Alexander Christ

 3,7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor*in von Corona-Staat, Gedanken und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Alexander Christ, Jahrgang 1966, studierte Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Augsburg und promovierte über Montesquieu. Er ist als Rechtsanwalt in Berlin tätig und engagiert sich seit Jahrzehnten für Freiheit, Grundrechte und Demokratie. Die Corona-Entwicklungen haben ihn von Anfang an mit großer Sorge um den deutschen Rechtsstaat erfüllt. Dem Angstverdikt setzt er die Freiheitsliebe entgegen. Er ist Mitautor des Spiegel-Bestsellers „Die Intensiv-Mafia“ und seit 2021 als Pressesprecher der „Anwälte für Aufklärung“ aktiv.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Christ

Cover des Buches Corona-Staat (ISBN: 9783967890327)

Corona-Staat

 (1)
Erschienen am 27.06.2022
Cover des Buches Gedanken (ISBN: 9783892221302)

Gedanken

 (1)
Erschienen am 30.07.2003
Cover des Buches Schweiz - Kulinarische Streifzüge (ISBN: 9783893930920)

Schweiz - Kulinarische Streifzüge

 (1)
Erschienen am 01.01.1993
Cover des Buches Aufrichtige Anteilnahme (ISBN: 9783892224150)

Aufrichtige Anteilnahme

 (0)
Erschienen am 01.06.2002
Cover des Buches Glück ist Harmonie, und Harmonie ist Kunst (ISBN: 9783892225812)

Glück ist Harmonie, und Harmonie ist Kunst

 (0)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Corona-Staat (ISBN: 9783954719266)

Corona-Staat

 (0)
Erschienen am 27.06.2022

Neue Rezensionen zu Alexander Christ

Cover des Buches Corona-Staat (ISBN: 9783967890327)
Georg333s avatar

Rezension zu "Corona-Staat" von Alexander Christ

Seltene Wandlung: RA, der Corona-Politik-Opfern beisteht: Anwaltlich & über VFAMDS & ZAAVV: "Für dieses Buch habe ich mir die Gesetze angesehen, die Corona hervorgebracht hat, und sie sind schlecht gemacht und Instrumente zur unverhältnismäßigen Einschränkung von Freiheitsrechten geworden!"
Georg333vor 4 Monaten

Prolog: »Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant.« Hoffmann von Fallersleben

"...wie aus einer Regierung und aus einem Parlament ein Konsortium der Unterdrückung wurde. Wenn ich beispielsweise an die Abgeordneten denke, die sich für eine allgemeine Impfpflicht  eingesetzt haben, fällt mir nur Verachtung ein, so menschenverachtend  erscheint mir ihre Haltung. Die letzten zwei Jahre habe ich als einen fortwährenden Kampf gegen staatliche Willkür, die keine rote Linie kennt, erlebt. Ich war ein ganz normaler Anwalt. Und bin ein Anwalt für Grundrechte und Demokratie geworden. Denn ich habe eine rote Linie!

„Kehre ein jeder in sich selber um und wende sein Herz und Gemüt zu Liebe und Eintracht…!" Jakob Böhme, zitiert im Adalbert-Töpper-Buch „Wandlung durch Liebe - Prophezeiungen zum Schicksal von Mensch und Erde“

„Denn es sinnt...[die LIEBE] nicht auf Vernichtung, sondern nur auf Umänderung des Denkens [& Handelns!]. Und so muß...[SIE] also das Denken hinwenden auf Geistiges und abwenden vom Irdischen [rein Materialistischen, Egozentrischen & Rationalen], und dies ist der Zweck aller (!) kommenden Ereignisse!“ (Der "Erste, Unbewegte Beweger" an Bertha Dudde)

1) Fazit: a) Das Buch ist eine hervorragende Ergänzung der kritischen (populärwissenschaftlichen) Covid-19-Literatur!
Siehe Marcus Klöckner, Jens Wernicke, Beate Bahner, Walter van Rossum, Tom Lausen...!

