Alexander C. Christian The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit

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Inhaltsangabe zu „The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit“ von Alexander C. Christian

"Sei der Eine unter Millionen! Der Krieg gegen die Posthumanen erreicht Deutschland. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind dicht. Für die Familie um Mik, Kathrin, Ben und Anja gibt es keinen Ausweg. Wer sich infiziert, wird unweigerlich Teil der Seuche. … doch was passiert, wenn jemand nicht gewillt ist, die Seiten zu wechseln? Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Monster?"

Für mich als Filmliebhaber: Ein Buch, das sich wie ein Film lesen lässt. Kurzweilig. Spannend. Stimmungsvoll. und mit starken Charakteren.

— Jakaphir
Jakaphir

Super spannend von Anfang bis zum Ende

— kabalida
kabalida

Besser, als die meisten Bücher zu diesem Thema ...

— JustineWynneGacy
JustineWynneGacy

spannend - anspruchsvoll - sensibel

— gymatinga
gymatinga

spannend und mit tollen Charakteren

— Anneja
Anneja

Spannend und gruselig

— MaschaH
MaschaH

Spannend, Tiefgründig, Menschlich Wie weit würdest du gehen, wenn es wirklich drauf ankommt?

— Utamcbeal
Utamcbeal
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannung pur

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Vaena

    Vaena

    14. May 2017 um 18:50

    Ich muss sagen es ist anders als ich erwartet habe.Habe erst gedacht mhhh es geht wieder mit Zombies los und so weiter aber es ist nicht der Fall.Ich war sehr überrascht.Ich muss sagen das Buch ist mega spannend, von der ersten Seite bis zur letzten Seite.So mit konnte ich es in einem Rutsch durchlesen.Der schreibstiel des Autors ist leicht und verständlich zu lesen, der Aufbau ist Ihm super Gelungen.Das Cover finde ich auch sehr ansprechend.Ich kann nur sagen Boa und freue mich schon auf den zweiten teil wenn der auch so spannend und mega toll ist.Zum Buch:Es ist eine Geschichte die eine Familie zeit die um alles in der Welt überleben will und meistert jede Situation gemeinsam.All Zuviel möchte ich nicht erzählen, da in den anderen Beiträgen schon einiges über dieses Buch geschrieben worden ist.Kann nur das Buch jedem empfehlen der Auf sehr viel Spannung steht.

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  • Frohe Ostern!

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Alexander_Christian

    Alexander_Christian

    15. April 2017 um 16:18

    Liebe Lesehungrigen, als kleines Ostergeschenk gibt es für euch heute ein bisher unveröffentlichtes Zitat aus einer frühen Fassung von THE BITING – ERSTER GANG: MENSCHLICHKEIT. Ich wünsche euch ein frohes Osterfest! :) Euer Alexander C. Christian  „Ein Wesen streifte umher. Es spürte die Kälte nicht, die der Winter in das Land trieb. Es bemerkte den beißenden Wind nicht, der ihm um das Haupt fegte. Es kümmerte sich nicht um die Wunden an seinem Körper, so tief sie auch sein mochten. Es fühlte keinen Schmerz. Es sah nicht die Schönheit der Landschaft. Es hörte nicht auf das klare Zwitschern des nach Süden ziehenden Vogelschwarms. Es interessierte sich auch nicht für das Glühen der untergehenden Sonne. Keine Emotion regte sich in ihm. Rot. Es roch nach… Rot. Wie konnte es möglich sein, eine Farbe zu riechen, Rot zu riechen? Das Wesen kannte keine Farben, es unterschied sie nicht. Es wusste ihre Bedeutung nicht. Zumindest nicht mehr. Doch in der Luft lag der Geruch von Rot. Roten Haaren. Dies war eindeutig und nicht zu leugnen. Die Welt war im Grauschleier. Pein und Gefühle gab es nicht. Doch waren die Sinne scharf wie nie zuvor. Und sie waren linear. Keine Ablenkung. Keine Verwirrung. Nur ein Ziel, ein Gedanke, der zum Instinkt geworden war. Nichts außer dem unerklärlichen, doch unerschütterlichen Drang, nach etwas zu suchen. … oder nach jemanden.“ THE BITING – ERSTER GANG: MENSCHLICHKEIT – Der dystopische Roman als Taschenbuch und Ebook auf Amazon erhältlich!

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  • Viel Potential und gute Unterhaltung

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Jakaphir

    Jakaphir

    25. February 2017 um 00:58

    Das Buch liest sich in einem Zug durch und hat eine hohe soziale Dynamik. Der action-reiche Schreibstil richtet sich immer auf das Wesentliche und macht es dem Leser einfach, in die Welt von The Biting einzutauchen. Die Charaktere sind komplex und die Herausforderungen, die sich ihnen stellen, abwechslungsreich. Ein Erstlingswerk, das viel Potential bereit hält und dem Leser gute Unterhaltung bietet.

