Ein Mord und zwei Leichen

von Alexander Bálly 
4,6 Sterne bei16 Bewertungen
Ein Mord und zwei Leichen
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Ein Regionalkrimi der bis zur letzten Seite spannend bleibt

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Humorvoller Krimi aus Oberbayern

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Inhaltsangabe zu "Ein Mord und zwei Leichen"

'Viel schlimmer geht’s fei nimmer!'

Eine Gruppe Wolnzacher macht eine Bustour ins dreißig Kilometer entfernte Altmühltal, um sich etwas von dem erfolgreichen Tourismus dort abzuschauen. Nach einer Rast wird der gemütliche Ausflug jedoch jäh beendet: Im Bus liegen zwei Leichen. Keiner hat etwas gesehen oder gehört. Gut, dass Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna mit von der Partie sind und gleich vor Ort mit der Ermittlung beginnen können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954006632
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:232 Seiten
Verlag:Sutton
Erscheinungsdatum:15.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Chiawens avatar
    Chiawenvor 2 Jahren
    Ein tolles Ermittler-Duo

    „Ein Mord und zwei Leichen“ von Alexander Bálly ist der dritte Krimi dieser Reihe.

    Eigentlich wollten Wimmer und Anna nur an einem Ausflug teilnehmen und sich einen entspannten Sonnatg machen. Doch während eines Zwischenstopps passiert es und Anna findet gleich zwei Leichen. Die zwei fangen gleich an zu ermitteln.

    Wimmer und Anna stoplern gleich wieder über ihren nächsten Fall. Zwar ging der letzte gut aus, aber sie mussten einiges selbst verdauen. Doch das hindert die zwei nicht daran, sich etwas im Dorf umzuhören und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Auch die Ermahnungen von der Familie und Polizei können daran nicht viel ändern.

    Was diesmal schön ist, dass auch andere Charaktere mehr in den Fokus kommen. So leitet diesmal Kriminalhauptkommissar Stimpfle die Ermittlung, denn Konrad darf sich diesmal auf einer Schifffahrt erholen.

    Auch dieses Mal schafft es Alexander Bálly den Charm des bayrischen Örtchens gut rüberzubringen. Man lernt neue Teile der Region kennen. Der leichte Dialekt in der wörtlichen Rede bringt wieder genug Flair mit und lässt sich flüssig lesen.

    Gleich zwei Leichen gibt es in diesem Krimi, die dem Ermittlerdou als auch der Polizei ein Rätsel aufgeben.
    Mit dieser Konstellation weckt der Autor das Interesse des Lesers. Man fragt sich, wie es passiert ist und wer es war. Es ist spannend und packend. Ab und an ist sehr unerwartet und Wimmer rückt in den Fokus der Ermittlungen.

    Das Cover zeigt einen Kirchturm auf der rechten Seite und eine heiligen Statue. So kann man sich Wolnzach vorstellen.


    Wimmer und Anna liebe ich. Also war ganz klar, dass ich auch den dritten Teil lesen muss. Auf einer Leseung zur LBM 16 habe ich dann schon einen kleinen Einblick bekommen und war gespannt wie ein Flitzebogen. Beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht und war schnell Mitten im Geschehen.
    Ich hoffe es gibt noch einen Teil und verteile mal 5 von 5 Wölfen.













































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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Jahren
    Doppelt ermittel hält besser

    Ein sonntäglicher Busausflug des neuen Tourismusmanager von Wolnzach ins Altmühltal endet für zwei Teilnehmer tödlich. Die stille, eigensinnige Rathausangestellte Katzenmiller wurde erschossen und Herr Schubert liegt neben der blutigen Leiche...

    Die Leichen entdeckt ausgerechnet Anna Wimmer. Und zack stecken sie und ihr Großvater Ludwig wieder mitten in einem Mordfall. Klar Sie dürfen nicht ermitteln, doch wenn man über Klatsch und Tratsch so viel zugetragen und erzählt bekommt, da können die Beiden einfach nicht still Kriminalkommissar Stimpfle die Mordermittlungen überlassen.

    Und da Bei der Getöteten vieles nicht so war, wie es auf den ersten Blick scheint, sprich sie weder nett noch zurückhaltend, sondern eher intrigant und böse war, gibt es bald eine handvoll Verdächtiger.