b) Hoch anzurechnen ist Christ's Corona-Negativitäten bedingte Wandlung vom "ganz normaler Anwalt" zui "Anwalt für Grundrechte und Demokratie". Schade, daß er dieses Thema nur knapp beleuchtete (siehe oben & unten bei "Zitate"). Man finder aber weitere Informationen hierzu bei  youtube: "Corona-Staat – Alexander Christ im Gespräch"

c) Er ist "Vorstand im Verein zur Förderung der Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen in demokratischen Staaten (VFAMDS)" youtube , GunnarKaiserTV: "Dieser wiederum ist der Förderverein für das "Zentrum zur Aufarbeitung, Aufklärung, juristischen Verfolgung und Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschheit aufgrund der Corona-Maßnahmen (ZAAVV)"

d) Schmerzhaft vermiße ich ein Sach- & Personen-Register! Sehr zu hoffen ist der Einbau dieser sehr nützlichen Ergänzung in nachfolgende Auflagen!

e) "Ich könnte noch viele Unterstützer und Ideengeber erwähnen, doch leider fehlt der Raum. Eines aber steht fest: Der Widerstand ist vielfältig und farbenfroh. Entscheidend sind am Ende die vielen Menschen auf den Straßen, die eine starke und wirkungsvolle Demokratiebewegung gebildet haben. Euer Mut ist mein Antrieb. Danke! Öffne das Buch auf einer beliebigen Seite, und Du wirst fündig …!"

f) »Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.« Voltaire

g) Was Tun?
Und was laßen?
Das sind die beiden ganz großen Fragen, deren tägliche, stündliche, minütliche Beantwortung unser Schicksal bestimmen, im Guten wie im Bösen!

2) Hilfreiches
a) Leseprobe: ausführlich: apolut.net recht-und-unrecht-von-alexander-christ
b) Kanzlei: duckduckgo lcp-legal.de+and+alexander-christ
c) Neues Rechtsgebiet Corona-Recht: ra.de aufklaerungsmedien-lotse,
d) "Endlich endgültiges Ende der schädlichen "Schutz"-Maske": ra.de
e) youtube: "Corona-Staat – Alexander Christ im Gespräch" GunnarKaiserTV , lovelybooks Gunnar-Kaiser
"In der Summe haben die Menschen noch alle ein gesundes Empfinden von dem in sich, was Recht und Unrecht ist. Es ist bloß verschüttet", sagt Dr. Alexander Christ, Rechtsanwalt in Berlin und Pressesprecher der „Anwälte für Aufklärung“. So kam es in den letzten zwei Jahren nur allzu oft zur Kriminalisierung gewöhnlicher Menschen, denen etwa das Nichttragen einer Maske als schwere Straftat angelastet wurde. Im Rubikon-Verlag erscheint nun sein rechtsphilosophisches Werk "Corona-Staat", das unserer Gesellschaft einen krisenbedingten Zivilisationsbruch, eine "zivilisatorische Katastrophe" attestiert. Im KaiserTV-Gespräch reden wir über das expertokratische Phänomen der Krise, das die Menschen dazu verleitet, in einer Situation der Unsicherheit nach einer starken Hand zu suchen und die persönliche Urteilsfähigkeit abzulegen. Selbstbestimmung, Mündigkeit und Eigenverantwortung scheinen in weite Ferne gerückt zu sein. Wir sprechen über die zahlreichen Perversionen der Rechtsprechung und -auslegung, sowie über die verschiedenen Wege, die wir nun einschlagen können – zwischen dem der juristischen Aufarbeitung und Vergeltung und dem der gesellschaftlichen Versöhnung. Dr. Alexander Christ ist ein seit 1995 tätiger Rechtsanwalt, schwerpunktartig auf dem Gebiet des Arbeitsrechts, und Autor. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Christ als Anwalt für Grundrechte und Demokratie. http://www.lcp-legal.de/anwaelte/dr-a.....
Mein Buch "Die Ethik des Impfens. Über die Wiedergewinnung der Mündigkeit" (Europa Verlag): https://www.buchkomplizen.de/die-ethi... Mein Buch "Der Kult. Über die Viralität des Bösen" (Rubikon): https://www.buchkomplizen.de/buecher/...
Einfach-Sein-Kollektion: https://gunnarkaiser.com/collections/... "

