Alexander Broicher Fakebook

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Inhaltsangabe zu „Fakebook“ von Alexander Broicher

Der Tag der Abrechnung wird kommen
Frieder Kurzmeier ist der Inbegriff eines Verlierers. Unfähig, mit sich selbst umzugehen, verlassen von der gelangweilten Partnerin. Niemand nimmt ihn wahr, geschweige denn für voll. Dabei will er einfach bloß dazugehören, sein Stück vom Kuchen: Sex, Spaß und Anerkennung! Doch erst, als er erfährt, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben hat, ergreift er die Initiative und stellt fest: Wer nicht bei Facebook ist, existiert nicht. Also erschafft er sich eine neue Identität, die alles sein soll, wovon er träumt. Er wird zu Rocco. Als er feststellt, dass man ihm diesen Fake auch im echten Leben abnimmt und ihm sein zweites Ich alle Türen öffnet, rächt er sich an all jenen, die ihn ein Leben lang gedemütigt haben. Sein Leben wird zu einem Abenteuerspielplatz. Doch irgendwann verselbständigt sich das Spiel zwischen Größenwahn und Realität - mit verheerenden Folgen …

Einte teilweise humorvolle Betrachtung der sozialen Netzwerke.

— Arun

Erfrischende Idee, die leider enttäuschend umgesetzt wurde.

— daydreamin

Ein spannendes Buch zu einem top aktuellen Thema.

— PowerReader2

Ganz nett, aber ein packender Psychothriller ist was anderes.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Fakebook

