Alexa Thiesmeyer

 4.8 Sterne bei 19 Bewertungen
Autorin von Sonnenblumen zum Selbstschneiden, Venusberg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexa Thiesmeyer

Alexa Thiesmeyer lebt mit ihrer Familie in Bonn. Studium und Ausbildung zur Juristin. Tätigkeit als freie Journalistin und als Dozentin einer Krankenpflegeschule. Seit 1987 zahlreiche Veröffentlichungen von Komödien, Sketchen und Satiren, die an vielen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt werden (Impuls-Theater-Verlag). Nach einigen Kriminalgeschichten für Anthologien ist im Herbst 2010 der Kriminalroman „Sonnenblumen zum Selbstschneiden“ (essencia-Verlag) erschienen .

Alle Bücher von Alexa Thiesmeyer

Sonnenblumen zum Selbstschneiden

Sonnenblumen zum Selbstschneiden

 (7)
Erschienen am 24.09.2010
Venusberg

Venusberg

 (3)
Erschienen am 31.05.2017
Sonnenblumen zum Selberschneiden

Sonnenblumen zum Selberschneiden

 (3)
Erschienen am 17.09.2016
Brandmord

Brandmord

 (2)
Erschienen am 24.08.2018
Melbtal

Melbtal

 (2)
Erschienen am 21.05.2014
Kottenforst

Kottenforst

 (1)
Erschienen am 16.04.2013
Adenauerallee

Adenauerallee

 (1)
Erschienen am 15.05.2015

Interview mit Alexa Thiesmeyer

Alexa Thiesmeyer

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe seit 1986 Theaterstücke (fast alle Impuls-Theater-Verlag). Seit 2003 habe ich auch Kurzkrimis in verschiedenen Krimi-Anthologien veröffentlicht. Von da an war der Schritt zu einem Roman nicht mehr weit. Mein Kriminalroman „Sonnenblumen zum Selbstschneiden“ ist im Herbst 2010 im essencia-Verlag erschienen und beruht auf einer Idee, die mit meiner juristischen Ausbildung zu tun hat: Meineid und Vermittlung falscher Alibis.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Der Isländer Halldór Laxness beeindruckt mich, aber inspiriert bin ich mehr von dem, was mir im Leben begegnet.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Daran arbeite ich noch. Meine ersten Leser waren auf meinen Lesungen, ein paar meldeten sich auf meiner Facebook-Seite.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese, wann immer es möglich ist. Ich lese jegliche Belletristik, wenn der Stil mir zusagt. Im Moment lese ich „Zuhause“ von Kristof Magnusson.

Neue Rezensionen zu Alexa Thiesmeyer

Neu

Rezension zu "Brandmord" von Alexa Thiesmeyer

Spannender Eifelkrimi
HelgasBücherparadiesvor 3 Monaten

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Alexa Thiesmeyer

                          Brandmord                                      
Birte als Stadtmensch hat ihren Mann Peter mehr als überrascht, als sie den Wunsch äußert, dem Bonner Stadtleben den Rücken zu kehren, um in die  beschauliche Eifel zu ziehen.  
Ein Haus ist schnell gefunden und  als der Möbelwagen im Pappelweg ankommt, beherrscht ein Polizei- und Feuerwehraufgebot die Sackgasse. 
Das Architektenhaus mit dem wunderschönen Turm nebenan ist abgebrannt und eine Leiche wird geborgen.
Birte will  nur noch weg und geht auf Reisen und lässt Peter alleine zurück. Peter genießt die Ruhe und die ausgeprägten Spaziergänge. Er wird von den Nachbarn eingeladen, aber überall herrscht gedrückte Stimmung. Er will dem Mörder auf die Spur kommen und lädt alle Nachbarn zum Grillen ein. 
Außerdem erfährt er, dass seine Frau früher für den Architekten gearbeitet hat. 
Verdächtige gibt es genug. Kein Nachbar traut dem anderen. 
Welches Geheimnis birgt seine Frau und wurden etwaige  Baumängel einfach  unter den Tisch gekehrt?

Alexa Thiesmeyer ist hier spannender Eifelkrimi gelungen.
Die Charaktere sind mit Leben gefüllt und sehr authentisch und sympathisch.

Das Buch lässt sich aufgrund dem flüssigen Schreibstil und kurzen Kapiteln sehr gut lesen.
Die Autorin hält einige Überraschungen parat und endet mit einem Mörder, den man absolut nicht im Visier hatte.
Ich hatte schöne Lesestunden und kann das Buch weiter empfehlen.

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Rezension zu "Brandmord" von Alexa Thiesmeyer

Jeder ist verdächtig!
Inasbuecherregalvor 6 Monaten

Das Buch stammt aus der Kategorie Rheinlandkrimi und spielt in der Eifel.
Gleich zu Beginn werden die wichtigsten Personen vorgestellt, am Anfang fand ich das sehr hilfreich da man da schnell nachschlagen konnte, wer nochmal mit wem in welchem Haus wohnt.

