Alexander Emmerich Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

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Inhaltsangabe zu „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ von Alexander Emmerich

Ungebundenheit, Freiheit, Weite! Die Luft voll Blei, waghalsige Überfälle auf rasende Postkutschen, todesmutige Indianer, die mit Kriegsgeschrei gut bewachte Forts angreifen, europäische Draufgänger in einem Land der roten Felsen und staubigen Wüsten, wo der 'Lonesome Cowboy' allein in den Sonnenuntergang reitet, wo edle Sheriffs, Winnetou, Old Shatterhand und … Stopp! Wie war das wirklich? Wie viel davon ist wahr, was ist den Fantasien unserer Kindheit geschuldet, als Cowboys und Indianer sich durchs Kinderzimmer jagten, was Karl May und den Illusionen geschickter Zigarettenwerbung? Die Faszination des Wilden Westens lässt nicht nach, wenn man die Klischees hinterfragt. Flüssig und mitreißend erzählt der Autor, wie wild der Westen wirklich war, in dem Europäer und Indianer aufeinandertrafen.

Ab in den Wilden Westen! Lernen Sie mit diesem Autor ein kleines Stück Geschichte der Besiedlung der Vereinigten Staaten kennen!

— skyline2

Ein spannender, kurzweiliger Blick hinter die Kulissen des Wilden Westens. Sehr Empfehlenswert!

— BenKaspari

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  • Viel Informationen über das Leben in dne USA im 18. Jahrhundert

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    Bücherwurm

    04. January 2014 um 20:16

    Aus der Reihe "Alles Mythos!" habe ich den Band des Autors Alexander Emmerich gelesen, der seine Promotion über Amerikanische Geschichte schrieb. Er lässt uns hier teilhaben an 20 populären Irrtümern über den Wilden Westen, Falschwissen oder ungenaues Wissen, das teils absichtlich durch Westernfilme und Romane verbreitet wurden und sich bis heute in unseren Köpfen halten. Ob es dabei um das Leben der Indianer geht, der Urbanisierung unwirtlicher Gegenden durch europäische Einwanderer, ob um bekannte Revolverhelden oder schlicht um das Leben und Wirken von Karl May, ich persönlich war manchmal fast erschlagen von der Informationsflut, die mir in jedem Kapitel entgegenkam. Hatte ich ursprünglich gedacht, ich würde hier kurz und knapp über Kleinigkeiten informiert, wurde mir schnell klar, dass ich ein fast 100 Jahre umfassendes Geschichtsbuch in den Händen halte, das nicht zeitlich chronologisch erzählt, sondern hinter einzelnen Stichpunkten genauer nachhakt und auf die Unsinnigkeiten bisheriger Meinungen aufmerksam macht. Dass es dabei natürlich in verschiedenen Kapiteln zur Wiederholung von Fakten kommt, ist nicht zu vermeiden und eher hilfreich. Ich hatte unzählige Aha-Effekte, bin neugierig geworden auf viele andere Bücher und Ausstellungen, auf Western Filme aller Art, mein Horizont der Bildung wurde erweitert, meine eingefahrene Meinung oft rehabilitiert und geändert, daher vergebe ich die volle Punktzahl und möchte das Buch jedem interessierten Leser empfehlen. Wer auch an der heutigen USA interessiert ist, viele kulturelle Entwicklungen, Gesetze und politischen Einstrellungen verstehen möchte, der kommt nicht umhin, sich mit der Eroberungsgeschichte zu befassen. Hier wird sie locker und mit Begeisterung erzählt, oft mit den dementsprechenden Verweisen, woher unser falsches Wissen stammt und warum dies über all die Jahre nie revidiert wurde. Trotz all der Lobhudelei über diese Ausgabe hoffe ich, dass der Verlag eine erweiterte Ausgabe veröffentlichen wird. Es wäre so hilfreich, geschichtliche Karten der USA mit Landesbegrenzungen, Trecktouren, Lebensräume verschiedenen Indianerstämme zur Hand zu haben. Freuen würde ich mich auch über Abbildungen der Vegetation, der Waffen, der vorgestellten Personen, viel gelesenes Wissen verliert sich doch sehr schnell, wenn man es nicht bildhaft unterstützt präsentiert bekommt. Zum Überlesen und Vergessen ist mir das zusammengetragene und liebevoll ausformulierte Wissen des Autors zu schade!

