Alexander Aciman Twitteratur

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Inhaltsangabe zu „Twitteratur“ von Alexander Aciman

Twitter und Weltliteratur - passt das zusammen? Den Beweis dafür treten Alexander Aciman und Emmett Rensin an, die den Versuch wagen, über 70 große Werke im Twitter-Format neu zu erzählen. Von Beowulf bis Frankenstein, von Homer bis Oscar Wilde und von Kafka bis Kerouac: Verpackt in 140-Zeichen-Tweets lässt sich Literaturgeschichte überraschend zeitsparend genießen. Und nebenbei machen die witzigen Neuinterpretationen Lust darauf, den einen oder anderen Klassiker mal wieder in die Hand zu nehmen. Ein Geschenk nicht nur für Twitter-Fans!

Witzige Idee, aber die verwendete Sprache ist mir zu vulgär. Taugt als Kloliteratur

— mysticcat
mysticcat
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  • Für Schüler, die leichte Kost mögen.

    Twitteratur
    lauja01

    lauja01

    26. April 2016 um 17:25

    Über das Buch: ISBN: 9783836302821 Seiten: 201 Verlag: sanssouci Erschienen: 2011 Gelesen vom 14.12.2015-16.12.2015 Inhalt: Twitter und Weltliteratur - passt das zusammen? Den Beweis dafür treten Alexander Aciman und Emmett Rensin an, die den Versuch wagen, über 70 große Werke im Twitter-Format neu zu erzählen. Von Beowulf bis Frankenstein, von Homer bis Oscar Wilde und von Kafka bis Kerouac: Verpackt in 140-Zeichen-Tweets lässt sich Literaturgeschichte überraschend zeitsparend genießen. Und nebenbei machen die witzigen Neuinterpretationen Lust darauf, den einen oder anderen Klassiker mal wieder in die Hand zu nehmen. Ein Geschenk nicht nur für Twitter-Fans! Das Cover: Das Cover passt gut zu dem Buch. Ich finde den Raben ganz niedlich. Die ersten 3 Sätze: Zum letzten Mal Scheiße gebaut! Von der Schule geflogen! Immer noch kein verdammtes Pferd gesehen! LOL! (Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger) Schreibstil & Aufbau:  Jedes Werk ist auf 2-3 Seiten verteilt und beinhaltet mehrere Twitter Tweets. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Nicht für jedermann. Meine Meinung:  Das Buch ist nicht so mein Fall. Es ist für mein Fall, mit zu vielen Schimpfwörtern, die ich hier nicht wiederholen möchte. Gott sei Dank, schreibt nicht jeder so seine Twitter. Viele gute Werke sind damit, in diesen Buch kaputt gemacht worden. Das wichtigste ist zwar in den Twittertexten enthalten, aber voll in Ghettosprache. Die ganzen Bücher werden auf 1-2 Seiten verkürzt, so das viele Informationen fehlen. Insgesamt wurden hier 71 Werke neu erzählt. Fazit: Für Schüler, die leichte Kost mögen. Über die Autoren: Alexander Aciman und Emmett Rensin sind Studenten an der University of Chicago. Alexanders bisherige Arbeiten erschienen in der New York Times und der New York Sun. Er möchte gerne Schriftsteller werden, ein paar maßgeschneiderte Schuhe von John Lobb besitzen und sein Lebtag gemeinsam mit seinen Brüdern beim Lesen und Schreiben am Mittelmeer verbringen. Emmett träumt von einem Leben als Schiffskapitän, arbeitet aber einstweilen an der perfekten Beherrschung von Kartentricks und Endloswitzen, sowie an der Abfassung des Great American Novel. Sie sind beide Anfang zwanzig.

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  • Twitteratur - Literatur fürs stille Örtchen?

    Twitteratur
    mysticcat

    mysticcat

    31. July 2015 um 08:39

    Die Grundidee der Twitteratur finde ich lustig und ansprechend: Weltliteratur modernisiert formuliert und in nicht zu vielen Tweets zusammengefasst, darum geht es in diesem Buch, das ursprünglich auf englisch erschienen ist. "Manch einer mag den neu erdachten Wortlaut unseer großen Weltliteratur ... als "trivial", ... oder als "reine Scheiße abtun"..." steht schon im Vorwort - und damit haben sie Recht! Genauso eine Leserin dieses Buches bin ich. Ich stehe nicht gegen Vereinfachungen und Modernisierungen, die verwendete Sprache ist mir aber in vielen Teilen zu ordinär und passt auch teilweise nicht zum Stil der Werke. Hierzu einige Beipsiele: S. 20: "ICH WIEDERHOLE: EIN BESCHISSENER APFEL STECKT IN MEINEM RÜCKEN!" (Kafka, die Verwandlung). Wäre die Aussage weniger imposant oder relevant, wenn man das Wort "beschissen" weggelassen hätte? Meiner Meinung nicht! Mit dem "verdammt" aus dem Tweet davor kann ich, als Ausdruck der Verärgerung, noch umgehen, aber das ist mir zu viel. S.77: "VERDAMMT. SCHEISSRATEEN IN MEINEM SCHEISSGESICHT! ..." (1984, George Orwell). Zwei Mal Scheiße in einem Satz, nach Verdammt, ist mir definitiv zu viel. S. 120: "Kann nicht verstehen, wovon dieses irre Arschloch redet. Und er hat gerade Fotze gesagt". "Fotze" gehört für mich auch nicht zur Weltliteratur - sorry! Im Anhang sind dann noch weitere verwendete vulgäre Begriffe wie MILF, OMFG, BAMF, WTF, STFU. Finde ich überflüssig, diese zu verwenden. Gerade durch solche Ausdrücke kann ich mir das Buch auch nicht in einer Klassenbiblitohek vorstellen. Einige Bücher sind ganz okay zusammengefasst, ganz besonders peinlich finde ich die Zusammenfassung von 7 Harry Potter Bänden in komplett inhaltlosem Geschreibsel auf zwei Seiten. Fazit: Die Grundidee finde ich super, die sprachliche Umsetzung mißglückt.

