden. Trotz allem, was zwischen ihnen steht, verlieben sich die beiden mit Haut und Haaren. Doch niemand darf von ihren heimlichen Treffen wissen! Und so beginnt ein Spiel mit dem Feuer, in dem plötzlich nichts mehr ist, wie es scheint ...

einfach genial

— lina100
lina100

Ich habe dieses Buch GELIEBT <3

— carrie-
carrie-

Gutes Buch, mit einer tollen und nie langweiligen Geschichte, lesenswert.

— Lillylovebooks
Lillylovebooks

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  • einfach genial

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    lina100

    lina100

    07. October 2016 um 20:49


    Noah und Sina. Beide aus unterschiedlichen Welten. Sie ist die reiche Tochter und er in einer Gang. Doch die beiden verlieben sich ineinander und alles wird kompliziert... ich lieb dieses Buch und habe es auch schon mehrmals gelesen

  • Ach wie gut, dass niemand weiß...

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    ilaydalovebooks

    ilaydalovebooks

    22. May 2016 um 00:27

    Autor/in: Alexa Hennig von Lange Seiten: 400 Verlag: cbt Preis: 14,99€ Klappentext: >> Hey, bist du wach?<<, flüstert es neben mir. Ich schlage die Augen auf. Tatsächlich steht da ein schwarzer Schatten. Trotzdem gerate ich nicht in Panik. Obwohl ich kaum etwas erkennen kann, weiß ich sofort, dass er es ist. Ich kann nicht erklären, warum ich das weiß. Wahrscheinlich Intuition. Der Schatten bleibt ruhig. Ich höre sein tiefes Atmen. Ich spüre die seltsame Kraft, die von ihm ausgeht. Leise frage ich in die Stille meines Zimmers hinein:>>Bist du der, den sie suchen?<< Sina und Noah leben in derselben Stadt- aber in unterschiedlichen Welten-Sie sind wie Tag und Nacht und ihre Liebe darf nicht sein... Aber nachdem sie sich einmal begegnet sind, können sie sich nicht mehr vergessen. Zart, wild und voller Gefühle - eine Liebesgeschichte, die mitten ins Herz trifft! Meine Meinung: Das trifft es ganz gut, denn es ist Gefühlvoll geschrieben und man verliert sich in das Buch. Zumindest habe ich mich darin verloren und ich glaube ich werde eine Zeit lang die Hauptcharaktere nicht loslassen können, weil ich mich mit ihnen "angefreundet" habe und ich eigentlich nicht will das diese Geschichte schon zu ende ist, weil sie echt gut war. Es hat mich zum denken angeregt und man kannt hervorragend über die Themen in diesem Buch diskutieren(ich liebe es über Bücher zu diskutieren) also wäre es auch für die jenigen etwas die es auch gerne tun. Am Anfang des Buches hat es nicht an Action gefehlt, weil es eigentlich schon direkt spannend losging und es bis zum Ende nicht langweilig wurde. Spannend, Actionreich und Gefühlvoll. Ich kann das Buch nur empfehlen!!

