Alexa Hennig von Lange Die Welt ist kein Ozean

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Inhaltsangabe zu „Die Welt ist kein Ozean“ von Alexa Hennig von Lange

Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?

Tiefgründig und gleichzeitig charmant geschrieben, und dazu ist die Thematik von "Mutismus" sehr sympathisch erklärt.

— FairyOfBooks

Ein Wunderschöne Geschichte, es ist einfach schön zusehen was manche Menschen bei anderen auslösen nur durch die Anwesenheit.

— mandykunterbunt

Schöne locker flockige Geschichte, mit einigen Schwächen...

— MissDarkAngel

Eine nette Jugend-Liebesgeschichte. Hat mir im großen und ganzen gefallen! Ich würde es aber eher als Romanze denn große Liebe bezeichnen.

— Readrat

Der Klappentext hat zu viel gespoilert.

— YoursReadingBookworm

wunderschön, ich hab es nur so verschlungen.

— Adora

Tolle Geschichte mit Tiefgang und viel Humor geschrieben.ä

— amiga

Zu wenig Tiefgang, psychologische Erkrankungen werden nur angekratzt, obwohl sie Hauptbestandteil des Buches sind.

— Miia

„Aber da ist Donner in unserem Herzen!“ (S.333)

— GrueneRonja

Ein wunderschönes Buch über ein trauriges Thema, das auch mich zum Weinen gebracht hat.

— laraantonia

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  • Die Welt ist kein Ozean von Alexa Hennig von Lange

    Die Welt ist kein Ozean

    FairyOfBooks

    30. June 2017 um 17:53

    „Aber da ist Donner in unseren Herzen!“ […] „Für diesen kleinen, süßen Moment willst du sterben, um zu triumphieren.“ […] „Egal, welche Entscheidung du triffst, es wird die richtige sein.“Zum Cover: Es ist nun kein Blickfänger, aber doch sehr, sehr schön. Das rothaarige Mädchen bzw. die Frau soll wohl Franzi sein, die doch recht gut getroffen ist. Aber auch die Welle passt zur Geschichte, um nicht zu sagen, sowieso zum Titel, denn da kommt ja auch „Ozean“ vor. Insgesamt stellt die Welle allerdings die Tiefe des Buches auch am besten dar, da Franzi (also die junge Frau) fast von dieser verschluckt wird, was man jetzt interpretieren kann, wie man will. Jedenfalls sieht man aber auch Licht am Ende des Tunnels, denn der blaue Himmel im hintersten Hintergrund soll wahrscheinlich doch die Hoffnung darstellen, die man nie verlieren sollte, besonders als Mutist nicht. Zum Inhalt: Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor, muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?„Die Liebe folgt keiner Logik. Höchstens der, dass sie logischerweise keiner Logik folgt. Sie lässt sich nicht verbieten. Sie ist stärker als alles andere. Darum ist sie so atemberaubend schön und auch so angsteinflößend.“ […] „Lass die Dinge passieren, die passieren wollen. Sie werden sowieso früher oder später passieren.“Meine Meinung: Ich habe dieses Buch wirklich entdeckt und habe sofort gewusst, das muss ich lesen. Alleine aus dem Grund, dass es um den totalen Mutismus geht und es nicht viele, solche Bücher in der Unterhaltungsliteratur gibt, die sich darum drehen. Diese Psyche ist in diesem Buch auch sehr gut dargestellt von der Autorin, obwohl ich manchmal doch dachte, dass es etwas zu schnell voranschreitet, gerade auch die Liebesgeschichte. Für mich hätten dem Buch ein paar Seiten mehr wirklich nicht geschadet, obwohl eine emotionale Tiefe trotzdem aufkommen konnte, was ich sehr zum Positiven bemerken möchte. Und auch mit den Charakteren hatte man sich sehr schnell arrangiert. Mit Tucker konnte ich mich dabei aus meiner ganz eigenen Sicht identifizieren, auf die ich so nicht weiter eingehen werde. Nelli, Franzis Freundin, ging mir dagegen so ein bisschen auf die Nerven, mit ihrer ständigen Nörgelei. Vielleicht liegt das allerdings aber auch an der Pubertät, in der sie sich hier ja trotz dessen befindet.Doch der Punkt ist, dass dieses Buch nicht nur durch Tiefgründigkeit gewinnen kann, sondern auch durch Charme, denn irgendwie habe ich mich doch sehr wohl in der Geschichte gefühlt, zumindest eben auch gegen Ende. Selbst ein paar Tränchen hätte ich beinahe vergossen – sie standen schon in meinen Augen, das könnt ihr mir ruhig glauben. Dass die Geschichte um Franzi und Tucker dazu noch in Berlin spielt, hat es für mich noch etwas leichter gemacht, mich in ihr zu verlieren. Ich meine, wenn man in dieser Stadt geboren ist, fühlt man sich auch in einer Beschreibung von ihr irgendwie Zuhause. Auch wenn die Szenerie der psychiatrischen Klinik hierbei trotz allem deutlich im Vordergrund stand und Berlin an sich darum nicht allzu viel Aufmerksamkeit bekommen hat, was gar nicht negativ gemeint sein soll, es hat ja schlichtweg zum eigentlichen Thema gepasst. Fazit: Abschließend kann ich sagen, dass mich „Die Welt ist kein Ozean“ von Alexa Hennig von Lange wirklich gut unterhalten konnte und mich sogar emotional berühren konnte, was ich bei einem Buch in gewissen Umständen doch äußerst wichtig finde, denn nur so bleiben sie einem ja auch irgendwie im Kopf. Deshalb bekommt dieses wundervolle Buch von mir 4,5 Sterne. Den halben Abzug eben für erwähnte Schwachstellen, die für mich persönlich aufgefallen sind. Ansonsten kann ich dieses Buch empfehlen, für all diejenigen, die zu dem Thema „Mutismus“ etwas außerhalb von Sachbüchern lesen möchten, sowie ich.