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  • Leserunde zu "The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit" von Alexander C. Christian

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Alexander_Christian

    Alexander_Christian

    Sei der Eine unter Millionen! Der Krieg gegen die Posthumanen erreicht Deutschland.Die Grenzen zu den Nachbarländern sind dicht.Für die Familie um Mik, Kathrin, Ben und Anja gibt es keinen Ausweg.Wer sich infiziert, wird unweigerlich Teil der Seuche.... doch was passiert, wenn jemand nicht gewillt ist, die Seiten zu wechseln?Wo liegt die Grenze zwischen Mensch und Monster?THE BITING geht das populäre Zombie-Genre unkonventionell an und erzählt eine anspruchsvolle Geschichte von Verantwortung, Familienbande und Menschlichkeit. Liebe Lesehungrigen! Mein Erstlingsroman und Herzensprojekt ist endlich fertig und ich würde mich geehrt fühlen, es mit euch teilen zu dürfen und eure Meinungen zu erfahren! Im Rahmen einer Leserunde verlose ich deshalb 10 Taschenbücher und zusätzlich 10 Ebooks. Um teilzunehmen, müsst ihr im Unterthema "Bewerbung" nur folgende Frage beantworten: Was macht dich zu dem/der Einen unter Millionen? Was macht dich besonders, einzigartig und unabdingbar? Was ist deine Rolle in der Welt oder welche Rolle hoffst du, eines Tages in dieser Welt zu spielen? Teilnahmeschluss ist der 25. November! Bitte gebt außerdem an, ob ihr lieber ein Taschenbuch oder ein Ebook bevorzugen würdet! Ich werde versuchen, gewissenhaft auf eure Präferenzen einzugehen. Vielen Dank für eure Teilnahme! Euer Alexander C. Christian Leseprobe und weitere Infos findet ihr hier: Amazon: https://www.amazon.de/Biting-Erster-Gang-Menschlichkeit/dp/1537064509/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1477220596&sr=1-1&keywords=the+biting+-+erster+gang Facebook: https://www.facebook.com/TheBitingErsterGang/ Instagram: http://www.pictaram.com/user/alexandercchristian/3572683213 #thebiting #dereineuntermillionen #alexandercchristian

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  • Super spannend von Anfang bis zum Ende

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    kabalida

    kabalida

    21. January 2017 um 22:00

    The Biting -Erster Gang: Menschlichkeit Inhalt: Die Geschichte hat mir sehr gefallen, da sie meiner Meinung nach gut durchdacht war und viele Wendungen aufwies. Dies war unter anderem  auch ein Grund warum man als Leser durchgehend gefesselt ist und nicht mehr aufhören will zu lesen. Denn man fragt sich die ganze Zeit , was wohl als nächstes passiert, was mit wem geschehen wird. Das Beste ist, dass dieses Buch nicht auf Zombies und jede Menge Blut ausgerichtet ist, sondern es geht um Familie, Liebe, Trauer, Vertrauen,Verrat, Überleben und vorallem um die Menschlichkeit. Figuren: Die Figuren waren allesamt sehr realistisch dargestellt. Man konnte schnell eine Verbindung aufbauen und fieberte und fühlte mit den Figuren mit. Man erreicht zusammen mit den Figuren ihre Grenzen und fragt sich immer wieder wie man selbst in den Situationen entscheiden würde. Schreibstil: Der Schreibstil ist wirklich angenehm und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Man merkt gar nicht wie die Seiten so verfliegen. Und man kann sich wegen dem Schreibstil die Geschichte sehr gut vorstellen. Fazit: Zusammenfassend ist dieses Buch super spannend. Ich kann nur sagen, dass dieses Buch - egal ob The Walking Dead Fan oder nicht - einfach fantastisch ist. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil. 

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  • Berlin. Zombies. Super sympathischer Indie Autor.

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    JustineWynneGacy

    JustineWynneGacy

    21. January 2017 um 15:04

    Kein Wunder das ich zu diesem Buch gegriffen habe, oder?Als Fan von Endzeit Romanen, Zombies, einer menge Blut und dem Menschlichen Dilemma zwischen Überleben und Mensch bleiben, konnte ich gar nicht anderes, als dieses Buch durchzusuchten. Leider ist das Problem an dieser Art von Büchern, Filmen und Spielen, dass es am Ende eben doch immer ziemlich das Gleiche ist. Umso spannender fand ich die Grundidee von Alexander: Ein Zombie mit Köpfchen. Und das nicht in der bösen Steven King Manier oder wie in Z Nation. Die Story ist schlicht super, da gibt es nichts zu rütteln. Die Figuren sind sehr schön und tiefgründig - allerdings sind zwischenzeitlich doch einige Längen entstanden in denen man als Leser etwas unruhig wurde. Woran das lag? Nun eigentlich sind gerade alle ziemlich im Stress - kein Wunder immerhin legen die Zombies gerade richtig los und eigentlich sind alle Protagonisten die ganze Zeit schwer auf Achse, trotzdem muss ja der Tiefgang der Figuren auch irgendwoher kommen. Die Mischung aus Action und Gedanken war für mich noch nicht ganz optimal, was nicht bedeutet das es schlecht war. Im Gegenteil: Eines der besseren Zombie-Bücher die ich in den letzten Monaten gelesen habe!Nach den ersten paar Kapiteln legt sich genau dieses "Problemchen" auch wieder und man rutscht mit einiger Spannung durch das gesamte Werk. Doch ein Punkt hat mich trotzdem wieder rausgebracht. Die ungewöhnlich häufige Anwendung des Wortes: adressierte. "Zombie Bücher sind geil", adressierte ich. Hm, nein, dass klingt irgendwie seltsam und es passte auch nicht so recht zum sonstigen Ton des Buches. Allerdings muss man auch bedenken, dass es ein Erstlingswerk ist. Und dazu noch selbstverlegt! Im Gegensatz zu den dutzenden Verlags-Büchern die bei mir nur mit Ach und Krach die 3 Sterne erhalten, war dieses Buch doch um einiges besser. Spannender, lebendiger und eben auch ungewöhnlicher. Da verzeihe ich so gerne diese winzigen Schönheitsfehler. 