    Fakebook

    daydreamin

    23. April 2016 um 19:00

    Geschrieben im November 2012:Als ich mir das Buch Fakebook auf meinen eBook-Reader zog, hatte ich gewisse Erwartungen. Auf dem Cover ist Blut zu sehen, das Buch ist im Heyne Hardcore Verlag erschienen und auch der Klappentext klingt nach einem vielversprechenden Thriller. Das Buch, dass ich dann aber gelesen habe, hat irgendwie so gar nicht dazu gepasst.Zuerst wird man sofort mit dem Protagonisten Frieder bekannt gemacht, der ein ziemlicher Loser ist. Er arbeitet als Food-Designer eher schlecht als recht, jammert seiner großen Liebe hinterher, lässt sich selbst und den Haushalt gehen und auch seine Kollegen nehmen ihn nicht ernst. Sein Leben ist quasi schon abgeschlossen, bis ihm die rettende Idee kommt. Frieder möchte nämlich sein Leben dann in die Hand nehmen und wie ginge das besser, als eine Fake-Identität bei Facebook zu erschaffen, die genauso ist, wie Frieder am liebsten sein möchte. Er designt sich einen coolen Typen namens Rocco, der genau das Gegenteil von Frieder verkörpert.Bei den Facebookaktionen fängt der Unsinn dann aber schon an, denn diese sind gänzlich unrealistisch. Zuerst wäre da das Profil von Rocco, der kurz nach seiner Erschaffung schon 8 Gefällt-mir-Angaben erhält und später Freundschaftsanfragen von tausenden Leuten. Der erste Punkt wäre hier der Widerspruch: Bei Facebook kann man doch entweder eine Seite erstellen, die Leute liken können, oder aber ein normales Profil mit Freundschaftsanfragen. Beides gemischt funktioniert nicht (soweit ich weiß). Der zweite Punkt ist: Wie zur Hölle kriegt Rocco 8 Likes/Freunde, wenn ihn Frieder auf keiner Plattform bekannt gemacht hat? Niemand kennt diese kreierte Person, warum sollte man ihm eine Anfrage senden? Nur weil er ein cooles Profilbild hat und einen coolen Spruch bei „Lieblingszitat“? Eine plausible Erklärung für ein oder zwei Anfragen innerhalb von Stunden oder Tagen, die durch Zufall auf Roccos Profil kommen, aber doch nicht für ganze 8 Leute in Minuten!Auch Frieder und seine Kollegen scheinen den Umgang mit Facebook noch nicht so ganz begriffen zu haben. Frieder selbst lästert unter Fotos in den öffentlichen Kommentaren über seinen Kollegen. Dieser wiederum veröffentlicht laut Roman bei Facebook pikante Fotos von Gangbang- und Drogenpartys, obwohl er ein ziemlich hohes Tier in der Firma ist. Da kann ja meine 15jährige Schwester besser mit Facebook umgehen!Nun gut, weiter im Text. Rocco ist also erschaffen und fortan begleitet er Frieder in seinem Alltag. Zuerst checkt Frieder immer nur Roccos Facebookpage, auf der mächtig was los ist, und fühlt sich beliebt. Dann aber erscheinen ihm Visionen von einem Rocco, der plötzlich in seinem Büro steht und Ratschläge verteilt. Einbildung? Multiple Persönlichkeit? Meinetwegen. Kurios wird es, als anscheinend auch andere Leute Rocco sehen können. Ein Kollege von ihm reagiert zum Beispiel auf eine Drohung von Rocco und ändert ganz urplötzlich sein Verhalten gegenüber Frieder, obwohl dieser selbst gar nichts dazu beigetragen hat. Ich könnte gut mit dem Gedanken leben, dass Frieder sich manchmal in Rocco „verwandelt“, also wirklich eine Persönlichkeitsspaltung hat und gar nicht merkt, dass er selbst als selbstbewusster Mann (=Rocco) seinen Kollegen entgegen tritt. Was ich aber für absoluten Blödsinn halte ist die eben die Tatsache, dass die Menschen in Frieders Umfeld auf Aktionen von Rocco reagieren, die Frieder gar nicht ausgeführt haben kann!Der Schreibstil an sich ist ziemlich gut. Ich konnte das Buch flüssig und schnell lesen. Die Nebencharakter haben mir alle gut gefallen und waren authentisch, wenn auch nicht immer sympathisch. Auch Frieder hatte interessante Seiten und besonders die Sache mit den Food-Designern hat mir top gefallen und das habe ich noch nirgendwo sonst gelesen, obwohl das ja ein interessanter Beruf ist! Leider ist Frieder ansonsten wirklich ein ziemlicher Durchschnittstyp, dem die Rocco-Sache etwas zu Kopfe steigt, bis es ihm zu bunt wird.Allgemein hab ich mir viel mehr Spannung vorgestellt, nicht nur beim Finale. Als Thriller habe ich mir Nervenkitzel und vielleicht auch grenzwertiges Verhalten von Frieder/Rocco erhofft, was ich aber leider nicht bekommen habe. Er disst seine Exfreundin ein wenig bei Facebook und will dann seine Kollegen in die Schranken weisen, aber gute Einfälle hat er dabei nicht und auch Roccos Ideen fand ich ein bisschen kindisch. Das Ende des Buches kam dann irgendwie sehr schnell, obwohl man die ganze Zeit mehr erwartet hat. Rückblendend kann ich auch nicht sagen, dass Frieder sich großartig geändert oder etwas gelernt hat. Vielleicht hat er ein paar kleine Details in seinem Leben geändert, aber dass man der Welt und ihren Lügen kritisch und selbstbewusst gegenüber treten muss, hat er wohl bis zur letzten Seite nicht gelernt.Nicht nur Frieder scheint keine beziehungsweise kaum Konsequenzen aus seinem alternativen Facebook-Ego zu ziehen. Auch seine Kollegen und seine Flamme scheinen all das „Böse“, was er oder auch Rocco veranstaltet haben, zu vergessen. Zumindest im letzten Kapitel gibt es dann doch eine Aktion, die zu einer Kündigung führen würde, doch die kommt nicht. Auch der Missbrauch des Vertrauens seiner großen Liebe scheint für die Beziehung keine Konsequenzen zu haben. Was soll uns das jetzt sagen? Fazit Leider enttäuschend. Die Idee an sich fand ich gar nicht übel, aber an der Umsetzung mangelte es dann. Frieder bietet eine ziemlich gute Ausgangsposition für einen Protagonisten, der sein Leben in Schwung bringen will, doch eigentlich bringt er sich nur kurzzeitig in Schwierigkeiten und zieht dann den Schwanz ein – mal wieder! Auch die Facebookaktionen waren allesamt unrealistisch und die Einbildungen rund um Rocco fand ich albern. Man hätte hier so viel mehr aus einem jungen Mann, der die Kraft aus einem beliebten Fake-Ego zieht, machen können anstatt Rocco ein Eigenleben zu verpassen, schließlich handelt es sich ja nicht um einen Fantasyroman. 2 Sterne für einen relativ netten Anfang und einen guten Schreibstil, mehr ist aber leider nicht drin!