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  • Schöne romantische Jugendbuchstory

    Die Welt ist kein Ozean

    MissDarkAngel

    12. June 2017 um 15:22

    In dieser Geschichte geht es um die 16 jährige Franziska. Diese beginnt ein zweiwöchiges Praktikum in einer Jugendpsychiatrie. Dort lernt sie den 18 jährigen Tucker kennen, der nach einem traumatischen Erlebnis unter totalem Mutismus leidet. Tucker kommuniziert weder verbal, noch nonverbal mit seiner Umwelt und lebt komplett in sich selbst zurückgezogen. Dennoch findet Franziska Zugang zu dem verschlossen jungen Mann und verliebt sich in ihn. Die Geschichte wird in einem locker flockigen Schreibstil erzählt, mit jeder Menge Humor und Selbstironie. Beschrieben wird hier vor allem Franzis Leben in den zwei Wochen des Praktikums. Das heisst die Geschichte wird nicht nur durch die Erlebnisse mit Tucker bestimmt, sondern drehen sich auch noch um jede Menge anderer Dinge. Die Seiten fliegen nur so dahin, doch gerade das letzte Drittel des Buches ging für meine Begriffe plötzlich zu flott. Warum?......Ich fand gerade zu Beginn hat die Autorin das Zusammentreffen mit Tucker und diese zarte aufkeimende Annäherung an den verschlossenen Jungen sehr einfühlsam und plausibel beschrieben. Bis dahin fand ich die Entwicklung sehr realistisch und schön zu verfolgen. Im letzte Drittel waren die plötzlichen Fortschritte von Tucker für meine Begriffe unrealistisch und sollten die Geschichte gefühlt zum baldigen Ende bringen. In meinen Augen ist es kaum möglich einen traumatisierten Menschen nach über einem Jahr der selbstisolation innerhalb von zwei Wochen zu "heilen" :/. Ich glaube ein paar Seiten mehr oder etwas mehr Raum für die Beziehung Tucker/Franzi hätten der Geschichte noch besser getan. Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen und bekommt nur wegen dem Kritikpunkt eine Stern abzug .

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  • Eine schöne Romanze... aber die große Liebe? Nein.

    Die Welt ist kein Ozean

    Readrat

    12. January 2017 um 20:21

    Eckdaten: „Die Welt ist kein Ozean“ von Alexa Hennig von Lange cbt Verlag; broschiert, 352 Seiten Inhalt: Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?. Schreibstil: Angenehm und unkompliziert. Die Länge der Kapitel war genau richtig. Eigene Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen. Für ein Jugendbuch hat es von mir 3,5 Sterne bekommen. Wäre es für erwachsende gewesen, hätte es mir inhaltlich nicht gereicht. Das Thema war interessant. Eine psychiatrische Klinik für Jugendliche, ein junges Mädchen die dort Ihr Praktikum macht. Find ich gut. Die Charaktere waren mir alle sympathisch und wurden auch gut beschrieben. Der Alltag dieser Klinik wurde jedoch nur angerissen. Da hätte man sicherlich noch mehr draus machen können. Jedoch wäre dann die Leichtigkeit dieser Romanze verloren gegangen. Das die Protagonistin sich aber in der Klinik UNSTERBLICH in einen Patienten verliebt, der kein einziges Wort spricht, finde ich doch etwas weit hergeholt. Vor allem nicht in 14 Tagen… aber ok. Vielleicht sind jugendlich Emotionen so. Ich will das Buch auch überhaupt nicht schlecht machen. Man kommt wunderbar in die Geschehnisse rein. Es lässt sich leicht lesen und man entflieht für ein paar schöne Stunden seinem Alltag. Nur die Schnelligkeit dieser so großen Liebe passte in meinen Augen nicht. Fazit: Nette Romanze für Jugendliche in einem ernsten Setting - einer psychiatrischen Klinik.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2505
  • Rezension: Die Welt ist kein Ozean

    Die Welt ist kein Ozean

    YoursReadingBookworm

    16. July 2016 um 16:51

    ACHTUNG SPOILERDer Klappentext zog mich an denn die Idee klang ziemlich interessant. Die Beziehung zwischen einem psychisch Kranken und einer Praktikantin klang verlockend. Leider hat das Buch mich nicht überzeugt. Als ich bemerkt habe, dass das Heilen von Tucker einer der wenigen interessanten Ziele waren, fand ich das der Klappentext gespoilert hat, was vorerst nicht schlimm war, da ich Spoiler liebe. Aber desto mehr Seiten ich gelesen habe desto langweiliger wurde es. Die Nebenhandlung von Franzis Freundin Nelli fand ich um einiges spannender. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Tucker und Franzi war mir zu schnell und unbegründet, denn erzählt wurden 14 Tage davon haben sich Franzi und Tucker vielleicht 5 Mal gesehen. Als Tucker reden konnte hätten die beiden ein tiefgründiges Gespräch führen sollen und Tucker müsste seine Zuneigung zu Franzi etwas genauer schildern. Die Protagonistin war mir auch zu kindisch für eine siebzehnjährige, sie hatte für mich eine sehr kindische Phantasie. Trotzdem konnte ich mir die Situation gut vorstellen und das Buch war einigermaßen realistisch. Im Allgemeinen sind, die Idee und die Themen die angesprochen werden (Selbstmord, Eltern, Zukunft etc.), sehr gut nur nicht interessant genug rüber gebracht.

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  • Ich liebe dieses Buch :

    Die Welt ist kein Ozean

    amiga

    03. April 2016 um 22:53

    Ich sah dieses Buch und dachte Wow was für ein wunderschönes Cover. Das Mädchen mit den roten Haaren auch Franziska genannt und die tosenden überwältigigen Wellen des Meeres vor ihr. Welch ein tolles Bild ! Franzi macht ein Praktikum in einer Klinik für traumatisierte Jugendliche. Sie erzählt uns ihre Geschichte über das Leben in der Klinik. Dort gibt es auch einen Jungen namens Tucker genannt. Er hat zu sprechen aufgehört. Seine kleine Schwester ist auf einer Bootsfahrt mit ihm um ihr Leben gekommen, als sie ins Wasser fiel.Tucker konnte sie leider nicht mehr retten. Seitdem ist er stumm und hat schon öfters versucht sich das Leben zu nehmen. Franzi hilft Tucker dabei sein Leben wieder zu finden.Dabei verliebt sie sich unsterblich in den Jungen Mann. Plötzlich taucht Tuckers Freundin Tina auf.Wss will sie von ihm. Franzi ist nun sehr unglücklich die beiden so vertrsut zu sehen und flieht aus der Klinik. Werden Tucker und Franzi jemals wieder zueinander finden..... Ich war sehr beeindruckt von der aufopfernden Franziska.Ich schloss sie gleich in mein Herz. Ich liebe dieses Buch , ein Roman mit besonderem Tiefgang und viel Humor. Ich möchte jetzt auch nicht näher die anderen Figuren in diesem Roman beschreiben.... Lest einfach dieses wunderbare Buch. Ich werde es mit Sicherheit noch ein 2 x demnächst lesen !

