Venusberg

von Alexa Thiesmeyer 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Venusberg
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Ein spannender Krimi aus dem Rheinland

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Ein spannender Kriminalroman mit RAF-Aktivisten, vielen Verdächtigen und Toten rund um den Venusberg in Bonn.

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Inhaltsangabe zu "Venusberg"

Gerda hat einst die Rote Armee Fraktion unterstützt. Nach der Ermordung eines Bonner Diplomaten im Jahr 1986 ist sie in die isländische Einsamkeit geflohen. In Bonn sterben viele Jahre später zwei Schulfreundinnen ihrer Tochter Dörte. Sind es wirklich nur Unglücksfälle? Wird es weitere Opfer geben? Privatdetektiv Freddy befürchtet Schlimmes. Er bittet seine Freundin Pilar, die ihren Urlaub in Island verbringt, Gerda zu suchen. Nach Deutschland zurück­gekehrt, steckt Pilar mitten in einer vertrackten Geschichte von Angst, Rache und Hass.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783870622527
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:CMZ
Erscheinungsdatum:31.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    friederickesblogs avatar
    friederickesblogvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi aus dem Rheinland
    Ein spannender Krimi

    Klappentext:

     

    Gerda hat einst die Rote Armee Fraktion unterstützt. Nach der Ermordung eines Bonner Diplomaten im Jahr 1986 ist sie in die isländische Einsamkeit geflohen. In Bonn sterben viele Jahre später zwei Schulfreundinnen ihrer Tochter Dörte. Sind es wirklich nur Unglücksfälle? Wird es weitere Opfer geben? Privatdetektiv Freddy befürchtet Schlimmes. Er bittet seine Freundin Pilar, die ihren Urlaub in Island verbringt, Gerda zu suchen. Nach Deutschland zurück­gekehrt, steckt Pilar mitten in einer vertrackten Geschichte von Angst, Rache und Hass.

     

    Die Autorin:

     

    Alexa Thiesmeyer ist Juristin, war freie Journalistin und hat zahlreiche Theaterstücke geschrieben, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt werden. Es kamen etliche Kriminalgeschichten hinzu, die in Anthologien veröffentlicht sind. Im Jahr 2010 erschien ihr erster Kriminalroman, später die erfolgreiche Serie mit dem Duo Pilar Álvarez-Scholz und Privatdetektiv Freddy Stieger - "Kottenforst", "Melbtal", "Adenauerallee" und ab Frühjahr 2017 "Venusberg". Ihr erster Roman ist auch wieder aktuell: Unter dem Titel "Sonnenblumen zum Selberschneiden" ist er nun in neuem Gewand und völlständig überarbeitet wieder erhältlich - dort geht es um ein Thema, das die Autorin seit ihrer Referendarzeit am Gericht immer wieder beschäftigt hat: Lügen vor Gericht.

     

    Cover:

     

    Das Cover zeigt den Venusberg, ein Stadtteil von Bonn, der sogleich den Titel des Buches und den lokalen Bezug der Geschichte darstellt.

     

     

    Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):

     

    Privatdetektiv Freddy bittet seine Freundin Pilar in Urlaub zu fahren. Diese hat eine Auszeit bitter nötig und möchte Abstand gewinnen. Der letzte Auftrag macht ihr nämlich immer noch zu schaffen.

    Sie fährt nach Island. Dort lebt Gerda, die 1986 nach der Ermordung eines Bonner Diplomaten durch die RAF in die Einsamkeit geflohen ist. Nunmehr viele Jahre später sterben in Bonn zwei ehemalige Schulfreundinnen von Gerda.

    Anstelle dort ihren Urlaub zu genießen, wird Pilar von Freddy gebeten, Gerda zu suchen. Eine verzwickte Geschichte um Rache und Hass nimmt ihren Lauf.

