Alexander Drews Antes de Morir

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Inhaltsangabe zu „Antes de Morir“ von Alexander Drews

Die junge Reporterin Sandra erhält den Auftrag, eine Artikelserie über historische Orte zu verfassen. Zum Auftakt soll sie über die ehemalige Bergarbeitersiedlung "Tijodatantalas" berichten, die völlig abgelegen und verlassen inmitten einer Bergkette im spanischen Hinterland liegen soll. Gemeinsam mit ihrem Kollegen José, für den sie insgeheim mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt, macht sie sich auf den Weg. Vor Ort müssen die beiden feststellen, dass die Siedlung alles andere als verlassen ist. Nach und nach decken die zwei ein dunkles Geheimnis auf, welches sie besser hätten ruhen lassen ...

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    Antes de Morir
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    20. December 2016 um 09:55

    MeinungEine Artikelreihe über gruslige Orte, ich gebe zu, so etwas würde ich auch lesen wollen! Und wenn diese Orte dann auch noch von dem Journalisten selbst besucht wurden und man als Leser die Authentizität spürt… WOW! Also ist verständlich warum Sandra und José in eine unbewohnte Bergarbeitersiedlung geschickt werden um darüber zu berichten. Und damit fängt der Ärger an… Zu Beginn lernen wir die Journalistin Sandra kennen, die nach Spanien ausgewandert ist und nun dort für eine kleine Zeitung arbeitet. Zusammen mit José fährt sie nach Tijodatantalas (was für ein schweres Wort!), um dort ein paar Bilder zu schießen und ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Sandra steht heimlich auf José, aber als heißblütiger Spanier hat er seine Finger lieber woanders, als auf den fraulichen Rundungen von Sandra. Diese Kombination sorgt dafür, dass Sandra nicht immer rational denkt und agiert und dass José so ziemlich alles egal ist, was Sandra angeht. Sie ist nicht sein Typ und im Grunde weiß sie auch, dass sie nie eine Chance hat. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.  In diesem Ort angekommen, stellen die beiden fest, dass Tijodatantalas alles andere als verlassen ist. Die Menschen, die dort wohnen, machen das schon seit vielen, vielen Jahren und haben sich mehr oder weniger mit der Abgeschiedenheit und Trostlosigkeit der ehemaligen Bergarbeitersiedlung arrangiert. Es sind nicht viele Menschen, aber sie machen das Beste aus dem was sie haben. Selbst in diesem gottverlassenen Ort am Ar*** der Welt gibt es zwischen den Leuten Streitigkeiten. Sandra und José stolpern in einen Zwist, der sie nichts angeht und der ihnen am Ende das Leben kosten könnte.  „Antes de Morir“ ist keine der üblichen Grusel- oder Horrorgeschichten, denn der Horror war ab einem bestimmten Punkt recht vorhersehbar. Dennoch fesselte mich die Geschichte an die Seiten, denn der Grusel ist eher subtil und arbeitet auf einer anderen Ebene, als der übliche Horror. Ein, zwei blutige Szenen sorgen für genug Klischee, um dem Horror-Stempel gerecht zu werden. Der Grusel lebt eher von den knarrenden Türen, den leeren Plätzen und heruntergekommenen Häusern. Von den Menschen, die seit Jahren alleine leben und einfach irre sind.  Die Geschichte glich eher einem Rätsel, dem ich versuchte auf den Grund zu gehen und das konnte ich nur schaffen, in dem ich allen Figuren lauschte und zusah, bei dem, was sie taten. Die Hintergrundgeschichte um den Ort und die Bewohner gefiel mir sehr gut, spannend eingewoben in die Handlung und immer wieder Wendungsreich. Allerdings hätte den handelnden Figuren etwas mehr tiefe hier und da gut getan. José war nur feurig und Sandra nur verbittert, weil sein Feuer sie nicht traf.  Das Ende war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte, und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob mir das gefällt, oder eben nicht. Es gibt vereinzelte rote Fäden, die in meinen Augen nicht beendet sind und noch etwas lose in dem leeren Ort umherflattern. Mal gucken, ob da noch was kommt, Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.FazitDie Geschichte konnte mich mit subtilen Horror und einer interessanten Hintergrundgeschichte an die Seiten fesseln und auch wenn das Ende für mich noch nicht ganz abgeschlossen erscheint, so war es doch ein kurzweiliges Vergnügen, welches man am besten an einem stürmischen Herbsttag und im Dunkeln genießt.BewertungAuch wenn ich ein paar kleine Anmerkungen habe, die eher als Denkanstöße, denn als Kritik zu sehen sind, gefiel mir „Antes de Morir“ sehr gut und konnte mich unterhalten. Deswegen 5 von 5 Marken.

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