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  • Absolutes Lieblingsbuch-Potenzial!

    Die Welt ist kein Ozean

    Strigoia

    26. March 2016 um 18:05

    "Der Tod ist der beste Freund der psychisch Kranken. Mit ihm kannst du dich an allen rächen, die du für deine Angst, deine Traurigkeit und Leere verantwortlich machst. Er zeigt ihnen, wie schlimm es dir wirklich ging. Wie groß die Qual ist, die du meinst in dir zu tragen. Für diesen kleinen, süßen Moment willst du sterben, um zu triumphieren. Nur blöd, dass dir keiner sagt, dass es dann für den Triumph zu spät sein wird." - Seite 249Inhalt:Franziska möchte ihrem behüteten Familienleben endlich entkommen. Deshalb hat sie sich eine psychiatrische Klinik für ihr Berufspraktikum ausgesucht. Doch schnell merkt sie, dass es doch nicht so leicht wird, wie sie dachte. Zusätzlich lastet auf Franzi der Druck die Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium im Ausland zu bestehen.Doch dann trifft sie auf Tucker und alle Probleme scheinen wie weggeblasen. Die beiden scheint etwas Großes miteinander zu verbinden, doch nach einem traumatischen Erlebnis spricht Tucker nicht mehr, ist oft geistig völlig abwesend. Und bald muss Franzi eine wichtige Entscheidung treffen mögliche Liebe oder Freiheit im Ausland...?Meine Meinung:Dies war mein erstes Buch von Alexa Henning von Lange und ich frage mich nun ernsthaft, warum?Einen so locker, leichten und gleichzeitig amüsanten Schreibstil habe ich bisher noch nie gehabt. Alexa kombiniert ein schönes Sprachniveau mit Elementen der Jugendsprache, sodass am Ende ein rundes Sprachbild herauskommt, in das der Leser gezogen wird.Großartig ist ja wohl auch das Cover, das außerdem auch hervorragend zur Geschichte passt. Nicht nur das Franziska rothaarig ist, auch das Meer bzw. Wasser spielte eine große Rolle. Verbringt Tucker doch am liebsten seine Zeit im Schwimmbecken der Psychiatrie.Während des Lesens - ca. 3 bis 4 Stunden, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte - habe ich jede Gefühlsregung von Franziska miterlebt. Ich war schockiert, sauer, frustriert, traurig, glücklich, auf Wolke 7, am Boden zerstört, rachsüchtig und hilflos...Und dann gab es noch die Momente in denen ich laut lachen musste, weil die Situation oder die Dialoge so amüsant oder albern waren.Eigentlich behandelt "Die Welt ist kein Ozean" ja ein ernstes Thema. Die Kinder und Jugendlichen von denen Franziska umgeben ist, haben schwere Krankheiten, wie Magersucht, Bulimie, Borderline, Panikattacken etc.Die junge, aufkeimende und ungewöhnliche Liebesgeschichte, von der man eigentlich gar nicht so genau sagen kann, ob es Liebe ist, da Tucker ja nicht spricht und selten auf seine Umwelt reagiert, gibt dem Umfeld eine tragische Romantik, in die der Leser sofort mit hineingezogen wird.Mit Franziska hat Alexa Henning von Lange eine authentische, junge und liebenswerte Protagonistin entworfen, die auch einfach mal heillos mit der Welt überfordert ist, wie jeder normale Mensch. Doch sie hat eine tolle Familie an ihrer Seite und eine manchmal etwas durch geknallte und auch etwas anstrengende beste Freundin.Tucker hingegen sitzt seit einem Jahr mehr oder weniger alleine in dieser Klinik, da niemand wirklich an ihn herankommt. Jedenfalls nicht bis Franzi auftaucht. Was wirklich geschehen ist, scheint auch niemand zu wissen, nur dass Tuckers kleine Schwester ertrunken ist und der 18-Jährige seitdem nicht mehr redet. Ach ja, und Tucker liebt Waffeln!Die Sogkraft dieses Buches ist so stark, dass einmal begonnen, bis zum letzten Satz nicht mehr aufgehört werden kann zu lesen!Und ich werde mir jetzt mehr Bücher von Alexa besorgen...!

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  • Zu wenig Tiefgang

    Die Welt ist kein Ozean

    Miia

    05. March 2016 um 16:30

    Inhalt: Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat? Meine Meinung: Franzi macht in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche ihr Praktikum und trifft dort auf Tucker, der aufgrund eines Traumas nicht mehr spricht. Aber es gibt irgendeine Verbindung zwischen ihnen und so beginnt eine interessante Freundschaft zwischen den beiden. Ich habe hier ein interessantes Jugendbuch erwartet, welches sich mit dem Inneren von Jugendlichen beschäftigt, die schwierige Dinge im Leben mitgemacht haben. Ich habe erwartet, dass wir etwas über den Alltag in der Klinik mitbekommen, dass man die Leidensgeschichte einiger Patienten erlebt und dabei halt auf Franzi und Tucker trifft, die mehr als nur Freundschaft entwickeln. Aber im Endeffekt bekommen wir die ersten beiden Dinge nicht. Wir erfahren leider nur Kleinigkeiten über den Alltag in der Klinik und die Patienten. Hauptaugenmerk liegt auf Franzis Seelenleben und auch Tuckers Erkrankung wird eigentlich nur nebenbei und meiner Meinung nach mit zu wenig Tiefgang erwähnt. Insgesamt bleibt die Geschichte die ganze Zeit an der Oberfläche. Ich fand das sehr schade, weil einem wichtige Themen vor die Nase geschmissen werden, aber man dennoch irgendwie damit alleine gelassen wird. Mir ist aufgefallen, dass dieser Punkt von vielen kritisiert wird und sich viele mehr Informationen zu den Patienten und dem Klinikalltag gewünscht hätten. Ich muss da einfach zu 100% zustimmen. In dieser Geschichte erleben wir stattdessen eine sehr schnulzige und kitschige Franzi. Besonders negativ fand ich, dass Franzi meiner Meinung nach nur an sich denkt. Sie will eigentlich nach Australien, Sie liebt aber Tucker, Sie hatte nie Sex, Sie möchte einen Freund. Ich finde all ihre Wünsche und Sehnsüchte fast lächerlich im Vergleich zu dem was Tucker sich wünscht. Für mich passen die beiden einfach so gar nicht zusammen und ich finde die Kluft zwischen beiden auch irgendwie zu groß. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Franzi wirklich nachvollziehen kann, wie es Tucker geht und ich finde genau das hätte die Geschichte eigentlich benötigt, damit sie funktioniert. Für mich ist die Lovestory daher einfach etwas weit hergeholt und nicht sehr glaubwürdig. Ich vergebe dennoch 2 Sterne, weil sich das Buch leicht und flüssig lesen lässt und nette Nebenstorys erzählt werden. Gerade Franzis beste Freundin Nelly, die den Glauben an die Liebe verloren hat, weil ihr Vater sie verlassen hat, fand ich wirklich spannend und teilweise auch berührend. Fazit: Eine Liebesgeschichte, die für mich nicht gut funktioniert, da meiner Meinung nach die beiden Personen in komplett unterschiedlichen Welten leben und auch von der Persönlichkeit nicht zusammen passen. Ich hätte mir hier in dieser Geschichte daher weniger von der Liebesgeschichte gewünscht und lieber mehr vom Klinikalltag und den dort lebenden Patienten erfahren. So reicht es leider nur für 2 Sterne.