     

    Meine Meinung:

     

     

    Der Anfang ist etwas langsam und die Geschichte plätschert zunächst einige Seiten dahin, bis sich die Spannung nach und nach aufbaut. Der Schreibstil ist leicht und verständlich. Die Figuren hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und mit interessanten Charakteren ausgestattet. Das Pärchen Freddy und Pilar, das wohl in mehreren Büchern in „Fälle“ hinein stolpert ist sehr sympathisch. Die Schauplätze sind präzise beschrieben und die Mischung aus Lokalkolorit (Bonn) und Island hat seinen besonderen Reiz.

     

    Gut platzierte Perspektivwechsel sorgen dafür, dass die Geschichte immer im Fluss bleibt und vorangetrieben wird. Morde, Verwicklungen und kriminalistische Handlungen, gewürzt mit ein wenig Zeitgeschichte und viel Bonner Flair sorgen für Kurzweil, Spannung und gute Unterhaltung. Gelegentlich dachte ich, dass mich manche Figuren etwas auf Abstand halten und eine ganze tiefe Nähe an der einen oder anderen Stelle nicht zulassen. Das war aber subjektiv und tut der Spannung und der Unterhaltung keinerlei Abbruch.

     

    Das Buch bekommt deshalb von mir eine Leseempfehlung.

     

     

    Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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    ManonGarcias avatar
    ManonGarciavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Kriminalroman mit RAF-Aktivisten, vielen Verdächtigen und Toten rund um den Venusberg in Bonn.
    Venusberg - der fünfte Kriminalroman von Alexa Thiesmeyer

    Venusberg ist der fünfte Kriminalroman von Alexa Thiesmeyer. Die Autorin hat eine spannende Geschichte mit vielen Toten, RAF-Aktivisten, viele Verdächtige und interessante Figuren, die mehr oder weniger ungewollt ermitteln und den Fall lösen.

    Das Buch ist mehr ein Roman, als ein Krimi, und fängt langsam an und steigert sich zum Ende mit der Spannung. Er zeigt viel von den Figuren und deren Leben, sodass man die Figuren richtig kennenlernt.

    Typisch für einen Regionalkrimi erfährt man viel über Bonn, speziell über den Venusberg.

    Ich bin auf den sechsten Kriminalroman gespannt! :-)

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    schattenleservor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte getragen von Angst, Rache und Hass.
    Ein beeindruckendes Ermittler-Duo

    Endlich ist er da, der neue Band der Krimi-Serie mit Pilar Álvarez-Scholz und Freddy Stieger, ich habe schon drauf gewartet! Der Stil von Alexa Thiesmeyer gefällt mir nämlich ausnehmend gut, davon wollte ich unbedingt noch mehr lesen. Und in diesem Roman läuft es wieder mal ganz anders: Pilar will partout nicht mehr in düstere Angelegenheiten hinein geraten, sie ist noch völlig erledigt vom letzten Fall. Sie fliegt zur Erholung nach Island, weil sie meint, auf der Insel am nördlichen Polarkreis am besten abschalten zu können. Was für ein Irrtum! Es macht Spaß zu erleben, wie Pilar durch Anrufe einer Freundin aus der Heimat immer mehr in Konflikte hineingezogen wird, die sich gefährlich zuspitzen. Schließlich bittet Freddy sie sogar, nach einer gewissen Gerda zu forschen, die einstmals Sympathisantin der Roten Armee Fraktion war und terroristischen Mördern Unterschlupf gewährte. Obwohl Pilar ablehnt, kann man sich schon denken, dass sie es trotzdem tut. Und schon steckt sie mittendrin in einem verwickelten Fall! Die Geschichte ist sehr spannend, und die Verknüpfung zwischen der isländischen Landschaft und der Stadt Bonn in Deutschland hat mir gut gefallen. Auch die neuen Figuren sind richtig gut, zum Beispiel die alte Dame Margot Mohn, die es Miss Marple gleich tun möchte, und deshalb von Pilars Schwiegermutter eine gehörige Portion Spott erntet. Oder der verliebte Ansgar und sein Bruder Ludger, die durchgeknallte Dörte und der scheinheilige Rechtsanwalt ... Mehr will ich nicht verraten!


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