Alexander Braun Pioniere des Comic

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Inhaltsangabe zu „Pioniere des Comic“ von Alexander Braun

Comics entstanden um 1897 in Form von farbigen Sonntagsbeilagen in den großen amerikanischen Tageszeitungen. Sie erreichten als erstes bebildertes Massenmedium zig Millionen Leser pro Tag und setzten sich sofort an die Spitze der Unterhaltungsindustrie. Lange wurde übersehen, wie innovativ und experimentell die frühen Comic-Pioniere waren und dass sich ihre Arbeiten häufig auf Augenhöhe mit der künstlerischen Avantgarde der Zeit befanden. Winsor McCay nahm ab 1905 den Surrealismus vorweg, so wie George Herriman in Krazy Kat ab 1913 Aspekte des Absurden Theaters etablierte. Cliff Sterretts Szenarien der späten 1920er-Jahre erinnern an expressionistische Stummfilme, während Frank O. King mit Gasoline Alley das Erzählen in Echtzeit probierte. Lyonel Feininger nicht zu vergessen, der 1906/07 mit zwei Comicserien seinen Weg zur künstlerischen Unabhängigkeit beschritt.

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  • Der frühe Comic als unterschätzte Kunstform

    Pioniere des Comic
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    19. July 2016 um 10:37

    Dieses Buch erscheint parallel zu der gleichnamigen Ausstellung, die vom 23. Juni 2016 bis zum 18. September 2016 in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zu sehen ist. Sie widmet sich den im Kunstkontext bisher kaum gewürdigten Gründungsjahren des Comic, der bis heute in seinem kunsthistorischen Wert unterschätzt und oft als reine „Unterhaltung“ abgewertet wird.Dem wollen diese Ausstellung und das Buch entgegenwirken und stellen sechs mehrheitlich US - amerikanische Zeichner vor mit insgesamt 230 seltenen Comic-Seiten von 1905 bis in die 1940 er Jahre.Mit dieser Ausstellung und besonders mit den Essays von Alexander Braun zu den jeweiligen Zeichnern werden erstmals Verbindungslinien gezogen mit der künstlerischen Avantgarde, und der Comic wird als eigene Kunstform aufgewertet, indem sein Stellenwert im kunsthistorischen und sozial-historischen Kontext genau beschrieben und  evaluiert wird.Ein für Liebhaber von Comics und andere Kunstfreunde interessantes Werk über das erste Bildmassenmedium der Geschichte, dessen Bedeutung für die Kunstgeschichte größer ist, als man es bisher sah. Das wird in diesem Buch überzeugend herausgearbeitet.

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