f) youtube: "Jetzt Fördermitglied werden | Statement Dr. Alexander Christ"
"Dr. Alexander Christ ist Rechtsanwalt in Berlin und setzt sich seit Jahren für Freiheit, Grundrechte und Demokratie ein. Aufgrund der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren erfolgten Untaten gegen die Menschheit engagiert er sich als Vorstand im Verein zur Förderung der Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen in demokratischen Staaten (VFAMDS). Dieser wiederum ist der Förderverein für das "Zentrum zur Aufarbeitung, Aufklärung, juristischen Verfolgung und Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschheit aufgrund der Corona-Maßnahmen (ZAAVV)" Sein Aufruf: Wenn Sie Opfer dieser Untaten geworden sind oder generell die lückenlose Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen der letzten Jahr fordern, dann unterstützen Sie den VFAMDS und das ZAAVV".

3) Rezensionen & Lesemeinungen
a) Still ruht der Rezensenten-See! Wie zu vermuten war, halten sich bei diesem Autor und seinen brisanten Themen alle mir bekannten und unbekannten Rezensenten & (renommierte) bekannte Internetplattformen extrem zurück!

b) Dieter Schliebs bei amazon.de, Kundenrezension: 5,0 von 5 Sternen
Der Corona Staat, ein gelebter Faschismus der Neuzeit? Rezension aus Deutschland vom 25. Juli 2022Verifizierter Kauf Eine ganz persönliche Anmerkung zu diesem hervorragenden Buch:
Alexander Christ schreibt hier in einer absolut hochqualifizierten, für Jeden(!) Bürger mit Sinn für echte Rechtsstaatlichkeit(!) lesbarer Art und Weise, ohne Rücksicht auf seine Person, über einen unsäglich verwerflichen Missbrauch unseres Pseudo? -Rechtssystems. Rechtsstaat in die Tonne getreten!

Nahezu die gesamte deutsche Rechtsprechung wurde in Verfassungswidriger Weise durch Regierung-hörige Richter an den Verwaltungsgerichten und am augenscheinlich von einem CDU-Merkel platzierten Vorsitzenden des Bundesverfassungsgerichts ausgehebelt und in einer Menschenverachtenden Weise des Parlaments an eine von der Verfassung her niemals zulässige Übertragung des Rechtsstaates an ein Gesundheitsministerium übertragen.

Ein bis dato nie dagewesene Missachtung der Würde des Souveräns (83 Millionen Bürger)! Nur noch widerlich!!!
Es macht hier keinen Sinn den Inhalt dieses hervorragenden Buches zu schildern, nein, es reicht, wenn man, was ich hier auch zum Wohle eines gesunden Rechtsstaates tue, empfehle dieses Buch in seiner Gänze zu lesen und weiterzuempfehlen. Hier wird der Corona Horror aus meinem Empfinden heraus vortrefflich juristisch und ethisch-moralisch beleuchtet. Bin selbst Baujahr 1947 und entsetzt!!!

Wer hierzu ein abgerundetes Bild über die gesamte Regierungsmachenschaften in Punkto Corona in konzentrierter und ungeschminkter Weise sucht, dem sei hier das Buch von Wolfgang WodarkFalsche Pandemien“(auch bei AMAZON) empfohlen.
Hier wird das hysterische Corona Thema von einem Kenner der Materie seriös, medizinisch und auch politisch bestens beleuchtet! Der Autor wurde wegen kritischer Äußerungen bei der Kanzlerberatung von der Königin Merkel des Amtes verwiesen. Andersdenken in einer Scheindemokratie? Undenkbar!!!

Dies soll bitte nicht als Werbung verstanden werden, sondern nur für wirklich an der Wahrheit interessierte Mitbürger einen Hinweis darstellen um sich ein Bild über die Verfassungswidrigen bis hin zu Verfassungsfeindlichen Machenschaften dieser Regierung und des Parlaments zu machen. Hier zeigt sich, dass nicht nur Juristen in der Lage sind verbotene Wahrheiten zu beleuchten.