    Fazit: "Ein Mord und zwei Leichen" ist ein herrlich leichter Regionakrimi. Voller feinem Humor, jeder Menge bayerischer Schimpfwörter und einem außergewöhnlichen Ermittler Duo.

    Toll ist, daß der Autor bei den Ermittlungen zweigleisig fährt. Sprich das es sowohl den klassischen Kommissar Stimmpfle gibt der ermittelt, als auch ein privates Schnüfflerduo, bestehend aus Metzgermeister Wimmer und seine Enkelin. Während Wimmer und Anna im Internet oder beim Frisör den Tratsch und Klatsch über das Opfer zusammentragen. Ermittelt Stimpfle eher klassisch.

    Klar dass dabei bei Beiden Methoden so manches Geheimnis gelüftet wird. Geschickt hat der Autor, Alexander Bálly, falsche Fährten eingebaut und als Leser rätselt man von Anfang an mit, wer die Dame auf dem Gewissen hat.

    Die Charaktere sind gut beschrieben, liebenswert und authentisch. Ludwig Wimmer ist der typische Bayer, der auch schon mal flucht, das Herz am rechten Fleck hat und perfekt durch seine Enkelin Anna ergänzt wird.

    Humorvoll, in eine locker leichte Sprache verpackt, mach es gleich doppelt Spaß diesen im wahrsten Sinne doppelten Ermittlungen zu folgen.

    Spannung, ein hohes Tempo sowie die Genauigkeit des Autors machen diesen Krimi richtig Rund.

    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit Ludwig und Anna zu ermitteln. Das war mein erster, doch bestimmt nicht mein letzter Fall mit den Beiden.

    Von mir gibt es 5 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Ein weiterer gelungener Krimi mit Opa und Enkelin als Ermittler-Dreamteam

    Der sich im Ruhestand langweilende Metzgermeister Ludwig Wimmer begibt sich mit seiner Enkelin Anna auf eine Bustour der Werbegemeinschaft "Lebendiges Wolnzach", um sich Orte in Franken anzuschauen, die vom so genannten "sanften Tourismus" profitieren, um dies auch für ihr kleines, oberbayerisches Wolnzach und den Familienbetrieb der Tochter umzusetzen. Prompt geschieht im Bus ein Mord, Opa und Enkelin sind angefixt und trotz der offiziell ermittelnden Polizei, die ihre Pappenheimer kennt und mahnt, es nicht zu tun, können sie nicht anders, als zu ermitteln. Ludwigs Dorftratsch und Annas Internetkenntnisse fördern bald Interessantes zu Tage...

    Ich habe schon den Vorgänger "Der Tote am Kirchturm" verschlungen und auch dieser Krimi aus dem beschaulichen Örtchen in Oberbayern mit dem sympathischen Ermittlerteam hat mich sofort begeistert. Auch die anderen Figuren, die Verdächtigen sind sehr interessant und teilweise schön schrullig. Die Handlung ist recht ruhig gehalten, wie man es bei einem Rätselkrimi erwartet, aber dabei nicht langweilig. Auch das Erzähltempo ist dem angemessen.

    Wie es sich für einen Regionalkrimi gehört, wird auch die Landschaft, die Bewohner, Besonderheiten der Region und der Dialekt wunderbar wiedergegeben, so dass man als Leser neben dem Krimi noch Vieles über die Gegend erfährt.

    Mein Fazit:  So sollte ein Regionalkrimi sein! Mir hat er wieder sehr gut gefallen und ich hoffe, in Zukunft noch mehr von unseren beiden unverbesserlichen Privatermittlern lesen zu können. Von mir eine vollste Leseempfehlung!

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    Lesezeichen16vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Regionalkrimi der bis zur letzten Seite spannend bleibt
    Der dritte Fall für Ludwig Wimmer

    Inhaltsangabe

    'Viel schlimmer geht’s fei nimmer!' Eine Gruppe Wolnzacher macht eine Bustour ins dreißig Kilometer entfernte Altmühltal, um sich etwas von dem erfolgreichen Tourismus dort abzuschauen. Nach einer Rast wird der gemütliche Ausflug jedoch jäh beendet: Im Bus liegen zwei Leichen. Keiner hat etwas gesehen oder gehört. Gut, dass Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna mit von der Partie sind und gleich vor Ort mit der Ermittlung beginnen können.