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  • Das Buch der Stunde

    Fakebook

    PowerReader2

    07. January 2016 um 19:43

    Jeder, den ich kenne, verbringt unendlich viel Zeit auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken. Dieses Buch erzählt um dieses Thema eine spannende, fiktive Geschichte von einem Typen,der sich eine neue Identität auf facebook erstellt. Super Idee, total locker geschrieben und das Ende, na, das sollte sich jeder fragen, ob er nicht auch so etwas mal machen und denken sollte;)

  • Fakebook - Alexander Broicher

    Fakebook

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2013 um 19:56

    Kosten: eBook Ausgabe: 9,99€ Gebundene Ausgabe: 12,99€ Inhalt: Frieder Kurzmeier ist der Inbegriff eines Verlierers. Unfähig, mit sich selbst umzugehen, verlassen von der gelangweilten Partnerin. Niemand nimmt ihn wahr, geschweige denn für voll. Dabei will er einfach bloß dazugehören, sein Stück vom Kuchen: Sex, Spaß und Anerkennung! Doch erst, als er erfährt, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben hat, ergreift er die Initiative und stellt fest: Wer nicht bei Facebook ist, existiert nicht. Also erschafft er sich eine neue Identität, die alles sein soll, wovon er träumt. Er wird zu Rocco. Als er feststellt, dass man ihm diesen Fake auch im echten Leben abnimmt und ihm sein zweites Ich alle Türen öffnet, rächt er sich an all jenen, die ihn ein Leben lang gedemütigt haben. Sein Leben wird zu einem Abenteuerspielplatz. Doch irgendwann verselbständigt sich das Spiel zwischen Größenwahn und Realität - mit verheerenden Folgen … Cover: Das Cover zeigt ein Smartphone auf dem der Name des Buches und Autors steht. Dieses ist mit Blut verschmiert. Ich finde es ist zu übertrieben für die Story gestaltet. Erster Satz: "Er hörte die Trillerpfeifen von Weitem, das Gezwitscher des Aufstands." Meine Meinung: Der Schreibstil war locker und dadurch las sich das Buch in einem weg - zum Glück! Wäre der Schreibstil genauso wie die Geschichte, hätte ich das Buch mit Sicherheit abgebrochen. Ebenfalls haben mir die Chat-Sequenzen gefallen. Die Idee an sich ist ja ganz gut, aber die Umsetzung hat mich null angesprochen. Erstens fand ich die Charaktere zu oberflächlich (vielleicht sollte es auch so sein, weiß ich nicht, mir hat's aber nicht gefallen). Dann fand ich die ganzen Dialoge furchtbar und zu gestellt. Aber am Schlimmsten war Rocco! Wie kann eine online Fantasiefigur auftauchen und Dinge ändern oder mit Leuten reden?! Entweder hab ich den Humor des Buches nicht verstanden oder ich geh zu Ernst an solche Themen heran. Fazit: Ich würde dieses Buch zumindest nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    Jemasija

    05. January 2013 um 17:56

    Produktinformationen: Autor:Alexander Broicher Verlag: Heyne Serie: Keine Serie Format: Broschiert/Kartoniert Genre: Roman Seiten: 240 ISBN:978-3453676145 Preis: 12,99 € (D) Inhalt: DER SCHÖNE SCHEIN DES NICHTS Frieder Kurtsmeier hat es sich ermöglicht ein Doppelleben zuführen Frieder ist nicht Grade beliebt gewesen , wurde selten von anderen akzeptiert so wie er ist, sie haben ihn gedemütigt & vor anderen bloß gestellt. Daher schmiedet Frieder eines Tages einen kleinen Racheplan , einfach ein Doppelleben zu führen , Frieder ist damit anfangs auch noch ganz glücklich er recht sich an alle die ihn einmal verletzt haben,doch dann läuft alles aus dem Ruder...wie kann ein Mensch mit zwei Leben zugleich umgehen ? Frieder merkt das er in seinem früheren Leben doch Freunde hatte die ihn so wie Frieder war akzeptiert haben,das erkennt Frieder leider etwas zu spät! Fazit+Meinung: Zu den Charakteren: In der Geschichte kamen recht viele Charaktere vor ,dafür wurde die Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Personen gerichtet. Die meisten waren mir sehr unsympathisch. Mit keinem Charakter konnte ich mich schnell an freuende, jeder dieser Charaktere hatte irgendein Problem, das hat mir nicht sehr gut gefallen, da meist nur über Probleme anderer gesprochen wurde (von Frieder usw..) Tiefen&Höhen: Die Geschichte war sehr eigen. Sie hatte für mich keine wirklichen Tiefen oder Höhen , ich war eigentlich recht enttäuscht. Zum Cover: Das Cover sieht wirklich so beeindruckend aus & dann diese Geschichte das passt garnicht zusammen .Ich war vom Cover sehr überrascht & auch von der hinteren Seite aber von der Geschichte nicht Grade angetan . (Trailer in English) Zur Geschichte: Wenn Personen nicht genug Aufmerksamkeit bekommen oder mal nicht im Mittelpunkt stehen , versuchen sie sofort jemand anderes zusein (Im Buch eigentlich sehr gut beschrieben) Meine Meinung : Mich hat das Buch nicht grade umgehauen es war ein zwischen durch Buch , in ein paar Stunden hatte ich das Buch durch.Die Geschichte hat mir an sich nicht gut gefallen , wie das mit den Personen kopieren dargestellt wurde hat mir aber Trotzdessen sehr gefallen .Mit denn Charakteren & der ganzen Geschichte konnte ich mich nicht anfreunden . Es war für eine kurze Zeit amüsant doch dann hat jeder nur noch von seinen Problemen geredet & Frieder wollte das haben was er Will & hat es am Ende bekommen, nur hat es auch vieles verändert . Fertig war die Geschichte. Die Geschichte hätte viel Tiefgründiger sein können.Das mit denn Facebook Chats fand ich alles total cool , aber warum so ..schwach? Information über das Buch / Schreibstil: Das Buch wurde in der Sicht von Frieder erzählt . Dann gibt es da aber auch noch FACEBOOK,oft chattet Frieder mit seinen Freunden (^^)die Chats werden recht cool dargstellt.Es ist eigentlich so als wäre man Grade selber bei Facebook on (+Punkt). Der Schreibstil war sehr einfach & recht schnell zu lesen . Tiefgründiger hätte die Geschichte aus meiner Sicht sein können. Von mir bekommt Fakebook 2 1/5 Herzen <3 <3 <

