Leute, ich fühle mich leicht!

von Alexa Hennig von Lange 
3,6 Sterne bei42 Bewertungen
Leute, ich fühle mich leicht!
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (24):
disadelis avatar

Ein, trotz des ernsten Themas, heiteres Lesevergnügen.

Kritisch (4):
annsbookworlds avatar

War nicht mein Geschmack gewesen, leider sehr enttäuscht.

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Inhaltsangabe zu "Leute, ich fühle mich leicht!"

Sie will viel – und wird immer weniger

Lelle ist zurück! In Alexa Hennig von Langes neuer Mädchenbuch-Reihe erzählt ihre wunderbar ehrliche, freche Protagonistin vom Leben und Leiden in der Pubertät – und von allen Themen, die junge Leute in dieser Umbruchphase bewegen: von Selbstfindung und Ablösung, von Liebe und Verlust, Neurosen und Glückshormonen. Witzig und herzzerreißend, schwebend leicht und todernst, sprudelnd kreativ und ganz nah dran!

Die fünfzehnjährige Lelle ist leicht wie nie – aber von dem Leben um sie herum kann man das nicht behaupten: Schwester Cotsch flirtet mit jedem Kerl im Viertel und sorgt für handfeste Skandale, der Vater flüchtet vor der Familie in den Keller und Lelles Mutter ist ein einziges paranoides Sorgenbündel.

Im Haupt-Fokus der mütterlichen Sorge steht dabei Lelle selbst. Denn Lelle ist das Mädchen, das nichts mehr isst. Seit einem Jahr schon hungert sie, wird dünner und immer dünner – und fühlt sich dabei wie auf einem anderen Stern. Denn niemand in ihrer Bekanntschaft kann wirklich verstehen, warum sie das tut. Dass es ihr ein Gefühl der Unabhängigkeit gibt, der Macht, der Kontrolle. Richtig hungern, meint Lelle, kann nur ein Genie. Bis Genie Lelle eines Tages zusammenklappt und in einer Psychoklinik wieder aufwacht. Und, hey, Leute, das hätte wirklich nicht sein müssen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570307090
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:20.09.2010

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Rezensionen und Bewertungen

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    disadelis avatar
    disadelivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein, trotz des ernsten Themas, heiteres Lesevergnügen.
    Leute, seht die Welt aus Lelles Augen!

    „Alexa Hennig von Lange erzählt mit suggestiver Kraft“ Neue Züricher Zeitung

    Besser als die Neue Züricher Zeitung kann ich meinen Eindruck zu ‚Leute, ich fühle mich leicht‘ nicht zusammenfassen.

    Bisher hatte ich nur Bücher für Erwachsene von dieser Autorin gelesen, die mich allerdings ausnahmslos überzeugt haben. Alexa Hennig von Lange hat einen tollen Schreibstil, außergewöhnliches Schreibtalent. Ihre Bücher liest man einfach gern.

    Nun wollte ich mir schon länger gerne einen Eindruck von ihren Jugendbüchern machen. Lelle kam mir da gerade recht.

    Man liest das gesamte Geschehen aus Lelles Sicht. Die Gedanken einer Jugendlichen zu ihrer „normal“ verrückten Familie, ihrem Umgang mit anderen Menschen in ihrem Leben und ihre Gefühle. Das Thema Magersucht rückt dabei gar nicht sehr in den Vordergrund, weil es für die Protagonistin ganz normal ist. Lelles aufgeweckte Art, ihr Witz und ihre Beobachtungsgabe machen das Buch trotz des ernsten Themas zu einem äußerst angenehmen Schmökerstück.

    Vor allem schafft es Alexa Hennig von Lange, Bücher genau an einem Punkt enden zu lassen, an dem man denkt: „MEHR!!!“

     

    Fazit: Ein wunderbar stimmiges Buch, das ich sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen empfehlen kann.

     

    Und Leute: Wenn ich meinen SuB auf ein ordentliches Maß abgebaut habe, werde ich mir definitiv alle anderen bisher erschienen Bücher dieser Autorin noch holen! Bisher gelesen habe ich: ‚Warum so traurig?‘, ‚Leichte Turbulenzen‘ und das hier vorgestellte. Vor allen anderen möchte ich ‚Der Atem der Angst‘ (soweit ich weiß ihr erster Thriller) haben.

    Leute, lest Alexa Hennig von Lange! Es macht einfach Spaß.

    Kommentare: 1
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    erdbeerliebe.s avatar
    erdbeerliebe.vor 5 Jahren
    Leute, dieser Roman macht hungrig!

    "Leute, ich fühl mich leicht!" war mein erster Ausflug in das Lelle-Universum und ich war überrascht. Überrascht, hinter so einem belanglosen Titel ein so amüsantes, lustiges und lebhaft lebensbejahendes Werk für junge Jugendliche vorzufinden. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu gering, aber Lelle und ihre (ziemlich) durchgeknallte Familie muss man einfach gern haben. Da wäre ihre sexuell freizügig lebende Schwester, die ständig etwas mit den Männern in ihrer Nachbarschaft hat, den schweigsamen Vater und die Mutter, die ständig ein Nervenbündel ist.