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  • So ganz anders als andere Zombiegeschichten ...

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    gymatinga

    gymatinga

    14. January 2017 um 09:16

    So ganz anders als andere Zombiegeschichten ist dieses Erstlingswerk von Alexander C. Christian. Nicht blutrünstige Szenen stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, die im Ostteil Berlins angesiedelt ist, und die uns am Überlebenskampf einer kleinen Familie im zombieverseuchten Deutschland teilhaben und mitfiebern lässt. Vielmehr geht es um die Frage, wieviel Menschlichkeit in einem zombieverseuchten Deutschland noch zu erwarten wäre, und vor allen Dingen: von wem? Mit viel Liebe hat der Autor die Personen seines Romans geschaffen und er lässt uns mit ebenso viel Wohlwollen, sensibel und feinsinnig, in bildreichen Worten Anteil nehmen an deren Entwicklung und manch überraschender Wendung. Zombies in Deutschland! In Berlin - meiner Heimatstadt! Dem Autor gelingt es, dieses Szenario so authentisch zu beschreiben, dass ich streckenweise Mühe hatte, weiter zu lesen: Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass dieses Szenario nicht nur Fiktion ist. Bemerkenswert ist, wie der junge Autor mit dem Thema Menschlichkeit den Bogen zu unserem, ganz konkreten, Hier und Jetzt schlägt. Nicht fremde Menschen bedrohen uns: die Bedrohung geht von all denen aus, die durch Machtmissbrauch, Korruption, Geld- und Profitgier zu "Zombies" mutieren, sich damit nicht nur gegen ihre Artgenossen wenden, sondern das einzigartige Leben auf unserem Planeten in Gefahr bringen.

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  • Originelle Zombie-Dystopie nicht nur fuer Fans

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Kaikowski

    Kaikowski

    13. January 2017 um 16:50

    Zombies, Untote, oder wie auch immer man sie nennen möchte, genießen in den heutigen Unterhaltungsmedien ja einen wechselhaften Ruf. Fans feiern „The Walking Dead“ und „World War Z“, dagegen kichert man eher über die wandelnden Leichen in hunderten von schlecht gemachten Trash-Horrorstreifen. Der Markt ist überlaufen mit ihnen und sie tummeln sich nahezu überall. Da wagt man sich mit eher wechselhaften Gefühlen an einen Vertreter dieses Subgenres heran. Doch ich muss sagen, „The Biting“ hat mich positiv überrascht. Es handelt sich nicht um eine Zombie-Story nach Schema F, selbst der Titel ist unkonventionell (keine Rede von „Zombies“, „Apokalypse“ und nicht mal das obligatorische „Z“-Präfix/Suffix ist zu sehen). „Intelligente“ Untote sind zwar nichts Neues (siehe z.B. „Warm Bodies“), aber das Thema wird hier originell aufbereitet. Man erlebt die Wesenheit des Zombies neu, ohne dass er einem Menschen zu ähnlich wird. Tatsächlich sind die Zombies aber nur zweitrangig. Viel eher dreht sich die Geschichte um die Menschen (interessanterweise spielt das Ganze in Deutschland) und deren Überlebenskampf, wobei es nicht nur um ihr Leben, sondern auch um ihre moralische Integrität geht. Das Weltbild der Protagonisten steht auf dem Spiel. Und hierbei zeigt sich „The Biting“ als Genre-Mix: Katastrophenszenario, Familiendrama, Actionthriller und zeitweise auch Mistery. Die Charaktere sind spannend und entwickeln sich rasant. Es macht Freude, sie als Team agieren zu sehen, bei dem jeder fast durchgängig an den Grenzen seiner Möglichkeiten handelt. Lediglich bei einer der Hauptfiguren, nämlich bei Anja, weiß man lange Zeit nicht, woran man ist. Im Laufe der Story entwickelt sie sich aber zu einem Sympathieträger, mit dem man mitfiebert. „The Biting“ ist intelligent geschrieben. Der Autor befasst sich mit vielerlei Fragen und Themen: Was macht gute Menschen aus? Wer sind eigentlich die „Beißenden“? Die Zombies oder doch die Menschen? Immer wieder gibt es kritische Seitenhiebe auf die Gesellschaft. Der Erzähler bleibt stets nah an einer Figur, der wir dann über die Schulter schauen und somit hautnah miterleben können, was sie sieht, denkt und fühlt. Er versucht Bilder wie in einem Film zu schaffen. Manche Szenen laufen daher sehr schnell, andere beinahe wie in Zeitlupe. Vor allem die Sache mit den Banshees (keine Sorge, hier keine Spoiler) fand ich wirklich originell, da sie der Geschichte einen regelrecht greifbaren Hexenkessel auferlegen. Alles führt auf einen spannend durchgeplanten Showdown hin, bei dem der Autor den zuvor konstruierten und aufgekochten Hexenkessel zur Explosion bringt. Dann kommt es wie in der restlichen Geschichte zu gelegentlichen Gewaltausbrüchen, die Genre-Fans sicher lieben werden. Um an den spannenden Entwicklungen dran zu bleiben, wirft der Erzähler hier seine begrenzte Perspektive über Bord und springt von einer Situation zur nächsten, was ihm sehr gut gelingt. Negativ könnte man beurteilen, dass der Autor seine Leser ab und an etwas an der Nase herumführt. Da werden wichtige Charaktere vorgestellt und dann wieder in den Hintergrund gedrängt. Und auch das Genre scheint etwas sprunghaft zu sein (von Überlebensthriller zu Road Movie zu Arbeitslager-Drama). Manche Formulierungen sind außerdem recht künstlerisch und abstrakt. Der Autor hatte offenbar eine diebische Freude an bestimmten Bildern, die dem Leser manchmal nur beim zweiten Lesen wirklich klarwerden. Hervorheben möchte ich noch das absolut zufriedenstellende, wenn auch offene Ende. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil!

