Alexa Hennig von Lange Je länger, je lieber

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Inhaltsangabe zu „Je länger, je lieber“ von Alexa Hennig von Lange

Eine ergreifende Liebesgeschichte der beliebten deutschen Autorin Wie findet uns das Glück? Danach fragt Alexa Hennig von Lange in ihrem neuen großen Roman. Als Mimi eines Nachts zu ihrer geliebten Großmutter gerufen wird, glaubt sie schon an Abschied. Clara liegt im Sterben, aber eine unstillbare Sehnsucht lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Ein geheimnisvoller Kompass führt Mimi schließlich zum Ursprung einer einzigartigen Liebe, die die halbe Welt und ein ganzes Jahrhundert umspannt. Beim Versuch, ihre Großmutter mit dem Schicksal zu versöhnen, erkennt Mimi, dass sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen muss. Alexa Hennig von Lange erzählt zwei mitreißende Liebesgeschichten und nimmt ihre Leser mit auf eine Reise, die sich über Deutschland und Kanada bis nach Südfrankreich erstreckt, aus der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück – um sie am Ende bei sich selbst ankommen zu lassen.

"Je länger je lieber" erzählt vom Schicksal zweier Frauen unteschiedlicher Generationen. Der Roman ist etwas für Romatikerinnen.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Alles in allem ein tolles Buch, welches sich zu Lesen gelohnt hat.

— LieLu
LieLu

Eine Geschichte die mich voll und ganz eingenommen hat, die mich mit auf eine Reise genommen hat, die ich nicht mehr verlassen wollte.

— BeautyBooks
BeautyBooks

Zwei Liebesgeschichten verschiedener Generationen in einem Roman vereint. Ein tolles Buch für sonnige Tage im Garten oder auf dem Balkon!

— Belladonna
Belladonna

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  • Ein Buch für Romantikerinnen

    Je länger, je lieber
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    26. September 2015 um 13:04

    "Je länger je lieber" handelt vom Schicksal zweier Frauen unterschiedlicher Generation, die beide auf der Suche nach dem Glück und der Liebe sind. Mimi ist Mitte 30 und seit einigen Jahren mit René verheiratet. Nichtsahnend sieht sie ihn eines Tages in der Öffentlichkeit mit einer anderen Frau. Auch wenn René so tut, als hätte sich Mimi die Intimität der Szene nur eingebildet, packt sie ihre Koffer und zieht vorübergehend zu ihrer geliebten Großmutter Clara. Diese ist fast 100 Jahre alt und muss fast zeitgleich mit Mimis Aubruch ins Krankenhaus. Diagnose:gebrochenes Herz. Mimi möchte ihrer Großmutter helfen und macht sich auf die Suche nach der Ursache der Herzkrankheit, die medizinisch nicht einfach zu erklären ist. Bei ihren Recherchen findet sie liebevolle Briefwechsel zwischen Clara und einem Jaques und versucht diesen ausfindig zu machen. Ihre Reisen führen sie nach Frankreich, Kanada und Spanien, wo sie zwischenzeitlich ihre Jugendliebe Bruno trifft, die Pilot geworden ist.   Das Buch wechselt zwischen der Vergangenheit im Jahr 1928, als die Liebesgeschichte zwischen Clara und Jaques begann, und der Gegenwart 2013 ab, in welcher die Galeristin Mimi mit den Scherben ihrer Ehe konfrontiert wird.  "Je länger je lieber"zieht sich buchstäblich in der ersten Hälfte des Romans in die Länge. Schilderungen aus der Vergangenheit wechseln sich mit kurzen Kapiteln der Gegenwart ab, aber es passiert nicht wirklich viel. Der Charakter der Mimi ist eher nichtssagend und langweilig, die Großmutter Clara spielt keine aktive Rolle. IM letzten Drittel, als Mimi Fortschritte bei der Suche nach Jaques macht und sie damit auch ihre eigene Vergangenheit und Herkunft aufklärt, wird das Buch interessanter.  Der Schreibstil der Autorin, insbesondere in Bezug auf die über Jahrzehnte andauernde Liebesgeschichte zweier uralter Menschen, war mir persönlich zu naiv-verträumt. Der Roman ist insofern eher etwas für Romantikerinnen.