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  • Weltliteratur als Schnellgericht...

    Twitteratur
    MissRose1989

    MissRose1989

    01. September 2014 um 05:57

     Weltliteratur in 140 Zeichen - geht das?  Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich eigentlich nicht so dafür bin, dass man Klassiker der Literatur modernisieren sollte, aber ich twittere selber auch, also dachte ich mir, ich versuche es einfach mal und schaue, ob mir das Buch gefällt. Immerhin wird es ja mit dem "Muss für alle Twitter-Fans" beworben. Und das Buch hat mich wirklich überrascht, weil es den Nagel wirklich auf den Kopf trifft. Der einzige Nachteil ist eben, dass durch die Verkürzung der Texte viel vom Sinn des Ursprungstextes verloren geht und man, wenn man das Orginal nicht wirklich kennt, Probleme haben könnte, die Tweets in einen Zusammenhang zu bringen. Andersseits kann das auch gerade ein Anreiz sein, sich mal mit dem Originalwerk auseinander zu setzen.  Die Tweets sind kurz - was klar ist, immerhin gibt es nur 140 verfügbare Zeichen, die man nutzen kann. Das Buch ist also eher etwas für die Menschen, die eben gerne mal etwas schmökern wollen.  Durch diese Kürze lässt sich auch schwer etwas zum Stil der beiden jungen Autoren sagen, aber ich glaube, dass sie wissen, warum sie die Tweets ausgwählt habe. Inhaltlich passen sie auf jeden Fall zum Text des Orginals. Besonders schön finde ich den Anhang, in dem nochmal alles etwas erklärt wird, wenn man jetzt mit dem Thema Twittern nicht so vertraut ist. Im Übrigen werden da auch nochmal alle Abkürzungen erklärt, die innerhalb des Buches vorkommen. Fazit:  Das Buch ist für alle gemacht, die Literatur als Schnellgericht haben möchte, weil die Geschichten sind modern und knapp verpackt. Allerdings geht dabei auch an Tiefe der Geschichten verloren und das sehe ich als Nachteil an, wenn man den Orginaltext dahinter nicht kennt. Auf der anderen Seite kann das auch ein Anreiz sein, das Orignalwerk zu lesen.

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  • Rezension zu "Twitteratur" von Alexander Aciman

    Twitteratur
    gurke

    gurke

    22. July 2011 um 07:20

    Liest du gerne Kurzgeschichten? Magst du gern moderne Geschichten? Schreckst du vor Klassikern eher zurück, weil dir der Schreibstil zu langatmig ist? Dann bist du hier genau richtig! Die beiden Autoren Alexander Aciman und Emmett Rensin haben meiner Meinung nach etwas total verrücktes versucht. Sie haben sich unter anderem die besten Klassiker herausgesucht und diese nicht nur gnadenlos gekürzt, sondern auch noch für junge moderne Leser so umformuliert, dass sich auch noch der langweiligste dicke Wälzer nun richtig knackig und witzig auf 140-Zeichen-Twitter-Nachrichten lesen lässt. Und das ohne die Grundgeschichte zu verändern oder gar kaputtzumachen. Wem das alles noch nicht genügt, oder sogar mit der modernen Sprache in einem Chat oder Twitter nichts anfangen kann, der ist mit dem Anhang bestens bedient. Denn hier finden sich noch einmal alle gängigen Abkürzungen und Bezeichnungen auf einen Blick. Ich bin anfangs mit großer Skepsis an dieses Buch herangegangen. Wie soll denn bitte schön zum Beispiel der Klassiker "MacBeth" auf so kurze Nachrichten heruntergekürzt werden, so dass die Geschichte nicht nur verständlich ist, sondern auch noch unterhaltsam und für den Leser ansprechend? Ich wurde positiv überrascht. Ich konnte oft schmunzeln und ehrlich gesagt haben mich einige Kurzfassungen so neugierig auf das Original gemacht, dass ich es kaum erwarten kann es noch zu lesen. Hier spreche ich eine klare Empfehlung an alle Leser aus, die gerne mal etwas anderes für zwischendurch zum schmökern haben möchten.

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  • Rezension zu "Twitteratur" von Alexander Aciman

    Twitteratur
    Sophia!

