Alexa Hennig von Lange Peace

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Inhaltsangabe zu „Peace“ von Alexa Hennig von Lange

Joshua ist ein Kind der frühen siebziger Jahre. Bereits im Alter von siebzehn hat er ein Leben hinter sich, das, milde ausgedrückt, weit abseits bürgerlicher Standards verlaufen ist. Seine Mutter hat eine Alternativkarriere erster Güte eingeschlagen: vom Hippie-Groupie zur radikalen Lesbe, vom Goa-Dropout zur fernsehsüchtigen Pazifistin. Sein Vater – oder der, den er lange dafür hielt – hat sich längst eine heimliche Zweitfamilie samt Aktienpaket zugelegt. Obendrein behauptet der LSD-Lieferant seiner Mutter plötzlich, sowieso sein Erzeuger zu sein. In dieser Situation hilft es nicht gerade, dass Joshuas Mutter in ihrer ideologischen Verwirrtheit beschließt, sich aus Solidarität zu den ehemaligen RAF-Häftlingen für den Rest ihres Lebens in Isolationshaft zu begeben – und zwar im Gästeklo. Als ihm dann auch noch seine erste Freundin gesteht, nichts von sexueller Treue zu halten, beginnt Joshua, das Geschlechterverhältnis neu zu sortieren ... Alexa Hennig von Langes neuer Roman führt auf die Spielwiesen der Gegenkultur. Mit viel Witz und Tempo werden uns die nicht selten absurden Debatten vorgeführt, die unser Rollenverständnis jahrzehntelang erschüttert wie geprägt haben.

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  • Rezension zu "Peace" von Alexa Hennig von Lange

    Peace

    Geisterhoernchen

    30. June 2010 um 17:31

    Sehr humorvolles Buch, auch wenn es in manchen Szenen recht dramatisch zugeht. Das nennt man dann wohl tragigkomisch. Recht derbe Sprache, besonders wenn die Mutter der Hauptfigur von ihren Drogenextasen ihrer Jugend berichtet und Joshua den geballten Emanzipationsturm seiner Mutter und ihrer Freundinnen als militant-massive Anti-Chauvinismus-Armee erleiden muss und sogar erfährt, dass er haarscharf, als frischgeborenes Baby, aus Männerhass, einer Penis-Amputation entging.

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  • Rezension zu "Peace" von Alexa Hennig von Lange

    Peace

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2009 um 17:37

    Sie hat es mal wieder geschafft!
    Für alle, die die größten Fans der Hippie-Kultur sind (weil die ja so frei waren und tolle Klamotten hatten): Lest dieses buch und ihr werdet die Wahrheit erfahren!
    erstaunliches Buch, aber nichts für Schwache Nerven!

  • Rezension zu "Peace" von Alexa Hennig von Lange

    Peace

    sickgirl

    01. August 2009 um 08:56

    "Peace" handelt vom Ich-Erzähler Joshua, der seine Mutter - Feministin, Hippie und Alt-68erin - für sein verkorkstes Leben verantwortlich macht. Seine Mutter wiederum macht ihre Mutter für ihr Leid verantwortlich. Joshua geht in die 11. Klasse, sein vermeintlicher Vater ist schon vor Jahren abgehauen, und er will einfach nur noch von zuhause weg; dafür würde er sogar in eine Studentenverbindung ziehen... Das Buch ist sehr amüsant. Immer wieder berichten Joshuas Mutter oder ihr Freund Willem von einem Leben, von dem sie anscheinend nicht loskommen; von Drogen, der Frauenbewegung, Hippies, den 68ern, Musikern dieser Zeit, Sexerlebnissen und dergleichen. Absurditäten werden auf's Korn genommen. Die ironische Auseinandersetzung mit dem Feminismus der 70er Jahre und anderen Bewegungen flacht allerdings zum Ende des Buches ab. Überhaupt ist "Peace" recht handlungsarm und hält sich lediglich durch groteske Dialoge am Leben. Fazit: Ein wirklich nettes Buch für zwischendurch. Ziemlich kurzweilig.

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