Peter und Birte ziehen von der Stad aufs Land, in eine kleine Strasse. Bei ihr überwiegt die Vorfreude, bei ihm die Skepsis. Am Haus angekommen dann der Schock! Das vormals stattliche Nachbarhaus ist eine Brandruine, in der der Eigentümer ums Leben kam - durch Brandstiftung. Birte verkündet daraufhin, sie ziehe da nicht ein, Peter versucht sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Jedes Kapitel widmet sich im Wechsel einem anderen Nachbarn/Protagonisten bzw. erzählt deren Geschichte und deren Blick auf das Geschehen. Jeder hat seine kleinen Geheimnisse, seine Fehler. Diese machen die Protagonisten authentisch, teilweise sogar sympathisch.
Nach und nach wird man nun immer neugieriger, jeder verdächtigt jeden und ist selbst auch verdächtig.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, kurze und klare Sätze sorgen für einen flüssigen Lesegenuß. Der Spannnungsbogen baut sich nach und nach auf, bleibt das ganze Buch über bestehen bis zum auflösenden Ende. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich empfehle es gerne weiter.

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Rezension zu "Venusberg" von Alexa Thiesmeyer

Ein spannender Krimi
friederickesblogvor einem Jahr

Klappentext:

 

Gerda hat einst die Rote Armee Fraktion unterstützt. Nach der Ermordung eines Bonner Diplomaten im Jahr 1986 ist sie in die isländische Einsamkeit geflohen. In Bonn sterben viele Jahre später zwei Schulfreundinnen ihrer Tochter Dörte. Sind es wirklich nur Unglücksfälle? Wird es weitere Opfer geben? Privatdetektiv Freddy befürchtet Schlimmes. Er bittet seine Freundin Pilar, die ihren Urlaub in Island verbringt, Gerda zu suchen. Nach Deutschland zurück­gekehrt, steckt Pilar mitten in einer vertrackten Geschichte von Angst, Rache und Hass.

 

Die Autorin:

 

Alexa Thiesmeyer ist Juristin, war freie Journalistin und hat zahlreiche Theaterstücke geschrieben, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt werden. Es kamen etliche Kriminalgeschichten hinzu, die in Anthologien veröffentlicht sind. Im Jahr 2010 erschien ihr erster Kriminalroman, später die erfolgreiche Serie mit dem Duo Pilar Álvarez-Scholz und Privatdetektiv Freddy Stieger - "Kottenforst", "Melbtal", "Adenauerallee" und ab Frühjahr 2017 "Venusberg". Ihr erster Roman ist auch wieder aktuell: Unter dem Titel "Sonnenblumen zum Selberschneiden" ist er nun in neuem Gewand und völlständig überarbeitet wieder erhältlich - dort geht es um ein Thema, das die Autorin seit ihrer Referendarzeit am Gericht immer wieder beschäftigt hat: Lügen vor Gericht.

 

Cover:

 

Das Cover zeigt den Venusberg, ein Stadtteil von Bonn, der sogleich den Titel des Buches und den lokalen Bezug der Geschichte darstellt.

 

 

Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):

 

Privatdetektiv Freddy bittet seine Freundin Pilar in Urlaub zu fahren. Diese hat eine Auszeit bitter nötig und möchte Abstand gewinnen. Der letzte Auftrag macht ihr nämlich immer noch zu schaffen.

Sie fährt nach Island. Dort lebt Gerda, die 1986 nach der Ermordung eines Bonner Diplomaten durch die RAF in die Einsamkeit geflohen ist. Nunmehr viele Jahre später sterben in Bonn zwei ehemalige Schulfreundinnen von Gerda.

Anstelle dort ihren Urlaub zu genießen, wird Pilar von Freddy gebeten, Gerda zu suchen. Eine verzwickte Geschichte um Rache und Hass nimmt ihren Lauf.

 

Meine Meinung:

 

 

Der Anfang ist etwas langsam und die Geschichte plätschert zunächst einige Seiten dahin, bis sich die Spannung nach und nach aufbaut. Der Schreibstil ist leicht und verständlich. Die Figuren hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und mit interessanten Charakteren ausgestattet. Das Pärchen Freddy und Pilar, das wohl in mehreren Büchern in „Fälle“ hinein stolpert ist sehr sympathisch. Die Schauplätze sind präzise beschrieben und die Mischung aus Lokalkolorit (Bonn) und Island hat seinen besonderen Reiz.

 

Gut platzierte Perspektivwechsel sorgen dafür, dass die Geschichte immer im Fluss bleibt und vorangetrieben wird. Morde, Verwicklungen und kriminalistische Handlungen, gewürzt mit ein wenig Zeitgeschichte und viel Bonner Flair sorgen für Kurzweil, Spannung und gute Unterhaltung. Gelegentlich dachte ich, dass mich manche Figuren etwas auf Abstand halten und eine ganze tiefe Nähe an der einen oder anderen Stelle nicht zulassen. Das war aber subjektiv und tut der Spannung und der Unterhaltung keinerlei Abbruch.

 

Das Buch bekommt deshalb von mir eine Leseempfehlung.

 

 

Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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