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  • Leserunde zu "20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen" von Alexander Emmerich

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    TheissVerlag

    Yieeha und Yippie Ya Yo! Heute starten wir wieder in eine neue, spannende Leserunde – und wir würden uns freuen, wenn DU dabei bist :) Ausgesucht haben wir einen ganz besonders schönen Titel aus unserem Programm, mit dem wir Euch erfreuen wollen: „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ von Alexander Emmerich Und worum geht es da? Natürlich um den guten alten Wilden Westen! Und an was denkt man da? Richtig! An Ungebundenheit, Freiheit, Weite! Die Luft riecht nach Blei, waghalsige Räuber überfallen rasende Postkutschen und todesmutige Indianer greifen mit Kriegsgeschrei gut bewachte Forts an, während der »Lonesome Cowboy« allein in den Sonnenuntergang reitet … Aber war das wirklich so? Entspricht unsere Vorstellung von Abenteuer und Wildnis wirklich den Fakten, oder ist alles pure Fiktion, genährt von zu vielen John-Wayne-Filmen und Karl-May-Büchern? Und die Faszination des Wilden Westens lässt nicht nach, wenn man die Klischees hinterfragt. Im Gegenteil! Flüssig und mitreißend erzählt Alexander Emmerich, wie wild der Westen wirklich war… Zu unserer Leserunde zu „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ verlosen wir unter allen Bewerbern 10 tolle Leseexemplare. Mitmachen ist ganz einfach:                            Schreibt uns bis zum 29. September was Euch am Wilden Westen fasziniert! Wir freuen uns auf Eure Antworten! Und wer weiß, vielleicht findet sich davon das eine oder andere ja auch im Buch wieder ;) Die glücklichen Gewinner werden am selben Tag von uns per PN benachrichtigt. Für Fragen stehen wir Euch natürlich immer gerne zur Verfügung :) Und nun: viel Glück und viel Spaß! Es grüßt Euch, Euer Theiss-Team

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  • Interessant und Informativ – nicht nur für Fans des Wilden Westens

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    FlyingXeon

    17. November 2013 um 12:22

    Wenn wir an die Zeiten des Wilden Westens denken, sehen wir meist ein Bild vor unserem geistigen Auge, welches durch das Schauen von Western-Filmen und das Lesen von Karl-May-Geschichten in unseren Köpfen entstanden ist. Da reitet der einsame Cowboy in den Sonnenuntergang, Postkutschen werden von Banditen überfallen oder Indianer greifen die Lagerplätze armer Siedler an. Doch welche dieser Bilder sind real, und welche wurden uns nur durch Hollywood & Co. vorgetäuscht? Das Buch „Alles Mythos! 20 Populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ räumt knallhart mit Vorurteilen, Lügen und Halbwahrheiten auf und zeigt, wie der Wilde Westen wirklich war. Dazu greift der Autor 20 populäre Irrtümer auf und legt anhand dieser das wahre Wesen des Wilden Westens dar. Dass dem Buch durch die Aneinanderreihung dieser Irrtümer an mancher Stelle der rote Faden verloren geht und es in manchen Kapiteln zu Wiederholungen kommt ist schade, stört jedoch den durchaus interessanten und informativen Lesefluss nicht wirklich.  Störend beim Lesen sind jedoch die fehlenden Illustrationen. Oft wird von geografischen Gegebenheiten im Wilden Westen berichtet, die aufgrund von fehlenden Karten für den Durchschnittsleser nur sehr schwer nachzuvollziehen sind. Auch die Beschreibung von Landschaftsformationen oder geschichtlichen Ereignissen (z.B. dem letzten Nagel in der transkontinentalen Eisenbahn) hätten wunderbar mit Fotos und Bildern illustriert werden können. In einem Sachbuch wie diesem wären entsprechende Illustrationen durchaus möglich gewesen und hätten das Lesen des Buchs angenehm bereichert. Zusammenfassend ist „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen“ von Alexander Emmerich ein sehr interessantes und informatives Buch, nicht nur für Fans des Wilden Westens. Auch wenn einige der Irrtümer sehr an den Haaren herbei gezogen wirken, bietet das Buch jede Menge neue Informationen und Hintergrundwissen über den Wilden Westen. Einzig die fehlenden Illustrationen beeinträchtigen ein wenig das Lesevergnügen.