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  • DIe Welt ist kein Ozean, aber duch das Buch farbenfroher.

    Die Welt ist kein Ozean

    GrueneRonja

    05. March 2016 um 15:25

    „Aber da ist Donner in unserem Herzen!“ (S.333) Franziska fühlt sich von ihrer Mutter zu sehr umsorgt, deswegen macht sie ihr Berufspraktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche. Dort trifft sie auf Tucker, der nach einem schlimmen Erlebnis unter totalem Mutimus leidet. Franzi kann sich nicht erklären, woher dieses Gefühl kommt, doch sie spürt, dass er etwas besonderes ist und hofft ihn heilen zu können. Franzi ist 17 und mitten im Leben. Neben ihrem Praktikum und ihrer Familie, bringt vor allem ihre beste Freundin Nellie sie auf die Palme. Doch jetzt hat sie auch Tucker, und das Leben als Praktikantin in der Klinik ist turbulenter als alles, was sie bisher erlebt hat. Dieses Buch ist voller Bilder. Natürlich geschrieben, keine gemalten, und trotzdem wandern sie einfach so ins Gehirn. Der Schreibstil ist sehr flüssig, Franzi ist eine sehr witzige Person, die nicht nur Selbstgespräche führt, sondern auch Witze mit sich selbst macht. Und die Vergleiche ihres Lebens mit dem Meer, die Bilder, die sich unweigerlich in den Kopf pflanzen und weiter wachsen, sind einfach atemberaubend. Die Welt ist vielleicht kein Ozean, aber mit diesem Buch ist sie definitiv etwas bunter.

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  • Ein wunderschönes Buch über ein trauriges Thema, das auch mich zum Weinen gebracht hat.

    Die Welt ist kein Ozean

    laraantonia

    25. February 2016 um 16:01

    Meine Meinung: Franziska hat sich für ihr Schulpraktikum in einer Psychiatrie beworben und wurde auch angenommen, sie möchte ihre geschützte, perfekte Welt verlassen und sich auf das harte Leben vorbereiten, indem sie die Geschichten von Jugendlichen erfährt, deren Leben nicht so toll war, wie ihres. In ihrem Umfeld versteht keiner so wirklich, warum sie ausgerechnet dort Erfahrungen sammeln möchte, dennoch lässt Franzi sich nicht von ihrer Idee ablenken. Schließlich ist es so weit und sie beginnt ihr Praktikum, sie wird freundlich aufgenommen, allerdings auch immer wieder darauf hingewiesen, dass sie sich mit den Patienten nicht anfreunden darf. Sie versteht sich mit allen gut, aber besonders fasziniert Tucker sie. Ein Junge in ihrem Alter, der seit einem Jahr kein Wort mehr verloren hat. Nach einem traumatischen Erlebnis hat er begonnen, zu schweigen. Aber Franzi versucht, Kontakt zu ihm zu knüpfen, auch wenn das heißt, dass sie ihm ständig Monologe hält, was ihn nicht zu stören scheint. Den Oberarzt stört das allerdings um einiges mehr... Franziska lebt ein gutes Leben, ihr Vater ist Staatsanwalt und somit viel beschäftigt. Ihre Mutter ist eine "Staatsanwaltsfrau", trägt Polokleidchen und Perlen-Ohrringe und isst nichts mit vielen Kohlenhydraten. Franzis Schwester lebt zum Teil bei ihrem Freund, Noah, der ehemals in einer Gang Mitglied war, die in Häuser eingestiegen ist und Dinge geklaut hat, zunächst ein Dorn im Auge ihrer Eltern. Franzis beste Freundin, Nelli, versteht ebenfalls nicht, warum Franzi unbedingt in der Psychiatrie arbeiten möchte, findet sich allerdings schnell damit ab. Sie ist selbstbewusst und will unbedingt Staatsanwältin werden. Franziska selbst spielt schon ein Leben lang Klavier und möchte unbedingt nach Australien, wo sie an einem Musikcollege studieren möchte. Doch nachdem sie auf Tucker getroffen ist, würde sie am liebsten bei ihm bleiben. Geschrieben wurde das Buch in der Ich-Form aus Franzis Sicht. Der Schreibstil war sehr einfach zu verstehen, man wurde gleich in das Geschehen geschmissen, allerdings war das kein Problem, ich konnte mich schnell in die Situation versetzen und mich mit Franzi anfreunden. Die Umsetzung war einfach fantastisch, meiner Meinung nach war das ganze sehr realistisch aufgebaut. Zunächst kamen mir die ganzen kleinen Streitigkeiten zwischen Franzi und Nelly etwas seltsam vor, aber nach der Hälfte des Buches ist mir aufgefallen, dass ich mich mit meiner beste Freund ebenso verhalte. Erst wird etwas total unnötiges gestritten, doch dann passiert irgendetwas, das man dem anderen sofort erzählen muss und damit ist der "Streit" auch schon wieder aufgehoben. Auch das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter und Vater und Tochter erschien mir zunächst sehr oberflächig, aber dann doch wieder sehr realistisch. Auch die Entwicklung dieser Verhältnisse hat mir sehr gut gefallen. Und zuletzt ist da natürlich noch das doch ziemlich schwierige Thema, das von der Autorin wirklich sehr gut eingearbeitet wurde. Vor allem zu Ende hin wird besonders deutlich, dass alle Menschen anders mit psychischen Krankheiten umgehen und dass man vielleicht besonders daran merkt, wie wichtig der kranke Mensche wem ist.  Fazit: Ein wunderschönes Buch über ein trauriges Thema, das auch mich zum Weinen gebracht hat. Der Inhalt war klasse und die Charaktere einfach perfekt, der Schreibstil war sehr leicht zu lesen. Und obwohl das Ende doch ziemlich offen ist, bin ich der Meinung, dass es so zu dem Roman ziemlich gut passt. Ich bin wirklich überrascht davon, wie gut dieses Buch ist, es war so schön, in diese Welt eintauchen zu können und das Schicksal von Tucker zu erfahren, so wie die Entwicklung einer Freundschaft/Beziehung zwischen Franzi und ihm verfolgen zu können. Außerdem muss auch noch gesagt werden, dass sowohl der Titel, als auch das Cover einfach perfekt passen.