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  • Je länger, je lieber (Alexa Hennig von Lange)

    Je länger, je lieber
    LieLu

    LieLu

    03. July 2014 um 15:52

    C. Bertelsmann Verlag Die Autorin Alexa Hennig von Lange wurde 1973 in Hannover geboren und veröffentliche 1997 ihren Debütroman „Relax“. Mit diesem Buch wurde sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands. Es folgten einige Romane im Erwachsenen- und Jugendbereich, außerdem Theaterstücke und Erzählungen. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin. Je länger, je lieber Als Mimi von ihrem Mann Renè betrogen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Hals über Kopf zieht sie zu ihrer Großmutter in das alte Haus am Rande des Waldes im Waldblütenhain. Doch ihrer Großmutter geht es nach dem zweiten Herzanfall immer schlechter. Immer in der Hand hat sie ihr kleines Holzkästchen mit einem Kompass darin, welches sie noch aus Jugendzeiten besitzt und in welches der Name Jacques eingeritzt ist. Als ihre Oma schließlich ins Krankenhaus muss und dort in ein künstliches Koma versetzt wird, macht sich Mimi auf die Suche nach dem mysteriösen Jacques, den ihre Großmutter als junges Mädchen sehr geliebt haben muss. Bald stellt sie fest, dass ihre Großmutter gedanklich wohl immer noch in der Vergangenheit lebt und auch ihr eigenes Leben von der Vergangenheit bestimmt wird… Fazit Ein tolles Buch voller Gefühl und Emotion, welches mich zu Beginn ein wenig abgeschreckt hat. Lange habe ich mich nicht an dieses Buch herangetraut und dann musste ich es innerhalb eines Tages durchschmökern. Ich weiß nicht, wieso es so lang im Schrank gestanden hat und darauf gewartet hat, mir seine Geschichte zu präsentieren, aber nun fand ich es umso besser. Die Geschichte von Mimi und Clara geht dem Leser richtig ans Herz. Beide sind unglaublich rührend, die eine mehr emotional, die andere eher traurig. Anfangs fand ich das hin und her springen zwischen der Vergangenheit Claras, welche die Großmutter von Mimi ist, und Mimi, der Enkelin in der heutigen Zeit sehr gut. Später verwirrten mich die Zeiten ein wenig, da es nicht chronologisch in der Vergangenheit voran ging, sondern es immer wieder Rückgriffe gab. Gerade am Ende, als es um die Aufklärung all der Geheimnisse und Wirren ging, fand ich das etwas schwierig. Aber gerade diese Geschichte der Vergangenheit macht das Buch zu dem, was es ist, denn mit ihr hängt die gesamte Geschichte um Clara und Mimi zusammen. Der geheimnisvolle Liebhaber Jacques, Claras Mann Gustav, ihre beste Freundin Daria, Jacques Sohn Pedro, Claras Sohn Jakob, Mimis Mann René. All diese Charaktere hängen in den Geschichten zusammen und ergeben ein wunderbares Bild voller Emotion, Gefühl, Spannung und Abenteuer. Mimi entwickelt sich zu einer selbstständigen freien jungen Frau, die es schafft, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und völlig neu zu beginnen. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin trägt dazu bei, dass der Leser immer den Überblick über das Geschehen behält und auch die Zusammenhänge erkennt. Alles in allem ein tolles Buch, welches sich zu Lesen gelohnt hat. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/07/je-langer-je-lieber-alexa-hennig-von.html

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  • Ich hätte noch liebend gerne weitere Seiten dieses wundervollen Romans gelesen!