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    abuelita

    08. October 2012 um 19:39

    Ich bin enttäuscht… Dabei liebe ich sonst diese Art von Büchern, und hier – mit dem aktuellen Facebook-Thema verknüpft – hab ich mich richtig darauf gefreut zu erfahren, wie ein absoluter „Niemand“, ein Looser sondersgleichen – es schafft, sich eine neue Identität bei und über Facebook zu erstellen, die ihm auch im realen Leben plötzlich alle Türen öffnet… Tja, es IST ein hochaktuelles Thema, böse, spitzzüngig und satirisch umgesetzt. Pikant ist auch, dass der Protagonist in seinem Beruf nur Fakes erfindet…als Food-Designer. Da wird einem zwischendurch schon ganz anders, wenn man liest, wie wir Konsumenten hinters Licht geführt und getäuscht werden… Trotzdem finde ich, dass der Roman das Potential des Themas nicht ausschöpft. Die „Darsteller“ sind natürlich alle überspitzt dargestellt, sicher, und es gibt auch bestimmt Menschen im real life, die denken, wenn sie in einer beliebten Community angesehen sind, werden sie das auch real dann sein…aber sind das nicht die Ausnahmen? Wer glaubt schon ernsthaft, „Freunde“ zu haben, wenn er bei Facebook auf eine Liste mit 300 oder noch mehr Personen blicken kann, die er gar nicht kennt, die ihn nicht kennen – und die im Normalfall auch nicht „zusammenkommen“ werden? Sind die wild-facebook-freunde-sammelnden Menschen nicht eher die Ausnahme? So richtig gut gelöst finde ich auch die Sache mit der unwirklichen Welt nicht…das ist mir zu konstruiert, zu „erfunden“ – schade, dass dem Autor da nichts Besseres dazu eingefallen ist. Kritik an der Gesellschaft? Na , was und wer ist das denn, die Gesellschaft? Das sind doch wir…..wir alle, und man kann sich Trends sehr wohl entziehen; man muss es nur wollen … „Was ihr den Geist der Zeiten heißt, Das ist im Grund der Herren eigner Geist, In dem die Zeiten sich bespiegeln.“ Sagte Goethe…. Nun ja, vielleicht bin ich auch zu „alt“ um das zu verstehen….. *g*…... oder: in einem Alter, in dem ich manches besser verstehe....wer weiss.... Wie gesagt, das Thema an sich – spitze,die Umsetzung in meinen Augen aber leider nur mittelmässig.