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  • eine schöne Geschichte

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Yagmur

    Yagmur

    23. February 2016 um 13:18

    Inhalt "Sina und Noah leben in derselben Stadt – aber in unterschiedlichen Welten. Sie sind wie Tag und Nacht und ihre Liebe darf nicht sein ... Aber nachdem sie sich einmal begegnet sind, können sie sich nicht mehr vergessen." Meinung "Ach wie gut, dass niemand weiß..." ist nicht nur eine Jugendgeschichte über Sina und Noah. Alexa thematisiert auch die Unterschiede der einzelnen sozialen Unterschiede. Ebenso greift sie die Vorurteile auf und integriert sie angemessen in die Geschichte. Zum Beispiel hängt die Oberschicht doch zu sehr an Prestige und die Unterschicht lässt sich stark mit der Kriminialität charakterisieren. Doch mit ihrer Geschichte zeigt Alexa dem Leser, dass man sich nicht an solche Voruteile klammern soll, denn jeder Mensch ist individuell. Besonders schön finde ich, dass die Freundschaft mit ihren guten und schlechen Seiten thematisiert wird. Hinterhalt sowie aber auch Treue sind beides vorhanden und lassen sich durch Sinas Freunde charakteristisch darstellen. Hauptsächlich geht es um Sina. Als Leser lernt man sie immer mehr kennen. Sie vollzieht eine starke Entwicklung. Zuvor hat sie sich mal kindlich benommen, mal reif gehandelt. Auch ihr inkonsequentes Verhalten gegenüber Jean ist deutlich bemerkbar gewesen. Doch im Laufe der Geschichte wird sie erwachsener. Das wiederspiegelt sich in ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen.Wünschenswert wäre, Noah näher und intensiver kennen zu lernen. Er hätte mehr in den Vordergrund rücken, seine Umgebung und Leben hätten detailierter vorgestellt und seine Gedanken und Gefühle direkter offenbart werden können. Obwohl er ein Teil der Geschichte ist, kommt er doch etwas zu kurz vor. Das finde ich sehr schade, da er ein sehr interessanter Charakter ist. Wenn man zu der in die Tiefe greift, könnte es vermutlich ein paar Unklarheiten geben. Ich habe damit weder Probleme gehabt noch haben sie mich gestört. Auch der Lesefluss hat nicht darunter geleidet. Der Schreibstil gefällt mir. Ich konnte einfach und locker lesen. Die Seiten sind schnell davon geflogen. Auch die Schriftgröße ist angenehm. Gerade für junge Leser ist dies eine gute Wahl. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die Geschichte mitreißend und packend ist. Sie hat mir schöne Lesestunden beschert. Umso freue ich mich auf die Fortsetzung, in der Sinas Schwester, Franzi, die Hauptrolle spielen wird. Lieblingszitat "Den Menschen, ohne den ich nicht atmen kann, der tief in meine Seele blickt und weiß, wer ich wirklich bin. Das ist es, was das Wort Liebe meint. " (S.133) Fazit "Ach wie gut, dass niemand weiß..." ist eine fesselnde Geschichte von Jugendlichen, die unterschiedliche Erfahrungen im Leben machen. Sie finden nicht immer den richtigen Weg, doch so lernen sie ihre Lektion daraus. Genau das Richtige für junge Leser. Das Buch erhält stolze 4 Sterne, da ich mir gewünscht habe, dass Noah besser beleuchtet wäre.

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  • Es fehlt der Tiefgang in der Geschichte, die Lovestory konnte man nur belächeln.

    Die Welt ist kein Ozean
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    Meinung: Cover und Kurzbeschreibung sprachen mich direkt, sodass das Buch direkt bei mir einziehen musste. Franzi beginnt ihr Praktikum in der psychatrischen Klinik, wo sie direkt auf den Patienten Tucker trifft. Seit einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr, aber Tucker und Franzi verstehen sich auf Anhieb wortlos.Sie verliebt sich immer mehr und mehr, aber Franzi ist schon bald in Australien. Der Anfang war sehr vielversprechend. Franzi ist einem direkt symphatisch und kann verstehen, dass sie sich gegen ihre Mutter auflehnen möchte. Aber irgendwann plätschert das Buch einfach nur noch vor sich her. Tuckers Krankheit und der komplette psychatriche Ablauf wird viel zu wenig beleuchtet. Ebenso fand ich den plötzlich eintretenden Heilungsprozess sehr an den Haaren herbei gezogen. Da ist der Kerl schon ein Jahr in Behandlung und keinerlei Fortschritte sind erkennbar und kaum ist Franzi ein paar Tage dort, wird er offener. Die Ärzte sind verwundert und Franzi ist zwiespältig, weil sie ihn doch liebt, aber bald in Australien ist. Hmm, klar, nach 3 Tagen weißt du das ja auch schon. Der Tod ist der beste Freund der psychisch Kranken. Mit ihm kannst du dich an allen rächen, die du für deine Angst, deine Traurigkeitund Leere verantwortlich machst. Er zeigt ihnen, wie schlimm es dir wirklich ging. Wie groß die Qual ist, die du meinst in dir zu tragen. Für diesen kleinen, süßen Moment willst du sterben, um zu triumphieren.Nur blöd, dass dir keiner sagt, dass esdann für den Triumph zu spät sein wird. S. 249 Es bleibt alles sehr oberflächlich. Franzi, Tucker, die Ärzte, Patienten..... es fehlt an Tiefe und Emotionen. Der Tod einer Patientin wird hingenommen, ohne dass Franzi sich damit befasst. Ihre Gedanken drehen sich nur um Tucker. Allgemein hätte ich mich über mehr Informationen zum Alltag und den Patienten gefreut. Stattdessen bekam ich eine Liebe, die völlig emotionslos ist. Die Charaktere zeigten keinerlei Tiefgang, entwickelten sich im Laufe der Handlung auch nicht weiter. Franzi war einem zwar symphatisch, aber viel erfährt man nicht von ihr. Von ihrer besten Freundin Nelli war man zum Großteil genervt und was soll man schon über einen Kerl sagen, der nicht spricht ?? Obwohl dies eigentlich ein 2. Band ist, kann man Die Welt ist kein Ozean ohne Vorkenntnisse lesen. Ab und an gibt es Hinweise auf den Vorgänger, aber es hat nichts mit der aktullen Handlung zu tun. Fazit: Es fehlt der Tiefgang in der Geschichte, die Lovestory konnte man nur belächeln.