    Je länger, je lieber
    BeautyBooks

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    27. June 2014 um 21:40

    Dein Verstand wird sich dagegen sträuben. Er wird versuchen, logische Erklärungen zu finden, warum du nicht vergeben und vergessen solltest. Aber, wenn du ihn liebst, wird dein Herz nicht aufhören können, um ihn zu trauern. Das kann ich dir versprechen. Finde heraus, was du wirklich, tief in deinem Herzen für ihn empfindest, und dann tu, was du tun musst. - Seite 49 Mimi fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihr Mann sie betrügt. Von der Liebe enttäuscht, zieht sie zur ihrer Großmutter Clara, die allein in einer Villa im Wald lebt. In der darauffolgenden Nacht kommt die beinahe Hundertjährige ins Krankenhaus, und Mimi scheint auch vom letzten Mitglied ihrer Familie Abschied nehmen zu müssen. Doch eine unstillbare Sehnsucht lässt die alte Frau keinen Frieden finden. Als Mimi in der Villa einen geheimnisvollen Kompass mit dem Namen eines Unbekannten findet, stößt sie auf die Spur einer ergreifenden Liebesgeschichte, die die halbe Welt und ein ganzes Jahrhundert umspannt. Bald erkennt Mimi, dass auch ihr Leben von der Vergangenheit bestimmt wird und sie es endlich in die eigenen Hände nehmen muss. Denn wie findet uns die Liebe? Indem wir uns ihr zur erkennen geben. Es kam ihr so vor, als hätte sie all die Jahre nicht mal bemerkt, dass Rene Nacht für Nacht neben ihr lag und atmete. Zumindest nicht so richtig. Es war ihr irgendwie normal erschienen. Nicht außergewöhnlich, eher selbstverständlich. Und nun kam ihr dieses Alleineliegen wie eine gewaltige Strafe vor. - Seite 83 Meine persönliche Meinung:Eine herzerwärmend schöne Familien-Liebesgeschichte die bezaubernder und spannender nicht sein könnte. Jede einzelne Seite dieses Buches habe ich genossen, mit viel Freude gelesen und gelebt. Ein wunderbarer neuer Roman der beliebten Autorin Alexa Hennig von Lange. Die Geschichte von Mimi und Clara wird abwechselnd, aus zwei Perspektiven und aus zwei Zeit Ebenen, erzählt. In der Vergangenheit wird aus Claras Leben und von ihrer großen Liebe Jacques erzählt. In der Gegenwart erleben wir Mimi, auf der Suche nach Jacques und ihrer zerbrochenen Beziehung. Ist es nicht seltsam, dass die Menschen, die wir bereit sind zu lieben, für uns nicht erreichbar sind? Ist das der große Witz, den sich das Leben mit uns erlaubt? Oder verlieben wir uns einfach nur in diejenigen, die wir nie bekommen werden? - Seite 230 Die Autorin erzählt uns das Leben der beiden äußerst feinfühlig, so zart und lebensnah. Die Protagonisten sind so verschieden und einzigartig. Mimi und Clara sind ein so wundervolles Team. Oder aber auch die Haushälterin von Clara, die ich ebenfalls sehr ins Herz geschlossen habe. Jacques, der gutaussehende junge Mann, der sich damals gegen Clara und sein Herz entschieden hat, der nun mit der selben Krankheit wie Clara leben muss. Die beiden haben sich nie mehr gesehen und Mimi macht sich auf den Weg um Jacques zu suchen, um das Leben ihrer Großmutter zu retten oder aber auch noch ihren großen letzten Wunsch erfüllen zu können. Einen wunderschönen Blick auf die Liebe bekommen wir hier geliefert. Eine Geschichte die so viel Menschenverstand besitzt und mich richtig positiv überrascht hat. "Je länger, je lieber" hat mich persönlich oft zum Nachdenken gebracht. Dem Leser wird durch dieses Buch so richtig bewusst, was man im Leben schätzen soll und was es bedeutet einem Menschen voll und ganz vertrauen zu können. Auf dieser Welt geschehen lauter unvorhergesehene Dinge, mit denen wir lernen müssen umzugehen. Es geschehen Dinge, die unseren Mut und unsere Kraft übersteigen. Es geschehen Dinge, denen wir uns nicht entziehen können. Aber manchmal können wir diejenigen, die wir lieben, vor diesen Dingen schützen, indem wir sie ihnen verschweigen. - Seite 237 Eine Geschichte die mich voll und ganz eingenommen hat, die mich mit auf eine Reise genommen hat, die ich so schnell nicht wieder verlassen wollte. Ein wunderbares Ende, dass mich aufseufzen ließ. Ich hätte noch liebend gerne weitere Seiten dieses wundervollen Romans gelesen. Viel zu schnell war er zu Ende und viel zu schnell musste ich Mimi, Clara und Jacques wieder verlassen. Ein Buchcover, dass so normal, einfach und wie jeder anderer Roman aussieht, dessen Inhalt aber äußerst grandios ist. Ein perfekter Schmöker für Herzmenschen, die an die große Liebe glauben und dafür kämpfen! Das ist der Lauf des Lebens. Es geschehen Dinge, die wir vor den anderen verheimlichen müssen, damit es ihnen möglich ist weiterzuleben. Das ist eine schwere Prüfung. Die Menschen, die Geheimnisse in sich bergen, haben eine gewaltige Last zu tragen, die sie gut behüten müssen, damit niemand sie entdeckt. Manchmal werden die Geheimnisse zum Gefängnis. Doch damit die anderen frei bleiben, nimmt man diese Bürde gern auf sich. Das ist Liebe. - Seite 239 Wissen Sie, wie es ist, sein Leben lang zu glauben, man lebe ohne die Hälfte, die einen zu einem vollständigen Menschen macht? Ich kann es Ihnen sagen: Man verpasst sein Leben. - Seite 338