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    Traenenherz

    07. September 2012 um 13:35

    Klappentext: DER SCHÖNE SCHEIN DES NICHTS Stellen Sie sich vor, Sie könnten jemand anderes sein. Jemand, der alles bekommt und alles erreicht, was er sich erträumt. So wie Frieder Kurtsmeier. Er ist ein Nichts, ein Niemand. Bis er sich bei Facebook eine neue Identität verschafft, die ihm plötzlich auch im echten Leben alle Türen öffnet. Als Rocco beginnt er ein Doppelleben und nimmt Rache an all jenen, die ihn einst demütigten. Bis er zu weit geht… "Facebook ist das neue Opium für die Massen. Alexander Broichers Roman ist die zeitgenössische Antwort auf George Orwells "1984" – hochaktuell, unterhaltsam und auf der Höhe der Zeit!" Fréderic Beigbeder Frieder Kurtsmeier ist der Inbegriff eines Verlierers. Unfähig, mit sich selbst umzugehen, verlassen von der gelangweilten Partnerin. Niemand nimmt ihn wahr, geschweige denn für voll. Dabei will er einfach bloß dazugehören, sein Stück vom Kuchen: Sex, Spaß und Anerkennung! Doch erst, als er erfährt, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben hat, ergreift er die Initiative und stellt fest: Wer nicht bei Facebook ist, existiert nicht. Also erschafft er sich eine neue Identität, die alles umfassen soll, wovon er träumt. Er wird zu Rocco. Als er feststellt, dass man ihm diesen Fake auch im echten Leben abnimmt und ihm sein zweites Ich alle Türen öffnet, rächt er sich an all jenen, die ihn ein Leben lang gedemütigt haben. Sein Leben wird zu einem Abenteuerspielplatz. Doch irgendwann verselbständigt sich das Spiel zwischen Größenwahn und Realität – mit verheerenden Folgen… Die Story: Wurde schon bestens im Buchinneren am Anfang wieder gegeben, daher habe ich dies übernommen, und verweise auf den Text hier drüber. Anfang: Er hörte die Trillerpfeifen von Weitem, das Gezwitscher des Aufstands. Irgendwo sprang die Alarmanlage eines parkenden Wagens an. Frieder Kurtsmeier lief auf die Zentrale von Tastmaker zu. Leseprobe: Konnte ich bisher leider noch nicht auftreiben. Zitate: "Äußerlichkeiten. Das zählt nicht." Rocco machte eine wegwerfende Geste. "Zunächst einmal geht es nicht darum, ihr Höschen zu erobern, sondern ihren Kopf! Dann bekommst du das erste ohnehin geschenkt. DU musst sie ins Hirn ficken! Weißt du, was ich meine?" Er schob den Hut in den Nacken. "Sie müssen absolut verängstigt sein, dass du nicht mit ihnen ausgehst. Absolut verängstigt!" Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Was ich direkt als ersten positiven Punkt nennen möchte, die Kapitel sind schön kurz gehalten, das mag ich sehr gern. Es gibt einen Erzähler der die Handlung erzählt, und dann gibt es die sprechenden Persönlichkeiten. So kann man sehr gut unterscheiden um wen es gerade geht. Das Buch ist einfach zu verstehen, der Schreibstil ist gut zu lesen. Sätze sind eher kurz gehalten. Es wird viel mit der wörtlichen Rede gearbeitet, was in dem Falle aber wirklich hilfreich ist, da doch sehr viele Personen im Buch vorkommen. Ich konnte mir erstaunlicher Weise alle merken. Covergestaltung: Wenn ich das Cover sehe, denke ich es handelt sich um einen Thriller, um einen Psychothriller, oder eben sowas in diese Richtung. Ich finde das Cover viel zu übertrieben für den Inhalt. Klar, es geht auch um Blut, wenigstens ein bisschen, aber ich finde das Cover overdressed. Nicht gut gewählt. Zum Autor: Alexander Broicher, Jahrgang 1973, schreibt seit über 10 Jahren für Zeitungen, Magazine, sowie für Film und Fernsehen. 2009 wurde er ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Deutschen Schriftstellerverband des Landes Rheinland-Pfalz. www.facebook.com/facebook.roman Meine Meinung: Ich weiss nicht, ob es wirklich gut ist, Bücher dieser Art zu lesen, aber es hat mich neugierig gemacht, und deswegen hab ich es mitgenommen. Zu empfehlen ist es eigentlich nicht, denn nachzuahmen würde ich keinem empfehlen. So wird man auf keinen Fall am Ende besser da stehen. Ob das was in dem Buch passiert wirklich auch in Wirklichkeit passiert? Ich finde das meiste zu fiktiv, auch wenn es diese Massengeburtstagsveranstaltungen jetzt mittler Weile ja öfter über Facebook gab, und diese von der Polizei geräumt werden mussten. Ich finde alles sehr gestellt, denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man nicht, weil man einen anderen Online-Namen hat, anders wahrgenommen wird. Das ist einfach keine Realität. Man ist und bleibt der gleiche Mensch, und wenn man sich 10 Mal eine fiktive Person im Internet erschafft. Hinterher fällt man sowieso damit auf die Nase, spätestens in der Realität wenn es zu einem Treffen kommt. Klar kann man versuchen mit Kleidung etwas auszugleichen, aber auch das macht noch lange keinen besseren Menschen aus einem. Und am Ende dann die Katastrophe, nur um besser da zu stehen? Ich bin viel zu gerechtigkeitsliebend, als das ich das befürworten könnte. Fazit: Von mir gibt es für dieses Buch keine Empfehlung, kann sein das ich den falschen Humor habe, aber ich finde, dass man sich über dieses Thema nicht so lustig machen sollte, und was anderes ist das für mich nicht.