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  • Zombieakokalypse in Deutschland ... Oha!!!

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Anneja

    Anneja

    13. January 2017 um 16:47

    Zombies, wer kennt sie nicht aus Film und Fernsehen? Man denkt zu aller erst, das doch alles schon über sie geschrieben wurde. Doch weit gefehlt, denn die meisten Bücher mit Untoten überschlagen sich förmlich mit deren Mutationen und Weiterbildungen. Das es auch anders geht zeigt" The Biting" mit seinen "Ersten Gang: Menschlichkeit", in dem wir eine Zombieapokalypse in Deutschland erleben können.Wie bereits oben geschrieben, beschreiten wir dieses Abenteuer mit der Familie Winter und der Freundin von Sohn Mik, Anja. Auch sie wollen in die USA, welche ein Fluchtprogramm für Personen aus anderen Ländern gestartet haben. Doch natürlich stellt sich keiner, der in Panik ist, in Reih und Glied, sondern probiert mit letzter Kraft und mit Gewalt sein Überleben zu sichern. Auch die 4 kämpfen und müssen schnell erkennen das Sicherheit ein Luxus ist, dem es zu diesem Zeitpunkt kaum noch gibt. Ich kann nur sagen, tolle Charaktere. Nicht nur das ihre Stärken und Schwächen klar zu erkennen waren, sondern das man sie sich auch hervorragend vorstellen konnte. Die Perspektivenwechsel waren sehr gut gelungen und geben einen das Gefühl das komplette Chaos übersehen zu können. Schade das man meist von den Randfiguren, die nur eine kurze Zeit an der Seite der Familie agieren, zu wenig nach deren Trennung erfährt.Die Schreibweise war sehr angenehm. Ich kam flüssig durch das ganze Buch und war teilweise erstaunt wie schnell ich die Seiten weglas. Was natürlich zum Genre Horror gehört, ist die Spannung und die kommt im Buch nicht zu kurz. Teilweise hatte ich während des Lesens das Gefühl, das ein Film im meinem Kopf läuft. Auch die Gefühle der Menschen fühlten sich für mich sehr echt an. Man merkte förmlich wie man traurig, wütend oder gar leicht verängstigt wurde. Das Genre Horror mit neueren Wesen zu erweitern ist ein schwieriges Unterfangen. Zombies bzw. Untote sind nix neues mehr und trotzdem hat es der Autor " Alexander C. Christian " geschafft, das Thema mal ganz anders aufzuziehen. Viel schlechtes kann ich nicht sagen, außer das ich das Ende etwas undurchdacht fand. Mir hätte ein Hinterhalt der anderen Art besser gefallen.Ansonsten kann ich nur sagen, das ich mich sehr auf den 2. Teil freue, da mich das Buch definitiv angesprochen hat und ich unbedingt wissen möchte wie es mit Mik, Katharina, Anja und dem kleinen Ben weiter geht.

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  • Gut durchdachter Roman, aber manchmal zu viel gewollt.