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  • Ein toller Roman

    Je länger, je lieber
    Nady

    Nady

    28. April 2014 um 18:53

    Klappentext: Alexa Henning von Lange erzählt in ihrem neuen Roman zwei mitreißende Liebesgeschichten und nimmt die Leser mit auf eine Reise, die sich über Deutschland und Kanada bis nach Südfrankreich erstreckt, aus der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück – um sie am Ende bei sich selbst ankommen zu lassen. Rezension: Mimi glaubt, in einer glücklichen Beziehung zu leben, bis sei eines Tages ihren Mann knutschend mit einer anderen Frau, auf der Straße sieht.  Kurzerhand packt sie ein paar Sachen und zieht zu ihrer Großmutter, die in einer alten Villa im Wald lebt. Doch ihre Großmutter ist sehr alt und krank und noch in der selben Nacht muss Clara ins Krankenhaus, da ihr Herz nicht mehr mitmachen möchte.  Doch sie flüstert noch den Namen „Jacques“. Mimi ist neugierig. Wer war Jacques? Ihr Groß-vater hieß Gustav. Doch ihre Großmutter kann ihr keine Antwort mehr geben, den sie fällt in eine Art Koma. Aber irgendetwas bedrückt die alte Frau und sie kann nicht loslassen. Dann findet Mimi in der Villa einen alten Kompass und darin steht der Name des Unbekannten. Sie beginnt zu recherchieren, wer der Mann war, der ihrer Großmutter sehr viel bedeutet haben muss. Gleichzeitig kämpft sie mit den Gefühlen ihrem treulosen Mann gegenüber. Und dann begegnet sie auch noch ihrem früheren Jugendfreund Bruno und da ist sie ihren Gefühlen ihrem Noch-Ehemann nicht mehr sicher.   Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wir reisen in die Zeit um 1928 bis 1940 und in das heute hin und her. Was verband die damals junge Clara mit Jaques und wie sah ihre gemeinsame oder getrennte Vergangenheit aus. Was wird im heute mit Mimi und ihrem Ehemann passieren.  Die Schriftstellerin verstand es, diese beiden Geschichten geschickt miteinander zu kombinieren. Die Zeitsprünge waren immer verständlich und übergangslos.  Der tolle Schreibstil hat mich sehr an das Buch gefesselt und ich war gespannt darauf, was Mimi mit der ganzen Geschichte um ihre Großmutter herausfand. Ein wirklich wunderbares Buch. Ein Buch über zwei Liebesgeschichten, die unzertrennbar miteinander verbunden sind.

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  • Je länger, je lieber von Alexa Henning von Lange