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    steffibeffi90

    05. September 2012 um 18:06

    GESTALTUNG: Auf dem Titelbild erkennt man ein sehr großes Smartphone, dessen Oberfläche blutverschmiert ist. Das Cover ist in der Farbgestaltung sehr einfach, der Hintergrund ist weiß, das Smartphone schwarz und das Blut rot. Der Titel "fakebook" ist eine Abwandlung von "facebook" und passt super zur Geschichte. Er verrät nicht viel, aber man erkennt dennoch, dass es sich wohl um einen Schwindel im Internet und um Facebook handeln muss. INHALT: In der Geschichte geht es um den unscheinbaren Frieder Kurtsmeier, der in einer Firma namens "Tastemaker" arbeitet. Er ist mit seinem Leben sehr unzufrieden, da ihn auch vor kurzem seine Freundin Lena verlassen hat. Frieder, auch genannt "Kurz", wird von fast allen Kollegen gehänselt, bis auf Jolinde, die im Labor arbeitet. Frieder kommt auf die kuriose Idee, sich einen Fakeaccount bei Facebook einzurichten, mit dem Pseudonym "Rocco". Rocco ist alles, was Frieder immer sein wollte: beliebt, bekannt, attraktiv und schlau. Allerdings gerät die ganze Sache außer Kontrolle.... PERSONEN: Der Protagonist ist Frieder "Kurz" Kurtsmeier. Er arbeitet bei "Tastemaker", die neue Lebensmittel erfinden und auf den Markt bringen möchten. Er kommt in seinem Job einfach nicht weiter und auch seine Wohnung verwahrlost immer mehr, seit sich seine Freundin Lena von ihm getrennt hat. Frieder möchte sie unbedingt zurück gewinnen, doch er merkt mit der Zeit, dass sie doch nicht seine Traumfrau ist. Jolinde arbeitet im Labor der Firma "Tastemaker". Sie ist die einzige, die Frieder so nimmt wie er ist. Sie ist auch immer nett zu ihm und hilft ihm bei der Arbeit. Sie verstehen sich sehr gut miteinander. Lena ist die Exfreundin von Frieder. Sie macht gerne Party und möchte "IN" sein. Rocco ist der Fakeaccount von Frieder. Er hat das Pseudonym "Rocco" erschaffen um so zu sein wie er schon immer sein wollte. Rocco beginnt ein Eigenleben zu führen und die Sache gerät nach und nach außer Kontrolle. FAZIT: Das Titelbild finde ich sehr gelungen. Mir gefällt das einfach Cover, das dennoch einzigartig ist, da man denkt, dass das Blut frisch ist und erst auf das Cover gekommen ist, es ist wie eine optische Täuschung. Weiterhin finde ich auch den Titel "fakebook" gut, man kann erahnen, um welches Thema es sich in der Geschichte handelt. Ich finde es toll, dass das Buch nicht nur aus einzelnen Kapiteln besteht, sondern zwischendurch immer wieder Dialoge aus Facebook kommen. Beispielsweise Statusmeldungen und Kommentare von Rocco oder Gespräche zwischen Lena und Frieder. Die Inhaltsangabe hat mich sofort neugierig gemacht und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Allerdings hat mich etwas ganz anderes erwartet, was ich eigentlich gedacht habe. Da es ja ein Buch von "Heyne Hardcore" ist und das Cover auch blutig gestaltet wurde, dachte ich, es handle sich um einen Psychothriller oder ähnliches. Meine Erwartungen wurde zwar nicht erfüllt, aber dennoch bin ich positiv überrascht! Der Schein trügt, wie man so schön sagt! Hinter dieser Geschichte ist viel mehr, als man anfangs denkt. Sie passt sehr gut in die heutige Gesellschaft, da "facebook" mittlerweile für manche Menschen nicht mehr wegzudenken ist. Auch Frieder loggt sich immer wieder ein und checkt den Status seiner Freunde und seine Nachrichten. Er möchte, dass ihn die anderen beachten und so nehmen wie er ist. Ihm fehlt das nötige Selbstbewusstsein, deswegen erfindet er "Rocco" um in der Gesellschaft besser zurecht zu kommen und mehr geschätzt zu werden. Mir hat Frieder leid getan, er wird nicht als hässlich beschrieben, sondern als langweiliger "Normalo", der es zu nichts bringt im Leben. Er schöpft durch Roccos angebliche "Anwesenheit" Kraft und Mut für den Alltag. Lena mag ich nicht, mir gefällt ihr Charakter gar nicht, aber sie kann einem trotzdem manchmal Leid tun. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne mal über gewisse Dinge im Leben nachdenkt. Dieses Buch zählt auf alle Fälle zur Gegenwartsliteratur, da "facebook" in unserer Gesellschaft eine große Rolle spielt (zumindest für viele Menschen). Bei dieser Story handelt es sich nicht um einen Thriller oder sonstige blutige Taten. Ich finde auch, dass die Geschichte einen gewissen Spannungsgrad hat, der anfangs steigt, aber dann konstant bleibt. Das Buch überrascht den Leser trotzdem auf seine eigene Art und Weise!

