Alexander Broicher

 3.4 Sterne bei 80 Bewertungen
Autor von Fakebook, Unter Frauen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Alexander Broicher (©(C) Andreas Riedel)

Lebenslauf von Alexander Broicher

Alexander Broicher ist Schriftsteller, Herausgeber und Drehbuchautor.

In seinem popliterarischen Bestseller „fakebook“ nimmt der scharfzüngig und ironisch gesellschaftliche Entwicklungen in Zeiten von Social Media aufs Korn. Die von ihm herausgegebene Buch-Reihe „Unbehauste“ wurde "NDR Buch des Monats". Broichers Arbeiten sind mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Literaturpreis des Deutschen Schriftstellerverbandes oder dem Eyes and Ears Award.
Broicher lebt und arbeitet in Berlin und in New York. Mehr Infos: https://www.facebook.com/BroicherAlexander


Neue Bücher

UNBEHAUSTE 2

 (1)
Neu erschienen am 19.08.2020 als Taschenbuch bei fineBooks.

UNBEHAUSTE 1

 (1)
Neu erschienen am 15.08.2020 als Taschenbuch bei fineBooks.

Alle Bücher von Alexander Broicher

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Buchformat:
Cover des Buches Fakebook (ISBN: 9783453676145)

Fakebook

 (44)
Erschienen am 13.08.2012
Cover des Buches Unter Frauen (ISBN: 9783947373185)

Unter Frauen

 (27)
Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches Fakebook: Roman (ISBN: 9783641066925)

Fakebook: Roman

 (3)
Erschienen am 13.08.2012
Cover des Buches UNBEHAUSTE 2 (ISBN: 9783948373214)

UNBEHAUSTE 2

 (1)
Erschienen am 19.08.2020
Cover des Buches UNBEHAUSTE 1 (ISBN: 9783948373238)

UNBEHAUSTE 1

 (1)
Erschienen am 15.08.2020
Cover des Buches Unbehauste (ISBN: 9783943941692)

Unbehauste

 (1)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches TAGE WIE DIESE In Zeiten des Abstands (ISBN: 9783948373207)

TAGE WIE DIESE In Zeiten des Abstands

 (1)
Erschienen am 07.05.2020
Cover des Buches Unbehauste (ISBN: 9783943941685)

Unbehauste

 (1)
Erschienen am 11.10.2016

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Neue Rezensionen zu Alexander Broicher

Neu

Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

Fakebook
0Soraya0vor 10 Monaten

Zum Inhalt (Klappentext):
Frieder Kurzmeier ist ein Außenseiter. Sein einziges Ziel ist es, dazuzugehören, doch sein Leben sieht ganz anders aus: Niemand nimmt ihn ernst oder auch nur wahr. Doch was wäre, wenn er jemand anders sein könnte? Jemand, der alles bekommt, und erreicht, was er sich erträumt? Als Frieder erfährt, dass er nicht mehr lange leben wird, ist seine Zeit gekommen. Er will sein Stück vom Kuchen: Sex, Spaß und Anerkennung! Also erschafft er sich eine neue Identität auf Facebook, denn wer nicht bei dem sozialen Netzwerk ist, existiert nicht. Sein zweites Ich Rocco hat alles, wovon er träumt, und öffnet ihm auch im echten Leben alle Türen. Ein abenteuerliches Doppelleben beginnt, in dem Frieder sich an allen rächt, die ihn einst demütigten. Bis er zu weit geht und sein Größenwahn verheerende Folgen nach sich zieht …

„Facebook ist das neue Opium für die Massen. Broichers Roman ist die zeitgenössische Antwort auf George Orwells ›1984‹ - hochaktuell, unterhaltsam und auf der Höhe der Zeit!" Fréderic Beigbeder.

„Ein packender Roman über menschliche Höhenflüge und Abstürze via World Wide Web, der einen Blick hinter die Facebook Fassade wirft. Lustig, böse und radikal - danach ist es im Social Web nicht mehr kuschelig.“ Gracia Magazin.