    Ein Mord und zwei Leichen ist bereits der dritte Fall für Ex-Metzger Ludwig Wimmer und seiner Enkelin Anna.

    Alexander Bally hat wieder ein genialen Regionalkrimi erschaffen. Angefangen mit seinem unverwechselbarer Schreibstil, der mit Dialekt und Witz besticht, dass hier der Leser voll auf seine Kosten kommt. Auch wer dem Dialekt nicht so gewachsen ist, kann ihn durchweg lesen und verstehen. Die Charaktere sind mit ganz viel Charme und Humor ausgestattet worden, dadurch wirken sie authentisch und sympathisch. Eine gut bildlich beschriebene Kulisse erweckt den Eindruck, man wäre live vor Ort. Die Handlung wurde brillant ausgedacht und auch umgesetzt. Ab der ersten Seiten ist man mitten im Geschehen und dass lässt einem nicht so schnell mehr los. Etliche Verwirrungen, potenzielle Täter und ein gut getarnter Mord machten ihn zu einem perfekten Fall. Während des Lesens merkt man wie der Spannungsbogen sich immer wieder weiter aufbaut. Man konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Erst durch mühevolle Kleinstarbeit und akribisches puzzeln wird der Fall am Ende dieses Buches aufgelöst. Das Ende fand ich ausgefeilt und stimmig zugleich.


    So muss ein perfekter Krimi sein: Spannend bis zum Schluss!!!


    Auch mit seinem neusten Fall hat Alexander Bally bewiesen, wie einfach und doch so fesselnd ein Krimi sein kann. Auf 224 Seiten gibt es Spannung auf höchstem Niveau und wo sich das Lesen sich wirklich lohnt.

    5 von 5 Sternen und einen absolute Leseempfehlung.

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    janakas avatar
    janakavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Humorvoller Krimi aus Oberbayern
    Viel schlimmer geht’s fei nimmer!

    Die unterschiedlichsten Menschen aus Wolnzach machen sich auf den Weg ins dreißig Kilometer entfernte Altmühltal, dort wollen sie etwas über den sanften Tourismus erfahren. Mit von der Partie sind unter anderem der Tourismusmanager Johannes Wolkers, ein Ehepaar, das eine Pension besitzt, Frau Rother-Sill, Inhaberin eines Bio-Laden und diverse andere, und auch der Metzgermeister Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna sind mit dabei.
    Bei einem Zwischenhalt werden, bei Rückkehr zum Bus, zwei Leichen gefunden. Schnell ist die Neugier von Wimmer und Anna geweckt, sie beginnen mit ihren eigenen Recherchen und kommen mal wieder der Polizei, diesmal dem Kriminaloberkommissar Stimpfle, in die Quere.

    "Ein Mord und zwei Leichen" von Alexander Bálly ist bereits der dritte Fall mit dem Metzgermeister Wimmer und seiner Enkelin Anna, aber mein erstes. Trotzdem hatte ich keine Mühe in die Geschichte einzutauchen. Die Spannung wird konstant auf einem hohen Level gehalten, und auch der Witz kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil von Alexander Bálly ist locker, fesselnd und sehr humorvoll, man fliegt nur so durch die Seiten.

    Die Protagonisten sind mit viel Liebe und Charme entwickelt, Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna sind mir gleich sympathisch, Ludwig ist neugierig und wagt sich auch an Neues ran, wie z.B. die Benutzung eines Laptops, eine urkomische Situation. Aber es gibt auch unsympathische Charaktere wie z.B. Frau Rother-Sill, sie ist eine Hardcore-Vegetarierin oder wie Wimmer sie bezeichnet: "eine dürr-depperte Kampfökowachtel mit vegetarischem Hirnschoaßantrieb oder eine Hasenfutterg´rischperl." (Zitat Seite 81) Sie bezichtigt sogar Wimmer des Mordes, da er ja auch Leberwurst macht und Tiere tötet, eine echt unangenehme Frau.

    Das Lokalkolorit ist sehr präsent, die Beschreibungen der Landschaften sind sehr anschaulich, und es wird viel Dialekt gesprochen. Um den als Fischkopf zu verstehen, lese ich mir diese Passagen laut vor.

    Die Auflösung ist gut durchdacht, beide Ermittlungen, die privaten und die polizeilichen, werden gut zusammengeführt und alle offene Fragen werden geklärt.