    Je länger, je lieber
    Belladonna

    Belladonna

    15. April 2014 um 08:11

    Beschreibung Schon früh hat Mimi Bachmann ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz verloren und wurde so von ihrer geliebten Großmutter Clara großgezogen. Als Mimi eines Nachts zu Clara gerufen wird scheint der Abschied nahe. Ihre Großmutter liegt im Sterben, aber irgendetwas scheint Clara nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Mimi möchte dem Ursprung auf den Grund gehen um ihrer Großmutter zu helfen. Der einzige Hinweis ist ein geheimnisvoller Kompass. Dieser führt Mimi in die Vergangenheit und zu dem Urspung einer überwältigenden Liebe, die in Südfrankreich began. Meine Meinung “Je länger, je lieber” ist mein erster Roman der beliebten deutschen Autorin Alexa Henning von Lange. In diesem erzählt sie zwei generationenübergreifende Liebesgeschichten und entführt den Leser über Deutschland nach Südfrankreich und Kanada. Im Mittelpunkt des Romans steht die Karrierefrau Mimi, die nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter Clara aufgewachsen ist und die Galerie ihrer Eltern nun weiterführt. Neben der Galerie bleibt kaum Zeit für ihren ebenso erfolgreichen Mann Rene. Als Mimi ihren Mann eines Tages mit einer anderen Frau erwischt steht für sie die Trennung fest. Sie zieht sich zu ihrer Großmutter zurück, deren Leben fast zu Ende zu sein scheint. Doch eine tiefgehende Sehnsucht lässt Clara nicht los und Mimi entschließt sich dazu, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Der geheimnisvolle Kompas ihrer Großmutter schickt Mimi auf eine aufregende Reise nach Südfrankreich und Kanada. Dabei versucht sie die große (unerfüllte) Liebe ihrer Großmutter aufzuspüren, damit diese endlich Frieden schließen kann. Während sich die Suche nach Jaques Barreto immer schwieriger gestaltet versucht Rene wieder einen gemeinsamen Weg mit Mimi einzuschlagen. Eine emotionale Achterbahnfahrt nimmt ihren Lauf. “Je länger, je lieber” hält ein wundervoll romantisch-dramatisches Leseabenteuer für einen bereit, dass sich schnell zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, so dass ich einfach mit ihnen mitfiebern musste! Am besten hat mir die (unglückliche) Liebesgeschichte zwischen Clara und Jaques gefallen. Neben diesen großen und tiefgründigen Gefühlen wirkt das Liebesleben von Mimi etwas blass. Mir persönlich hätte es daher besser gefallen nur über Claras Geschichte zu lesen. Ich vergebe ich 4 von 5 Grinsekatzen da mir Alexa Henning von Lange mit ihrem Roman viele schöne Lesestunden beschert hat. Über die Autorin 1973 wurde Alexa Henning von Lange geboren. Bereits im Alter von acht Jahren begann sie mit dem Schreiben. Mit ihrem Debütroman “Relax” (1997) wurde sie schnell zu einer erfolgreichen Autorin. Im Jahr 2002 bekam sie dann den Deutschen Jugendliteraturpreis verliehen. Alexa Henning von Lange brachte seitdem Romane für Erwachsene, Jugendliche und Kinder heraus. Fazit Zwei Liebesgeschichten verschiedener Generationen in einem Roman vereint. Ein tolles Buch für sonnige Tage im Garten oder auf dem Balkon! ----------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.04.2014

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  • Liebesgeschichten aus 2 Generationen

    Je länger, je lieber
    sab-mz

    sab-mz

    04. November 2013 um 19:57

    Alexa Hennig von Lange hat einen Roman geschrieben, der 2 Liebesgeschichten generationenübergreifend schildert. Mimi, deren Eltern bei einem Flugzeugabsturz starben, wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihrer Großmutter Clara aufgezogen. Die beiden Frauen, die ganz unterschiedlichen Generationen angehören, haben ein sehr inniges Verhältnis. Mimi wohnt auch später wieder bei ihrer Großmutter nachdem sie sich von ihrem Mann René, der Mediziner ist, getrennt hat. Mimi ist eine erfolgreiche Kunsthändlerin, den Einstieg in dieses Geschäft, das sie von ihren Eltern nach deren Tod geerbt hat, hat ihr ihre Großmutter möglich gemacht. Sie, die gerne gemalt hat, hat Mimi den Einstieg in die Welt der Kunst erleichert. Clara ist schwer herzkrank und es scheint als müsste sie sterben. Die Diagnose "gebrochenes Herz", die es ja medizinisch gar nicht gibt, lässt Mimi in der Vergangenheit von Clara stöbern. Sie erfährt, dass Clara in ihrer Jugend in Jacques verliebt war. Warum hat sie ihn dann nicht geheiratet?? Margarete, die langjährige Haushälterin von Clara, mit deren Söhnen Mimi aufgewachsen ist, schweigt. Weiss sie nichts oder will sie nichts verraten?? In Mimis Kopf gibt es mehr Fragezeichen als Antworten. Die Suche nach Jacques führt Mimi nach Kanada und Südfrankreich. Was hat der goldene Kompass, den Clara so sehr in Ehren hält, mit der Sache zu tuen? Begleiten Sie Mimi auf ihrer Reise durch die Vergangenheit ihrer Familie, lernen sie Jacques kennen und Bruno und erleben sie die grosse Liebe von Clara und Jacques und deren Ausgang und auch Mimis Liebesgeschichte mit. Die Autorin hat das Buch so realistisch und mit soviel Gefühl geschrieben, dass man sich mittendrin fühlt.