Ade rechtsstaatliches Deutschland, hin zu einer widerlichen, schäbigen Bananenrepublik mitten in Europa!!! Wünsche allen Lesern dieser Bücher, dass sie feststellen können, es gibt auch noch Mitbürger welche aus unserer üblen Vergangenheit gelernt haben. Sie sind in Bezug auf die Gefahren welche sie durch ihre Veröffentlichten eingehen, fast schon Helden wie ein Graf Staufenberg, jedenfalls für mich....

Heute reicht auch schon eine kritische Anmerkung zu Corona und schon sind freiwillig(!) Millionen von akademischen Gutmenschen zur Stelle um eine Hinrichtung der Wahrheit vorzunehmen! Eine moderne Art der Bücherverbrennung in der Neuzeit Merkel und Söder?
Dank an beide Autoren!!!"

c) Rechtsanwalt Dr. Andreas Neumann: ra.de aufklaerungsmedien-lotse
"Hintergrund ist insbesondere das fulminante Buch zum Corona-Staat von Rechtsanwalt Dr. Alexander Christ. Hierzu auf diesem Portal demnächst auch eine Rezension von mir. Die bisherige Rechtsprechung in Sachen Corona zeichnet sich insbesondere durch Verwendung von bloßen Textbausteinen (mitsamt Tipp- und Grammatikfehlern) aus. Es gibt aber immer mehr Richterinnen und Richter, die sich ihr eigenes Bild gemacht haben und daher grundlegend anders entscheiden als etwa in der für jeden freien Denker (eher eher peinlichen) Zeitschrift CovuR des Verlags C.H. Beck als politisch erwünscht vorgegeben!"

4) Zitate aus dem Rezensionsbuch
a1) "VORWORT: »Der Reiz der Erkenntnis wäre gering, wenn nicht auf dem Weg zu ihr so viel Scham zu überwinden wäre«, schrieb Friedrich Nietzsche. In diesem Buch begebe ich mich auf den Weg zur Erkenntnis, und es ist in der Tat viel Scham, die es zu überwinden gilt. Als Rechtsanwalt auf dem festen Boden des demokratischen Rechtsstaates stehend, schäme ich mich für die deutsche Politik, für die Auswüchse der Exekutive und am meisten für meine eigene Profession, für die Rechtsfindung und Rechtsprechung. Aber es hilft nichts, wir müssen hier gemeinsam durch und den Weg zur Erkenntnis gehen, wie viel Scham auch immer damit verbunden sein mag.

a2) Corona hat ans Tageslicht gebracht, wie fragil unser Rechtsstaat ist. Ein Virus genügt, um bei Politikern totalitäre Allmachtsfantasien freizusetzen. Blinder Gehorsam führt zu unreflektierter Umsetzung fragwürdiger Regeln. Und Angst vor Ansteckung reicht aus, um Richter vergessen zu lassen, dass ihre eigentliche Aufgabe im gewaltengeteilten Staat in einer beschränkenden Kontrolle der Staatsmacht besteht. Die Leser dieses Buches werden ihre eigene Geschichte mit Corona haben, jedes Schicksal wird ein anderes sein. Sie mögen ihre erlebten Beispiele nach Belieben an die Stelle meiner exemplarisch genannten Rechtsverluste setzen. Manche wird Corona an den Rand der Existenz gebracht haben, andere an den Rand der Verzweiflung. Eine Angstpsychose dieses Ausmaßes dürfte es in der Geschichte wohl noch nicht gegeben haben. Zu ihrer Überwindung bedarf es vor allem Zeit und Geduld. Eine Geduld, die diejenigen, deren Angst vor Ansteckung gering oder gar nicht vorhanden war, nur schwer aufbringen können, weil ihre Wut und Verzweiflung über die »sancta simplicitas«, über die seltsame Vereinfachung und Fälschung, in der der Mensch lebt (wieder Nietzsche), so groß ist. Hier stehen sich zwei Lager scheinbar unversöhnbar gegenüber. Eben dies aber ist eine Aufgabe aller: für eine Versöhnung zu sorgen, schlussendlich. Dazu bedarf es nicht zuletzt der Aufklärung."