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    • 3
  • Ach wie gut,...

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    wild_buffy

    wild_buffy

    04. December 2015 um 15:17

    Was ein Buch, es startet gleich richtig gut und erzählt eine traurig zu Ende gegangen Liebesgeschichte, da denkt man erst noch, klar die finden vielleicht wieder zusammen, aber für Sina ändert sich das Leben von der ersten Seite an, sie sitzt in einer Zwickmühle, ihren Freundinnen gegenüber und ihrer Familie, ihrem Exfreund gegenüber wird sie aus genau dem richtigen Grund den Laufpass geben und Noah macht ihr schwer zu schaffen, zum Glück findet sie einen Weg und ich finde einen sehr guten, auch wenn es ihr sichtlich schwer fällt, weil soviel passiert und dies nicht absehbar sind, waren. Ich finde die Story genau richtig, sie zeigt genau das auf was es gerade in der heutigen Zeit Zuviel gibt, Missgunst und Oberflächlichkeit, vor allem denen die genauso wie wir auch ein Leben führen, ob einem das gefällt oder nicht, ob mit viel Geld oder wenig. 5 von 5sternen gibt es von mir, weil es unter die Haut geht.

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  • Naja..

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Jessiica44

    Jessiica44

    28. November 2015 um 11:51

    Wie soll ich anfangen? Das Buch war ganz okeii manche Stellen konnten mich mega überzeugen und manche Stellen fand ich dann wieder zu übertrieben oder zu untertrieben. Es ist aufjedenfall ein Teenie Drama klar hat nicht jeder so übertriebene Probleme aber es zählt schon noch dazu. Viele vergleichen die Story mit einem Märchen aber nur weil der Unterschied zwischen Arm und Reich so extrem im Vordergrund steht hat es für mich noch lange keine ähnlichkeit mit einem Märchen. Ich würde eher sagen es ist ein bisschen wie ,,Romeo und Julia'' nicht so extrem aber es geht doch schon in die Richtung immerhin ist der Unterschied ja nur das sich nicht 2 Familien direkt streiten sondern das , dass Arme- und Reiche-Viertel nicht zusammen gezählt werden will und das sich beide nicht umbringen aber sonst. Das Ende kam mir viel zu abgehackt rüber und ich finde es doof das man nicht erfährt wie die Geschichte der beiden in der Zukunft weiter geht. Und das am Ende noch total schnell etwas passiert fand ich auch nicht so gut aber alles in einem war es okeii und ich gebe dem Buch 2-3 Sterne.

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  • Gut-Böse? Gerecht-Ungerecht? Schuldig-Unschuldig?

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    XxxEmantasyxxx

    XxxEmantasyxxx

    27. August 2015 um 19:55

    Sinas Freunde werden überfallen doch sie wird von einem Jungen den sie erst vor 5 Minuten kennengelernt praktisch gerettet. Als er auf einmal nachts in ihrem Zimmer steht und sie sich ineinander verlieben starten sie etwas geheimes und gefährliches. Meine Meinung: Das Buch hat mich einfach gepackt, ich habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Die Liebesgeschichte ist einfach wunderschön und parallel dazu auch noch zu lesen wie jmd aus kriminellen Verhältnissen versucht aus diesen hinaus zu kommen ist wahnsinnig packend. Sina wird für Ihre Liebe hart auf die Probe gestellt. Man fiebert jeden Moment mit und genau aus diesen Gründen ist es so lesenswert.

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  • Leserunde zu "Die Welt ist kein Ozean" von Alexa Hennig von Lange

    Die Welt ist kein Ozean
    cbt_Verlag

    cbt_Verlag

    Zart, tief und voller Gefühl - eine Liebesgeschichte, die mitten ins Herz trifft! Wir laden euch herzlich zur Leserunde mit unserer Autorin Alexa Hennig von Lange ein, die gespannt ist auf die ersten Leserstimmen zu ihrem neuem Jugendroman „Die Welt ist kein Ozean“, der am 27. Juli bei cbt erscheint. Sie freut sich darauf, mit euch ins Gespräch zu kommen und in die Liebesgeschichte von Franzi und Tucker einzutauchen. Zum Inhalt: Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor –muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Unverständlich für Franzi, die panische Angst vor Wasser hat und nicht schwimmen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat? Hier geht´s zur Leseprobe. Zur Autorin: Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin. Wenn ihr eines der 15 Bücher gewinnen und mitmachen wollt, schreibt uns bis zum 21. Juli, welche Bedeutung Wasser für euch persönlich hat.

