Alexander Drews

 4.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von La casa de ayer, 24 kurze Albträume und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alexander Drews

Alexander Drews ist Jahrgang 1975 und studierter Umweltwissenschaftler. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Lüneburg. Sein Debütroman "Sagredo", ein Mystery-Roman, erschien 2013 im Begedia Verlag, 2016 folgte "Antes de morir", der ebenfalls dem Mystery-Genre zuzurechnen ist. Daneben gab er 2013 für Begedia eine kleine Kurzgeschichtensammlung heraus: "24 kurze Albträume".

Alle Bücher von Alexander Drews

La casa de ayer

La casa de ayer

 (2)
Erschienen am 01.09.2018
24 kurze Albträume

24 kurze Albträume

 (2)
Erschienen am 30.11.2013
Sagredo

Sagredo

 (2)
Erschienen am 28.06.2013
Antes de Morir

Antes de Morir

 (1)
Erschienen am 04.07.2016
VirOS 4.1

VirOS 4.1

 (0)
Erschienen am 17.11.2017
Weltenwacht

Weltenwacht

 (0)
Erschienen am 18.09.2017

Neue Rezensionen zu Alexander Drews

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thenights avatar

Rezension zu "Sagredo" von Alexander Drews

Sagredo
thenightvor 2 Jahren

Inhalt: Etwas Böses geht um in dem kleinen spanischen Örtchen Sagredo. OK ganz so reißerisch ist das Buch an sich nicht.
Den Wissenschafter Ilja verschlägt es nach Sagredo, in dem 32 Einwohner Dorf lernt er die junge Marisol kennen, die ihren Urlaub im Haus ihrer Tante verbringt. Ilja lässt sich von Marisol überreden, ein altes verlassen Haus zu erkunden in dem sie die Tagebücher Chillas finden, einer jungen Frau die in den 70er Jahren in Sagredo lebte und plötzlich verschwand. Als es in dem Dorf zu mehreren Todesfällen kommt, erkennen Marisol und Ilja das sie Chillas Schicksal aufklären müssen um weiteres Unglück zu verhindern.

Meine Meinung: Ich schrieb ja schon, das Buch ist nicht reißerisch, der Autor Alexander Drews spart sich allzu blutige Details und übermäßige Gewaltausbrüche, er spielt eher mit der Vorstellungskraft seiner Leser und das macht er gut. Sagredo erinnert an die Schauergeschichten aus früheren Zeiten ohne dabei altbacken zu sein. Drews Schreibstil ist modern und lässt sich leicht und flüssig lesen, die Spannung baut sich langsam auf um in einem großartigen Finale zu enden.
Nachdem Sagredo das zweite Buch des Autors ist, das ich gelesen habe, weiß ich das Alexander Drews eine Vorliebe für Spanien hat, ohne das Land und seine Geschichte durch die rosarote Brille zu sehen, das hat mir ausnehmend gut gefallen, ich habe Stichprobenartig die Fakten nachgeprüft und soweit ich das beurteilen kann, hat Drews sehr gut recherchiert.
Ich mag es wenn mir Unterhaltungsliteratur ganz nebenbei auch noch etwas beibringt.
Ich habe nur einen Kritikpunkt, der allerdings nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat: Das Cover, gefällt mir überhaupt nicht, es ist leider kein Hingucker und sollte bei einer Neuauflage auf jeden Fall ausgetauscht werden.
Für das Buch gebe ich eine absolute Leseempfehlung.

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inflagrantibookss avatar

Rezension zu "Antes de Morir" von Alexander Drews

Eine etwas andere Geschichte
inflagrantibooksvor 2 Jahren

Meinung
Eine Artikelreihe über gruslige Orte, ich gebe zu, so etwas würde ich auch lesen wollen! Und wenn diese Orte dann auch noch von dem Journalisten selbst besucht wurden und man als Leser die Authentizität spürt… WOW! Also ist verständlich warum Sandra und José in eine unbewohnte Bergarbeitersiedlung geschickt werden um darüber zu berichten. Und damit fängt der Ärger an…

Zu Beginn lernen wir die Journalistin Sandra kennen, die nach Spanien ausgewandert ist und nun dort für eine kleine Zeitung arbeitet. Zusammen mit José fährt sie nach Tijodatantalas (was für ein schweres Wort!), um dort ein paar Bilder zu schießen und ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Sandra steht heimlich auf José, aber als heißblütiger Spanier hat er seine Finger lieber woanders, als auf den fraulichen Rundungen von Sandra. Diese Kombination sorgt dafür, dass Sandra nicht immer rational denkt und agiert und dass José so ziemlich alles egal ist, was Sandra angeht. Sie ist nicht sein Typ und im Grunde weiß sie auch, dass sie nie eine Chance hat. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.  