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  • Eine poetische Liebesgeschichte

    Die Welt ist kein Ozean

    Emma.Woodhouse

    26. January 2016 um 23:19

    Inhalt: Franziska steht kurz vor einem neuen Lebensabschnitt. Sie ist in der 11 Klasse und hat in wenigen Wochen das wichtigste Vorspiel ihres Lebens. Sie ist eine passionierte Klavierspielerin und will ihren großen Traum wahr machen - 1 Jahr auf einer Musikhochschule in Australien. Doch zuerst will sie sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen, mit den Abgründen von zerstörten Leben. Sie macht ein 2-wöchiges Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche. Das verändert ihr Leben nachhaltig... Meinung: Ich liebe das Cover in Kombination mit dem Titel! Zum einen hat es mich sofort neugierig gemacht und es wirkt so frei. Es hat mich einfach angesprochen. Und so war es auch sofort mit der Geschichte. Das liegt unter anderem an dem Schreibstil. Er ist flüssig und unheimlich einfühlsam. Gerade diese Einfühlsamkeit ist es die genau die Seele des Buches erfasst hat. Für die Geschichte hat es den richtigen Nerv damit getroffen. Denn wie sollte man auch sonst von einem seelisch kaputten Jugendlichen erzählen? Und obwohl Tucker alles andere als normal ist, sich völlig von der Außenwelt abgeschottet hat, konnte ich nicht anders als ihn sofort ins Herz zu schließen. Sofort spürt man das Tucker nichht ohne Grund so in sich gekehrt ist. Aber gleichzeitig bemerkt man auch den Zauber der in der Luft liegt wenn Franzi und Tucker aufeinander treffen. Bei den Beiden ist eine Vertrautheit, ein Verstehen das Worte unnötig werden lässt. Für mich ist es die pure Romantik. Das schöne an der Geschichte der Beiden ist die Unaufgeregtheit, die Zartheit und die Tiefe. Es geht um ehrliche, starke Gefühle. Es geht darum einen neuen Weg zu gehen, Entscheidungen zu treffen, zu Zweifeln und die Entscheidungen wieder zu Verwerfen. Es trifft das Herz der Jugend, den Zeitgeist unserer Gesellschaft. Aber es zeugt auch von der Hoffnung hinter die Fassade zu blicken, sich nicht vom äußeren Schein ablenken zu lassen. Es ist eine poetische, gefühlvolle Geschichte zweier Jugendlicher, die ihren Weg gehen indem sie ihn gemeinsam beschreiten. Danke für so viel Herz.

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  • Es fehlt der Tiefgang in der Geschichte, die Lovestory konnte man nur belächeln.

    Die Welt ist kein Ozean

    Johannisbeerchen

    Meinung: Cover und Kurzbeschreibung sprachen mich direkt, sodass das Buch direkt bei mir einziehen musste. Franzi beginnt ihr Praktikum in der psychatrischen Klinik, wo sie direkt auf den Patienten Tucker trifft. Seit einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr, aber Tucker und Franzi verstehen sich auf Anhieb wortlos.Sie verliebt sich immer mehr und mehr, aber Franzi ist schon bald in Australien. Der Anfang war sehr vielversprechend. Franzi ist einem direkt symphatisch und kann verstehen, dass sie sich gegen ihre Mutter auflehnen möchte. Aber irgendwann plätschert das Buch einfach nur noch vor sich her. Tuckers Krankheit und der komplette psychatriche Ablauf wird viel zu wenig beleuchtet. Ebenso fand ich den plötzlich eintretenden Heilungsprozess sehr an den Haaren herbei gezogen. Da ist der Kerl schon ein Jahr in Behandlung und keinerlei Fortschritte sind erkennbar und kaum ist Franzi ein paar Tage dort, wird er offener. Die Ärzte sind verwundert und Franzi ist zwiespältig, weil sie ihn doch liebt, aber bald in Australien ist. Hmm, klar, nach 3 Tagen weißt du das ja auch schon. Der Tod ist der beste Freund der psychisch Kranken. Mit ihm kannst du dich an allen rächen, die du für deine Angst, deine Traurigkeitund Leere verantwortlich machst. Er zeigt ihnen, wie schlimm es dir wirklich ging. Wie groß die Qual ist, die du meinst in dir zu tragen. Für diesen kleinen, süßen Moment willst du sterben, um zu triumphieren.Nur blöd, dass dir keiner sagt, dass esdann für den Triumph zu spät sein wird. S. 249 Es bleibt alles sehr oberflächlich. Franzi, Tucker, die Ärzte, Patienten..... es fehlt an Tiefe und Emotionen. Der Tod einer Patientin wird hingenommen, ohne dass Franzi sich damit befasst. Ihre Gedanken drehen sich nur um Tucker. Allgemein hätte ich mich über mehr Informationen zum Alltag und den Patienten gefreut. Stattdessen bekam ich eine Liebe, die völlig emotionslos ist. Die Charaktere zeigten keinerlei Tiefgang, entwickelten sich im Laufe der Handlung auch nicht weiter. Franzi war einem zwar symphatisch, aber viel erfährt man nicht von ihr. Von ihrer besten Freundin Nelli war man zum Großteil genervt und was soll man schon über einen Kerl sagen, der nicht spricht ?? Obwohl dies eigentlich ein 2. Band ist, kann man Die Welt ist kein Ozean ohne Vorkenntnisse lesen. Ab und an gibt es Hinweise auf den Vorgänger, aber es hat nichts mit der aktullen Handlung zu tun. Fazit: Es fehlt der Tiefgang in der Geschichte, die Lovestory konnte man nur belächeln.