a3) Dieser Aufarbeitung widmen sich bereits einige Mitstreiter, auch ich. An dieser Stelle sei jeder Leser aufgerufen, daran mitzuarbeiten. Lassen wir gemeinsam nicht zu, dass es banal endet und die Verursacher ungenannt davonkommen. Nicht Verurteilung ist das primäre Ziel, sondern Versöhnung, so schwer dies auch einigen fallen wird, die persönlich beträchtliche Schäden durch die Freiheitseinschränkungen erlitten haben."

b) "DER STEIN, AUF DEM ICH SITZE
Zwei Jahre Freiheitsbewegung liegen hinter uns, auch hinter mir. Vor zwei Jahren wollte ich nur in Ruhe gelassen werden, um weiter unbehelligt auf meinem Stein sitzen zu können. Inzwischen habe ich erlebt, wie aus einer Regierung und aus einem Parlament ein Konsortium der Unterdrückung wurde. Wenn ich beispielsweise an die Abgeordneten denke, die sich für eine allgemeine Impfpflicht eingesetzt haben, fällt mir nur Verachtung ein, so menschenverachtend erscheint mir ihre Haltung. Die letzten zwei Jahre habe ich als einen
fortwährenden Kampf gegen staatliche Willkür, die keine rote Linie kennt, erlebt. Ich war ein ganz normaler Anwalt. Und bin ein Anwalt für Grundrechte und Demokratie geworden. Denn ich habe eine rote Linie. Menschenrechte sind voraussetzungslos. Sie können und müssen nicht verdient werden. Und ich verteidige auch die roten Linien derer, die meine Hilfe brauchen. Verantwortung und echte Solidarität heißt,
für andere einzustehen, die sich nicht selbst äußern können oder die in Gefahr geraten, unterdrückt zu werden. Mehrheitsmeinungen sind nicht deshalb richtig, weil sie von einer Mehrheit vertreten werden.

Für dieses Buch habe ich mir die Gesetze angesehen, die Corona hervorgebracht hat, und sie sind schlecht gemacht und Instrumente zur unverhältnismäßigen Einschränkung von Freiheitsrechten geworden. Dabei gilt nur eins: Die Freiheitsrechte des Individuums müssen immer im Mittelpunkt stehen. Vieles, was uns in den vergangenen Monaten von offizieller Seite erzählt wurde, hat sich als unwahr erwiesen, oder das Erzählte wurde immer wieder geschickt einer neuen Wirklichkeit angepasst. Tatsächlich hat Rio Reiser ganz recht, es ist wirklich
»Alles Lüge!« Aber ich glaube, viele von uns, die lange, lange noch alles geglaubt haben, was die Staatspropaganda ihnen vorgegaukelt hat, haben zumindest dies in den letzten beiden Jahren bitter gelernt."

c) apolut.net recht-und-unrecht-von-alexander-christ
Wenn uns Moralität am Herzen liegt, darf unser Leitbild nicht mehr allein Legalität sein. Exklusivabdruck aus „Corona-Staat“.
Ein Standpunkt von Alexander Christ.
Angesichts des Nationalsozialismus könne „niemand, der seine fünf Sinne beisammen hat, weiterhin behaupten, (...) das Moralische versteht sich von selbst“. So schrieb es Hannah Arendt in „Über das Böse“. Die Nazis handelten nach geschriebenem Recht, das sie selbst geschaffen hatten. Da aber nun offensichtlich ist, dass besagte Gesetze und Vorschriften nichts mit Gerechtigkeit oder gar mit Güte zu tun hatten, muss es andere moralische Kriterien geben, an denen man sich orientieren kann. Es ist nämlich nicht unbedingt so, dass das Gegenteil von „Unrecht“ das „Recht“ ist. Beide können in einem diktatorischen Staat zur Deckung kommen. Daher auch der bekannte Spruch, auf den Alexander Christ in seinem neuen Buch im Untertitel anspielt: „Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ Aber warum dieses Thema ausgerechnet im Jahr 2022 neu aufgreifen? Nun, obwohl zwischen dem Hitler-Faschismus und der Situation im heutigen Deutschland ein gewaltiger Unterschied besteht, ist im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen in zwei Jahren so viel Unrecht geschehen, dass eine Aufarbeitung dringend nötig scheint. Wir brauchen also eine Perspektive, die es uns erlaubt, über Gerechtigkeit und Ethik in einer vom geschriebenen Recht unabhängigen Weise zu urteilen. Christs Buch „Corona-Staat“ gibt hierzu auf der juristischen wie der philosophischen Ebene tiefgehende Anregungen.

