Alexander Demandt Hände in Unschuld

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Inhaltsangabe zu „Hände in Unschuld“ von Alexander Demandt

Pontius Pilatus ist eine Schlüsselfigur der Weltgeschichte. Am Kreuzweg von Römertum, Judentum und Christentum hat er ohne Wissen und Willen durch eine Routine-Entscheidung eine Bewegung ausgelöst, die - unbemerkt von den Zeitgenossen - das Bild der Menschheit veränderte. Pilatus gehört damit nicht weniger der theologischen als der historischen Wissenschaft an. Um die Voraussetzung und die unmittelbare Wirkung seines Urteils zu verstehen, ist die Erinnerung der Juden an das Davidsreich und ihre Messiaserwartung zu bedenken. Ferner spielen das Ausgreifen der Römer nach Osten und das System ihrer Provinzialherrschaft, die Eigenart der biblischen und nichtbiblischen Quellen sowie die Ereignisfolge von Golgatha bis zur Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. eine wichtige Rolle. Die Frage, was geschehen wäre, wenn Pilatus Jesus verschont hätte, fordert von der historischen Phantasie denkbare Alternativen zum Verlauf der Geschichte. Ein Ausblick auf die Rolle des Pilatus im christlichen Glaubensb ekenntnis, in der Legende, der Literatur und in der Kunst rundet das Bild eines Mannes ab, von dem Nietzsche bemerkte, er sei die einzige Gestalt im Neuen Testament, die Respekt verdiene. (Quelle:'Fester Einband')

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  • Rezension zu "Hände in Unschuld" von Alexander Demandt

    Hände in Unschuld

    Sokrates

    21. December 2010 um 20:45

    Alexander Demandt, renommierter Althistoriker, hat sich in diesem Buch zur Augabe gemacht, den Leidensweg Christi historisch-archäologisch nachzuvollziehen. Dabei nimmt er antike Quellen zur Hand und untersucht bislang gefundene archäologische Zeugnisse und überprüft alles auf seine Übereinstimmung mit den Texten der Bibel. Von besonderer Bedeutung sind für ihn deshalb die objektiven Quellen aus antik-römischer Zeit, die in Jesus weniger den Messias sahen, als den Aufrührer in einer dem römischen Reich unterstehenden Provinz. So kann Demandt einige in der Bibel tradierte Vorstellungen widerlegen, andere auch bestätigen. Sehr interessant, unglaublich gut geschrieben, aber vom Niveau her empfehle ich dieses Buch mehr dem geübten Laien, denn Demandt arbeitet souverän mit antiken, historischen und rechtshistorischen Fachausdrücken und geht dabei thematisch sehr in Details sowie in die Tiefe. Ich selbst fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend!

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