    Sophia!

    14. May 2011 um 16:50

    *Weltliteratur in 140 Zeichen ... * _ Unglaublich aber wahr! Den beiden Jungautoren Alexander Aciman und Emmett Rensin ist genau dieses Vorhaben gelungen. Sie beschreiben epochale Werke verschiedener Länder, antike Klassiker wie Homers Odysse oder Sophokles' König Ödipus, klassische Werke von Goehte, Shakespeare oder Jane Austen und auch moderne Titel wie Sakrileg, Bis(s) zum Morgengrauen oder 7 Harry Potter Bände in wenigen Sätzen und stellen damit ihre grandiosen Fähigkeiten der Reduktion unter Beweis. _ Twitter gehört mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Onlinekommunikation. Immer mehr Menschen treten dem Netzwerk bei und teilen ihre Gedanken mit. Von der Beliebtheit des täglichen Zwitscherns können auch grandiose, literarische Werke profitieren und zu neuer Beliebtheit finden. Es macht richtig Spaß, die einzelnen Beschreibungen zu lesen. Zu jedem Buchtitel sind mehrere solcher Tweets angeführt, die in chronoligischer Reihenfolge die Handlung des jeweiligen Werkes nacherzählen. Dabei wurde nicht auf humorvolle, ironische oder kritische elemente verzichtet, sodass auch bisher eher langatmige Werke nun eine neue Leichtigkeit enthalten. Zusätzlich erhält der Leser eine neue Perspektive auf einzelne Stücke. Die kurzen Erklärungen können außerdem gut als Quiz verwendet werden, vielleicht sogar als Partygag der besondern Art. Gut geeignet für diesen Rätselspaß wären etwa folgende Passagen, die jeweils eine Lektüre beschreiben - "Dieses Land wird von der Herzkönigin terrorisiert. Sie ist eine Spielkarte. Kann ich die Armee zerstören, indem ich sie mische? - Oh, er will mich heiraten! - Wahrlich, ich bin so traurig. Ich bin von Verzweiflung überwältigt. Fühle nichts als Kummer und Leid. - Freitag, sei mein Sklave. Du verdankst mir dein Leben. Tu was ich dir sage! Friss mich nicht. Bist du nicht froh, dass ich dich gefunden habe?" - Im Glossar am Ende des Buches werden gängige Abkürzungen erklärt, etwa OMG, NM, GTFO oder aber auch Begriffe wie Tweed, damit alle Eigenheiten der heutigen Internetkommunikation keinem Leser Probleme bereitet. - Fazit: Ein herrlich amüsantes Leseerlebnis für große, kleine, junge und alte Literaturfans.

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  • Rezension zu "Twitteratur" von Alexander Aciman

    Twitteratur
    Lillian

    Lillian

    09. April 2011 um 22:24

    Charmanter Spagat zwischen modernem und klassischem Medium: „Twitteratur. Weltliteratur in 140 Zeichen“ von Alexander Aciman und Emmett Rensin liegt eine originelle Idee zugrunde. Berühmte Werke vom Gilgamesch-Epos bis Twilight, von Autoren wie J. D. Salinger und Dan Brown werden in durchschnittlich 16 bis 20 Tweets jeweils aus der Sicht der Hauptfigur erzählt. So berichtet Robert Langdon seinen Followern „Auf nach Paris! Ein Mann ist tot, und die Polizei glaubt, nur mit meinen übermenschlichen Kenntnissen in Kryptologie sei der Fall zu lösen.“ und Doktor Faustus jammert öffentlich „Die Naturwissenschaften öden mich so langsam an. Was soll ich damit? Fakten und Zahlen, nichts für die Seele, kapiert?“. Ein witziger Gag am Rande: Jane Austen Emma schreibt @single1815, Madame Bovary sendet ihre Nachrichten an TheRealDesperateHousewife, während sivilisationsmüde der Adressat des Abenteurers Huckleberry Finn ist. Und weil sich die Autoren wohl der Diskrepanz zwischen Twitter-Teens und Klassiker-Kennern bewusst sind, haben sie als Hilfe noch ein Glossar angehängt. Hilfe für jeden, der bisher nicht wusste, ob <3 gut oder schlecht ist, was ROFL, STFU, W/e bedeuten und worum es sich bei einer MILF handelt. Hat man das Letztere nachgeschlagen, muss man auf Seite 23 dann ein bisschen grinsen – hier twittert „Ödipus“… Allerdings fällt es oft schwer, der Handlung zu folgen oder viele der Witze und Seitenhiebe zu verstehen, wenn man die Werke nicht bereits kennt. Außerdem offenbart sich auch ein Nachteil des modernen Kommunikationsmediums, denn so zackig Tweets mit 140 Zeichen wirken, so atemlos hetzt man in diesem Fall durch die Weltliteratur, wenn man das Buch in einem Stück durchliest. „Twitteratur“ ist nichts für Leute, die sich die Lektüre der Originale ersparen oder sich einen Überblick über die Literatur verschaffen wollen, aber ein unterhaltsamer Spaß für jeden, der weiß, worum es geht.

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