Alexa Thiesmeyer Sonnenblumen zum Selbstschneiden

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Inhaltsangabe zu „Sonnenblumen zum Selbstschneiden“ von Alexa Thiesmeyer

Was tun, wenn man in der Falle sitzt?
Der Journalist Björn Krüger ist ein lieber Neffe, aber ein wenig leichtsinnig: Für den Freund seiner Tante schwört er falsch vor Gericht und gerät in die Fänge krimineller Alibi-Vermittler, die nicht locker lassen und immer mehr von ihm fordern. Wer oder was steckt dahinter? Ist die Tante wirklich so ahnungslos? Und warum wurde ihr Ehemann ermordet? Björn sieht unaufhaltsam eine Katastrophe auf sich zukommen.
Jede Entscheidung kann falsch sein …

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  • Rezension zu "Sonnenblumen zum Selbstschneiden" von Alexa Thiesmeyer

    Sonnenblumen zum Selbstschneiden

    Claudias-Buecherregal

    14. October 2011 um 17:16

    Björn ist Journalist und lebt ein ehrliches Leben - bis zu dem Tage seiner Falschaussage. Für den Freund seiner Tante schwört er falsch vor Gericht. Jedoch bleibt es nicht bei einer einzigen Falschaussage, da Björn in die Fänge einer Alibi-Vermittlung gerät und gezwungen wird weiter für sie zu arbeiten / zu lügen. Jede seiner Entscheidungen scheint ihn tiefer in den Strudel der Lügen hineinzuziehen. Björn weiß nicht, wie er sich aus seiner misslichen Lage befreien soll - er weiß ja noch nicht einmal, ob es eine Verbindung zwischen seiner Tante und der ominösen Alibi-Vermittlung gibt. Der Roman "Sonnenblumen zum Selbstschneiden" ist das Erstlingswerk der Autorin Alexa Thiesmeyer und ist in drei Teile gegliedert. Zunächst lernt der Leser Björn kennen und kann verfolgen, wie er in die Fänge der Alibi-Vermittlung hinein gerät. Es wird gut beschrieben, wie er eigentlich unschuldig in die Sache hineinrutscht und das nur, weil er seiner Tante helfen wollte. Oft möchte man beim Lesen Björn warnen oder ihn in eine andere Richtung lenken, aber man muss mit ansehen, wie er immer tiefer in die Misere hineinrutscht und aufgrund von Drohungen seitens der Alibi-Vermittlung deren Spiel notgedrungen mitspielt. "Der Vorsitzende zog die Augenbrauen hoch. "Sie hatten Herrn Watt bis zu jenem Abend noch nie gesehen und erinnern sich noch so gut an ihn?" Die Zweifel kann man hören, dachte Björn beunruhigt." (Seite 42) Im zweiten Teil macht die Handlung einen Sprung - weg von Björn, hin zu Mirjam, die man zunächst gar nicht mit Björn in Verbindung bringen kann. Beide Protagonisten haben aber eins gemeinsam: Ihre Geschichten sind interessant, denn auch Mirjam hat etwas zu erzählen. Sie wird von ihrem Mann tyrannisiert und ziemlich von der Außenwelt und dem Leben an sich abgeschottet. Mirjam möchte jedoch nicht länger ein Opfer sein und versucht aus dieser Situation auszubrechen. Im dritten Teil werden die beiden Handlungsstränge gekonnt miteinander verknüpft und somit die Neugier des Lesers bezüglich der Verbindung zwischen Björn und Mirjam befriedigt. Die Idee dahinter fand ich richtig gut und die Zusammenführung ist absolut gelungen. Genauso begeistert hat mich die Idee mit der Alibi-Vermittlung - eine Firma, die für viel Geld falsche Alibis besorgt und diese bis ins kleinste Detail ausarbeitet. Ich habe schon viele Krimis und Thriller gelesen, aber bisher keinen, der diese Thematik behandelt hat und fand die innovative Idee sehr gut. Des Weiteren hat mir der Schreibstil von Thiesmeyer gefallen. Der Roman lässt sich aufgrund von klaren Sätzen und einem flüssigen Schreibstil sehr gut lesen. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, reagieren durchweg authentisch und besonders mit Björn leidet man mit. Der Spannungsfaktor kommt in diesem Kriminalroman ebenfalls nicht zu kurz und somit garantiert das Buch ein paar schöne, kriminalistische Lesestunden. Fazit: Ein gelungener Krimi mit einer interessanten Grundidee. Broschiert: 368 Seiten Verlag: Essencia Verlag; Auflage: 1., Auflage (24. September 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 386879008X ISBN-13: 978-3868790085

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  • Rezension zu "Sonnenblumen zum Selbstschneiden" von Alexa Thiesmeyer