„Eine rasante Geschichte, die bis zur letzten Seite mitreisst. Das Buch ist unterhaltsam und spannend, liefert aber auch jede Menge Zündstoff.“ ARD - Die besten Interviews (MDR Sputnik).

Meine Meinung:

Ich hab mir von diesem Buch wirklich viel versprochen, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Leider wurde ich hier enttäuscht.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen, da der Schreibstil sehr einfach gehalten ist. Die Charaktere waren leider so gar nicht meins. Einfach nur oberflächlich und naiv.

Dazu kommt dann noch, dass es einfach unrealistisch dargestellt wird. Beim Klappentext meint man, dass der Protagonist sich einfach einen weiteren Facebook-Account anlegt, bei dem er sich eine Wunschperson erfindet. Das diese Person dann aber im wahren Leben auftaucht und mitmischt, habe ich nicht erwartet. Für mich war das leider zu überzogen.

Zwischendurch hat sich die Geschichte auch gezogen, so dass man nicht von der Geschichte gefesselt ist. Schade aber so war ich nur von der Idee überzeugt.

Fazit:

Interessante Idee, die aber bei der Umsetzung einige Mängel aufweist.

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Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

Leider schlechte Umsetzung - Flop!
Linsenliebevor 2 Jahren

Frieder Kurtsmeier ist Food-Designer in einer Firma, die außergewöhnliche Lebensmittel produziert und vermarktet. Seine Aufgabe ist, sich neue möglichst verrückte Lebensmittel auszudenken und diese dann so vorzubereiten, dass sie vom Labor nur noch hergestellt werden müssen und dann in den Verkauf können. Frieders letzte zündende Idee für seine Eigenkreationen liegt aber schon lange in der Vergangenheit.

Da trifft es sich nicht gerade gut, dass er viel zu spät davon erfährt, dass er seinen Chefs ein neues Produkt vorstellen muss und damit in direkter Konkurrenz zu seinem Kollegen Hansen steht. Hansen hat die Rundmail wegen des Produkt-Pitchs bekommen und Frieder nicht – nun drängt die Zeit und Frieder ist ideenlos.

Frieders Leben läuft nicht rund

Auch sonst läuft es in Frieders Leben alles andere als rund.

Die Freundin Lena ist weg, die Kollegen lästern über ihn, der Arzt sagt er ist sehr krank. Frieder hat gar keine Motivation im Leben und lebt sehr zurückgezogen.

Erst als ihm die Idee kommt, auf Facebook ein Fake-Profil für “Rocco” anzulegen, den er als berühmten Kerl mit Hut online sehr schnell etabliert, geht es Frieder besser.

Frieder erfindet “Rocco”

Frieders Fake-Profil “Rocco” geht durch die Decke. Er kriegt im Internet all die Aufmerksamkeit, die Frieder nie bekommt. Online kann er plötzlich draufgängerisch sein und flirtet mit Frauen, als wäre das total einfach für ihn.

Auch im Job kann Frieder sich behauptet, ja, er krempelt sein ganzes Leben durch Rocco um. Er fühlt sich wie ein neuer Mensch.


Frieder ist der absolute Durchschnittstyp, eher langweilig als aufregend. Umso unrealistischer ist es, dass er ganz plötzlich Rocco erschafft und mit diesem Fake-Profil von jetzt auf gleich ein anderer Mensch sein kann. Als hätte diese Seite von ihm schon immer in ihm geschlummert.

Dass Rocco innerhalb von kürzester Zeit eine Legende im Internet ist und alle ihn “kennen”, ist einfach unsinnig. Facebook ist wirklich längst nicht mehr so neu und innovativ, dass 1-2 Posts ausreichen, um im Internet eine Berühmtheit zu werden.

das Fakeprofil wird über Nacht berühmt

Das ist ein Grund, weswegen dieser Roman einfach nicht für mich funktioniert.

Der Inhalt von “Fakebook” ist einfach nicht mehr aktuell.

Vor einigen Jahren noch hätte man diese Berühmtheit durch ein paar Posts vielleicht noch geglaubt. Aber jeder Nutzer von Facebook kennt doch inzwischen das Problem, dass Posts einfach super schnell im Strom der Neuigkeiten verschwinden und da reicht es einfach nicht, nur so zu tun als sei man berühmt. Wenn man ein Profil erstellt, hat man nicht sofort Freunde, die einen durch 1-2 Posts zur Legende machen.