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  • eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

    Je länger, je lieber
    Manja82

    Manja82

    22. October 2013 um 16:28

    Kurzbeschreibung: Eine ergreifende Liebesgeschichte der beliebten deutschen Autorin Wie findet uns das Glück? Danach fragt Alexa Hennig von Lange in ihrem neuen großen Roman. Als Mimi eines Nachts zu ihrer geliebten Großmutter gerufen wird, glaubt sie schon an Abschied. Clara liegt im Sterben, aber eine unstillbare Sehnsucht lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Ein geheimnisvoller Kompass führt Mimi schließlich zum Ursprung einer einzigartigen Liebe, die die halbe Welt und ein ganzes Jahrhundert umspannt. Beim Versuch, ihre Großmutter mit dem Schicksal zu versöhnen, erkennt Mimi, dass sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen muss. (Quelle: C. Bertelsmann Verlag) Meine Meinung: Eines Nachts wird Mimi an das Krankenbett ihrer Großmutter Clara gerufen. Es steht nicht sonderlich gut um die alte Frau, leidet sie doch wirklich am sprichwörtlichen gebrochenen Herzen. Bevor Clara wirklich aus ihrem Leben scheidet hat sie noch einen sehnlichsten Wunsch. Sie möchte Jaques, ihre große Liebe, wiedersehen. Mimi nimmt sich dieses Wunsches an und versucht nun ihrer Großmutter diesen Wunsch zu erfüllen. Vor allem auch weil Mimi die Liebe selber sehr beschäftigt. Steht ihre eigene Ehe doch auf der Kippe. Mimi findet einen alten Kompass, der sie um die halbe Welt führt, immer mit dem Vorhaben Jaques zu finden. Schafft Mimi es ihre Großmutter und Jaques zu vereinen? Und wie sieht es mit ihrem eigenen Glück aus? Ist ihre Ehe noch zu retten? Der Roman „Je länger, je lieber“ stammt aus der Feder der beliebten deutschen Autorin Alexa Henning von Lange. Und obwohl ich nicht so der große Leser von Liebesromanen bin, so hat mich die Kurzbeschreibung dieses Buches sehr angesprochen und ich war sehr gespannt was mich wohl erwarten würde. Mimi ist eine sehr authentische und äußerst sympathische junge Frau. Sie steht mitten im Leben, ist verheiratet mit René und eigentlich scheint alles wunderbar zu laufen. Bis zu dem Zeitpunkt als ihre Großmutter Clara krank wird. Mimi eilt sofort zu ihr, hat sie doch bei Clara nach dem frühen Tod ihrer Eltern dort eine wundervolle Kindheit verbracht. Als Mimi vom Wunsch ihrer Großmutter erfährt setzt sie alles dran Jaques zu finden. Dabei geht ihre eigene Ehe regelrecht den Bach herunter. Ihr Mann betrügt sie. Je weiter Mimi mit ihrer Suche voranschreitet, desto mehr wird ihr bewusst, sie muss ihr Leben selber in die Hand nehmen, es selber regeln. Clara ist eine herzensgute fast 100- jährige Frau. Sie leidet am sprichwörtlichen gebrochenen Herzen und bittet ihre Enkelin ihre große Liebe zu finden. Clara Lebensgeschichte ist wunderbar beschrieben. Man liebt und leidet mir ihr mit. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll, intensiv und sehr eingängig. Man wird als Leser in einen Strudel hineingezogen, man kann sich nicht dagegen wehren. Mit jeder Seite taucht man tiefer hinein in Claras Lebensgeschichte. Die Handlung ist chronologisch und nachvollziehbar aufgebaut. Sie beginnt im Jahr 1928 und endet in der Gegenwart im Jahr 2013. Sie wird so zum einen in der Vergangenheit mit dem Kennen- und lieben lernen von Jaques und Clara erzählt aber auch in der Gegenwart erfährt man mehr über Claras Leben. Die beiden Handlungsstränge sind wunderbar miteinander verknüpft. Doch nicht nur über Claras Leben erfährt man als Leser mehr, auch Mimis Leben wird in neue Bahnen gelenkt und mit jedem Schritt der Suche findet die junge Frau auch immer mehr zu sich selber. Fazit: „Je länger, je lieber“ von Alexa Henning von Lange ist ein außergewöhnliche Liebesgeschichte. Gefühlvoll und intensiv mit authentischen Charakteren hat mich die Autorin gefangen genommen und verzaubert. Ich kann dem Buch nur eine Leseempfehlung geben!