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    • 3
  • Ich hätte gerne noch so viel mehr von Tucker gelesen!

    Die Welt ist kein Ozean

    BeautyBooks

    12. December 2015 um 11:18

    Ich mich nämlich gerade, ob wir Menschen vielleicht alle Probleme damit haben, die Wirklichkeit von unserer Einbildung zu unterscheiden. Woher sollen wir überhaupt wissen, was wahr und was falsch ist? Sind wir am Ende alle Psychos? - Seite 58 Als Franzi Tucker trifft, scheint ihre Begegnung unter keinem guten Stern zu stehen. Sie macht ein kurzes Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche und ist eigentlich schon auf dem Sprung ins Ausland. Und er - spricht überhaupt nicht mehr. Nach einem traumatischen Erlebnis lebt er tief in sich zurpückgezogen, dreht am liebsten im Schwimmbad seine Runden, unter Wasser, wo ihn keiner mehr erreichen kann. Und doch erreichen die beiden sich. Immer wieder trifft Franzi auf Tucker - und Tucker trifft sie voll ins Herz. Wenn man kein klares Ziel vor Augen hat, wird man es auch nie erreichen. - Seite 66 Meine persönliche Meinung: Mit ihrem Buch Je länger, je lieber hat mich die Autorin vor zwei Jahren vollkommen in ihren Bann gezogen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich gesehen hab, dass nun, zwei Jahre später, ein weiteres Buch von Alexa Hennig von Lange erscheint. Die Welt ist kein Ozean hab ich mir daher sofort nach erscheinen geschnappt und nun geradezu inhaliert. Wie habe ich Nelli glauben können, dass ich meine Gefühle für Tucker abtöten kann? Kein normaler Mensch kann seine Gefühle abtöten. Wenn das möglich wäre, gäbe es die Geschichte von Romeo und Julia nicht. Denn: Vernünftig war ihre Liebe nicht. Genauso wenig wie die von meiner Schwester und Noah. Die Liebe folgt keiner Logik. Höchstens der, dass sie logischerweise keiner Logik folgt. Sie lässt sich nicht verbieten. Sie ist stärker als alles andere. Darum ist sie so atemberaubend schön und auch so Angst einflößend. - Seite 146-147 Franzi muss von der Schule aus ein Praktikum absolvieren. Ihre beste Freundin entscheidet sich für ein Praktikum bei Franzi's Papa, der Anwalt ist. Franzi selbst möchte pflegebedürftigen Menschen helfen und entscheidet sich für ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik. Ihre Eltern und auch ihre beste Freundin sind von diesem Entschluss nicht so begeistert. Franzi freut sich sehr auf ihr Praktikum, tritt aber auch mit gemischten Gefühlen ihren ersten Arbeitstag an. Nervosität und flaues Gefühl im Magen sind schon bald verflogen, als sie von Schwester Maggie sehr herzlich empfangen wird und die erste Führung durch die Klinik bekommt. Dort trifft Franzi auch das erste mal auf Tucker und vom ersten Moment an spürt sie, dass in Tucker noch viel mehr steckt und sie dieser Junge magisch anzieht. Sie will ihn unbedingt näher kennenlernen. Aber wie lernt man einen Jungen näher kennen, wenn er doch kein einziges Wort spricht und so gut wie den ganzen Tag unter Wasser verbringt? Wenn ich dir einen Rat geben darf, prüf, wie sehr du diesen Jungen liebst. Auf einer Skala von eins bis zehn. Er muss für dich eine Zehn sein, sonst kannst du ihn gleich abhaken. Alles klar? Ist noch so ein Tipp von mir. Alles im Leben muss eine Zehn sein, sonst hat es keinen Zweck. - Seite 166 Franzi ist ein Mädchen, dass ich so gerne mochte. Sie hat eine so herzliche und hilfsbereite Art, dass mir sofort das Herz überging. Von ihren Eltern und ihrer besten Freundin lässt sie sich nichts einreden. Sie geht ihren Weg und steht mit beiden Beinen im Leben. Sie ist ein taffes und selbstbewusstes 16-jähriges Mädchen mit Zukunftsplänen. Nach ihrem Praktikum in der psychiatrischen Klinik und ihrem Abschluss in der Schule möchte sie nach Australien für ein Jahr auswandern. Sie hat Träume, die sie auch verwirklichen möchte. Wäre da nicht Tucker, der ihr vollkommen den Kopf verdreht. Hat man Franzi erstmal kennengelernt, möchte man sie stets auf ihrem Weg begleiten und sie nicht alleine weiterziehen lassen. Mit Tucker gemeinsam ist ihre Geschichte komplett und selbst als Leser merkt man sofort, dass es Franzi nur mehr in Kombination mit Tucker geben kann und auch muss. Tucker und Franzi sind selbst jeweils nur ein halber Mensch, wenn sie sich nicht gegeneinander halten würden. Ob es für die beiden jedoch ein Happy End geben wird? Die Geschichte der beiden beinhaltet ständig Hochs und Tiefs, es bleibt anhaltend spannend und manchmal wird es auch so richtig traurig. Es wäre am besten, wenn wir alle bedingungslos geben würden, ohne etwas zu erwarten. - Seite 168 Tucker ist ein sehr verschlossener Junge. Er hatte ein traumatisches Erlebnis und spricht seitdem kein einziges Wort mehr. Seine Eltern und auch die zuständigen Ärzte von Tucker haben ihn in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen. Dort lernt er Franzi kennen. Ist er anfangs distanziert, kühl und flüchtet regelrecht vor ihr, merkt auch er schon bald, dass sie es nur gut mit ihm meint und ihm einfach nur so aus vollstem Herzen helfen möchte. Wird Franzi ihn vielleicht wieder zum Reden bewegen können? Als Leser bekommt man stets Hoffnunen gemacht, dass Franzi es schafft, zu Tucker durchzudringen, und dann nimmt die Geschichte eine prompte Wendung und alle Hoffnungen werden zerstört. Gerade das, mochte ich so an diesem Buch. Wendungen die stets unvorhersehbar und ganz überraschend waren. Ein absoluter Pluspunkt von meiner Seite. Was auch immer es ist, das Leben galoppiert voran und macht uns gerade beide glücklich. Es hält nicht an. Du kannst die Hürden nur mutig nehmen, ohne Umwege zu gehen. Die nächste Hürde kommt bestimmt. Geh geradeaus. So, wie mein Vater es immer sagt. Nur so kommst du ans Ziel. - Seite 182 Alexa Hennig von Lange hat eine ganz besondere Art Geschichten zu schreiben. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre Bücher. Jedes Mal wenn ich gerade von ihr ein Buch wieder beendet habe, freue ich mich bereits auf ein nächstes und bin mir stets sofort sicher, dass mir auch dieses wieder sehr gut gefallen wird. Eine der wenigen Autorinnen bei der ich tatsächlich sagen kann, dass mir all ihre Bücher immer wieder aufs neue richtig gut gefallen. Ich muss sie daher einfach alle besitzen! Ich finde verliebte Menschen gruselig. Sie wirken alle, als hätten sie Drogen genommen. Als wären sie komplett high. Sie glauben, sie sind die Größten, weil irgendein Mensch sich ihrer erbarmt und für eine gewisse Zeit behauptet: Ich liebe dich! - Seite 322 Für all jene, die tiefgründige und berührende Geschichten lieben. Ein Buch, dessen Geschichte so herzerwärmend ist und jeden Leser zu Tränen rührt. Mit Die Welt ist kein Ozean verbinde ich Hoffnung, Freundschaft, Zusammenhalt und Mut. Nur gemeinsam kann man unmögliches bewältigen. Die Hoffnung stirbt zuletzt und mit viel Mut kann man so vieles erreichen. Wenn dir Freunde und positive Gedanken den Rücken stärken funktioniert so vieles wie von selbst. All das durfte Franzi erleben und mir fiel es irrsinnig schwer, die letzte Seite umzublättern, denn ich hätte noch gerne so viel mehr von ihr und Tucker gelesen. Eine absolute Leseempfehlung gibt es daher von mir und meinen Zebraleins.

