Alexander Aciman

 3.2 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Twitteratur und Twitterature.

Alle Bücher von Alexander Aciman

Twitteratur

Twitteratur

 (18)
Erschienen am 07.03.2011
Twitterature

Twitterature

 (5)
Erschienen am 29.12.2009

Neue Rezensionen zu Alexander Aciman

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lauja01s avatar

Rezension zu "Twitteratur" von Alexander Aciman

Für Schüler, die leichte Kost mögen.
lauja01vor 3 Jahren

Über das Buch:

ISBN: 9783836302821
Seiten: 201
Verlag: sanssouci
Erschienen: 2011
Gelesen vom 14.12.2015-16.12.2015

Inhalt:

Twitter und Weltliteratur - passt das zusammen? Den Beweis dafür treten Alexander Aciman und Emmett Rensin an, die den Versuch wagen, über 70 große Werke im Twitter-Format neu zu erzählen. Von Beowulf bis Frankenstein, von Homer bis Oscar Wilde und von Kafka bis Kerouac: Verpackt in 140-Zeichen-Tweets lässt sich Literaturgeschichte überraschend zeitsparend genießen. Und nebenbei machen die witzigen Neuinterpretationen Lust darauf, den einen oder anderen Klassiker mal wieder in die Hand zu nehmen. Ein Geschenk nicht nur für Twitter-Fans!

Das Cover:

Das Cover passt gut zu dem Buch. Ich finde den Raben ganz niedlich.

Die ersten 3 Sätze:

Zum letzten Mal Scheiße gebaut! Von der Schule geflogen! Immer noch kein verdammtes Pferd gesehen! LOL! (Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger)

Schreibstil & Aufbau: 

Jedes Werk ist auf 2-3 Seiten verteilt und beinhaltet mehrere Twitter Tweets. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Nicht für jedermann.

Meine Meinung: 

Das Buch ist nicht so mein Fall. Es ist für mein Fall, mit zu vielen Schimpfwörtern, die ich hier nicht wiederholen möchte. Gott sei Dank, schreibt nicht jeder so seine Twitter. Viele gute Werke sind damit, in diesen Buch kaputt gemacht worden. Das wichtigste ist zwar in den Twittertexten enthalten, aber voll in Ghettosprache. Die ganzen Bücher werden auf 1-2 Seiten verkürzt, so das viele Informationen fehlen. Insgesamt wurden hier 71 Werke neu erzählt.

Fazit:

Für Schüler, die leichte Kost mögen.

Über die Autoren:

Alexander Aciman und Emmett Rensin sind Studenten an der University of Chicago. Alexanders bisherige Arbeiten erschienen in der New York Times und der New York Sun. Er möchte gerne Schriftsteller werden, ein paar maßgeschneiderte Schuhe von John Lobb besitzen und sein Lebtag gemeinsam mit seinen Brüdern beim Lesen und Schreiben am Mittelmeer verbringen. Emmett träumt von einem Leben als Schiffskapitän, arbeitet aber einstweilen an der perfekten Beherrschung von Kartentricks und Endloswitzen, sowie an der Abfassung des Great American Novel. Sie sind beide Anfang zwanzig.

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mysticcats avatar

Rezension zu "Twitteratur" von Alexander Aciman

Twitteratur - Literatur fürs stille Örtchen?
mysticcatvor 3 Jahren

Die Grundidee der Twitteratur finde ich lustig und ansprechend: Weltliteratur modernisiert formuliert und in nicht zu vielen Tweets zusammengefasst, darum geht es in diesem Buch, das ursprünglich auf englisch erschienen ist.

"Manch einer mag den neu erdachten Wortlaut unseer großen Weltliteratur ... als "trivial", ... oder als "reine Scheiße abtun"..." steht schon im Vorwort - und damit haben sie Recht! Genauso eine Leserin dieses Buches bin ich. Ich stehe nicht gegen Vereinfachungen und Modernisierungen, die verwendete Sprache ist mir aber in vielen Teilen zu ordinär und passt auch teilweise nicht zum Stil der Werke.

