Alexa Thiesmeyer Sonnenblumen zum Selberschneiden

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Inhaltsangabe zu „Sonnenblumen zum Selberschneiden“ von Alexa Thiesmeyer

Ein falsches Alibi vor Gericht. Ein Toter in einem Sonnenblumenfeld. Und Erpressung – jahrelang. Was tun, wenn man in der Falle sitzt? Der Journalist Björn Kröger ist ein lieber Neffe, aber ein wenig leichtsinnig: Für den Freund seiner Tante schwört er einen Meineid vor Gericht, worauf er erpresst wird, was wiederum neue Meineide nach sich zieht. Wer oder was steckt dahinter? Ist die Tante wirklich so ahnungslos? Und warum wurde ihr Ehemann ermordet? Björn sieht unaufhaltsam eine Katastrophe auf sich zukommen. Jede Entscheidung kann falsch und die letzte sein …

Flotter Rheinlandkrimi mit greifbaren Figuren

— AndreaRhein
AndreaRhein

Spannender Krimi mit interessantem Thema

— schattenleser
schattenleser

Ein amüsanter Bonn-Krimi für die kommenden Herbstage.

— schmoeker
schmoeker

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  • Flotter Rheinlandkrimi

    Sonnenblumen zum Selberschneiden
    AndreaRhein

    AndreaRhein

    09. December 2016 um 00:19

    Alexa Thiesmeyer versteht es zu unterhalten. Der Journalist Björn manövriert sich von einer Falschaussage in die Nächste. Man möchte ihn am liebsten schütteln, Natürlich eingebautes rheinländisches Lokalkolorit, flotte Dialoge und plastische Figuren lassen den Leser den Roman so runterlesen.

  • ominöse Alibi-Vermittlung

    Sonnenblumen zum Selberschneiden
    schattenleser

    schattenleser

    18. November 2016 um 16:07

    Ein überaus spannend erzählter, interessanter Bonn-Krimi, der ein originelles Thema mit verblüffenden Wendungen amüsant behandelt. Bei den lebendig wirkenden Figuren verstärkt sich beim Lesen vor allem das Bedürfnis, den naiven Björn - der sich von seiner Tante Marie überreden lässt ihrem Liebhaber ein falsches Alibi zu geben -, wachzurütteln. Und das noch bevor die Katastrophe auf ihn zukommt und er sich im Netz der finsteren Machenschaften einer ominösen Alibi-Vermittlungsagentur verstrickt. Denn wer sich als Entlastungszeuge kaufen lässt und einen Meineid schwört, wird erpressbar. Durch die treffsicheren Dialoge lässt es sich nicht verheimlichen, dass die Autorin auch Theaterstücke verfasst. Ein flott zu lesender Krimi, den man nur weiterempfehlen kann.

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  • Fast professionelle Lügner

    Sonnenblumen zum Selberschneiden
    schmoeker

    schmoeker

    14. November 2016 um 17:47

    Für die gute Tante zu lügen kann eigentlich gar nicht so schlimm sein. Der Onkel, der so früh verstarb, war schließlich Richter. Doch Björns Lüge dient nicht dem Schutz von Tante Marie sondern ihres seltsamen Freundes Alfred. Die beiden passen so gar nicht zusammen. Aber dem Liebesglück der Tante mag Björn auch nicht im Weg stehen… und beinahe hat er das Gefühl, Alfred wirklich dort beim Ärztekongress im Hotel Königshof nahe dem Rhein gesehen zu haben. Als dann noch seine für Gerichtsreportagen zuständige Zeitungskollegin im Verhandlungssaal sitzt, will er schon gar nicht als zweifelhafter Zeuge dastehen und schwört – einen Meineid. Seinen ersten. Immer tiefer gerät Björn in ein Netz aus Lügen und Erpressung, dass selbst die schöne Bonner Kulisse um das Poppelsdorfer Schloss und die umliegenden kleinen Ortschaften mit ihren Sonnenblumenfeldern den Leser nicht von dem dunklen Sog der Verzweiflung ablenken können. Mit jedem Meineid verliert Björn mehr den sozialen Halt. Seine Frau verlässt ihn, die Tante verschwindet, in der Redaktion wird er mehr und mehr zum Außenseiter… auf skurrile Weise lotst Alexa Thiesmeyer ihren Protagonisten mit Hilfe eines Seniorenquartetts durch die Untiefen des selbstverschuldeten Grauens. Zumindest ich war mir sicher, dass es hier nur einen Untergang geben kann, wären da nicht die Sonnenblumen, die doch eigentlich Licht ins Dunkle bringen sollten. Ein amüsanter Bonn-Krimi für die kommenden Herbstage. Besondere Empfehlung (und was ich bei den meisten Autoren schätze): Besuch einer Lesung der Autorin, mit ihrer Stimme im Ohr liest sich der Krimi in seiner ganzen humorigen Breite.  

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