    Fazit:
    Dies ist ein Regio-Krimi mit einer spannenden Handlung, sehr viel Humor und originellen Charakteren. Seine 5 Sterne hat er verdient und er bekommt auch eine klare Leseempfehlung.

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 2 Jahren
    Ausflug mit Leichen

    Es sollte ein entspannter und im besten Falle lehrreicher Sonntagsausflug werden, doch endet dieser abrupt, als nach einem Zwischenstopp zwei Leichen in einer großen Blutlache im Bus liegen. Wie es der Zufall will sind auch Metzgermeister Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna auf dieser Tour, so dass das Detektivduo bereits vor Eintreffen der Polizei erste Ermittlungen anstellen kann. Trotz aller Ermahnungen werden sie natürlich ihre privaten Nachforschungen nicht komplett einstellen, allerdings ist es wahrlich schwer einen konkreten Ansatz zu finden. Denn: Es gibt zu viele Verdächtige und das Motiv will sich auch nicht herauskristallisieren...

    Egal ob man Opa und Enkelin bereits kennt oder erst mit diesem dritten Fall in die Reihe einsteigt, man ist gleichermaßen direkt mitten im Geschehen und wird ebenso schnell warm mit den Hauptprotagonisten. Auf bereits vergangene Ermittlungen des Detektivduos wird ebenso kurz eingegangen wie auf private Umstände, so dass jeder sich sofort entweder ein Bild machen oder das bereits bekannte ein wenig auffrischen kann. Mit viel Lokalkolorit und Dialekt fesselt der Autor den Leser ans Geschehen. Dabei stört die Mundart keineswegs den Lesefluss, selbst wenn man darin eigentlich nicht so bewandert ist. Vielmehr wird die Authentizität unterstrichen und das Geschehen umso lebendiger.

    Zu viele Verdächtige, zu wenig Hintergrundinfos und auch das Motiv lässt auf sich warten, Schwierigkeiten vor denen nicht nur die Polizei steht. Auch Wimmer und Anna sowie der Leser müssen, um den Fall zu knacken, einen vielversprechenden Ansatzpunkt finden, der sich jedoch gut verborgen hält. Es gibt zwar diverse Indizien in welche Richtung sich die Ereignisse entwickeln könnten, aber es ist alles sehr vage, so dass man sich kaum erlaubt sich direkt festzulegen. Entsprechend werden einige Spuren verfolgt, die mal mehr mal weniger hilfreiche Informationen ans Tageslicht bringen, aber doch immer von interessantem Charakter sind. Schön zu sehen ist vor allem die parallele Arbeitsweise von Polizei und Hobbydetektiven. Trotz komplett unterschiedlicher Ansätze scheint es doch, als würden die jeweiligen Nachforschungen in eine ähnliche Richtung verlaufen. Wenn da nicht noch der eine vom anderen vielleicht etwas lernen kann...

    Trotz dessen, dass Wimmer und Anna ihre Nasen natürlich in die Ermittlungen stecken, scheint ihnen der vorherige Fall noch in den Knochen zu stecken, denn sie halten sich tatsächlich bedeckter als man zunächst vermutet hätte. Ein wenig mehr Einmischung hätte man sich vielleicht gewünscht, betrachtet man allerdings die möglichen Gefahren, ist die Entscheidung kürzer zu treten durchaus nachvollziehbar.

    Erneut gelingt dem Autor ein spannender Krimi, der den Leser, egal ob in der Region beheimatet oder nicht, schnell in den Bann zieht und zum Miträtseln animiert. Zugleich fragt man sich am Schluss, wie es wohl mit Opa und Enkelin weitergeht und über welchen Fall sie als nächstes stolpern werden, diesmal waren sie ja rein zufällig direkt mit vor Ort...

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein spannender Regionalroman und eine gelungene Vorsetzung einer Serie
    Ein Mord und zwei Leichen

    Das Cover zeigt einen Kirchturm und einen Kirchenfigur. Es wirkt auf mich als Ortsunkundigen recht unscheinbar. Daher hätte es mein Interesse wohl nur bedingt geweckt. Derr Klappentext hingegen klingt sehr vielversprechend und anregend. Hier kann man einen spannenden, etwas humorvollen Regionalkrimi erwarten!