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Silbenozean

    Silbenozean

    10. January 2017 um 11:53

    HANDLUNG Gemeinsam mit seiner Mutter Kathrin, seinem kleinen Bruder Ben und seiner Freundin Anja ist Mik auf der Flucht vor den Posthumanen. Gerade, als sie glauben, einen Ausweg aus ihrer Situation gefunden zu haben, bricht eine Massenpanik aus, nach der Mik nicht mehr der ist, der er einmal war. Die gesamte Familie wird einer harten Probe unterzogen. Ich denke, so viel kann ich vom Plot verraten ohne alles vorweg zu nehmen. Der Leser wird gleich zu Beginn in die Handlung hineingeworfen und bekommt erst nach und nach erklärt, was es eigentlich mit der ganzen Situation auf sich hat. Ich persönlich mag das ja sehr gerne, weil es sofort sehr atmosphärisch ist. Es gibt ja auch genug Bücher, deren Anfänge ein etwas mühsames Unterfangen sind. Das ist hier definitiv umgangen. Ganz davon abgesehen ist die Grundidee sehr originell und für mich auch neuartig, aber das kann auch daran liegen, dass ich sonst eher selten etwas mit Zombieromanen zu tun habe. Den Handlungsaufbau ist recht interessant gestaltet, vor allem angesichts dessen, dass der Charakter, den man zunächst als den Hauptcharakter vermutet, bald in den Hintergrund tritt und einem der anderen die Bühne überlässt. Das Buch besticht gerade am Anfang mit lebendigen und teilweise filmreifen Flucht- und Kampfszenen. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich nach dem ersten Drittel zunehmend gefragt habe, worauf die Handlung eigentlich abzielt und was der Sinn dahinter ist. Nach einem großen Input an Information kam für mich ein Durchhänger, der bis zum Schluss nicht ganz schwinden wollte. Obwohl zwischendurch wieder Spannung aufkam, wollte sich die Euphorie des Beginns nicht mehr ganz einstellen. Der Autor hat ein sehr gutes Gespür für die kleinen Details, die Atmosphäre schaffen, vor allem was das Soziale angeht. Hinzu kommt, dass er seine ganze Welt auch so aufgebaut hat, dass sie nachvollziehbar scheint. Auch zwischendurch kam er immer wieder mit genialen Ideen auf, die mich beeindruckt haben. Der Nachteil an dieser Fülle an Details ist nur, dass für mich irgendwann nicht mehr ganz ersichtlich war, wohin das Ganze gehen soll. Vieles hat die Handlung eher gestreckt als unterstützt. Das Element, auf dem der Fokus wahrscheinlich liegen soll, ging irgendwann unter. Ich hoffe einfach, dass das im nächsten Teil besser wird. CHARAKTERE Was die Schwächen der Handlung für mich ausbügelt, sind die liebevoll gestalteten Charaktere. Man merkt, dass der Autor sich hier einige Gedanken gemacht haben muss, denn selbst Figuren mit kurzen Auftritten wirken sehr lebendig. So ist mein liebster Charakter Margot, die wirklich nur ganz kurz und nie wieder danach vorkam. Normalerweise füge ich an dieser Stelle immer kurze Charakterisierungen der Hauptfiguren ein. Da es aber doch schon etwas länger her ist, dass ich das Buch beendet habe, und ich nicht lügen möchte, fällt es dieses Mal weg und ich bleibe etwas allgemeiner. Angesichts dessen, dass im Buch sehr viele Charaktere auftreten, dürfte das nicht einmal ein großes Problem sein. Ich mochte die Konstellation von Mik, Anja, Kathrin und Ben sehr gerne. Es kommt eben doch eher selten vor, dass man in Büchern mit dystopischem Charakter eine Mutter mit ihren Kindern begleitet. Gerade im Verlauf hat das Zusammenspiel von Anja und Kathrin der Geschichte auch etwas mehr Tiefe gegeben. Beide Frauen waren nachvollziehbar gestaltet und hatten mehr Dimension als so manche Hauptcharaktere anderer Dystopien. Überhaupt waren wirklich alle im Roman vorkommende Personen mit einer Vergangenheit und kleinen Eigenarten ausgestattet, egal wie unwichtig sie schienen. Dass das vom Autor so konsequent durchgezogen wurde, hat mir beim Lesen definitiv sehr viel Freude bereitet. Ich denke, er hat hier etwas aufgebaut, was viele andere Autoren gerne vernachlässigen. Und ich weiß, dass diese Worte gerade von mir fast etwas zu positiv klingen, aber was die Charaktere angeht, hat mich dieses Buch wirklich beeindruckt. SCHREIBSTIL Ich weiß nicht so ganz, was ich vom Schreibstil halten soll. Er ist definitiv nicht schlecht, denn es gibt Passagen, in denen ohne Zweifel Spannung aufkam, was ohne gute Formulierungen nicht möglich ist. Trotzdem gab es immer wieder Momente, in denen ich über den Stil gestolpert bin. Das Buch ist in der 3. Person Singular im Präteritum geschrieben, der Leser begleitet wechselnd mehrere Charaktere. Obwohl es Stellen gab, an denen das Plusquamperfekt sinnvoller gewesen wäre, wurde das Präteritum beinahe durchgehend eingehalten. Ich weiß, dass es auch andere Autoren gibt, die so verfahren, aber ich persönlich finde es nicht selten verwirrend. Ansonsten hat der Stil etwas sehr Konträres an sich. Teilweise werden im selben Satz recht fachliche Wörter mit sehr umgangssprachlichen Ausdrücken gepaart. Vielleicht steckt dahinter eine Intention des Autors, auf mich wirkte es leider oft etwas gestelzt und als wüsste er nicht genau, welche Wirkung er erzielen möchte. Es gab einige eingestreute philosophische oder humorvolle Anmerkungen des Erzählers in Klammern oder Gedankenstrichen, welche einfach nicht so ganz zum Rest des Textes passen wollen und eher meinen Lesefluss gestoppt haben. Trotzdem passt der Stil ganz gut zum Text.