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    • 480
  • Wunderbar Gefühlvoll

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Nanasha

    Nanasha

    16. March 2015 um 16:35

    Mit "Ach wie gut, dass niemand weiß", habe ich seit langem mal wieder einen normalen Roman ohne jegliche Phantastik gelesen. Vom Cover war ich sofort verzaubert und der Klappentext klang vielversprechend. Der Schreibstil war okay, gut, nicht schlecht aber auch nicht herausragend. Das brauchte die Geschichte allerdings auch nicht. Es wurde aus Sinas Sicht erzählt und alles andere hätte ich gestelzt oder gestellt gefunden. Die Autorin hat ihr Hauptaugenmerk definitiv auf das Innenleben der Protagonistin gelegt, nach den ersten paar Seiten habe ich die Welt durch Sinas Augen gesehen. Das Buch lebt nicht durch eine wunderbar ausgearbeitete Welt, oder ausgeschmückte Beschreibungen. Die tragische Liebesgeschichte zwischen Sina und Noah lebt von dem Gefühl, sei es offenkundig oder zwischen den Zeilen. Die Handlung an sich schreitet sehr schnell voran. Anfangs warb  ich davon eher verwirrt. Für mich war Sinas Verhalten unglaubwürdig, doch mit der Zeit wurde es immer plausibler, von daher.. Ein rasanter Einstieg, der nicht vollständig optimal gewählt, aber nach hinten gut aufgelöst wurde.Was der Glaubwürdigkeit der Protagonistin auch einen kleinen Knacks verpasst hat, war die Tatsache, dass sie relativ abrupt merkt, dass ihr gesamtes bisheriges Leben nicht das ist, das sie führen möchte. Sie ist nicht glücklich damit, doch war sie es im Vorfeld? Ein paar mehr Rückbezüge zu diversen Situationen in denen Sina etwas bereits in der Vergangenheit in Frage stellt hätten mir sehr gut gefallen. Sina und Noah als Protagonisten sind das beste Beispiel für das Sprichwort "Gegensätze ziehen sich an". Die behütete Sina, deren Leben in aller Sicherheit dahin dümpelt. Im Schein ihrer Eltern kam ihr das meiste bisher zugeflogen. Noah auf der anderen Seite hatte schon bei der Geburt Pech. Er wächst auf der falschen Seite des Kanals auf, sieht sich schon von Kindesbeinen an mit Problemen konfrontiert, die er sich nicht aufgebürdet hat. Nicht alle Menschen sind von Grund auf böse oder schlecht, äußere Einflüsse spielen eine große Rolle. Von Alexa Hennig von Lange hat einen Weckruf an alle in Form ihres liebenswerten Protagonisten Noah niedergeschrieben.  Hier prallen definitiv zwei Welten aufeinander, doch wenn die Chemie stimmt, dann spielen andere Faktoren keine Rolle mehr. Der Titel kommt zwar von dem Märchen Rumpelstieltzchen, die Storyline jedoch von Romeo und Julia. Ein modernes Märchen, das die Kluft verschiedener Bevölkerungsschichten überbrückt und mit viel viel Gefühl aufwartet. An der ein oder anderen Stelle war es nicht ganz optimal gelöst, daher vergebe ich vier von fünf Klecksen, bin aber hellauf begeistert, wie sehr mich dieses Buch packen konnte!

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  • Ach wie gut, dass niemand weiß ... - Alexa Hennig von Lange