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  • wie war der Wilde Westen wirklich.

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    anja_bauer

    05. November 2013 um 10:49

    20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen ist in erster Linie in Sachbuch über die Mythen des Wilden Westen. Gleichzeitig kann man es als Geschichtsbuch bezeichnen, denn es bringt die Zeit um das 19 Jahrhundert in der USA näher. 20 Kapitel sind darin vertreten und es geht – wie der Titel schon verrät um Cowboys, Indianer und den Bürgerkrieg. Aber auch viele andere Themen die mit dem Wilden Westen zu tun haben, werden hier angesprochen, so z. B. die Entwicklung der einzelnen Staaten von Amerika. Und na klar dürfen hier die Helden vom Wilden Westen auch nicht fehlen, so wie die Musik, die es damals gab. Ach ja und dann war ja da noch Karl May. In diesem „Geschichtsbuch“ erfährt man viel über Einwanderer der USA, über Politik und über das typische Bild von Cowboys, Indianer und der Armee. Dieses Buch ist schon recht interessant, egal ob jetzt sich einer schon mit dem Wilden Westen und dem Drumherum auskennt oder ob ein Neuling auf dem Gebiet das Buch liest. Leider wiederholt sich hier auch vieles und teilweise ist es recht langatmig. Aber trotzdem kann ich das Buch gut empfehlen, zumindest für diejenigen  die Interesse an so was haben. Wer lieber die Steinzeit, Antike oder China mag, für den gibt es diese Alles Mythos Bücher auch. Ich glaub es gibt schon 7 von dieser Art. Einfach mal unter Theiss.de nachschauen. FAZIT: Ein unterhaltsames „Geschichtsbuch“, das ich gerne weiterempfehlen kann. Was ich vielleicht noch gerne gesehen hätte in diesem Buch über die Mythen des Wilden Westen wäre evtl. Karten oder Bildmaterial. das fehlt hier und ich finde dies schade.

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  • Endlich mal die ungeschminkte Wahrheit

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    Schnauzhaar

    03. November 2013 um 17:56

    Da halte ich nun das Buch in den Händen, da ich ausgelost worden bin. Und bin sehr dankbar, dass ich das Buch lesen durfte. Endlich geht es nicht darum, das Bild von den Filmen aufrecht zu erhalten mit Romantik, Lagerfeuer und Sonnenuntergängen. Sondern Geschichte, wie sie war und ist, klar formuliert rüberzubringen. Ich finde, diese Art von Büchern bräuchte es in der Schule. So macht Geschichte riesig Spass. Vier Sterne von mir, mir hat es sehr gut gefallen und ich habe viel gelernt!

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  • Wie der Wilde Westen wirklich war

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    Starbucks

    03. November 2013 um 15:08

    Wie der Wilde Westen wirklich war, werden wir wohl nie so ganz wissen, aber in ‚Alles Mythos! – 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen‘ versucht uns Alexander Emmerich über den Wilden Westen aufzuklären. Dabei sind mir manche der 20 ‚Mythen‘ zwar nie als Mythos bekannt gewesen, aber der Autor hat in seiner Leserunde ja auch erklärt, wie es zu der Auswahl kam. Mythos hin oder her, was wirklich zählt und wirklich Spaß macht an diesem Buch sind einfach die vielen fundierten Informationen über den Wilden Westen. Und manche Mythen hätte ich vielleicht ohne dieses Buch auch geglaubt, z.B., dass Karl May nie in Nordamerika war. Es heißt ja immer, die Figuren und Landschaften sind komplett seine Fantasiegebilde (sind sie dann doch auch irgendwie, wenn man den Irrtum 17 genauer betrachtet…). Doch Winnetou und auch die anderen Western, die unsere Eltern früher immer laufen hatten, haben verfestigte Spuren hinterlassen. Hat man sich selbst schon ein wenig vertiefend mit der amerikanischen Geschichte befasst, so sind viele dieser Mythen eben keine mehr, aber die Informationen im Buch sind wirklich gut, vieles auch neu, vieles einfach sehr interessant, sehr spannend. So geht es dem Autor auch sicherlich eher darum, den Wilden Westen so darzustellen, wie er wirklich war. Der Aufhänger mit den Mythen macht das Buch dann aber besonders lesenswert, denn er bricht das Schema eines langweiligen Sachbuchs auf. Ein wenig Humor ist da inklusive. Ich kenne bereits das ‚Alles Mythos‘ –Buch über China, das mir auch so gut gefallen hat. Diese Reihe, in der bereits einige weitere Titel erschienen sind, werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Es macht so einfach viel Spaß, sich Wissen anzueignen. 