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  • Eine Zombie mit Hirn?

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    09. January 2017 um 14:50

    Eine Seuche bahnt sich ihren Weg durch Berlin – alle wollen weg, doch die begehrten Flugtickets sind knapp. Als eine kleine Familie die Chance bekommt, den Weg hinaus anzutreten lässt sie alles hinter sich. Ihre (bislang) sichere Wohnung, ihr Geld und – was am wichtigsten ist – all ihre Vorräte. Doch noch auf dem Weg in die Sicherheit wird Mik, Sohn, großer Bruder, Freund und Anker der Familie gebissen und mutiert selbst zu einem Zombie. Doch irgendwas an ihm scheint anders. Statt sinnlos anzugreifen beschützt er seine kleine Gruppe und begleitet sie weiter auf ihrem gefährlichen Weg durch die Republik..Ich bin ja ein Fan von Endzeit Romanen. Zombies, Blut und Verzweiflung sind genau mein Ding. Aber letztendlich ist es doch immer genau das gleiche, nur in einem anderen Kleid. Umso interessierter war ich, als ich diesen Klappentext gelesen habe. Ein Zombie mit Hirn, und zwar nicht nur zwischen den Zähnen. Geil, da klatscht irgendwas in mir schon vor dem Lesen laut in die Hände. So stürzte ich mich also mit Feuereifer in die Geschichte.Die Sache hat schon gut angefangen. Der Autor schafft es gut, die Stimmung der Menschen in diesem Endzeit Setting einzufangen. Verzweiflung und Mut halten sich die Waage, die Menschen sind zu außergewöhnlichen Dingen bereit, um das zu schützen was sie lieben. Aufgelockert wird all das durch kleine Szenen die so erschreckend normal sind, dass sie in diesem Kontext fast zum Brüllen komisch sind. Wer geht schon mit einem Zombie shoppen?Das, was ich mir von diesem Buch gewünscht habe kam mir allerdings ein bisschen zu kurz. Mir fehlte über weite Strecken einfach der Zugang zu Mik und seiner Lebensrealität. Warum macht er was er eben macht? Wie tickt ein Zombie, der noch sowas ähnliche wie Selbstbeherrschung hat? Diese Gedanken haben mich bis zum Ende angetrieben, beantwortet werden sie allerdings nicht. Sicher, wir erleben einige Szenen aus Miks Perspektive, wenn es nach mir ginge hätten das allerdings deutlich mehr sein können, auch wenn seine Gedanken denen eines Tieres ähneln. Egal! Das war spannend. So erschien er mir die meiste Zeit allerdings eher wie ein seltsam desolater Hund auf zwei Beinen.Auch dass ein Charakter, der zu Beginn sehr liebevoll in die Geschichte eingeführt wurde und sofort alles, was ich an Sympathie aufbringen konnte für sich beansprucht hat, einfach irgendwo auf der Strecke bleibt gefällt mir nicht wirklich. Er kommt, ich mag ihn, er geht, ich höre nie wieder was. Das ist einfach schrecklich unbefriedigend.Vielleicht ändert sich das ja in Band 2 – denn den will ich definitiv lesen. Schon allein um vielleicht dann doch noch das Rätsel um Mik lösen zu können. Denn irgendwas muss an dem Kerlchen ja anders sein, als an seinen halbtoten Kollegen..

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  • Horrorroman mit Menschlichkeit

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    MaschaH

    MaschaH

    09. January 2017 um 09:30

    Ein Horrorroman, ganz anders wie man in sonst kennt. Es geht um eine Art Seuche, die die Menschheit zu Zombies werden lässt. Aber einer von ihnen wird nicht zum blutrünstigen Monster.  Mik widersetzt sich dem Wahnsinn und steht seinen Freunden auch noch als "Monster" bei.Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er ist sehr flüssig und äusserst detailgetreu. Er lässt den Leser mitten im Geschehen sein. Man fühlt gleich mit den Mitwirkenden und ist an vielen Stellen tief berührt, beschockt und auch verängist. Man ist manchmal richtig froh, dass alles nur eine Geschichte ist, es wirkt alles so wirkich. Der Roman zeigt für mich, dass man sich nicht der Masse anpassen muss und darf, man kann sich immer wieder ändern und sein Handeln überdenken.