Ab Januar 2021 nahm ich, und nehme bis heute, an zahllosen Demonstrationen, Aufzügen, Treffen, Gerichtsverhandlungen und ähnlichen Ereignissen teil und erlebe dabei als Teilnehmer wie auch als Anwalt fast ausnahmslos die aus Angst oder Obrigkeitshörigkeit gespeiste behördliche Willkür, polizeiliche Gewalt, nachweislose Freiheitseinschränkungen, massiv ungerechtfertigte Diskriminierungen, unerträgliche Grundrechtseingriffe gegen Einzelne, die teilweise nur als „Folter“ im Sinne der Menschenrechtskonvention gewertet werden können, Amtsmissbrauch, Missachtung der Menschenwürde, Missachtung des Rechts auf Bildung, Verletzung des Demonstrationsrechts und der Versammlungsfreiheit nach dem Grundgesetz und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, mit einem Begriff: Verbrechen gegen die Menschheit.

Die Liste des im Namen von „Corona“ begangenen Unrechts ist lang. Und so muss ich meiner Verantwortung als Anwalt gerecht werden und die Frage stellen, wie dieses Unrecht aufgearbeitet, aufgeklärt, juristisch verfolgt und in der Zukunft verhindert werden kann. Auf dem Weg zur Beantwortung dieser Frage muss ich versuchen, eine Antwort darauf zu finden, warum manche solche unrechten Handlungen begangen haben, während andere dies zur gleichen Zeit nicht taten. Warum also wurde jemand Teil derer, mutmaßlich der Mehrheit der Einwohner, die die staatlichen Unrechtsmaßnahmen geduldet oder sogar unterstützt haben? Und warum stellten sich andere gegen dieses von ihnen erkannte Unrecht?

In der letzten Maiwoche 2021, nach sehr kräfteraubenden Demonstrationen am Pfingstwochenende in Berlin, fuhr ich in die Schweiz auf eine ruhig gelegene Hütte in 1400 Metern Höhe. Ich musste den Kopf frei kriegen und über die Frage nachdenken, was es braucht, um Recht von Unrecht zu unterscheiden. Ich nahm mir einen Korb voller Bücher mit, darunter Hannah Arendts Über das Böse, und in der einsamen Wieder-Lektüre und im Gespräch mit mir selbst entstanden Antworten.

Die Situation in Deutschland erschien mir, auch aus der Ferne der Schweizer Berge, als totalitär und freiheitsraubend. Bei Hannah Arendt hoffte ich Erklärungen zu finden. Sie beschäftigte sich dabei weniger mit der Frage, wie ein solches als totalitär und übergriffig wahrgenommenes System funktioniert, sondern vielmehr damit, warum ein Einzelner Teil dieses Systems werden kann. Um die Funktionsweise von Herrschaftssystemen zu verstehen, die als totalitär wahrgenommen werden, lohnt zunächst ein Blick auf das Wesen der üblichen staatlichen Bürokratie „mit ihrer unvermeidlichen Tendenz, welche aus Menschen Funktionäre, schlichte Rädchen in den Verwaltungsmaschinen macht, sie also entmenschlicht“ (1).

In einer perfekten Bürokratie braucht es denn auch keine Gerichtsverfahren mehr, dort können untaugliche Rädchen schlicht gegen taugliche ausgetauscht werden. Die Beliebigkeit menschlicher Beziehungen und die Entmenschlichung von Vorgängen jeglicher Art ist insofern auch eines der Merkmale unserer heutigen Zeit.