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Nazurka

    Nazurka

    16. March 2015 um 11:40

    Schöner Jugendroman, der zum Nachdenken anregt. Ach wie gut, dass niemand weiß ... Klappentext: ""Hey, bist du wach?", flüstert es neben mir. Ich schlage die Augen auf. Tatsächlich steht da ein schwarzer Schatten. Trotzdem gerate ich nicht in Panik. Obwohl ich kaum etwas erkennen kann, weiß ich sofort, dass er es ist. Ich kann nicht erklären, warum ich das weiß. Wahrscheinlich Intuition. Der Schatten bleibt ruhig. Ich höre sein tiefes Atmen. Ich spüre die seltsame Kraft, die von ihm ausgeht. Leise frage ich in die Stille meines Zimmers hinein: "Bist du der, den sie suchen?"" Sina und Noah leben in derselben Stadt - aber in unterschiedlichen Welten. Sie sind wie Tag und Nacht und ihre Liebe darf nicht sein ... Aber nachdem sie sich einmal begegnet sind, können sie sich nicht mehr vergessen. Zart, wild und voller Gefühl - eine Liebesgeschichte, die mitten ins Herz trifft!" Informationen zur Autorin: Alexa Hennig von Lange wurde 1973 in Hannover geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. Für Ich habe einfach Glück, ihren ersten Roman über ihre jugendliche Protagonistin Lelle, bekam sie 2002 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Kinder und Jugendliche, außerdem Erwählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Berlin. Autorenhomepage: www.alexahennigvonlange.de (Aus: Ach wie gut, dass niemand weiß ..., Informationen zur Autorin) Rezension Sina und Noah trennen Welten. Sina ist die Tochter des Oberstaatsanwalts, hat ein gutes und behütetes Leben, beste Freundinnen, mit denen sie alles anstellen und auf die sie sich verlassen kann. Noah hat - nichts. Keine Familie, keinen Job. Er ist in kriminelle Machenschaften verwickelt und lebt jeden Tag wie er kommt. Bis die beiden sich bei einem Überfall begegnen. Denn Noah rettet Sina vor seinen Kumpanen, während ihre Freundinnen entführt und zusammengeschlagen werden. Als der Prozess beginnt, muss Sina sich jedoch gestehen, dass Noah nicht der Böse ist - und sie viel mehr Gefühle für ihn entwickelt als sie sollte. Und auch Noah findet in Sina eine Zuflucht, von der er nie geglaubt hätte, sie einmal zu besitzen. Gemeinsam versuchen sie, sich gegen Sinas Freundinnen und die Welt zu behaupten, in der Regel und Norm herrscht und niemand zuhören will. Und am Ende muss Sina sich entscheiden: Zwischen ihrem alten Leben und dem Wohlwollen ihrer Freunde - oder Noah ... » Manchmal muss man, um weiterzukommen, eben Dinge tun, die alles zum Einstürzen bringen, damit etwas Neues entstehen kann. « (Zitat aus: Auch wie gut, dass niemand weiß ..., S. 325) Ach wie gut, dass niemand weiß ... ist eine wunderbare Liebesgeschichte, welche Leser in eine traurige und zugleich nachdenklich stimmende Story katapultiert, in welcher man Noah und Sina kennen lernt, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten und doch zusammengehören. Zwischen zwei Welten, die von verschiedenen gesellschaftliche Normen und Erwartungen dominiert werden, lernt man die Figuren kennen und lieben. Und obgleich alle versuchen einen Keil zwischen dieses Liebespaar zu treiben und jeder ihnen Steine in den Weg stellt, darf man Sina und Noah auf ihrem schwierigen Weg zueinander begleiten, denn sie unerschütterlich verfolgen. Unglauben, Misstrauen, Verrat und zerbrochene Freundschaften und Familienbande sind nur wenige der Emotionen, welche dem Leser dabei entgegenschlagen und zum Nachdenken veranlassen. Sina und Noah werden als die Protagonisten der Storyline vorgestellt und nehmen den Plot hauptsächlich für sich ein. Dabei wird Noah als stiller Junge dargestellt, der viele dunkle Geheimnisse birgt. Stolz ist er nicht auf sein Leben, aber er macht das Beste daraus. Anders als Sina, welche in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen ist und alles hat, was sie sich nur wünschen könnte. Alles, bis auf Liebe. Denn echte Liebe ist es, nach der Sina sich verzerrt - und ausgerechnet in Noah findet. Diese Liebe ist es, welche beide verändert, ihre Gedanken und Gefühle dominiert und sie über ihren Horizont hinaus trägt. Die Liebesgeschichte zweier Menschen, die nicht sein darf, ist immer spannend zu lesen. Doch in diesem jugendlichen Setting kann man sich als junger Leser sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und fühlt mit ihnen mit. Ihre Veränderungen in Taten und Handlungen sowie ihre Gefühlswelt wird dabei sehr authentisch dargestellt. Und man fiebert gespannt mit, ob die beiden es schaffen, gesellschaftliche Brücken zu überqueren und den Mut haben, zu ihrer Liebe zu stehen. Neben den Protagonisten lernt man jedoch auch weitere Nebenfiguren kennen, welche allerdings kaum im Fokus stehen, die Storyline allerdings mit beeinflussen. So stellt Sinas Schwester, die so ganz anders ist als sie selbst, einen wichtigen Anker für sie dar und auch ihr Vater wird zur ambivalenten Figur, die aus einem klassischen stereotypen Charakter hinaus wächst. Daneben lernt man Sinas Freundinnen, welche ebenfalls ihre eigenen Geheimnisse haben. Die Figuren selbst sowie die Beziehungsstrukturen entwickeln dabei in der Handlung ihre eigene Dynamik, welcher man interessiert folgt. Es gibt keine außergewöhnlichen und unglaubwürdigen Ereignisse. Schlichtheit im Rahmen der notwendigen Ereignisse der Geschichte ist das, was diese Story ausmacht. Daran schlängelt sich der gesamte Plot wieder, wartet mit einer Balance zwischen Ruhemomenten und spannenden Begebenheiten auf und trägt den Leser so durch Sinas und Noahs Geschichte. Der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass man diese Geschichte in einem Rutsch runter lesen möchte. Hinzu kommt, dass sich viele unterschiedliche Komponenten wiederfinden: Humor, Spannung, Tiefgründigkeit - vieles wird angesprochen, das eine mehr als das andere, und dennoch zeigt sich ein guter Mix zwischen allem. Lediglich das Ende der Geschichte kommt etwas zu schnell daher und man hat das Gefühl, dass die Autorin sich die Auflösung der Ereignisse sehr leicht machen wollte. Obgleich viele Dinge übergangen werden, endet der Roman mit einem schönen Epilog, welcher einen wehmütig zurücklässt. Fazit Ach wie gut, dass niemand weiß ... von Alexa Hennig von Lange ist eine wunderbar kurzweilige Liebesgeschichte, welche mit sympathischen Protagonisten und einiger Überraschungen aufwarten kann. Die Dynamik der Beziehungsstrukturen sowie die Entwicklung der Ereignisse wirken sehr authentisch und auch eine spannende Handlung regen den Leser dabei zum Nachdenken an. Das Grundgerüst einer Liebe, die nicht sein darf, gepaart mit jugendlichen Protagonisten, in welche man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann, wirkt hier sehr gut: Man will wissen, ob Sina und Noah es schaffen und sich ihre Liebe gegen alle äußerlichen Hindernisse behaupten kann. Nur der Schluss kommt etwas zu schnell und detaillos daher. Fans von Liebesgeschichten und Jugendbüchern auf der Suche nach kurzweiligem Vergnügen und einer tollen Geschichte sollten definitiv zu diesem Roman greifen. Zusätzlich erschienen: Ach wie gut, dass niemand weiß - Noahs Augenblick der Wahrheit (Kurzgeschichte) Pro & Contra + Sina und Noah als gegensätzliche und doch ähnliche Protagonisten + Nebenfiguren + Entwicklung und Eigendynamik der Beziehungsstrukturen + Regt zum Nachdenken an + Stärke der Liebe zwischen den Jugendlichen Hauptfiguren + Balance zwischen Spannung und Ruhemomenten + Epilog o Kurzweilige Unterhaltung o Flüssiger und angenehmer Schreibstil der Autorin - Das Ende kommt zu schnell und detaillos daher - Insgesamt zu einfache Auflösung der Ereignisse Bewertung: Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4/5 Lesespaß: 4/5 Preis/Leistung 4/5