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  • Sehr spannender Auftakt

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Sandra1978

    Sandra1978

    26. December 2016 um 17:23

    Inhalt  Ein geheimnisvolles Virus breitet sich, ausgehend von Russland, in der Welt aus. In Deutschland scheint es noch sicher, aber die Bevölkerung wird zunehmend unruhig. Kathrin, Ihre Söhne Ben und Mik sowie Miks Freundin Anja entschließen sich zur Flucht, als erste Ausbrüche in Deutschland bekannt werden und sie die Möglichkeit bekommen, vier der limitierten Flugtickets in die vermeintliche Sicherheit zu ergattern. Doch bevor sie das Flugzeug besteigen können, bricht die Apokalypse über sie herein und alles kommt anders. Als Mik dann auch noch infiziert wird, scheint alles vorbei zu sein. Doch die Familie scheint stärker zu sein als das Virus: Mik tut seiner Familie nichts, sondern beschützt sie - und so beschließen sie, ihren Weg gemeinsam fortzusetzen, auch wenn nicht alle der gleichen Meinung sind und der Zusammenhalt mehr als einmal beinahe zusammenbricht. Auf der Suche nach Rettung und Sicherheit gerät die Familie in Geschehnisse, die es schwer machen, den Glauben an die Menschheit nicht zu verlieren und weiterzumachen... Beurteilung  Ich muss zugeben, dass ich aufgrund des Titels eher skeptisch war. Das klingt doch sehr nach Zombie-Monster-Massaker, und sowas mag ich gar nicht. Doch das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Ich bin nun nach der Lektüre der Meinung, dass dieses Buch mit einem anderen Titel weitaus mehr Erfolg hätte - und den hat es auch verdient!  Die Story würde ich als Dystopie klassifizieren, und erfreulicherweise finden wir uns sogar in der Heimat wieder und nicht in Amerika oder sonstwo in der Ferne. Dadurch wird einem doch beängstigend klar, dass auch bei uns zu Hause jederzeit eine Katastrophe passieren kann bzw. auch unser Heimatland keine Sicherheitsblase bietet. Schon nach den ersten Seiten war ich sehr überrascht, wie gut sich "the Biting" lesen lässt. Hervorragend geschrieben, flüssig, sehr spannend und mit gut ausgearbeiteten Protagonisten, relativ realistischen Szenarien (ja, abgesehen von den lebenden Zombies^^) habe ich das Buch mit viel Vergnügen und Spannung verschlungen und freue mich auf den zweiten Teil, denn der Cliffhanger am Ende des ersten Teils kommt ziemlich aprupt. Ich finde, der Autor hat hier ein gutes Szenario erstellt, dass die Protagonisten und die Nebendarsteller nicht wie üblich als Superhelden und Übermenschen darstellt, sondern als eine Familie wie Du und ich, die nicht viel Ahnung vom großen Ganzen hat und leider auch die, die eigentlich die letzte Bastion der Ordnung bei einer solchen weltweiten Katstrophe sein sollten, doch immer noch zuerst an sich selbst denken. Über die extrem gut geschriebene Story gerät der von mir eigentlich nicht so geliebte Teil, nämlich die Tatsache, dass Tote nun einmal nicht mehr aufstehen und Menschen verspeisen, tatsächlich in den Hintergrund.  Obwohl durchaus deutlich beschrieben wird, dass einige der hier so genannten "Posthumanen" mit der Zeit ziemlich horrormäßig rumlaufen und Menschen ohne viel Tischmanieren als Hauptgericht verspeisen, ist die Geschichte weder albern, noch splattermäßig brutal, es ist alles wirklich gut geschrieben. Ich gebe diesem Buch auf jeden Fall 5 Sternchen und dem Autor den Rat, den Titel nochmal zu überdenken, da ich glaube, dass der Titel viel Leserpotential verschenkt.

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  • Egoismus oder Menschlichkeit?