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  • Ein schönes Jugendbuch auch wenn es definitiv zu weit von der Realität entfernt ist

    Die Welt ist kein Ozean

    Tasmetu

    Der offizielle Klappentext hatte mich sofort. Das klang nach einem super tollen Buch, in dem man sich auf eine leichte Art an ein kompliziertes Thema, nämlich psychische Krankheiten, herantasten kann. Und ja, es war locker und leicht, aber eben leider nicht so tiefgründig und realistisch wie ich gehofft hatte. Aber von vorne. Franzsika ist in dem Alter, in dem häufig alles überdramatisiert wird und da ich in dem Alter ähnlich war, konnte ich es verstehen. Da ich heute aber nicht mehr so bin…. war es für mich ein bisschen schwierig, mich bei manchen Passagen vom Augen drehen abzuhalten. Aber sie ist sympathisch. Auch wenn sie, was ich persönlich ziemlich leichtsinnig und respektlos fand, völlig unvorbereitet in diese Klinik kommt und nicht einmal weiß, was eine bipolare Störung ist. Aber nun gut. Sie versteht sich trotzdem gut mit den Patienten und gibt ihr Bestes. Tucker, der nicht spricht, war mir interessanter Weise aber deutlich sympathischer. Zwar fand ich es schade, dass er natürlich mega mega heiß sein musste (weil wie soll man sich auch in einen Trauma Patienten verlieben, der nicht der heißeste Typ unter der Sonne ist), aber sein Charakter, der durch seine Fassade leicht nach außen schimmert, hat mich sehr berührt. Anfangs hörte es sich noch richtig gut an, aber ich hatte schon die Befürchtung, dass das ganze zu einem kitschigen Praktikantin-vollbringt-Wunderheilung-durch-Liebe wird, doch den Großteil des Buches ist das tatsächlich nicht passiert, was ich sehr gut fand. [ACHTUNG SPOILER] Und gerade als ich die Hoffnung hatte, dass es vielleicht halbwegs realistisch bleibt und zwar eine zaghafte Liebe entsteht die aber eben auch noch an der harten Realität eines Traumapatienten dran bleibt… kam die Wunderheilung. Natürlich. Nicht nur, dass er plötzlich wieder spricht (am Anfang war es ja noch richtig schön und irgendwie noch möglich), nein, er hört auch gar nicht mehr damit auf. Es gibt keinen Rückschlag in seiner Krankheit, er faselt plötzlich vor sich hin, grinst, ist frech, hat gute Laune und redet kitschiges Zeug. Ja, es mag romantisch klingen, ist aber (ich bin Laie, aber mir da ziemlich sicher) verdammt unrealistisch. Selbst wenn die Liebe die Heilung fördert, verschwindet das Trauma und der totale Mutismus nicht innerhalb von 2 Tagen völlig so als wäre er nie da gewesen. Und die (Ex-)Freundin, die plötzlich auftaucht und genauso schnell wieder verschwindet war auch ziemlich unnötig… die kam mir mehr so vor, als hätte man sie nur eingebaut um noch ein paar Extra Seiten und ein bisschen Extra Drama einzubauen. [SPOILER ENDE] Ich selbst kenne mich nicht aus, bin mir aber ziemlich sicher, dass Leute, die wirklich mit Trauma Patienten und totalem Mutismus zu tun haben, dieses Buch nicht sonderlich mögen werden und rate ihnen deshalb: Lest es nicht. Für alle anderen: Trotz den unrealistischen und kitschigen Anteilen des Buches, war es doch schön zu lesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und durch die große Schrift war ich nach sehr kurzer Zeit durch das Buch durch. Es ist eine leichte und lockere Geschichte, die man am Besten an einem freien Nachmittag in der Sonne liest.