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  • Jahrzehnte schicksalhaft unerfüllter Liebe

    Je länger, je lieber
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. October 2013 um 14:40

      Zwei Liebesgeschichten sind es im eigentlichen, die Alexa von Lange in ihrer klaren Sprache erzählt. Wovon deren „ältere Liebe“ umgeben ist von so manchen, schicksalhaften Belastungen, Trennungen und unerfüllter Sehnsucht, demgegenüber die „jüngerer“ der beiden Lieben ganz und gar aus dem „modernen Leben“ gegriffen scheint (und hier im Übrigen doch sehr an die Romanzen der Fernsehlandschaft moderner Prägung erinnern).   Mimi erwischt ihren Mann. Auf offener Straße. Mit einer anderen.   „Die Hand ihres Mannes glitt über das T-Shirt der Frau, die offensichtlich keinen BH trug“. Da nutzen auch alle lauten Ausreden Renes, des Mannes, nichts. Überhaupt scheint dieser eher noch ärgerlich zu sein, das Mimi im Gewühl der Gefühle glatt seinen Smoking nicht aus der Reinigung geholt hat.   Anders im Ton, in der Sensibilität  und auch im komplexen Aufbau zeigt sich die zweite Liebesgeschichte im Roman.   Mimi war, am Morgen dieses Tages, in Sorge um Ihre Großmutter Clara, auf ein Geheimnis dieser gestoßen. Ein kleiner Kompass, den die Großmutter in hohen Ehren hält, der ihr eine innere Verbindung zu der großen Liebe ihres Lebens zu geben scheint. Und mit dieser großen Liebe ist nicht ihr verstorbener Ehemann, der Großvater Mimis gemeint.   Wer aber ist dieser „Jaques“, der Großmutter Clara seit frühester Jugend an „in Kopf und Herz nicht loslässt“? Und warum sind Clara und Jaques nicht zusammengekommen?   Kurz entschlossen macht sich Mimi auf den Weg, das Geheimnis zu ergründen. Ein Weg, der sie nach Spanien führen wird, wo Clara ich ihrer Jugend ihre Ausbildung als Malerin gemacht hat, wo diese das erste Mal auf Jaques traf, wo mit ihrer besten Freundin Daria Verwicklungen entstanden, Belastungen in den Raum traten. Zu einer Zeit, in der vieles anders und viel komplizierter war mit der Liebe und der Ehre. Ereignisse damals, die alles durcheinander brachten, die Clara von Jaques zunächst rein äußerlich, im Lauf der Zeit aber auch innerlich trennten.   Ereignisse auch, bei denen Clara sagen muss: Immer, wo sich die Wege mit Jaques zu sehr kreuzten (in der Ferne, wohlgemerkt), standen weitere Belastungen und weiteres Leid an.   Ein Weg der Nachforschung nach all dem, der Mimi weiter nach Kanada führt, der sie auch ein Stück sich selber näherbringen wird. Und, wie könnte es anders sein im Blick auf einen solchen Liebesroman, für Mimi (natürlich) auch eine Begegnung bereit halten wird (im Übrigen auch mit einem Mann, den sie schon lange „nur freundschaftlich“ kennt), die ihr vielleicht sogar eine Chance auf eine neue Liebe eröffnen wird.   Kommt da zusammen, was eigentlich zusammen gehört? Werden Verwicklungen gelöst? Kann altes Leid verheilen?   Flüssig erzählt die Autorin ihre Geschichte durchaus und vermag es, ihren Protagonisten (aber gerade in der modernen Version der Liebe im Buch sehr vorhersehbare) Kanten und Persönlichkeit zu geben.   So kann dieser Teil der Romans rein unterhaltsam genossen werden, während im Nachgehen der Jahrzehnte währenden inneren Bindung von Clara und Jaques doch überraschende, schicksalhafte Wendungen und immer wieder ein „nicht zueinander kommen“ durchaus den Leser mitnehmend von Hennig von Lange erzählt werden.   Im Blick vor allem auf diese Seite der beiden Liebesgeschichten ein lesenswertes Buch.

