Alexa Hennig von Lange Mein Sommer als Heidi

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Sommer als Heidi“ von Alexa Hennig von Lange

Eine moderne Heidi Geschichte von Erfolgsautorin Alexa Hennig von Lange, für Kinder ab 10 Jahren.
Ab in die Berge? Isla kann sich was Besseres vorstellen. Per Mitfahrzentrale geht es von Berlin in die Schweiz. Und zwar ohne Mama, weil die sich gerade nicht um sie kümmern kann! Plötzlich findet sich Isla in einer vollkommen fremden Welt wieder: Berge, soweit das Auge reicht. Und eine einsame Holzhütte, in der ein grummeliger, alter Mann wohnt. Ihr Großvater! Bei ihm soll sie die nächsten Wochen verbringen. Hier gibt es nichts als Ziegen, weiten Himmel, rauschende dunkle Tannen. So viel Natur ist nicht auszuhalten! Isla will abhauen, zurück in die Großstadt. Doch gerade, als sie ihren Plan in die Tat umsetzen will, trifft sie Peter. Die Begegnung mit dem Jungen aus dem Alpendorf ändert alles. Isla lässt sich ein auf das Abenteuer Bergwelt ein - und erlebt eine unerwartete Familienzusammenführung.

Stöbern in Kinderbücher

TodHunter Moon - SternenJäger

Mit weinendem Auge Abschied nehmen von Todi und Septimus

merle88

Luna - Im Zeichen des Mondes

zahlreiche gute Ansätze, die leider oft untergegangen sind

his_and_her_books

Polly Schlottermotz - Potzblitzverrückte Weihnachten!

Nicht so stark wie die großen Bücher aber nette und lustige Weihnachtsgeschichte für alle Pollyfans!

alice169

Besuch Aus Tralien

Tolle Illustrationen und originelle Umsetzung, allerdings nicht für die Altersklasse ab 6 Jahren geeignet 3,5 Sterne

Melli910

Die kleine Dame melodiert ganz wunderbar

Ein tolles Vorlesebuch!

lauchmotte

Paule Pinguin allein am Pol

Ein schönes Bilderbuch für groß und klein, das den Blick auf die Welt verändern kann!

BuechersuechtigesHerz

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension von Jazznixe zum Buch „Mein Sommer als Heidi"