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  • Was ich schon immer über den Wilden Westen wissen wollte

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    Nymphe

    02. November 2013 um 21:48

    Waren die Frauen im Wilden Westen alle nur "Amüsierdamen"? Und war Billy the Kid wirklich so ein eiskalter Killer? Alexander Emmerich betrachtet in diesem Buch die gängisten Mythen über den Wilden Westen und prüft sie fundiert, aber unterhaltsam, auf ihren Wahrheitsgehalt. Dabei betrachtet er stets jedes Thema von allen möglichen Seiten und erzählt auch viele kleine Geschichten rundherum. Durch die verschiedenen Mythen werden alle Aspekte des Wilden Westens beleuchtet: Von den ersten Siedlern, über die Traditionen der Indiander bis hin zum Bürgerkrieg bekommt der Leser ein vollständiges Bild der damaligen Geschehnisse. Und durch die unterhaltsame Erzählweise wird es nie langweilig. Nur zwei kleine Punkte haben mich gestört: Es wäre schön gewesen, eine Karte zu haben, und manchmal wiederholen sich ein paar Erklärungen. Letzteres stört ein wenig, wenn man das Buch von vorne nach hinten durchliest. Ansonsten kann ich das Buch allen empfehlen, die gerne mehr über den Wilden Westen erfahren möchten. Egal wie viel Vorwissen schon vorhanden ist, hier kann jeder etwas Neues finden.

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  • Unterhaltsame Wissensvermittlung

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    Bella5

    27. October 2013 um 17:17

    Über den Autor: Alexander Emmerich, Jahrgang 1974, lebt in Mannheim und Paris. Während er im Zug zwischen beiden Städten pendelt, schreibt er Kriminalliteratur, Sachbücher, Drehbücher und Hörbücher. Darüber hinaus arbeitet er im Bereich der digitalen Kommunikation. Daher darf man gespannt sein, auf welche Weise seine Krimi-Figuren in den Weiten des Internets weiterleben werden. Alexander Emmerich promovierte an der Universität Heidelberg in Amerikanischer Geschichte. Seine Dissertation trägt den Titel: "Vom Einwanderer zum Millionär : das Leben von John Jacob Astor." "20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen" In diesem Buch räumt der Autor gründlich mit Fehlinformationen und "gefährlichem" Halbwissen über den "Wilden Westen" auf. En passant erteilt er dem Leser eine höchst vergnügliche und unterhaltsame Geschichtslektion. Manches war mir bekannt, anderes unbekannt. Ich wusste zum Beispiel, dass die Native Americans keine homogene Gruppe waren, und dass es auch afroamerikanische Cowboys gab. Für den anglophilen Geschichtsfreak mag das Buch möglicherweise nicht viel Neues bieten, der Mehrwert dieses Bandes besteht jedoch darin, dass hier fundiertes Wissen nicht im sprichwörtlichen "akademischen Elfenbeinturm" konserviert bleibt, sondern auf höchst unterhaltsame Weise dem ganz normalen Leser vermittelt wird. Das Sachbuch kann ich zur Lektüre empfehlen, vermisst habe ich allerdings Bildmaterial und eine Karte zur Illustration von geographischen Informationen.

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  • Willkommen auf dem neuen Kontinent!

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    skyline2

    25. October 2013 um 21:53

    Wussten Sie, dass Planwagen meisten mit Ochsen bespannt waren, statt mit Pferden? Oder das Mexiko an die USA Land verlor, weil sie den Einwandern erlaubt, ihr Land zu besiedeln, in der Hoffnung, dann nicht angegriffen zu werden? Ahnten Sie, dass die Vielfalt der Indianer in etwa den Völker Europas entspricht, und die verschiedenen Stämme unterschiedlichste Sprachen sprechen, ihre eigene Geschichte haben und auch nicht nur Freundschaften, sondern auch Feindschaften über lange Zeiten hatten? Kennen Sie den Mainzer Adelsverein und wussten Sie eigentlich, das im 19. Jahrhundert Millionen Deutsche in das Abenteuer des neuen Kontinents aufbrachen? Wenn nicht, dann sollten Sie dieses Buch lesen!  Der Autor Alexander Emmerich hat ein kleines Sammelsurium an Mythen über den Wilden Westen zusammengetragen und sie anhand von fundierten, kleineren Texten aufgeklärt. Nachdem der Leser sich an dieses System gewöhnt hat, findet er schnell gefallen an den kleinen Kapiteln des Buches, die dazu einladen, immer wieder in kurzen Momenten der Ruhe zu diesem Buch zu greifen und eines der Kapitel zu lesen.  Der Informationsgehalt der Kapitel ist unterschiedlich hoch. Der Leser wird jedoch am Ende einiges über die Geschichte der Besiedlung der Vereinigten Staaten und über Indianer gelernt haben.  Leseempfehlung für alle Geschichtsinteressierten und Fans des Wilden Westens!

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  • Rezension zu "20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen" von Alexander Emmerich

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    tigerbea

    23. October 2013 um 20:35

    In diesem Buch werden 20 bekannte und weniger bekannte Mythen über den Wilden Westen behandelt. Die Palette erfaßt wirklich alles. Es geht um Cowboys und Indianer, Nationalparks, Trecks, Karl May und seinen Winnetou, Revolverhelden und Duelle. Das Buch ist durchweg interessant und mit viel Sachkenntnis geschrieben. Trotzdem es sehr lehrreich ist, ist es auf keinen Fall nur belehrend langweilig geschrieben, nein, es ist Spannung da. Dies wird auch durch den flüssigen und verständlichen Schreibstil des Autors erreicht. Man merkt Alexander Emmerich an, daß er sich in der Materie sehr gut auskennt. Dies Buch beinhaltet wirklich für jeden etwas, denn auch derjenige Leser, der meint, sich im Wilden Westen gut auszukennen, wird auf neues stoßen! Und wer die Zeit nur aus den Hollywoodfilmen kennt, wird sich wundern, was alles falsch dargestellt wird!

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  • Für Cowboy- und Indianer-Fans genauso geeignet wie für Liebhaber Amerikanischer Geschichte

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    Deengla

    20. October 2013 um 14:00

    Kurzmeinung Interessantes Nachschlagewerk, das den ein oder anderen Mythos über den Wilden Westen aus der Welt räumt und gleichzeitig einem sehr viel über die Geschichte der USA näher bringt. Inhalt Der Titel verrät ja schon, worum es geht. Ich liste einfach mal die 20 Irrtümer auf, die in dem Buch behandelt werden: Cowboys sind "typisch amerikanisch", Ein Siedlertreck, das waren Pferde und Planwagen, Winnetou - Häuptling der Apachen, Der Golden Spike vollendete die transkontinentale Eisenbahn, Die "Weißen" haben alle Verträge mit den Indianern gebrochen, Revolverhelden waren exzellente Schützen, Es gab eine indianische Nation, Im Wilden Westen wurde Englisch gesprochen, Ein Sheriff ist edel und gut, Das Monument Valley ist ein Nationalpark, Es gab etliche Indianerkriege im Wilden Westen, Die frontier verscho sich kontinuierlich nach Westen, Im Goldrausch konnte man reich werden, Der Wilde Westen war eine Männerwelt, Ein Indianerstamm wurde von einem Häuptling geführt, Country Music - der Klang des Wilden Westen, Karl May war nie in Nordamerika, Der Amerikanische Bürgerkrieg tobte im Wilden Westen, Wild und unzivilisiert. Nein: besonnen und naturverbunden - so sind die Indianer!, Billy the Kid war ein gnadenloser, kaltblütiger Killer Meine ausführlichere Meinung Eigentlich handelt es sich bei diesem Buch um eine geschickte Mogelpackung. Ich hatte erwartet, dass es sich ausschließlich um die Welt des Wilden Westens, Cowboy und Indianer handeln würde. Das tut es jedoch nicht und davon war ich positiv überrascht. Denn eigentlich ist dieses Buch ein Querschnitt durch die Geschichte Nordamerikas. So erfährt man zum Beispiel viel über die Einwanderer der USA, die Entwicklung der Waffen bzw. Waffengesetze, aber auch welche politische Rolle das Bild des Cowboys auch in der jüngeren amerikanischen Geschichte gespielt hat, und vieles mehr. Man merkt deutlich, dass der Autor, der einen Doktortitel in amerikanischer Geschichte besitzt, ein unglaublich breites Wissen hat, welches er einem auf verständliche Art und Weise in diesem Buch näher bringt. Für mich waren doch einige neue Infos dabei und da ich geschichtlich sehr interessiert bin, war das für mich ein großer Pluspunkt des Buches. Dieses Wissen ist es aber auch, was das Buch meiner Meinung nach oft ausbremst. Innerhalb der einzelnen Mythen wird für meinen Geschmack manchmal zu weit ausgeholt und es fehlt ein wenig der rote Faden. Das könnte den ein oder anderen Leser vielleicht frustrieren. Auch die Auswahl der einzelnen Irrtümer erschien mir auf den ersten Blick etwas seltsam, da ich von manchen Mythen noch nichts gehört hatte und andere, wie z.B. das Duell zwischen Cowboys mitten auf der Main Street, vermisste. Letzterer Irrtum ist im Buch selbstverständlich auch behandelt, befindet sich aber "versteckt" in Irrtum Nr. 6 über Revolverhelden. Ich hatte mich außerdem erst an den Schreibstil gewöhnen müssen, der manchmal sehr von Schachtelsätzen geprägt ist und gerade zu Beginn eines Irrtumkapitels gehäuft Fragen in den Raum wirft. Doch das größte Manko für mich sind die fehlenden Illustrationen. Zumindest eine Landkarte hätte ich mir bei der Vielzahl der genannten Orte bzw. Siedlerbewegungen gewünscht. Doch auch Gemälde werden erwähnt, die ich mir erst im Internet ansehen konnte, da diese ebenfalls im Buch nicht abgebildet sind. Fazit Ich habe viel Neues und Interessantes erfahren und kann das Buch eigentlich jedem Wild-West-Fan und Geschichtsinteressierten empfehlen, weise aber ausdrücklich darauf hin, dass manchmal der rote Faden sowie Illustrationen merklich fehlen.

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  • Die Wahrheit hinter den Mythen

