Alexander Bayer

 3,8 Sterne bei 18 Bewertungen
Autorenbild von Alexander Bayer (©Julia Bayer)

Lebenslauf

Alexander Bayer, geboren 1981, ist seit 2013 Vater (im Folgenden von drei Kindern) und seit demselben Jahr professioneller Satiriker, auch wenn er dabei bis heute nicht an einen Zufall glaubt. Er schrieb unter anderem für die Satireseite Der Postillon zahlreiche Texte, entwickelte federführend die zwölfteilige Persiflage Das Neubert-Experiment (2020–2021) und kreierte die Videoformate Postillon Kultur und Postillon im Gespräch, in denen er neben der Autorentätigkeit auch schauspielerisch auftritt. Seit Anfang 2023 betreibt er u. a. auf TikTok das Comedy-Portal Kreidekiste. In seiner üppigen Freizeit geht Alexander Bayer morgens und abends ins Bad. Er lebt, schreibt und duscht in Koblenz.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Bayer

Neue Rezensionen zu Alexander Bayer

Cover des Buches All in (ISBN: 9783442394517)
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Rezension zu "All in" von Fedor Holz

lunau-fantasy
Poker for Life

Um ehrlich zu sein hatte ich ein bisschen was anderes von dem Buch erwartet. Ich dachte es ist ein Buch, welches einem Tipps an die Hand gibt, die man auf das Leben anwenden kann. Also das Fedor Aspekte aus dem Poker gezogen und für seinen Alltag umfunktioniert hat. Da habe ich mich vermutlich ein bisschen irreführen lassen. Tatsächlich hat der Autor zwar Dinge aus dem Pokerspiel auf sein Leben übertragen, so wirklich geteilt hat er sie aber nicht.

Stattdessen gibt es viele Einblicke in die Karriere des jungen Spielers, seine Anfänge, Hürden und Erfolge. Sicherlich nicht uninteressant, wenn man etwas Ahnung von Poker hat.

Ein Mensch wie ich, ohne jeden Bezug dazu, hat kaum etwas von den Fachbegriffen verstanden. Dadurch kam ich nur schwer in das Buch rein und hatte so meine Probleme.

Es ist sicherlich ein gutes und interessantes Buch, nur war ich offenbar die falsche Zielgruppe.

Vater sein dagegen schwer ;)

Alexander Bayer ist Vater von drei Kindern, seine drei Söhne inspirierten ihn dazu, das vorliegende Buch zu schreiben. Dabei geht es nicht immer ernsthaft zu, der Humor steht direkt an zweiter Stelle, oft sogar im Vordergrund, was das Buch extrem auflockert und zügig lesen lässt. Der Autor hat zuerst das Genre Horror oder Psychothriller ins Auge gefasst, was seiner und übrigens auch meiner Ansicht nach thematisch gut gepasst hätte, wenn es um Kindererziehung geht, anscheinend setzte sich hier aber seine Literaturagentin durch und so wurde es ein humorvolles Werk. Man muss nehmen, was man kriegt, also tauchte ich voller Vorfreude in den Insiderbericht von der Windelfront, wie es so schön auf dem Cover heißt, ein und wurde nicht enttäuscht.

„Ich schnitt, da meine rechte während der Geburt von Hulk zerquetscht worden war, mit meiner linken Hand vorsichtig die Nabelschnur durch, ließ die Hebamme das Kind kurz waschen, messen und wiegen und nahm den Jungen auf den Arm. Meinen Jungen.“ (Seite 40)

In 16 wirklich lustigen Episoden erzählt Alexander Bayer vom Alltag mit Frau und Baby, schildert Alltagssituationen, gibt Tipps und bezieht auch andere Familienmitglieder mit ein. Dies fand ich ungeheuer witzig, denn dabei traf er immer genau meinen Humor. Kein Wunder bei seinem beruflichen Hintergrund als professioneller Satiriker, unter anderem für die Satireseite Der Postillon, deren großer Fan ich bin. Dieses Buch eignet sich für werdende Eltern, solche, die es werden wollen, aber auch für Menschen wie ich, die nichts davon sind. Große Leseempfehlung von mir!

Humorvolle Erzählungen

"Väter sind was Wunderbares, das muss man den Müttern nur immer wieder sagen" von Alexander Bayer ist eine Sammlung verschiedener unterhaltsamer Geschichten. Es geht darum was Väter alles "falsch" machen können, wenn man es so lapidar formulieren möchte. Besonders ernst darf man die Geschichten nicht nehmen, denn alles was mit Erziehung und Kinder zu tun hat, erregt die Gemüter generell schnell.🤗

Gespräche aus der Community

Alexander Bayer, langjähriger Postillon-Redakteur und dreifacher Papa, gibt tiefe Einblicke in das hochfragile Seelenleben von Vätern. In 16 Episoden erzählt er die lustigsten Geschichten aus seinem chaotischen Alltag mit Frau und Söhnen, verrät, wie man mit geschenkwütigen Großeltern umgeht, sich auf eine faire Arbeitsteilung beim Stillen einigt und wo Männer leise und unbemerkt weinen können.

144 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  alexander_bayer

Die Leserbriefe waren erst als Auflockerung angedacht, die jedes Kapitel, aber mindestens jedes Thema (dann hätte es auch Leserbriefe zu konkret jedem Thema gegeben) abrunden, bzw. auflockern sollten. Wir haben uns dann aber gemeinschaftlich dazu entschieden, sie ans Ende zu setzen. Ich persönlich liebe diesen leichten Stilbruch, den sie jetzt auslösen (das hat auf mich einen leichten Outtake-Effekt, den man nach dem Filmabspann hat) und bin froh, dass sie drin geblieben sind. Zugegeben: Insbesondere die Leserbriefe sind vielleicht eher Männerhumor, wenn es denn so etwas gibt. Das Gesamtbuch richtet sich, zumindest so mein Vorhaben, gleichermaßen an alle und ich freue mich sehr, dass auch Frauen genauso darüber lachen können =) Herzlichen Dank für das detaillierte Feedback und die Frage!

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