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    • 4
  • Eine Liebesgeschichte die berührt

    Die Welt ist kein Ozean

    Esme--

    04. December 2015 um 13:26

    Inhalt: Franzi hat große Pläne: Sie möchte mit der Evolutionsetüde von Frédéric Chopin ihr Vorspiel auf dem Klavier vor einer großen Jury bestreiten. Sollte sie reüssieren, würde sie eine Zusage für ein Auslandsjahr in Australien erhalten. Ihr nächstes Praktikum möchte das Mädchen in einer psychiatrischen Klinik absolvieren. Ein Wunsch, der mit einer positiven Grundeinstellung leicht gefasst ist. Doch als Franzi ihre ersten Tage an der Klinik absolviert, merkt sie bald, dass es mehr braucht, als Empathie und ein „dickes Fell“. Schon bald beginnt Franzi sich und die Welt zu hinterfragen. Ist ihr Vorsatz, die Menschen mit ihrer Lebensfreude zu inspirieren, vielleicht doch etwas zu naiv gewesen? Bereits am ersten Tag lernt Franzi viele interessante Menschen kennen, die an ihrem Leben zerbrochen sind. So auch den Jungen Tucker, der jeden Tag im Schwimmbad seine Bahnen zieht, der nicht spricht und an den keiner heranzukommen scheint. Doch irgendwas scheint die beiden Jugendlichen miteinander zu verbinden, denn plötzlich erscheint Tucker das erste Mal im Töpferkurs. Er steht plötzlich ganz still vor der Scheibe des Gymnastiksaals und beobachtet Franzi, wie sie dort auf ihrer Matte der Meditation beiwohnt. Ganz langsam nähern sich die beiden einander an. Doch während Tucker lernen muss, sich der Welt wieder zu öffnen, muss Franzi einsehen, dass das Leben voller Hürden ist. Wichtigste Charaktere: Franzi ist sehr behütet aufgewachsen. Ihre Mutter sorgt sich sehr um ihr Wohlergehen. Doch gerade das ist es, was Franzi dazu bringt, ausbrechen zu wollen. Sie möchte Abenteuer erleben, möchte sich ins Chaos stürzen anstatt davor zu flüchten. Franzi ist ein Mädchen voller Mitgefühl und Empathie. Nellis Vater ist vor einigen Jahren mit einer jüngeren Frau abgehauen. Dieses Ereignis hat dazu geführt, dass das Mädchen in schwierigen Situationen abblockt. Sie hat starke Verlustängste und möchte der Außenwelt ihre Zerbrechlichkeit nicht zeigen. Nelli ist die beste Freundin von Franzi. Tucker hat in seiner Kindheit ein schweres Trauma erlitten. Seitdem spricht er nicht mehr. Jeden Tag schwimmt er seine Bahnen im Schwimmbad der psychiatrischen Klinik. Erst als die neue Praktikantin dort auftaucht, beginnt er sich ein wenig zu öffnen. Schreibstil: Mit lockerleichten Worten bestreitet die Autorin eine schwere Thematik. Immer wieder weist sie darauf hin, wie zerbrechlich doch das Leben ist, wie eine Entscheidung dafür sorgen kann, dass sich plötzlich alles ändert. Mit Franzi hat Alexa Hennig von Lange eine Hauptcharakterin geschaffen, die durch ihre positive und stellenweise noch sehr naive Weltsicht einen Lichtblick in die düstere Welt wirft. Fast bekommt man als Leser das Gefühl, dass alles doch ganz einfach ist. Dass man mit Mitgefühl und einer positiven Grundeinstellung eine Lösung auf alle Probleme finden kann - wäre da nicht die regelmäßige kritische Selbstreflexion der Protagonistin. Somit schafft die Autorin letztlich einen perfekten Jugendroman, der nicht zu ernst, nicht zu pessimistisch ist, sondern ein hervorragender Text, der, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, menschliche Beziehungen zerlegt. Neben der Zerbrechlichkeit der Seele werden hier auch Themen, die für jugendliche Leser wichtig sind, angesprochen. Nelli hat sich, wie viele Erwachsene, eine harte Schale zugelegt. Gefühle werden von ihr unterdrückt. Sie handelt stellenweise sehr oberflächlich. Hübsche Kleidung, Jungs eine gute Karriere sind für sie wichtig. Die Dringlichkeit des ersten sexuellen Erlebnisses wird angesprochen. Egal mit wem, egal wie, Hauptsache man passt sich den Anforderungen der Gesellschaft an; man wirkt erfahren. Franzi bildet hier einen willkommenen Gegenpol. Zwar erkennt sie, was von ihr verlangt wird, um dazuzugehören, dennoch weigert sie sich mit der Masse zu schwimmen. Die Charaktere in diesem Roman wirken durchweg positiv. Das liegt in erster Linie daran, dass es der Autorin gelingt, die Beweggründe jedes einzelnen zu hinterfragen und darzulegen. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Franzi und Tucker anbahnt, schafft es zu berühren. Das Rezept hierfür liegt vermutlich in der schweigsamen und distanzierten Art von Tucker und natürlich auch an Franzi, die sich darauf einlässt. Lediglich mit Blicken und Gesten wird hier eine zaghafte erste Bindung geknüpft. Fazit: Die Welt ist kein Ozean schafft es in einem locker leichten Ton die Zerbrechlichkeit des Lebens zu thematisieren. Der Roman baut eine Brücke zwischen den augenscheinlich „normalen“ Menschen dieser Welt und denen, die am Schicksal zerbrochen sind. Die Liebesgeschichte wirkt gerade dadurch so berührend, weil zwei Menschen einen Weg zueinander finden, indem sie eben nicht Worte, sondern Gesten nutzen, um zueinander zu finden. Dieser Roman motiviert dazu, einen Blick hinter die Fassade auf die Biografie seiner Mitmenschen zu werfen. Anderen eine Chance zu geben und zuzulassen, dass sich etwas ändert. Absolute Leseempfehlung! Buchzitate: Ich befinde mich wirklich im zerklüfteten Grand Canyon des Lebens. Überall schwindelerregende Abgründe. Meine Mutter will das Unglück verhindern, weil sie Angst davor hat. Ich will daran reifen. Aber manchmal haben wir einfach nicht das passende Mittel zur Verfügung, die Qual unserer Patienten zu durchdringen, um ihre darin versunkenen Herzen zu berühren. Egal, wie sehr wir uns bemühen. Lass die Dinge passieren, die passieren wollen. Du machst sonst nur einen unnötigen Umweg. Sie werden sowieso früher oder später passieren. Ich humpele den Gang hinunter, wie jemand, der nach langer Zeit heimkehrt und nicht mehr derselbe ist. Ich umklammere meine Lilifee-Rolle … Weil es im Leben Situationen gibt, in denen man dringend etwas Altes aus der Vergangenheit braucht, an dem man sich festhalten kann, wenn einem vor lauter Veränderung schwindelig wird.

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