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  • Für mich ein Fehlgriff

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Spatzi79

    Spatzi79

    09. January 2015 um 11:28

    Sina ist die Tochter eines Staatsanwalts und einer recht behütenden Mutter. Ihr Leben scheint vorgezeichnet, zumindest haben ihre Eltern sehr genaue Vorstellungen dazu. Eines Abends, als Sina mit ihren Freundinnen unterwegs ist, werden sie beim Stopp an einem Fastfood-Restaurant überfallen. Doch einer der Täter zerrt Sina in ein Gebüsch, nicht um sie zu verletzen, sondern um sie zu beschützen und aus dem Überfall rauszuhalten. Doch diese Version der Geschichte glaubt niemand, selbst Sina braucht einige Zeit,um sich das Geschehen richtig zusammenzureimen. Zwischen ihr und Noah entwickelt sich dann große Gefühle, doch sie stehen auf verschiedenen Seiten der Gesellschaft und des Gesetzes! Leider hat mich dieser Jugendthriller nicht überzeugen können. Die Liebesgeschichte zwischen Sina und Noah kam für mich zu plötzlich, sie hatten sich kaum kennengelernt und schon war es die große Liebe. Natürlich gibt es die Liebe auf den ersten Blick, aber hier kam das bei mir einfach nicht richtig an. Noch dazu ist Sina auf den ersten Seiten noch davon überzeugt, dass sie ohne ihren Exfreund, mit dem gerade Schluss war, nicht mehr leben kann. Es wird alles so unglaublich dramatisch geschildert, dass ich es streckenweise gar nicht ernst nehmen konnte. Wahrscheinlich bin ich zu alt für solche Gefühlsdramen, aber ich konnte das Verhalten auch nicht komplett mit "Teenager sind halt so" entschuldigen, auch wenn ich mir echt Mühe gegeben habe, nicht zu hart zu urteilen. Im weiteren Verlauf gingen mir zunehmend praktisch alle Figuren ziemlich auf die Nerven, allen voran Sina. Mich störten so viele Kleinigkeiten und die Handlung empfand ich leider als überhaupt nicht fesselnd, sondern ziemlich wirr. Zu der übertriebenen Liebesgeschichte (erwähnte ich schon die ständige Dramatik? Und das hinundher mit dem Ex?) kommt noch eine wilde Gangster-Story mit amerikanisch anmutenden Ghetto-Zuständen. Obwohl die Autorin den Handlungsort offenlässt, weisen doch immer wieder kleine Details auf Deutschland hin, irgendwie passte das für mich aber alles überhaupt nicht zusammen. Ich lese gerne Jugendbücher, aber das hier war für mich leider ein ziemlicher Fehlgriff.