In diesem Ort angekommen, stellen die beiden fest, dass Tijodatantalas alles andere als verlassen ist. Die Menschen, die dort wohnen, machen das schon seit vielen, vielen Jahren und haben sich mehr oder weniger mit der Abgeschiedenheit und Trostlosigkeit der ehemaligen Bergarbeitersiedlung arrangiert. Es sind nicht viele Menschen, aber sie machen das Beste aus dem was sie haben. Selbst in diesem gottverlassenen Ort am Ar*** der Welt gibt es zwischen den Leuten Streitigkeiten. Sandra und José stolpern in einen Zwist, der sie nichts angeht und der ihnen am Ende das Leben kosten könnte.  

„Antes de Morir“ ist keine der üblichen Grusel- oder Horrorgeschichten, denn der Horror war ab einem bestimmten Punkt recht vorhersehbar. Dennoch fesselte mich die Geschichte an die Seiten, denn der Grusel ist eher subtil und arbeitet auf einer anderen Ebene, als der übliche Horror. Ein, zwei blutige Szenen sorgen für genug Klischee, um dem Horror-Stempel gerecht zu werden. Der Grusel lebt eher von den knarrenden Türen, den leeren Plätzen und heruntergekommenen Häusern. Von den Menschen, die seit Jahren alleine leben und einfach irre sind.  

Die Geschichte glich eher einem Rätsel, dem ich versuchte auf den Grund zu gehen und das konnte ich nur schaffen, in dem ich allen Figuren lauschte und zusah, bei dem, was sie taten. Die Hintergrundgeschichte um den Ort und die Bewohner gefiel mir sehr gut, spannend eingewoben in die Handlung und immer wieder Wendungsreich. Allerdings hätte den handelnden Figuren etwas mehr tiefe hier und da gut getan. José war nur feurig und Sandra nur verbittert, weil sein Feuer sie nicht traf.  

Das Ende war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte, und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob mir das gefällt, oder eben nicht. Es gibt vereinzelte rote Fäden, die in meinen Augen nicht beendet sind und noch etwas lose in dem leeren Ort umherflattern. Mal gucken, ob da noch was kommt, Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

Fazit
Die Geschichte konnte mich mit subtilen Horror und einer interessanten Hintergrundgeschichte an die Seiten fesseln und auch wenn das Ende für mich noch nicht ganz abgeschlossen erscheint, so war es doch ein kurzweiliges Vergnügen, welches man am besten an einem stürmischen Herbsttag und im Dunkeln genießt.

Bewertung
Auch wenn ich ein paar kleine Anmerkungen habe, die eher als Denkanstöße, denn als Kritik zu sehen sind, gefiel mir „Antes de Morir“ sehr gut und konnte mich unterhalten. Deswegen 5 von 5 Marken.

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Tayas avatar

Rezension zu "Sagredo" von Alexander Drews

NEtte Story für zwischendurch :)
Tayavor 4 Jahren

Ilja, ein junger Botaniker reist im Auftrag für die Universität in das kleine Dorf Sagredo. Dort soll er Forschungsarbeiten durchführen.
Schon am Anfang des Aufenthaltes lernt er die Junge Studentin Marisol kennen. Diese verbringt ihre Ferien bei ihrer Tante, bei der Ilja wie durch Zufall auch noch wohnt.
Schon recht am Anfang überredet Marisol den jungen Botaniker dazu, in ein altes, leerstehendes Haus einzudringen. Dort finden sie ein altes Tagebuch von einem Mädchen, das in den 1970er Jahren dort gelebt hatte.

Um mehr raus zu finden, gehen die beiden auf Spurensuche und tauchen immer tiefer in die Vergangenheit des Dorfes ein und lernen viel darüber kennen.
Was hat das alles nur zu bedeuten? Was genau ist dort passiert? und wieso scheint es so, als würde dieses Dorf noch immer keine Ruhe vor dieser Vergangenheit haben? Dem ganzen sind die beiden Hobbydetektive auf der Spur.

Ilja und Marisol sind wirklich erfrischende Charaktere. Marisol teilweise einfach nur ein wenig quirrlig und aufgedreht. Einfach liebenswürdig wild. Ilja passt ziemlich gut an ihre Seite, wie ich persönlich finde.

Alles in allem ist dieses ebook einfach toll zu lesen gewesen und ich hatte meine freudigen paar Stunden mit dem ebook. so bekommt diese tolle Geschichte, die einen mitnimmt in ein anderes Dorf von mir 3 Schmetterlinge.

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Gespräche aus der Community

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BernhardGiersches avatar
Soeben erschienen: 24 kurze Albträume, einer davon aus meiner Feder. Natürlich auch als Ebook erhältlich, zum sofortigen Genuß !!

24 kurze Albträume
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