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    Sky

    03. September 2012 um 11:06

    Leben ist ein Fake Er hat es satt. Frieder Kurzmeier will nicht mehr der sein, auf dem alle herum trampeln. Bei „Tastemaker“, einer Firma für Food-Design, die die Welt mit Konservierungs- und Geschmacksstoffen bereichert, steht er hinten an. Von seiner Freundin Lena wurde er verlassen und ihr Neuer ist auch noch der aufgepeppte, idiotische Sohn von seinem Chef. Und was sind schon Freunde? Selbst bei Facebook ist seine Freundesliste fast leer. Er ist ein Niemand, ein Nichts, jemand den keiner wahrnimmt, den jeder meidet, weil er nicht zur Masse dazugehört. Doch als er die Diagnose bekommt, dass er vielleicht nicht mehr viel Zeit hat ein Leben zu leben, beschließt er sich zu ändern. Er erschafft Rocco, ein reicher, gutaussehender, charismatische und beliebter Mensch, das komplette Gegenteil von Frieder, und lässt ihn auf die Facebook-Welt los. Aber Rocco bleibt nicht nur bei Facebook… er scheint in sein Leben einzutauchen und mit ihm, ändert sich auf Frieder. Neue Friseur, neues Aussehen und Ansehen. Auf einmal ist er jemand, nicht irgendeiner… bis alles außer Kontrolle zu geraten scheint. Facebook, die neue Singlebörse, der neue Persönlichkeitsausschlachter, das neue Kommunkationmittel. Der Erfasser vom Leben und der Erde, eine Droge, der sich keiner mehr entziehen kann. Stundelang verbringt man vor den Bildschirm, starrt in sein Smartphone und sammelt Freunde um seine Beliebtheit zu steigern. Denn die Partygesellschaft will nur eins: Fame sein! Ein Teil des großen Ganzen zu sein, Frauen von Partys abschleppen, Nächte durchfeiern und am nächsten Morgen mit Sonnenbrille zur Arbeit rennen. So soll es sein, so wollen es alle. Ein Leben aus Lust und Leidenschaft. Was wir wollen, ist aber nicht immer echt. Gespielte Gefühle, gespieltes Wollen oder auch einfach eine Überdosis Geschmacksverstärker für unser ganzen Leben. Die Welt verkommt zu einem Fake, etwas Vorgetäuschtes. Sei es der volle Geschmack des Essens oder der virtuelle Auffang einer fiktiven Freundschaftsansammlung. Und genau dort setzt Alexander Broicher an und schafft eine gekonnte Satire über den Facebook-Wahn und seine Folgen. Ganz nach der Devise: Wer kein Facebook hat, gehört nicht zum Leben oder auch wer bei Facebook ist, muss existieren, schreibt er über unsere gekünstelte Gesellschaft, in der alles nur schöner, besser, schneller und genialer sein muss. Immer streben wir nach dem Höheren, immer weiter hinaus ohne auf den Boden zurückzukehren. Das der Autor dabei auf einen absoluten Versager zurückgreift, der durch die Macht von Facebook und der neuen Identität namens Rocco, zum erfolgreichen, beliebten Menschen wird und sich in dieser Gesellschaft verliert, bildet einen klassischen Protagonisten, der den üblichen Muster folgt. Wie in einem virtuellen Komosaufrausch befindet er sich und konsumiert nur noch und saugt förmlich alles in sich auf, spielt das Spiel der Intrigen, das Verdrängens, der Arroganz. Und stellt damit die Höhen und Tiefen da, die man in der heutigen Gesellschaft erleiden muss und findet ein Ende, welches einen zufrieden stellt. Dekadenz steht an der Tagesordnung, der Mensch nur noch ein Triebtier, der Masse folgend. Schon der Name der Food-Design-Firma „Tastemaker“ treibt das Ganze auf die Spitze. Tastemaker bedeutet so viel wie Stilsetzer, jemand der vorgibt was der Trend, was die Linie sein soll. Der Rest der Menschheit folgt dem einfach blind, werden Follower bei Twitter, Liker bei Facebook und gröhlen fröhlich mit, weil sie doch so fashionable sind. Und all das schafft der Autor unter einem Hut zu bringen, spannungsgeladen, in einem Stil aus Kritik, Witz und einer Prise schwarzen Humor, der dadurch satirisch die heutige Gesellschaft verhöhnt, die sich aus ihren blinden Folgen eines Trends, der nie so wirklich exisitert, irgendwann selbst verlieren. Er verpackt es in hippe Welten, in vorgetäuschten Beziehungen, die nur dem eigenen Vorteil dienen, in dem schönen Schein des Nichts. Schlussendlich werden wir alle gleich, laufen im Gleichschritt und behaupten dreist wir wären individuell, obwohl wir es nur augenscheinlich sind. Fazit „Fakebook“ ist eine Satire, die die Facebook-Kultur und dem Jagen nach dem hippen Trend, auf die Spitze treibt. Manchmal böse, immer wieder witzig und doch mit messerscharfer Gesellschaftkritik. Ein Roman voller Aktualität und bitterer Ehrlichkeit. Ein Glanzstück zeitgenössischer Literatur.