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  • Wunderschönes Buch!

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Mausine99

    Mausine99

    04. January 2015 um 12:47

    Dieses Buch ist wunderschön geschrieben! Man kann sich gut in Sina(Hauptfigur) hineinversetzen, da viele Gedanken von ihr beschrieben werden, wie sie fühlt, was gerade in ihr vorgeht. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht...es handelt von Freundschaft, das chaotische Familienleben und verbotene Liebe. Die drei wichtigsten Dinge im Leben! Dieses Buch öffnet einem die Augen! Die Vordergrundgeschichte erzählt über einen Überfall, aber die Hintergrundgeschichte zeigt, dass Rum, Beliebtheit und Reichtum nicht das wichtigste ist und dies wird auch Sina im laufe des Buches sehr klar. Das Ende ist zwar vorhersehbar, aber ich spührte in den letzten zwei Seiten des Buches wie eine Träne nach der anderen über meine Wangen kullerte. Eines der besten Bücher die ich gelesen habe.

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  • Rezension: Ach wie gut, dass niemand weiß... - Alexa Henning von Lange

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    rosebud

    rosebud

    29. November 2014 um 17:00

    Original-Rezension: The emotional life of books Meine Meinung: Ich bin an das Buch mit gemischten Gefühlen ran gegangen. Einerseits wollte ich es unbedingt lesen, da die Inhaltsangabe so spannend klingt und das Cover auch so wunderschön ist. Andererseits habe ich von dem Buch bisher noch keine wirklich positive Rezension gelesen nur durchwachsene oder gar ganz negative. Das ist auch der Grund, warum ich es mir schließlich nur aus der Bücherei ausgeliehen und nicht gekauft habe – dadurch konnte ich im Endeffekt ja nichts verlieren, sollte es mir nicht gefallen. Nur um das schon mal vorweg zu nehmen, ihr bekommt auch von mir keine durchweg positive Rezension. Aber fangen wir mit dem Positiven an. Zunächst einmal lässt es sich wirklich sehr schnell lesen. Laut ReadTracker habe ich für die knapp 400 Seiten nur 3 Stunden und 48 Minuten gebraucht, was für mich definitiv außergewöhnlich schnell ist.  Das liegt zum einen an dem sehr jugendlich und einfach gehaltene Schreibstil der Autorin, der sich wirklich wie nichts weglesen lässt. Nur wenn sie mehrere Fragen die Protagonistin in Gedanken hintereinander hat stellen lassen, hat das etwas den Lesefluss gestört. Teilweise ist der Schreibstil aber auch gezwungen jugendlich, sodass es für mich eher krampfhaft gewirkt hat, als tatsächlich so, wie meine Altersgenossen denken würden.  Auch ist die Handlung nie wirklich langweilig. Die Spannung steig immer weiter an, bis sie bei circa der Hälfte des Buches ihren absoluten Höhepunkt erreicht, dort dann kurz bleibt und anschließend wieder langsam fällt, aber bis zum Ende nicht ganz verschwindet.  Mit der Liebesgeschichte hatte ich allerdings so meine Probleme. Ich fand sie einfach nicht realistisch. Nur weil man sich kurz mal getroffen und sich einmal unterhalten hat, kann man doch noch lange nicht von Liebe sprechen! Man ist vielleicht verknallt, hegt romantische Gefühle, aber Liebe so aus dem nichts ist schlichtweg nicht nachvollziehbar. Ich würde sie sogar als Instalove bezeichnen – ein absolutes No-Go! Die ganze Zeit wartete ich auf richtige Gefühle – und wurde bis zum Ende warten gelassen. Meines Erachtens hätte sie einfach viel mehr Zeit benötigt, um sich wirklich gut entwickeln zu können. Dann hätte ich die Liebesgeschichte der Autorin auch abgenommen. Darüber hinaus sind die Gespräche, die geführt werden, öfters wirklich gekünstelt, wieder krampfhaft jugendlich, was schlichtweg nicht nötig gewesen wäre. Nur weil man ein Jugendbuch schreibt, muss man es ja noch lange nicht übertreiben. Ich kam mir teilweise wirklich ein wenig veralbert vor, was definitiv kein Spaß gemacht hat! Dahingegen finde ich, dass die Protagonisten wirklich gut gezeichnet sind. Man findet realistische, facettenreiche Charaktere, über die zu lesen viel Spaß macht. Dabei hat mir nicht die Protagonistin Sina am besten gefallen, die übrigens auch sehr sympathisch ist. Nein, am meisten gefallen hat mir ihr Vater, der kalte Staatsanwalt, der keine Gefühle zeigt. Doch gekonnt schafft die Autorin, das Bild immer wieder aufzurütteln. Ab und an streut sie kleine Hinweise auf seine echten Gefühle, die einen stärker Berühren als Sinas und Noahs Liebesbekundungen, da sie schlichtweg viel echter sind.  Am Ende kommt leider noch einmal ein kleiner Dämpfer. Plötzlich bleibt die Autorin der klaren Linie ihrer Geschichte nicht mehr treu. Es gibt ein ständiges Hin und Her, das mir nach einiger Zeit wirklich auf die Nerven gegangen ist und – meines Erachtens – zudem auch noch vollkommen sinnlos ist. Mein Fazit: Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ich „Ach wie gut, dass niemand weiß...“ jetzt sicherlich nicht zu meinen Lieblingsbüchern zählen kann, obwohl ich es regelrecht verschlungen habe. Denn Instalove geht für mich gar nicht, genauso wie das gekünstelt jugendliche, dass mich als Jugendliche einfach nur den Kopf schütteln hat lassen. Würde ich es als empfehlen? Nur bedingt. Wenn ihr ungefähr in meinem Alter seid - also zwischen 15 und 17 – dann könnte es etwas für euch sein. Allen Älteren würde ich aber vom Lesen eher abraten.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, bei denen Vor- oder Nachname Autors beginnen wie Buchtitel