    Der Inhalt per Buchbeschreibung:
    'Viel schlimmer geht’s fei nimmer!' Eine Gruppe Wolnzacher macht eine Bustour ins dreißig Kilometer entfernte Altmühltal, um sich etwas von dem erfolgreichen Tourismus dort abzuschauen. Nach einer Rast wird der gemütliche Ausflug jedoch jäh beendet: Im Bus liegen zwei Leichen. Keiner hat etwas gesehen oder gehört. Gut, dass Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna mit von der Partie sind und gleich vor Ort mit der Ermittlung beginnen können.

    Meine Meinung:
    Der Einstieg ins Buch gelingt schnell und problemlos. Es handelt sich bereits um den dritten Fall einer Serie, aber dennoch konnte ich ohne bisherige Vorkenntnisse einsteigen.


    Die Schauplätze werden anschaulich gezeichnet, die einzelnen Charaktere entwickeln mit jeder Seite ihr Eigenleben. Mittels ortstypischen Dialekt wirken die Figuren menschlich und lebendig. Und dann sind da die beiden Hauptpersonen. Der alte Herr Wimmer und seine Enkelin Anna. Beide muss man einfach mögen und so habe auch ich sie direkt ins Herz geschlossen.


    Die Geschichte beginnt mit zwei Toten, obwohl eigentlich nur ein Mord geplant war. Wie kam es dazu? Hier dürfte selbst der eigentliche Mörder etwas überrascht gewesen sein! Als Leser begleitet man die Ermittler auf ihren Recherchen und kann aktiv mit raten. Wer hatte ein Motiv?


    Die Spannung wir bis zuletzt aufrechterhalten und hält allerlei Überraschungen parat. Ein gelungenes Ende, welches ich so nicht erwartet hätte.


    Mein Fazit:
    Eine gelungene Vorsetzung einer Krimi-Reihe.
    Leser, die gerne spannende Krimis lesen und auch mal zu einem Regionalroman greifen, sind hier genau richtig! Der Dialekt ist für ortsunkundige zwar anfangs etwas schwierig, lässt sich aber mit der Zeit sehr gut übersetzten und irgendwann beherrscht man die Sprache ganz und gar!

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    Lese_gernevor 2 Jahren
    Ein Mord und zwei Leichen - super Regionalkrimi zum Schmunzeln

    Wolznach in Oberbayern. Eine Gruppe Ausflügler macht sich mit dem Bus auf ins beschauliche Altmühltal um dort etwas vom erfolgreichen Tourismus abzuschauen. Doch der Tag verläuft nach einigen Aktionen ganz anders. Im Bus liegen zwei Leichen. Seltsam, dass keiner der Ausflügler was mitbekommen hat. Der Hobbydetektiv Wimmer war mit seiner Enkelin Anna mit von der Partie und hat den Vorfall aus nächster Nähe mitbekommen. Das weckt natürlich Ludwig Wimmers Spürnase und er wittert einen neuen Fall.

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    Für mich war es der erste Fall von drei Fällen, den Ludwig Wimmer zusammen mit seiner 13 jährigen Enkelin Anna gelöst hat. Natürlich halten sich beide im Hintergrund und die Polizei übernimmt die Hauptaufgabe der Ermittlungen. Aber inzwischen sind sie über die Informationen der beiden Hobbydetektive ganz froh. Mit viel Witz, Humor und wundervollem schwäbischen und oberbayerischen Dialekt lässt sich das Buch locker lesen. Ludwig Wimmer und Anna sind zwei sehr sympathische Person, die gut in den Krimi passen. Es macht wirklich viel Spaß das Buch zu lesen. Ich vergebe vier Sterne, da mir am Ende des Buches ein paar Fragen im Kopf schwirrten für die ich keine sinnvolle Lösung fand.

