Was habe ich als Kind die Träume von Little Nemo geliebt. Ich wollte einmal so fantastisch träumen und so in eine Welt eintauchen wie er es tat. Was da zustande kam, dass war einfach so genial, dass ich es auch haben wollte. Heute finde ich die Geschichten und vor allem immer noch toll und die Träume sind echt fantastisch, aber es gibt noch so viel mehr. Die Ideen die dahinter stecken und die grandiosen Bilder, Details und auch aus Sicht von Design. Ein echtes Meisterwerk und hier ein Schatz in der Gesamtausgabe. Man kann so viel finden und es lohnt sich echt, jedes Bild einzeln anzuschauen. Als Kind geliebt, heute Details erkannt.
Alexander Braun
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Alexander Braun
Anime fantastisch
Pioniere des Comic
Will Eisner – Graphic Novel Godfather
Winsor McCays Little Nemo – Gesamtausgabe
Katzenjammer
Black Comics
Die Simpsons: Gelber wird's nicht
Horror im Comic
Neue Rezensionen zu Alexander Braun
ANIME, die japanische Form des Zeichentrickfilms, hat auch die westliche Kultur von den 1970ern bis heute geprägt. Die erste Generation, die mit Wickie, Biene Maja, Heidi und Captain Future aufwuchs, bemerkte dabei gar nicht, dass sie japanische Filme guckte. Die Generation Dragon Ball und Sailor Moon dagegen empfand ab den 1990ern gerade die Exotik dieses dynamischen Mediums als so stimulierend, dass sich eine globale Jugendkultur herausbildete – bis hin zum »Cosplay«. Zeitgleich eroberte das Studio Ghibli mit Premium-Animes die großen Filmfestivals der Welt und wurde 2003 für Chihiros Reise ins Zauberland mit einem Oscar ausgezeichnet.
Das Niedliche (kawaii) und Figuren mit besonders großen Augen als Merkmale des anime werden unter anderem behandelt.
Horrorszenen im Anime und deren Ästhetik und die sexuelle Freizügigkeit und erotische animes werden auch vorgestellt.
Für Freunde des Genres eine wahre Fundgrube.
Dieses Buch erscheint parallel zu der gleichnamigen Ausstellung, die vom 23. Juni 2016 bis zum 18. September 2016 in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zu sehen ist. Sie widmet sich den im Kunstkontext bisher kaum gewürdigten Gründungsjahren des Comic, der bis heute in seinem kunsthistorischen Wert unterschätzt und oft als reine „Unterhaltung“ abgewertet wird.
Dem wollen diese Ausstellung und das Buch entgegenwirken und stellen sechs mehrheitlich US - amerikanische Zeichner vor mit insgesamt 230 seltenen Comic-Seiten von 1905 bis in die 1940 er Jahre.
Mit dieser Ausstellung und besonders mit den Essays von Alexander Braun zu den jeweiligen Zeichnern werden erstmals Verbindungslinien gezogen mit der künstlerischen Avantgarde, und der Comic wird als eigene Kunstform aufgewertet, indem sein Stellenwert im kunsthistorischen und sozial-historischen Kontext genau beschrieben und evaluiert wird.
Ein für Liebhaber von Comics und andere Kunstfreunde interessantes Werk über das erste Bildmassenmedium der Geschichte, dessen Bedeutung für die Kunstgeschichte größer ist, als man es bisher sah. Das wird in diesem Buch überzeugend herausgearbeitet.
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