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 6 austauschen!

    • 46
  • Insgesamt sehr gut

    Ach wie gut, dass niemand weiß
    Dini98

    Dini98

    31. October 2014 um 08:43

    Inhalt: Als Sina, die Tochter eines erfolgreichen Staatsanwalts, und ihre Freundinnen eines Abends von einer Gang überfallen werden, ist sie die einzige, der nichts passiert. Während ihre Freundinnen verletzt und entführt werden, zieht ein fremder Junge Sina ins Gebüsch und rettet sie vor seinen Freunden. Sina kann den seltsamen Vorfall und den Jungen nicht vergessen und als er plötzlich eines Nachts heimlich in die Villa ihrer Eltern einbricht, nur um sie wiederzusehen, ist sie komplett verwirrt. Noah fasziniert sie, aber sie weiß von ihrem Vater, dass er unter Mordverdacht steht. Gegen alle Vernunft verliebt sie sich in Noah und eine unglaubliche Liebesgeschichte beginnt… Handlung/Idee: Schon von der ersten Seite an war das Buch sehr spannend. Dass sich die Tochter eines Staatsanwalts ausgerechnet in einen Jungen verliebt, dem Verbrechen vorgeworfen werden, ist eine Idee mit viel Potenzial. In diesem Buch wurde es wirklich gut umgesetzt und man war immer gespannt, wie es weitergeht. Es war überhaupt nicht vorhersehbar und als Leserin erlebte ich die eine oder andere Überraschung. Die Handlung war durchgehend gut strukturiert und man konnte dem Geschehen ohne Probleme folgen. Figuren: Sinas Eltern erwarten viel von ihrer Tochter. Sie muss perfekt in der Schule sein, einen perfekten Freund aus einer wohlhabenden und hochangesehenen Familie haben und für andere das scheinbar perfekte Leben der Vorzeigetochter führen. Noah hingegen kommt aus einer komplett anderen Welt. In seinem Viertel herrschen Kriminalität und Gewalt. Von seiner Familie weiß man kaum etwas, nur dass sein großer Bruder erschossen wurde und dass er selbst kein unbeschriebenes Blatt ist. Trotz alldem ist Noah ein überraschend netter und feinfühliger Junge. Er ist der typische Bad Boy, der sich seltsamerweise unsterblich in ein Mädchen verliebt und plötzlich ein weiches Herz hat. Das ist zwar etwas weit hergeholt, aber für einen Jugendroman wie diesen unverzichtbar. Stil und Sprache: Das Buch ist aus Sinas Perspektive geschrieben und meistens kann man sich super in sie hineinversetzen, allerdings denkt sie viel zu viel. Ständig stellt sie sich eine unsinnige Frage nach der anderen und leider stoppt das ein wenig den Lesefluss. An sich gefällt mir der Schreibstil der Autorin, aber diese ganzen Gedankengänge waren einfach zu viel. Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte, die man trotz einiger kleiner Kritikpunkte unbedingt lesen sollte! Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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