    Mein Sommer als Heidi

    Jazznixe

    24. July 2017 um 22:14

    Zum Buch:„Mein Sommer als Heidi" wurde von Alexa Hennig von Lange geschrieben und ist im Thienemann Verlag erschienen. Es ist ein Hardcover mit 252 Seiten und kostet in Deutschland 12,99 Euro.Zusammenfassung:Islas Mutter möchte mit Isla nach Ibiza auswandern. Doch bevor es losgehen kann, müssen noch ein paar Dinge geregelt werden. So lange soll Isla zu ihrem Grossvater in die Berge ziehen. Isla ist ein Grossstadtkind und kann sich definitiv etwas Besseres vorstellen. Per Mitfahrzentrale geht es von Berlin in die Schweiz. Die Berge sind für Isla eine komplett fremde Welt. Eine einsame Berghütte, Ziegen und dunkle Tannen. So viel Natur ist nicht auszuhalten für ein Grosstadtkind! Isla will abhauen, zurück nach Berlin. Doch gerade, als sie ihren Plan in die Tat umsetzen will, trifft sie Peter. Die Begegnung mit dem Jungen aus dem Alpendorf ändert alles, und Isla lässt sich ein auf das Abenteuer Bergwelt.Meine Meinung:Cover, Titel und Klappentext: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es vermittelt sofort diese Bergatmosphäre aus dem Buch, die Naturverbundenheit. Das Cover zeigt aber auch ein Mädchen, das auf den ersten Blick ziemlich fehl am Platz wirkt mit seinen Sandalen. Aber wenn man sich auf den zweiten Blick das Mädchen mit Wanderschuhen vorstellt, sieht die Sache gleich ganz anders aus. Der Titel passt sehr gut dazu, denn das Buch erinnert schon sehr stark an Heidi. Den Klappentext mag ich sehr, denn es ist mal etwas Anderes, da er aus verschiedenen Zitaten aus dem Buch zusammengebastelt ist. Die Aufmachung löst bei mir als Schweizerin ein bisschen ein Heimatgefühl aus, was mir gut gefällt. Inhalt: Das Buch ist eine moderne Heidi Geschichte für Kinder ab 10 Jahren, die mir gut gefallen hat. Die Grundhandlung erinnert sehr stark an Heidi. Das hat mir zwar gefallen, zwischenzeitlich war es mir an Heidi aber fast schon zu nahe, und mir hat teilweise Eigenständigkeit der Geschichte gefehlt. Bei diesem Buch ist sehr schnell die Gefahr, dass es zu ähnlich an Heidi ist. Isla mochte ich als Protagonistin gerne. Ihr Name ist sehr besonders, genau wie sie auch. Teilweise fand ich ein bisschen nervig, dass sie dauernd anfängt zu weinen, aber irgendwie ist es auch verständlich, da viele neue Eindrücke auf sie einprasseln. Aber Isla ist so ein fröhliches, fantasievolles Kind. Ein ganz normales Kind, das eigentlich einfach nur einen Vater braucht. Ich fand es schön, von ihr durch die Geschichte geführt zu werden. Was ich toll fand, ist, dass ich sofort ein bisschen Heimatgefühl hatte, weil das Buch in der Schweiz spielt. Natürlich besteht die Schweiz nicht nur aus Alphütten, aber diese Atmosphäre in den Bergen hat mir sehr gefallen. Ich fand auch schön, dass zwischendurch ein paar schweizerdeutsche Wörter eingebaut wurden. Das gehört für mich zu einem Buch in der Schweiz dazu. Es hätten meiner Meinung nach ein paar Wörter mehr sein können, aber natürlich muss das Buch immer noch auch für Deutsche verständlich sein. Ich konnte mir bei den Einwohnern von diesem Dorf den schweizer Akzent richtig vorstellen. Toll gefunden hätte ich, wenn in diesem Buch schweizer Namen vorgekommen wären. Zitat von Seite 191, Zeilen 22 bis 25:"Ich höre meinen Atem. Ich fühle die Anstrengung. Die Luft und die Weite. Ich fühle die Berge und die Tannen. Und ich fühle mich. Wie noch nie in meinem Leben." ZitatendeMich beeindruckt, wie die Menschen in diesem kleinen Dorf miteinander umgehen. Ein Mann aus dem Dorf holt Isla jeden Morgen bei der Alphütte ab und bringt sie jeden Abend wieder zurück. Und dafür möchte er keine Gegenleistung haben. Ich finde schön zu sehen, dass es doch noch Nächstenliebe gibt.Zitat von Seite 130, Zeilen 14 bis 16:"Am Ende sind die Menschen doch nicht alle gleich. In den Bergen leben die hilfsbereitetsten, weil sie wissen, wie es ist, in Not zu sein." ZitatendeDie Autorin hat soweit ich das beurteilen kann auf jeden Fall gut recherchiert. Zwischendurch haben sich aber Dinge eingeschlichen, die ein Schweizer nicht sagen würde, beziehungweise habe ich das noch nie gehört. Zum Beispiel "Stullen". Das ist norddeutsch, in der Schweiz würde das niemand verwenden. Ich musste sogar zuerst googlen, was das bedeutet. Auch würde man in der Schweiz nicht Opa sagen. Ich sage Grossvater und meinen anderen Opa habe ich Grosspapi genannt. Bei der Familienkonstellation gibt es mehrere Konflikte. Da ist einmal der Grossvater in der Alphütte, der immer noch nicht damit klarkommt, dass seine Tochter das Dorf verlassen hat. Die Mutter reist in der Welt herum, weiss aber selber nicht, wer Islas Vater ist. Das möchte Isla aber natürlich gerne wissen. Und so entstehen mehrere Konflikte, die meiner Meinung nach schön eingebaut und ausgearbeitet wurden. Was natürlich auch ein wichtiger Aspekt ist, ist das Thema Handys und Technik im Allgemeinen. Es ist erschreckend, wie viel Zeit Isla in Berlin mit 11 Jahren schon am Handy verbringt. Und in diesem kleinen Dorf in der Natur gibt es plötzlich gar nicht überall Empfang, und Isla lernt, dass sie nicht immer ihr Handy braucht. Islas Opa ist der beste Beweis dafür, dass man eigentlich gar kein Handy braucht. Das Buch zeigt, dass man in der Welt rumreisen kann, so viel man möchte, aber man sollte schlussendlich nie vergessen, wo die Heimat ist. Die Story war ganz nett, aber da sie sehr stark an Heidi erinnert, ist es nicht mehr wirklich etwas Besonderes. Der Kontrast zwischen Stadt und Bergdorf hätte für mich noch ein bisschen stärker ausgearbeitet werden können, da er doch schon ein wichtiger Aspekt für diese Geschichte ist. Das Ende hat mir leider nicht gefallen, da es meiner Meinung nach die Konflikte des Buches nicht zufriedenstellend löst. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Es war ein echt schönes Kinderbuch. Isla musste an einigen Stellen Mut beweisen und hat definitiv ein tolles Abenteuer erlebt. Für ein Mädchen aus Berlin ist ein Alpdorf zwar etwas ganz Anderes, aber anders heisst nicht immer gleich schlecht. Das hat auch Isla in diesem Buch gelernt. Toll an diesem Buch finde ich, dass es Kindern die Bergwelt ein bisschen näher bringt und zeigt, dass man nicht immer ein Meer braucht, denn auch die Berge sind wunderschön. In den Bergen hat man Zeit, um nachzudenken, und ich mochte die Atmosphäre in diesem Buch. Egal ob mit den Ziegen auf der Alp, beim Fondue essen in der Berghütte oder beim Schnitzen in Peters Zimmer. Es war einfach schön, das Buch zu lesen. Und es macht total Lust, selber in einer Alphütte zu sitzen und Alpkäse mit Brot zu essen. Mir hat das Buch gut gefallen, aber einige Punkte haben mich dann doch gestört, und an einigen Stellen hätte mehr aus der Geschichte rausgeholt werden können, weshalb es schlussendlich nicht für mehr als drei Sterne reicht. Schreibstil: Beim Schreibstil ist mir sofort aufgefallen, dass er sehr kindlich ist. Da die Geschichte von der Protagonistin Isla erzählt wird, die erst 11 Jahre alt ist, finde ich das aber passend. Ich finde, man darf ruhig am Stil merken, dass ein Kind die Geschichte erzählt. Der kindliche Humor in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen. An einigen Stellen musste ich echt lachen. Zum Beispiel als Isla Käsefondue Käsesuppe genannt hat. Fazit: Es war eine schöne, locker leichte Sommergeschichte mit viel Bergfeeling. Das Buch hat mir ein bisschen Heimatgefühl gebracht, und ich fand es sehr unterhaltsam. Ich fand es sehr schade, dass doch einige Kritikpunkte da waren. Denn die Atmosphäre in diesem Buch fand ich wirklich toll. Wenn ich das Ende gemocht hätte, dann hätte das Buch vier Sterne bekommen. Da für mich das Ende zu offen ist, vergebe ich drei Sterne.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks