Alexander Elder Gewinnen wenn die Kurse fallen

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Inhaltsangabe zu „Gewinnen wenn die Kurse fallen“ von Alexander Elder

Auch verkaufen will gelernt sein. An den Börsen gibt es Zeiten des Wachstums und des Niedergangs. Eine Zeit zu säen, eine zu ernten. Doch obwohl Märkte steigen und fallen, findet man fast ausnahmslos Informationen und Ratgeber für steigende Kurse, für den Kauf von Aktien, Futures, Währungen, Optionen oder Rohstoffen. Literatur für fallende Kurse, für Verkäufe – bis dato Fehlanzeige. Das neue Werk von Börsenprofi und Bestsellerautor Alexander Elder schließt diese Lücke. Mehr als jeder andere Trader weiß er, dass Gewinne und Verluste erst entstehen, wenn Positionen geschlossen werden. In seinem neuen Buch widmet er sich intensiv und ausführlich dem Verkauf bestehender Positionen: Neben Grundlagen des Risikomanagements und der Trading-Psychologie steht vor allem der richtige Zeitpunkt, eine Long-Position zu schließen, im Fokus seiner dargelegten Expertise. Denn mit dieser Schlüsselkompetenz stehen und fallen Gewinn und Verlust des Traders. Elder vermittelt darüber hinaus umfangreich und detailliert Know-how rund um das komplexe Thema Leerverkäufe. So lernt der Anleger, wie er von Kursrückgängen profitiert, seine Chancen auf Gewinne verdoppelt und Verluste wirksam minimieren kann.

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    Gewinnen wenn die Kurse fallen
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. July 2015 um 15:57

    Im amerikanischen Original heißt dieses Buch "The New Sell And Sell Short". Das ist eindeutig, während der deutsche Titel wahrscheinlich nicht nur gewisse Rezensenten in die Irre führt. Es geht in diesem Buch nicht nur darum, von fallenden Kursen zu profitieren, sondern generell um das Verkaufen von Wertpapieren in seinen drei Grundarten, also um die Gewinnrealisierung, die Verlustminimierung durch Stoppsetzungen und um das von Laien oft wenig verstandene Shortselling. Natürlich kann man in Deutschland völlig problemlos und ohne über gesetzliche Regelungen nachdenken zu müssen Aktien, Futures, Indizes, Rohstoffe und Währungen indirekt und bequem leerverkaufen, beispielsweise über sogenannte Mini-Futures, die es in den verschiedensten Ausprägungen gibt. Gewöhnlich sind dies KO-Optionen, die zum Beispiel beim Erreichen eines gewissen Preises wertlos verfallen. Diese Derivate verhalten sich im Wesentlichen Eins zu Eins zu den ihnen zugrundeliegenden Wertpapieren. Man bezahlt jedoch nur die Differenz zur KO-Schwelle, woraus sich der Hebel ergibt. Mit den auch in diesem Buch wieder einmal verdammten Optionen, deren Preisfindung für Laien oft rätselhaft ist, haben solche Mini-Futures nicht viel gemein. Börsen-Bücher werden gewöhnlich nicht als Fortsetzungsromane verfasst. Doch dieses scheint dennoch einer zu sein, denn der Autor verwendet ein technisches Setup, das er nicht wirklich erklärt, sondern irgendwie als bekannt voraussetzt. Man muss entweder seine früheren Bücher kennen, zum erlauchten Kreis seiner Schüler gehören oder über genügend Erfahrungen verfügen, um viele Aussagen problemlos verstehen zu können. Obendrein ist der Maßstab der meisten abgebildeten Balkencharts für mein Empfinden zu groß. Und schließlich scheinen sie im Original auch noch farbig gewesen zu sein. Dies belegt zumindest der Text gelegentlich, wenn man beispielsweise mitgeteilt bekommt, dass irgendein System (gemeint ist die Farbe der Balken) von gelb auf blau dreht, man aber nur verschiedene Grautöne bewundern kann. Der Vorteil des (leider unerklärten) Setups besteht darin, dass es stets dasselbe ist, woraus sich wenigstens eine durchgehende Sichtweise ergibt, die es leichter macht, dem Autor in seinen Erklärungen zu folgen. Er verwendet gleitende Durchschnitte, einen Kanal, den MACD und den Force-Index. In den meisten vom Autor diskutierten Fällen argumentiert er mit Divergenzen zwischen der Kursentwicklung und dem Verhalten des MACD. Im Groben kann man das einigermaßen gut nachvollziehen. Wirkliche Details sind in den abgebildeten Charts allerdings selten zu erkennen. Der Text beginnt nach einer Einleitung mit einem Kapitel zu allgemeinen Fragen, etwa zum Risikomanagement und der Form von Tradingaufzeichnungen, wie sie der Autor bevorzugt. Tradingaufzeichnungen sind in der Tat zwingend notwendig. Sonst hat man einfach keine Chance, eigene Fehler zu analysieren. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor den Leser über sein Setup in derselben Ausführlichkeit informieren würde, wie über seine Vorliebe für seine tabellenkalkulatorische Aufzeichnungsform. Wenn man nicht zum Kreis der Eingeweihten gehört, kann man sich in diesem Buch nicht willkommen fühlen. Es ist auch kein Text für Profis, sondern wahrscheinlich ein Buch, das genau auf die Schülerkreise des Autors zugeschnitten ist. Am Ende von drei der vier Teile kann man dem Zeitgeist folgend an einem Quiz teilnehmen. Die später dargebotenen Antworten wiederholen dann noch einmal wesentliche Teile des vorstehenden Textes. Dieser wiederum besteht aus der Diskussion von Trades im Setup des Autors. Aus solchen Analysen leitet er dann allgemeine Regeln und Lehren ab. Ist man im Setup des Autors zu Hause oder versteht man es auch ohne große Erklärungen, dann kann der Text jeweils nach eigenem Kenntnisstand ganz interessant sein. Das trifft aber wahrscheinlich auf nur wenige deutsche Leser zu. Und da dieses Setup nicht wirklich erklärt wird, dürfte sich der Lerneffekt für den Leser ohne Vorbildung in gewissen Grenzen halten. Das Buch enthält allerdings auch verschiedene Hinweise und Kommentare beispielsweise zur Stoppsetzung, zu US-Forex-Brokern oder zu Optionen, die jeweils auch für sich interessant sein können. Entsprechend seinem Originaltitel unterteilt der Autor das Buch in zwei wesentliche Teile (Sell and Sell Short) und zwei Ergänzungsteile. Nach dem allgemeinen ersten Teil folgt ein zweiter, in dem er die drei Verkaufsarten beleuchtet (Verkaufen am Kursziel, am Stopp und dann, wenn der Trade aus welchen Gründen auch immer nicht so funktioniert, wie man dachte, ohne dass bisher größerer Schaden entstanden ist). Teil 3 befasst sich mit dem Shortselling. Schließlich gibt es noch einen vierten Teil, in dem der Autor auf den Bärenmarkt im Zusammenhang mit der Finanzkrise eingeht. Das Bonuskapitel für die deutsche Ausgabe kann man vernachlässigen. Der Autor macht es Leuten, die sich mit seiner Systematik nicht besonders auskennen, nicht leicht. Er zitiert sich und seine früheren Bücher gerne, was die Sache aber auch nicht besser macht. Verfügt man über genug Erfahrungen und Kenntnisse, um sich leicht in diese Methodik hinzudenken, dann versteht man seine (relativ triviale) Vorgehensweise zwar recht gut, braucht aber ein solches Buch nicht mehr, weil man dann auch weiß, dass es besser und präziser geht. So bleibt als ideale Zielgruppe die Schar seiner früheren Leser oder seiner Schüler übrig. Die Bewertung dieses Buches hängt also wesentlich davon ab, zu welchem Leserkreis man sich zugehörig fühlt. Ich müsste zwei Sterne geben ("gefällt mir nicht"). Hinzu kommt ein Bonusstern, weil Elder im Rahmen seines Setups die Dinge gut erklärt und weil der Text auch unabhängig davon, aber abhängig vom eigenen Kenntnisstand, die eine oder andere nützliche Information enthalten könnte. Das bei anderen einzuschätzen, fällt mir zwangsläufig schwer.

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