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  • Das Schicksal kann so grausam sein zu Liebenden

    Je länger, je lieber
    Kerry

    Kerry

    06. October 2013 um 20:04

    Miriam "Mimi" Bachmann ist eine Frau, die mitten im Leben steht. Sie ist eine erfolgreiche Galeristin und mit René, einem sehr erfolgreichen Arzt, glücklich verheiratet. Ihre Eltern starben früh bei einem Flugzeugabsturz, doch ihre Großmutter Clara nahm sie auf und ermöglichte ihre eine fast unbeschwerte Kindheit und Jugend. Leider steht es mit Claras Gesundheit nicht zum Besten, sodass sich Mimi natürlich Sorgen um die fast Hundertjährige macht, doch sie hat einen unbändigen Lebenswillen, der sie aufrecht hält. Dann jedoch muss sie, während sie Besorgungen in der Stadt nachgeht, mit ansehen, wie ihr Mann mit einer ihr unbekannten Frau auf der Straße flaniert und diese auch noch küsst! Mimi ist am Boden zerstört und verlässt Hals über Kopf ihren Mann und zieht zu Clara. Doch Claras Gesundheitszustand ist schlimmer als befürchtet. Nach einem Unfall muss sie ins Krankenhaus und dort wird festgestellt, dass Claras Herz eine Verletzung aufweist, die sie schon seit Jahren haben muss und die nicht heilen will. Ihr Herz sieht aus, als wäre es gebrochen. Mit jedem Tag im Krankenhaus wird Clara schwächer und die Ärzte können keine gute Prognose stellen, gerade auf Grund der Herzverletzung. Mimi jedoch beschließt zu kämpfen, für ihre Großmutter, die alles ist, was ihr von ihrer Familie noch geblieben ist. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mann, der Claras Herz vor so vielen Jahren gebrochen haben muss, denn eines steht fest, ihr Großvater Gustav kann es nicht gewesen sein, die Verletzung ist noch älter. Bei ihrer Suche stößt sie auf Jacques Barreto, einen jungen Mann, den ihre Großmutter noch aus Kinderzeiten kennt. Dieser musste, um eine alte Familienschuld zu begleichen, ihre damals beste Freundin Daria heiraten. Mimi stellt fest, dass die Beiden sich unendlich geliebt haben, denn es war ihnen nicht möglich, über Jahre den Kontakt abzubrechen, sie zogen sich immer wieder an, wie Motten das Licht. Was genau ist seinerzeit geschehen? War ihre Liebe so tief, dass sie ein Herz brechen lassen konnte? Lebt Jacques überhaupt noch, der jetzt über hundert Jahre alt sein müsste? All diese Fragen stürzen auf Mimi ein, aber sie weiß: Wenn sie ihre Großmutter retten bzw. ihr einen friedlichen Abschied aus dieser Welt gewähren will, muss sie herausfinden, was damals genau passiert ist. Mimi macht sich auf die lange Reise in die Vergangenheit ihrer Großmutter und geht einer Geschichte auf den Grund, die vor über 80 Jahren ihren Anfang nahm ... Das Schicksal kann so grausam sein zu Liebenden! Der Plot wurde ausgesprochen bildreich und einfühlsam erarbeitet. Der Leser erlebt Claras Geschichte sowohl in der Gegenwart, wie auch in einzelnen Kapiteln chronologisch aufgebaut, in der Vergangenheit, die 1928 ihren Anfang nahm und im gegenwärtigen Jahr 2013 enden wird. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Hier hat mir besondern gut die Wandlung der einzelnen Figuren gefallen, denn das Schicksal meinte es weder mit Clara, noch mit Jacques oder Mimi besonders gut und dennoch, keiner von ihnen hat aufgegeben, immer wieder mussten sie ihr Leben neuen Gegebenheiten anpassen, um nicht daran zu zerbrechen. Den Schreibstil empfand ich als sehr gefühlsintensiv und angenehm zu lesen. Bereits nach wenigen Seiten war ich dermaßen bezaubert und in die Geschichte eingetaucht, dass ich mich bis zum Ende des Buches nicht mehr aus dieser zu lösen vermochte.

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  • Buchverlosung zu "Je länger, je lieber" von Alexa Hennig von Lange

    Je länger, je lieber
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    Heute darf ich auf meinem Blog die Autorin Alexa Hennig von Lange im Interview begrüßen. Zudem verlose ich ein Exemplar ihres neuen Buches, welches heute erscheint.

    HIER gehts zum Gewinnspiel



    Teilnahme auf meinem Blog.

    ESS: 29.09.2013 um 23:59 Uhr 
    Viel Glück!

    • 4
    zauberblume

    zauberblume

    30. September 2013 um 12:53