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    dia78

    dia78

    25. December 2016 um 17:34

    "The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit" wurde von Alexander V. Christian verfasst und erschien 2016.Stellen Sie sich vor, das Grauen in menschlicher Gestalt ist hinter Ihnen her: Posthumane, Untote, Zombies. Und alles was Ihnen auf der Welt bleibt, ist der pure Wille zu überleben. So geht es auch den Menschen in Berlin. Im ganzen Chaos versuchen alle irgendwie ihr Heil in der Flucht zu finden, doch auch in Berlin ist die Seuche bereits angekommen. Mit Mik, Kathrin, Benjamin und Anja fliehen wir vor den Posthumanen, Straftätern und anderen von der Spur abgekommenen Menschen bzw. Personen. Doch eine frage bleibt bestehen - sind wirklich alle gut bzw. böse?Dem Autor gelingt es, einem von der ersten Zeile weg sofort in das Leben der Familie Winter hineinzuziehen und mit ihnen die gefährlichsten Abenteuer zu bestehen. Denn nicht nur, dass wir ihre Flucht hautnah und ihren Überlebenskampf miterleben, sehen wir auch in die Untiefen des menschlichen Wesens.Während Kathrin Winter, die Mutter von Mik und Benjamin, an das Gute im Menschen glaubt und felsenfest davon überzeugt ist, dass auch in den Posthumanen etwas Menschlichkeit noch vorhanden ist, gibt es auch menschliche Wesen, welche schlimmer sind als die Zombies und mit Waffen und Fallen auf die Bedrohung reagieren.Benjamin ist für diese Bedrohung noch zu klein. Irgendwie versteht er zwar, dass es wichtig ist für das Überleben nicht gebissen zu werden, aber so wirklich versteht er den Sinn dahinter nicht.Mik hat von Anfang an das Zepter in der Hand und rettet gleich im Prolog seine Familie aus einer ziemlich brenzligen Situation. Doch es gelingt ihm das ganze Buch über seine Familie immer wieder zu unterstützen und ihnen zu helfen. Egal wie schlimm die Aktien auch stehen, er findet immer zur Familie zurück.Anja kann an den Posthumanen nichts positives finden, wird allerdings auf ihrer langen Flucht so einiges über die Menschlichkeit mancher Personen herausfinden. Denn nicht immer sind gute Charaktere gut und böse Charaktere schlecht.Man wird mit dem Buch oft auch zum Nachdenken angeregt, da man oft einfach die Kleidung sieht und automatisch an das gute in diesem Menschen glaubt, dass aber gerade diese meist charakterlich am schlechtesten sind, kommt man auch erst im Laufe des Buches darauf.Ich habe dieses Buch geliebt zu lesen, es ist ein sehr gelungener Roman über das Leben auf der Flucht vor der Zombieapokalypse. Allerdings sei auch gleich gewarnt, dass am Ende des Buches ein sehr gut konstruierter Cliffhanger eingebaut ist, der auf einen weiteren Teil hoffen lässt.Wer gerne gut konstruierte Zombieromane, mit vielleicht auch einmal anderen Verhaltensmustern von Zombies und Menschen liest, muss unbedingt zu diesem Buch greifen. Denn für mich ist es ein Muss zum Lesen und ein Lesehighlight des heurigen Jahres 2016.

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  • Beeindruckend

    The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
    Utamcbeal

    Utamcbeal

    16. December 2016 um 23:51

    Nachdem ich bei „The Walking Dead“ angenehm überrascht war, dass nicht Horror und Zombies im Mittelpunkt standen, sondern Mitmenschlichkeit, Wertkonflikte und sich entwickelnde Figuren, machte ich mich auf die Suche nach weiteren solcher Geschichten und bin bei „The Biting“ fündig geworden.   Ab dem ersten Satz ist das Buch überaus spannend. Die Handlung wirkte so realistisch auf mich, dass ich darüber nachdachte, vielleicht selbst Lebensmittelvorräte anzulegen. Ich erwarte selbstverständlich keine Zombieapokalypse, aber ich konnte während des Lesens das Gefühl, dass jederzeit eine Katastrophe eintreten und von einer Sekunde auf die nächste alles anders sein kann, nicht abschütteln.   Die inneren Konflikte der Figuren fesselten mich schon nach wenigen Kapiteln und brachten mich dazu, immer wieder inne zu halten und mir viele Fragen zu stellen: Wie weit würde ich selbst gehen? Heiligt der Zweck wirklich immer die Mittel? Wie schwer würde es mir fallen, meinen eigenen Werten treu zu bleiben? Und ab welchem Moment wird ein Mensch zum Monster? Die Charaktere wirken lebensecht, greifbar und entwickeln sich nachvollziehbar und zügig. Ich bin mit ihnen durch Berlin und die Vororte gehetzt, habe mit ihnen gefiebert, gehasst und geliebt, war verzweifelt und berührt, habe gehofft, dass sie die richtigen Entscheidungen träfen und war über meine diebische Freude erschrocken, wenn es die Bösen (Mensch? Oder Zombie?) so richtig „gekriegt“ haben.   Ich (selbst Mutter von zwei Kindern) fühlte mich vor allem mit Kathrin sehr verbunden. Für sie ist es selbstverständlich, stets allein die Verantwortung zu übernehmen und absolut alles für ihre Lieben zu tun. Und gerade diese Frau trifft am Ende eine Entscheidung, deren Stärke und Ausschließlichkeit mich umgehauen hat. Eine andere Figur war für mich lange Zeit schwer zu durchschauen, aber genau sie entwickelte sich nach und nach zum absoluten Liebling. Der Hexenkessel hielt mich gefangen. Das Finale war heftig. Die Dialoge wirkten echt und brachten mir die Handelnden immer näher.   „The Biting“ ist für mich in erster Linie ein fesselnder Roman mit starken inneren Konflikten über menschliche Werte, Integrität und Mut.

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