    Sonnenblumen zum Selbstschneiden

    GloriaFrost

    25. January 2011 um 16:48

    Genial!!! Wow, was für ein Krimi! Atmosphärisch dicht und immer den Schalk im Nacken bahnt sich "Sonnenblumen zum Selbstschneiden" von der ersten Zeile an den Weg direkt ins Lesezentrum des Gehirns. Nistet sich wie selbstverständlich dort ein. Lässt keinen Platz mehr für andere Lektüre, bis frau ihn nach der letzten Seite, zufrieden über den glücklichen Ausgang der Geschichte, ins Regal stellen kann, um wieder ins reale Leben zurückzukehren, in dem es (noch?) keine Alibivermittlungen gibt. Oder vielleicht doch? Auf jeden Fall ist dies ein kriminalistischer Leckerbissen, der nicht nur einmal gelesen wird, sondern auch beim zweiten und dritten Mal genauso gut mundet. Kein Wunder, hat die Autorin doch mit ihrem Protagonisten Björn einen Sympathieträger geschaffen, der eine/n sofort in seinen Bann zieht. Immer im Stress. Immer am Puls der Zeit. Immer auf dem Sprung. Keine Zeit zum Verweilen. Vom Leistungsdruck des Berufs schier aufgefressen, möchte er es trotzdem mit niemandem verderben, es jedem recht machen, will helfen, wo Not am Mann respektive an der Frau ist. Gerade diese Harmoniesucht und ein ausgeprägtes Helfersyndrom sind es, die ihn von einer Falle in die nächste tappen lassen. Die Schlinge um seinen Hals zieht sich beständig fester zu. LeserIn leidet mit ihm. Hält vor Spannung den Atem an, so dass auch für ihn/ sie die Luft dünner und dünner wird. Benommen vom rasanten Lauf der Ereignisse und der sich zuspitzenden Ausweglosigkeit, seufzt frau schweißgebadet, aber erleichtert auf, als sich das Blatt wendet ... Ein ungewöhnlicher Plot, der, bunt wie ein Paradiesvogel, sich aus dem Heer der Krimis erfrischend abhebt. Ich kann das Buch mit bestem Gewissen allen FreundInnen der Kriminalliteratur empfehlen und lege keinen Meineid ab, wenn ich schwöre: Dieser Lesegenuss lohnt sich!

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  • Rezension zu "Sonnenblumen zum Selbstschneiden" von Alexa Thiesmeyer

    Sonnenblumen zum Selbstschneiden

    christiane_dieckerhoff

    16. January 2011 um 13:01

    Eigentlich mag ich keine Perspektivwechsel und ich mag auch keine Geschichten in Geschichten. Doch es gelingt Alexa Thiesmeyer meine Vorbehalte als ebenso absurd zu entlarven, wie die Auswüchse der modernen Dienstleistungsgesellschaft. Aber ich mag Sonnenblumen zum Selbstschneiden und packe für die nächsten Wochen weder Staubtuch, noch Staubsauger an - und das meine ich durchaus als Kompliment. Während im ersten Teil des Buches der Protagonist wider Willen vor lauter Umtriebigkeit sehr schnell und sehr tief im Morast eines etwas anderen Zeugenschutzprogramms steckt, entblättert sich der zweite Teil wie eine Patience und führt den Leser in die Abgründe hinter der bürgerlichen Fassade und das hat viel mit exzessiver häuslicher Sauberkeit und noch mehr mit Gewalt zu tun. Insgesamt ein runder Lesegenuss, der Lust auf mehr macht.

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  • Rezension zu "Sonnenblumen zum Selbstschneiden" von Alexa Thiesmeyer

    Sonnenblumen zum Selbstschneiden

    ManonGarcia

    21. November 2010 um 23:23

    Sonnenblumen zum Selberschneiden ist ein Krimi, der etwas anders ist. Das Buch wird nacheinander aus zwei Perspektiven gezeigt, mit unterschiedlicher Zeitebene. Der erste Teil ist der aktuelle, der im Jetzt spielt. Dort wird gezeigt, wie sich ein Mann immer mehr verstrickt und immer weiter in die Klauen von Gangstern gerät. Im zweiten Teil wird gezeigt, wieso die Figur aus dem ersten Teil überhaupt zum Opfer wird. Der zweite Teil erklärt und führt schließlich zum Showdown. Der zweite Teil geht in den dritten Teil über, in dem beide Teile zusammengeführt werden. Die Figuren beider Teile kämpfen im dritten Teil gegen die Gangster und um ihre Freiheit. Der erste Teil handelt von einem Journalisten, der erfolgreich in seiner eigenen Idylle lebt. Guter Job, Haus, Frau. Allerdings ist er ein ruhiger und sehr passiver Mensch, dem andere auf die Sprünge helfen müssen. Er ist einer, den man ständig anschieben und helfen möchte. Der zweite Teil handelt von der Tante des Journalisten. Diese Tante ist auch passiv bis sie einen Mord verübt. Danach ist die Tante aktiver und lebt ein zweites Leben. Allerdings ist sie durch ihr Verbrechen erpressbar und wird wieder zum Passivsein gezwungen. Der Journalist wird am Ende auch aktiver, als es um das Leben seiner Tante geht. Da erst hat er die Kraft um zu kämpfen. Seine Ehe hatte er noch passiv in die Brüche gehen lassen. Als er dann die Kraft und kämpfen kann, kittet er auch seine Ehe.

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