Schaffen wir uns eine Übersicht darüber, um welchen Maßnahmenkatalog es geht und was dahintersteht. Maßnahmen seit Beginn der „Pandemie“ sind das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, Abstandsgebote, die Feststellung des eigenen Infektionsstatus mittels verschiedener Testarten, eine Impfung mit einem neuartigen Stoff, Reiseeinschränkungen, Aufenthaltseinschränkungen, Versammlungsbeschränkungen, Einschränkungen des Demonstrationsrechts und der Meinungsfreiheit, Zugangsbeschränkungen zu diversen Einrichtungen und zum Handel sowie zu Übernachtungsangeboten, Einschränkungen bei der Ausübung des Berufes.

Alle diese Einschränkungen werden sowohl von Teilen der Exekutive wie auch von Bürgern kontrolliert und umgesetzt. Die Folgen von Verstößen gegen Regelungen, die in Deutschland dem Infektionsschutzgesetz und den Landesregelungen sowie Verordnungen auf Landes- und auf örtlicher Ebene zu entnehmen sind, reichen durch das Maß und die Art der Ahndung teilweise sehr deutlich über die Grenze der Verhältnismäßigkeit hinaus.

Nun ist unbestritten, dass Hannah Arendts Betrachtungen in ihrer Vorlesung „Über das Böse“ die Ereignisse des Nationalsozialismus zum Hintergrund haben und die dort begangenen Taten in keinem Verhältnis zu den Ereignissen in Deutschland in den Jahren 2020 und folgende stehen. Die Gräueltaten in der fraglos dunkelsten Zeit in der deutschen Geschichte sind per se nicht dazu geeignet, als Vergleich oder Schablone zu dienen, und sind auch gar nicht erforderlich, um irgendein späteres Ereignis vermeintlich besser zu erklären. Verweise auf Handlungsmuster jedoch sind zulässig und geradezu angebracht, sollten doch gerade die Deutschen aus der eigenen Geschichte nachhaltig gelernt haben.

Gerade der Hinweis auf ein Handlungsmuster aus jener dunklen Zeit sollte, so die Lehren aus dem Nationalsozialismus, verhindern helfen, dass so etwas jemals wieder in Deutschland geschehen kann. Es ist also eindeutig, dass eine Gleichsetzung der damaligen mit heutigen Ereignissen unangemessen ist — ebenso einleuchtend ist es aber, dass ein Vergleichen historischer Ereignisse mit aktuellen Geschehnissen eben durchaus einen besonderen Erkenntnisgewinn erbringen kann und damit nicht nur angebracht, sondern vor dem Hintergrund des spezifischen deutschen Geschichte sogar geboten ist. Nur wer vergleicht, kann aus der Geschichte lernen....
hier weiterlesen: https://apolut.net/recht-und-unrecht-von-alexander-christ

d) "DANKSAGUNG...
Maßgebliche Teile des Buches basieren auf tiefen Gesprächen mit meinem Freund, dem Philosophen Matthias Burchardt, der mich stets unermüdlich zum Weitermachen motivieren konnte, selbst wenn ich einmal mehr an der Banalität der Realität zu verzweifeln glaubte.

Für anregende juristische Diskurse danke ich meinen Anwaltsfreunden Dirk Sattelmaier, Christiane Ringeisen, Tobias Gall und Beate Bahner sowie Ralf Ludwig, dem ich viele ordnende Gedanken und überraschende Ansätze verdanke.

Besonders wichtig für mich sind auch Daniel Langhans und Rolf Kron, aufgrund ihrer offenen Worte und offenen Ohren.
Die Gespräche mit Walter van Rossum ermunterten mich zu weiteren Recherchen, meinen generellen journalistischen Ehrgeiz regten Zhihong Zheng und Alexander Zwieschowski immer wieder an, wofür ich mich ebenfalls sehr bedanke.

Sozusagen »im Hintergrund« wirkte der Geist meiner Hochschullehrer Wilfried Bottke (1947–2010) und Theo Stammen (1933–2018), in deren Gedenken ich hier den Rechtsstaat verteidige."

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