    Das Buch behandelt die alltäglichen Probleme und Freuden der 15 jährigen Elizabeth - das Thema Magersucht wird ziemlich nebensächlich behandelt, vielleicht der einzige Kritikpunkt den ich habe. Auch der spätere Klinikaufenthalt des Mädchens, der ziemlich schnell von statten geht und nur nach und nach reflektiert wird, ist nicht sehr realistisch dargestellt.. Wer nach Gründen, Verlauf und Ursachen der ernstzunehmenden Krankheit sucht, ist mit diesem Roman nicht beraten. Denn der Rest des Buches ist, muss ich zugeben, hauptsächlich eines: Unterhaltsam! Ob die große Liebe ihrer besten Freundin Alina (ein Tokio Hotel süchtiges Mädchen mit Zuckerwasserfrisur) oder die neue Liebschaft von Lelle, Johannes - die Art und Weise, wie Elizabeth ihren Alltag beschreibt und kommentiert ist großartig und sehr humorvoll. Ihre Gedankengänge sind einzigartig und sehr originell. Wie ich erfahren habe, gibt es noch mehr Bücher von Lelle, mehr darüber lesen (in welcher Reihenfolge und und und) kann man hier!
    Letztendlich ist "Leute, ich fühl mich leicht" ein unterhaltsames Werk voller lustiger, aber auch ernster Momente, die stets durch Lelles eigensinniger Art erhellt sind.

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    chaosbaerchens avatar
    chaosbaerchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Leute, ich fühle mich leicht!" von Alexa Hennig von Lange

    In dem Buch von Alexa Hennig von Lange geht es um ein 15jähriges Mädchen namens Elisabeth, kurz Lelle, die seit zwei Jahren das Essen verweigert. Allerdings tut sie das nicht (mehr primär), um abzunehmen bzw. aus Angst zuzunehmen, sondern aus Gründen der Selbstbeherrschung. Sie fühlt sich dadurch frei und unabhängig, auch wenn sie gewisse Ängste hinsichtlich der sich häufenden Zusammenbrüche nicht leugnen kann.
    Elisabeth hat eine 2 Jahre ältere Schwester, die scheinbar sehr exzentrisch ist und ihre neu entdeckte Sexualität voll auslebt.

    Ich bin sehr zwiegespalten. Als ehemals Betroffene habe ich sehr viel zum Thema Essstörungen gelesen und nicht zuletzt auch selbst erfahren. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber auch nicht besonders realistisch. Bis zum Schluss habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass Lelle wirklich einen persönlichen Gewinn aus ihrem Hungern zieht und von Leidensdruck auf der anderen Seite kann auch nicht die Rede sein. Sie klappt zwar ständig zusammen, aber das hat nie Konsequenzen für sie. Es wird seitens der Mutter immer nur gedroht, dass man sie künstlich ernähren wird...irgendwann. Das Leben läuft an ihr vorbei und sie schaut unbeteiligt zu und hält alle um sich herum für abgedreht.

    Am störendsten jedoch fand ich die Schilderungen des Klinikaufenthaltes, den Lelle im Grunde selbst initiiert hat. Man kommt leider nicht so von jetzt auf gleich für Monate in eine vollstationäre Einrichtung für psychisch kranke Jugendliche (schon gar nicht sofort in eine fachlich spezialisierte im Esstörungsbereich) und wenn doch, dann hat man gerade zu Beginn nicht so viele Freiheiten wie geschildert. Und dass sich eine Magersüchtige ohne Leidensdruck einfach so eine Nasensonde legen lässt...hmm, das wäre mir neu!

    Vielleicht kann das Buch einen seichten Einstieg in das Thema bieten. Immerhin stehen keine triggernden Abnehmtricks u.ä. drin - das ist selten, daher möchte ich es nicht unerwähnt lassen!!

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    L
    Lovely001vor 8 Jahren
    Rezension zu "Leute, ich fühle mich leicht!" von Alexa Hennig von Lange

    Klappentext:
    Die 15-jährige Lelle ist leicht wie nie aber von dem leben um sie herum kann man das nicht behaupten: Schwester Cotsch flirtet mit jedem Typen im Viertel, der Vater flüchtet vor der Familie in den Keller und Lelles Mutter ist ein einziges Sorgenbündel. Im Haupt-Fokus der mütterlichen Sorge steht dabei Lelle selbst. Denn Lelle ist das Mädchen, das nichts mehr isst. Seit einem Jahr schon hungert sie - und fühlt sich dabei wie auf einem anderen Stern. Denn niemand kann wirklich verstehen, warum sie das tut. Dass es ihr Gefühl der Unabhängigkeit gibt, der Macht, der Kontrolle. Richtig hungern, meint Lelle, kann nur ein Genie. Bis Lelle in ihrer Genialität ein paar Grenzen zu viel überschreitet. Und hey, Leute, das hätte echt nicht sein müssen...

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    Bella&EdwardFans avatar
    Bella&EdwardFanvor 9 Jahren
    Rezension zu "Leute, ich fühle mich leicht!" von Alexa Hennig von Lange

    Leute, das Buch ist genial! Mein erstes über Magersucht. Und gleich aus einer völlig anderen Sichtweise, als normal. Ich finde es super!
    Lelle ist magersüchtig. Schon seit einem Jahr hungert sie und fühlt sich dabei wie auf einem anderen Planeten. In ihrem restlcih Leben läuft aber auch nichts gerade. Ihre Mutter macht sich ständig Sorgen, ihr Vater, verkriecht sich und ihre Schwester flirtet mit jedem, ob alt, ob jung. Und dann platzt auch noch Johannes in ihr Leben und sogleich begeht sie ein Reisendummheit...
    Wei schon gesagt, einfach super. Ich mag acuh die Schreibweise. Gehört einfach in ein anständiges Bücherregal!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Leute, ich fühle mich leicht!" von Alexa Hennig von Lange

    Magersucht aus den Augen eines Opfers, das nicht ständig von kalorien spricht. Packend und erschütternd.

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    annsbookworlds avatar
    annsbookworldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: War nicht mein Geschmack gewesen, leider sehr enttäuscht.
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    ClaraOswalds avatar
    ClaraOswaldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: War okay. Nicht so klischeebehaftet.
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    books0123s avatar
    books0123vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Na ja. Man lernt auf jeden Fall was.
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    Rooney

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