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    Wie gesagt gibt es schon die zwei Vorgängerkrimis „Der Tode am Maibaum“ und „Der Tode am Kirchturm“. Wie ich mitbekommen habe soll es auch bald einen vierten Fall für Wimmer und Anna geben. Mein Interesse ist durch dieses Buch  an dieser Reihe geweckt worden. Wer witzige und lustige Regionalromane, bei denen nicht so der Fall sondern eher das drum herum im Vordergrund steht, gerne liest wird viel Freude mit diesem Buch haben

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    tweedledeevor 2 Jahren
    Von der dürr-depperten Kampfökowachtel bis zum onverschämten Lompaseckel

    Auch im dritten Teil der Reihe stehen die beiden Hobbydetektive Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna im Rampenlicht. Wie die Motten das Licht scheinen die beiden die Leichen förmlich anzuziehen. Kaum ist der letzte Fall überstanden, sind die beiden wieder in einen Fall involviert. Es ist Frühjahr und eine Delegation aus Wolnzach macht sich auf ins Altmühltal, um sich touristische Inspiration zu holen. Denn im Altmühltal ist man findig. Von Picknickkörben die an verschiedenen Rastplätzen stationiert werden bis zum E-Bike-Verleih gibt es einiges abzugucken. Ludwig ist im Auftrag seiner Tochter unterwegs, die einen Cateringservice aufbauen möchte. Der Ausflug verläuft angenehm, bis sich im Bus auf einmal zwei Leichen anfinden. Nebenan wurde fleißig auf den E-Bikes geradelt, während sich ein Mörder an seine grausige Tat machte. Ausgerechnet Anna findet die Leichen.

    Kommissar Karl Konrad bricht in seinen wohlverdienten Urlaub auf, die Leitung des Falls wird Kriminaloberkommissar Stimpfle übertragen. So sehr sich Stimpfle darüber freut, endlich die Leitung in einem Fall zu übernehmen, so sehr wurmt es ihn dass ausgerechnet die beiden Hobbydetektive von Scherlock, Pinkerton & Co. vorort waren. Die Busgesellschaft wird befragt, der Bus zur Untersuchung erst mal eingezogen,  Motive werden gesucht. Auch wenn Ludwig Konrad versprochen hat, dass er sich aus dem Fall raushält, vom ratschen lässt er sich nicht abhalten. Klar dass er da so allerhand in Erfahrung bringt.

    Für mich war es der zweite Fall des liebenswerten Teams aus Großvater und Enkelin, ein Wiedersehen mit den Einwohner von Wolnzach und dem Team der Kripo. Schon bei "Der Tote am Kirchturm" habe ich mich über den feinen Humor und die dialektischen Einlagen amüsiert, die sich auch hier wieder zahlreich finden. Überwiegend Bayrisch, dazwischen Kommissar Dimpfles schwäbischer Dialekt und jede Menge witziger Wortschöpfungen oder Schimpftiraden die auf der Zunge zergehen: "Dürr-depperte Kampfökowachtel mit vegetarischem Hirnschaoßantrieb", "Hasenfutterg´rischperl", "onverschämte Lompaseckel", "Soachbeidl" oder "Quadratbollageggl". Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und durch die bayrischen Ausdrücke kommt  so viel Atmosphäre und Lokalkolorit rüber, die Seiten fliegen nur so dahin.

    Interessant wird es, als herauskommt, was für eine intrigante Person die Getötete war und wie viele nicht gut auf sie zu sprechen waren. Findet sich unter ihnen der Täter? Sowohl die Polizei als auch die Hobbydetektive machen Fortschritte bei den Ermittlungen, sogar Karl Konrad meldet sich aus dem Urlaub, um zu erfahren wie der Stand der Dinge ist. Allerhand falsche Fährten machen die Ermittlungen aber nicht grade leicht.

    Fazit: "Ein Mord und zwei Leichen" ist ein wunderbar leichter Regiokrimit mit viel Humor, liebevoll angelegten Charakteren und viel Lokalkolorit. Ich fand den Krimi absolut gelungen und freue mich schon auf den nächsten Fall für das liebenswerte Team.

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    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Regionalkrimi mit viel Humor!
    Wimmers dritter Fall

    "...Sie wissen ebenso wie ich, dass man das frischeste Obst nicht auf dem Markt findet, sondern am Baum..."

    Eine Gruppe Reisender aus Wolnzach war im Altmühltal unterwegs, um vom dortigen sanften Tourismus zu lernen. In Eichstätt probieren sie Elektrofahrzeuge aus. Bei der Rückkehr zum Bus finden sie darin zwei Tote. Ausgerechnet Anna, die Enkeltochter des Metzgermeisters Wimmer, betritt als erste den Bus.