Hierzu einige Beipsiele:

S. 20: "ICH WIEDERHOLE: EIN BESCHISSENER APFEL STECKT IN MEINEM RÜCKEN!" (Kafka, die Verwandlung). Wäre die Aussage weniger imposant oder relevant, wenn man das Wort "beschissen" weggelassen hätte? Meiner Meinung nicht! Mit dem "verdammt" aus dem Tweet davor kann ich, als Ausdruck der Verärgerung, noch umgehen, aber das ist mir zu viel.

S.77: "VERDAMMT. SCHEISSRATEEN IN MEINEM SCHEISSGESICHT! ..." (1984, George Orwell). Zwei Mal Scheiße in einem Satz, nach Verdammt, ist mir definitiv zu viel.

S. 120: "Kann nicht verstehen, wovon dieses irre Arschloch redet. Und er hat gerade Fotze gesagt". "Fotze" gehört für mich auch nicht zur Weltliteratur - sorry!

Im Anhang sind dann noch weitere verwendete vulgäre Begriffe wie MILF, OMFG, BAMF, WTF, STFU. Finde ich überflüssig, diese zu verwenden. Gerade durch solche Ausdrücke kann ich mir das Buch auch nicht in einer Klassenbiblitohek vorstellen.


Einige Bücher sind ganz okay zusammengefasst, ganz besonders peinlich finde ich die Zusammenfassung von 7 Harry Potter Bänden in komplett inhaltlosem Geschreibsel auf zwei Seiten.


Fazit: Die Grundidee finde ich super, die sprachliche Umsetzung mißglückt.




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MissRose1989s avatar

Rezension zu "Twitteratur" von Alexander Aciman

Weltliteratur als Schnellgericht...
MissRose1989vor 4 Jahren

 Weltliteratur in 140 Zeichen - geht das?  Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich eigentlich nicht so dafür bin, dass man Klassiker der Literatur modernisieren sollte, aber ich twittere selber auch, also dachte ich mir, ich versuche es einfach mal und schaue, ob mir das Buch gefällt. Immerhin wird es ja mit dem "Muss für alle Twitter-Fans" beworben.
Und das Buch hat mich wirklich überrascht, weil es den Nagel wirklich auf den Kopf trifft. Der einzige Nachteil ist eben, dass durch die Verkürzung der Texte viel vom Sinn des Ursprungstextes verloren geht und man, wenn man das Orginal nicht wirklich kennt, Probleme haben könnte, die Tweets in einen Zusammenhang zu bringen. Andersseits kann das auch gerade ein Anreiz sein, sich mal mit dem Originalwerk auseinander zu setzen. 
Die Tweets sind kurz - was klar ist, immerhin gibt es nur 140 verfügbare Zeichen, die man nutzen kann. Das Buch ist also eher etwas für die Menschen, die eben gerne mal etwas schmökern wollen.  Durch diese Kürze lässt sich auch schwer etwas zum Stil der beiden jungen Autoren sagen, aber ich glaube, dass sie wissen, warum sie die Tweets ausgwählt habe. Inhaltlich passen sie auf jeden Fall zum Text des Orginals.
Besonders schön finde ich den Anhang, in dem nochmal alles etwas erklärt wird, wenn man jetzt mit dem Thema Twittern nicht so vertraut ist. Im Übrigen werden da auch nochmal alle Abkürzungen erklärt, die innerhalb des Buches vorkommen.
Fazit:  Das Buch ist für alle gemacht, die Literatur als Schnellgericht haben möchte, weil die Geschichten sind modern und knapp verpackt. Allerdings geht dabei auch an Tiefe der Geschichten verloren und das sehe ich als Nachteil an, wenn man den Orginaltext dahinter nicht kennt. Auf der anderen Seite kann das auch ein Anreiz sein, das Orignalwerk zu lesen.

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