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    Buecher-Wahn-Sinn

    30. August 2012 um 00:54

    Frieder Krutsmeier ist der typische Verlierer-Typ. Aus einer Idee heraus erstellt er sich ein Profil bei Facebook einer fiktiven Person. Natürlich soll diese Person gut aussehen, schlagfertig sein. Prominente "Freunde" sollten ebenfalls her. Bei der Facebook-Community kommt Frieders erschaffenes zweites Ich "Rocco" sehr gut an. Allmählich beginnt Frieder sich auch in seinem realen Leben zu verändern, ein neuer Look - neues Design. Er beginnt sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. Nur es gibt ein Problem. Rocco scheint ihm zu entgleisen und sich zu verselbstständigen. Ich war begeistert von der Idee des Romans. Facebook kann durchaus eine kommunikative und informative Community sein. Dinge werden möglich, weil viele Menschen gleichzeitig erreicht werden können - aber wie bei allem, kann dies nicht nur positiv genutzt werden. Das Buch lässt sich durch die große Schrift und die dicken Seiten sehr schnell durchlesen. Es ist von Anfang bis Ende unterhaltsam geschrieben. Allerdings hatte ich gedacht, dass das Buch ein bisschen "düsterer" ist. Das es nicht so war, hat dem Inhalt der Geschichte aber nicht geschadet. Durchaus ein unterhaltsames, schnelles Lesevergnügen für zwischendurch. (Vorausgesetzt man lässt sich durch Facebook nicht die ganze Zeit ablenken :) )

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  • Rezension zu "Fakebook" von Alexander Broicher

    Fakebook

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2012 um 23:38

    ... „Alexander Broichers Roman ist die zeitgenössische Antwort auf George Orwells 1984 – hochaktuell, unterhaltsam und auf der Höhe der Zeit“, ruft Frederic Beigbeder von der Rückseite von Fakebook (Heyne Hardcore). „Da haben Sie ein anderes Buch gelesen“, gestatte ich mir in memoriam Berti Vogts zu ergänzen, denn der Text, der sich unter dem Deckel verbarg, hatte wenig Gutes. Immerhin: kurz ist er, also verliert man nur 2 Stunden Zeit. Der Rest ist eine müde Idee (Loser erfindet ein cooles Facebook-Alter-Ego und ist plötzlich ein neuer cooler Mensch) nebst müder Ausführung (Loser hat eigentlich nix weiter vor mit seiner Coolness, als seinen doofen Job festzuhalten und die wahre Liebe zu finden), sprachlich bieder und ohne jeden Kontakt zu den durchaus großen und spannenden Fragen, die das wahre Facebook aufwirft. Am Ende bleibt die Erkenntnis: entweder kann Beigbeder sich keine guten Drogen mehr leisten, oder er meinte mit dem Vergleich eigentlich Cory Doctorows „Little Brother“. Nehmen wir zugunsten aller letzteres an. (-> www.erzähler.net)

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