    Der Fall landet bei der Mordkommission von Ingolstädt. Kriminaloberkommissar Stimpfle darf damit seinen ersten Fall selbstständig leiten, denn Karl Konrad, sein Chef, wird am nächsten Tag seinen wohlverdienten Urlaub antreten. So viel aber sei verraten: Telefonisch ist er immer dabei.

    Stimpfle ist allerdings nicht begeistert, dass gerade Wimmer und Anna zur Reisegruppe gehören. Schon in zwei Fällen haben sie den Kriminalisten gehörig ins Handwerk gepfuscht und wesentlich zur Ermittlung der Täter beigetragen.

    Frau Katzmiller, eine der Toten, arbeitete im Rathaus. Nach und nach stellt sich heraus, dass sie sich eine Menge Feinde gemacht hat. Der Tatzeitpunkt lässt sich gut eingrenzen, die Spurenlage ist aber unübersichtlich. Fast jeder aus dem Bus hätte es sein können.

    Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Seine Besonderheit erhält er durch die verschiedenen Dialekte. Stimpfle ist Schwabe, die Geschichte aber spielt in Oberbayern. Die ersten Etappen der Busreise bis zum Mord werden ausführlich beschrieben, sodass ich als Leser einen guten Eindruck von den Sehenswürdigkeiten der Gegend hatte. Wie schon gesagt, gibt es zwei Ansätze für die Ermittlung. Beide Wege werde gekonnt gegenübergestellt. Während Stimpfle und sein Team die Spuren auswerten und die Lage analysieren, spaziert Wimmer durch den Ort. Er hört sich an, was beim Friseur und im Laden so erzählt wird und trennt die Spreu vom Weizen. Gerade dieser Teil des Buches wird sehr humorvoll erzählt. Gekonnt arbeitet der Autor mit Überhöhungen. Ich denke dabei an die Veganerin, bei der ein Metzger schon ein Mörder ist. Klasse fand ich, wie Anna ihr die Meinung gesagt hat. Anna hält sich dieses Mal aus den Ermittlungen vor Ort raus. Ihr Handwerkszeug ist das Internet. Wimmers erster Versuch damit allerdings war wenig gelungen.

    Obiges Zitat fällt, als ein Journalist Wimmer aushorchen will. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören für mich auch die Telefongespräche zwischen Wimmer und Konrad. Obwohl ich das Gespräch nur von einer Seite verfolge, weiß ich genau, was die andere sagt. Hier war weniger mehr – geschickt gemacht. Interessant fand ich die kurzen Ausführungen zur Waffentechnik und den Möglichkeiten, Projektil und Waffe einander zuzuordnen. Im Anhang wird das Thema noch vertieft.

    Da ich als Leser die Rechercheergebnisse beider Seiten kannte, war ein Miträtseln gut möglich. Natürlich wurde ich auch auf manche Umwege geschickt.

    Das Cover mit Turm und Denkmal passt zur Gegend.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag den Humor, der in der Geschichte steckt, und der dem Ganzen nichts von seiner Spannung nimmt.

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    »Viel schlimmer geht’s fei nimmer!«

    Der neue Roman von Alexander Bálly erscheint in dieser Woche und wir sind schon jetzt gespannt auf Eure Bucheindrücke.
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    Eine Gruppe Wolnzacher macht eine Bustour ins dreißig Kilometer entfernte Altmühltal, um sich etwas von dem erfolgreichen Tourismus dort abzuschauen. Nach einer Rast wird der gemütliche Ausflug jedoch jäh beendet: Im Bus liegen zwei Leichen. Keiner hat etwas gesehen oder gehört. Gut, dass Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna mit von der Partie sind und gleich vor Ort mit der Ermittlung beginnen können.





    Leseprobe

    Alexander Bálly, Jahrgang 1964, lebt seit seiner Kindheit in Oberbayern und wohnt schon lange im Hopfenland. Schon immer hängt er am Wort: Er arbeitete als Buchhändler, Druckereigehilfe und Verlagsmitarbeiter. Seit fast 20 Jahren schreibt er Geschichten. Nach mehreren Fantasykrimis hat er nun das Verbrechen vor der Haustür entdeckt und präsentiert seinen ersten Krimi aus der Holledau.

    Ich suche für die Leserunde zu "Ein Mord und zwei Leichen" von Alexander Bálly Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten.

    Hierfür werden 15 Bücher zur Verfügung gestellt.

    Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung eure Blogadresse bei.

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