Für mich wirkte das Buch leider so, als wäre es von jemandem geschrieben worden, der sich selbst nicht so richtig gut im Internet auskennt.

leider sehr unrealistisch

Dass Frieder dann auch noch Rocco im echten Leben sieht und mit ihm spricht, setzt der unrealistischen Story dann einfach die Krone auf.

Auch die Krankheitsgeschichte…. Wenn man vom Arzt durch die Blume gesagt bekommt, dass man nicht mehr lange zu leben hat, dann macht man doch nicht weiter wie bisher und verdrängt das einfach? Die Storyline um den Arzt ist auch wirklich weit hergeholt und überzeugt mich nicht im Geringsten.

Dass Frauen in “Fakebook” als absolut berechenbar und leicht manipulierbar dargestellt werden, finde ich auch alles andere als positiv.

Was mir leider auch negativ aufgefallen ist, ist dass überall der Nachname des Protagonisten falsch geschrieben wurde. Er heißt “Frieder Kurtsmeier”, wird aber sowohl auf der Verlagsseite wie auch auf Portalen wie Netgalley etc. immer “Frieder Kurzmeier” geschrieben.

bleibt leider farblos

Ich hab während des Lesens einige Male überlegt, das Buch abzubrechen. Ich kann die Story leider einfach nicht ernst nehmen weil sie total lieblos wirkt. Die Charaktere finde ich bis auf einen (Jolinde) alle unsympathisch und nicht besonders tiefgründig. Der Haupt-Protagonist Frieder bleibt für mich absolut farblos.

Ich kann daher leider für “Fakebook” nur 1 von 5 Sternen vergeben.

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Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

Facebook = Fakebook?
SanneLvor 2 Jahren

Frieder Kurtsmeier, respektlos Kurz gerufen, ist der graue, uninteressante Sesselhocker, das Hackhuhn in einer Designfirma. Selbst seine Freundin ist genervt und hat ihn verlassen. Wenn er doch nur bekannt, angesagt, begehrt wäre! Nachdem ein Arzt sein baldiges Ende ankündigt, geht Frieder aufs Ganze. Er erschafft den perfekten Womanizer, Influencer bzw. Trendsetter in einem Fake-Profil auf Facebook. Rocco ist geboren! Lässig, arrogant, gefühlskalt schart er schnell eine Fangemeinde um sich. Frieder versucht, sich seinem Alter Ego anzugleichen, kleidet sich neu ein, tritt selbstbewusster auf. Das hilft ihm aber nicht, Designfood zu entwickeln, mit der er im Job punkten kann. Fake- Rocco taucht auf, gibt hinterhältige, aber erfolgreiche Tipps. Die Ex zeigt wieder Interesse, die Likes auf Facebook werden mehr, man kommt in angesagte Locations. Die zündende Produktidee für eine wichtige Präsentation fehlt aber immernoch. Da ist allerdings die nette Joli aus dem Labor. Nur: eine unerwartete Eigendynamik lässt die Dinge aus dem Ruder laufen. Alexander Broicher hat sich eines interessanten Themas angenommen. Welchen Einfluss haben Social Media auf das eigene Leben? Wird man süchtig nach Likes, anhängig von unbekannten und oberflächlichen Followern? Ändert man Einstellungen, Handlungen, setzt Prioritäten neu? Eindeutig: Ja! In dieser Hinsicht sollte man eigene Haltungen hinterfragen. Schöner Denkanstoß aus dem Aufbau Verlag (aufbau digital).

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Unter Frauen
Die Frage ist so alt wie die Geschlechter - und doch brennt sie jedem unter den Nägeln. Doch wie muss Gleichberechtigung 2.0 eigentlich aussehen? Und: gibt es sie? Was denkt ihr???
267 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Verena-Juliavor 7 Jahren

Zusätzliche Informationen

Alexander Broicher wurde am 22. August 2012 in Koblenz (Deutschland) geboren.

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