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    SiCollier

    19. October 2013 um 16:07

    Der Mythos war entzaubert, dennoch war die Faszination ungebrochen. (Seite 115) Meine Meinung Der „Wilde Westen“ hat schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Daß damals nicht alles so war, wie man es in Western (Buch und Film) beschrieben findet, ist mir bewußt. Wenn also ein Autor mit 20 Irrtümern über den Wilden Westen aufräumen will, hat es gewißlich mein Interesse. Das Buch ist unterhaltsam und gut lesbar geschrieben. Von den zwanzig „populären Irrtümern“ seien stellvertretend drei erwähnt: - Irrtum 1 Cowboys sind „typisch amerikanisch“ - Irrtum 7 Es gab eine indianische Nation - Irrtum 20 Billy the Kid war ein gnadenloser, kaltblütiger Killer Am meisten für mich Neues erfuhr ich in der Tat in dem Kapitel über Billy the Kid, am wenigsten aus den über die Indianer. Vieles andere war mir geläufig, woraus ich schließe, daß das Buch eher für Leser mit keinen bis geringen Vorkenntnissen geeignet ist. oder eben für solche, die die Mythen aus Büchern und Filmen für bare Münze nehmen und wissen wollen, was dahinter steckt. Dringend gefehlt hat mir im Buch eine Landkarte. Wenn in einem Sachbuch so viel über Geographie und Landeroberung zu lesen ist, wenn die einzelnen Territorien und Bundesstaaten immer wieder erwähnt werden, sollte eine Karte Standard sein. Nicht immer hat man die Möglichkeit, einen Atlas neben sich liegen zu haben. Desgleichen wurden im Buch einige Gemälde erwähnt, die für die „Mythenentzauberung“ wichtig sind. Auch hier fehlt eine Abbildung ebenderselben. Die starre Gliederung in zwanzig Irrtümer bringt es mit sich, daß manche Dinge, etwa zur Thematik der Indianer, wiederholt abgehandelt werden. Im Kapitel über die Waffen hätte ich mir etwas genauere Angaben gewünscht, denn zumindest mir sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Revolvern und dann noch zum Colt nicht klar. Immer wieder kam mir beim Lesen der Roman „Centennial“ (dt. „Colorado Saga“) von James A. Michener in den Sinn, denn vieles, was hier im Buch als „Mythos“ entlarvt wird, findet man dort offensichtlich richtig in die Romanhandlung integriert. So war mir durch die dortige ausführliche Behandlung des Themas, daß für die Siedlertrecks nur Ochsen als Zugtiere infrage kamen, wollte man eine Chance haben, das Ziel zu erreichen, dieses beispielsweise schon bekannt. Das mag jetzt alles vielleicht negativer klingen, als es gemeint ist. Wie gesagt, das Buch liest sich sehr unterhaltsam und bietet für Leser mit eher geringen Vorkenntnissen eine Menge Neues und Interessantes, für andere eine Bestätigung bzw. Auffrischung dessen, was sie schon wissen. Als besonders positiv ist mir aufgefallen, daß der Autor immer wieder auf Sachverhalte (Geschehnisse) hinweist, die in den Gründungsmythos der USA eingegangen sind. Dadurch ist für mich Bewohner der „Alten Welt“ doch manches verständlicher geworden, ohne daß ich dafür mehr Verständnis entwickelt hätte. Abschließend möchte ich Paul Garret („Centennial“, dt. „Colorado-Saga“, James A. Michener), den letzten (?) Besitzer der Venneford-Ranch, zu Wort kommen lassen, der einmal gesagt hat: „Die Besten werden überleben. Als Legenden.“ So mögen sie denn ewig leben. Kurzfassung Das Buch ist gut geeignet, wenn man schnell und ohne viel Vorkenntnisse wissen möchte, wie es damals im Wilden Westen wirklich gewesen ist.

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  • 'una gentre en dio'

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    sabatayn76

    18. October 2013 um 18:15

    Inhalt: Alexander Emmerich hat 20 Irrtümer über den Wilden Westen zusammen getragen, erklärt, wie es im Wilden Westen tatsächlich war, und räumt so mit mehr oder weniger gängigen Vorurteilen auf. Thematisiert werden zum Beispiel der Cowboy als Symbol für Freiheit, Abenteuer und Gerechtigkeit, Karl Mays Winnetou, die Eisenbahn, stets treffsichere Revolverhelden, der Goldrausch und die Indianerkriege. Mein Eindruck: Beim ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis habe ich mich etwas gewundert, denn viele der 'populären Irrtümer' kamen mir gar nicht so populär vor. Ich habe hier eher den Eindruck bekommen, dass man die 20 voll machen wollte und deshalb auch über weniger populäre Irrtümer schreiben musste. Das Buch liest sich prinzipiell flüssig und ist größtenteils unterhaltsam. Gestört hat mich allerdings, dass ich das Buch trotz der Einteilung in 20 Mythen bisweilen als unstrukturiert empfand. Auch die Wiederholung von Inhalten fand ich weniger gut gelungen, zum Beispiel wird sowohl auf Seite 132 als auch auf Seite 142 recht ausführlich vom Massaker / der Eskalation am Wounded Knee erzählt. Mein Resümee: Ich habe durch das Buch viel Neues gelesen und gelernt, was mir gut gefallen hat; allerdings ist das Buch meiner Meinung nach nicht durchgehend spannend und interessant, der Autor verliert bisweilen den roten Faden, so dass ich nicht alle Passagen lehrreich und gut strukturiert fand.

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  • Eine spannende und unterhaltsame Entdeckungsreise durch eine Epoche

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

    WinfriedStanzick

    14. October 2013 um 12:27

      Mit insgesamt sieben Bänden in einem handlichen und preiswerten Taschenbuchformat kommt der Konrad Theiss Verlag in diesem Herbst mit einer Reihe auf den Markt, die zu verschiedenen historischen Epochen und Themen geschichtswissenschaftliche Entmythologisierung betreibt.   Das vorliegende, von dem Historiker und Spezialisten für den Wilden Westen und die Geschichte der USA Alexander Emmerich verfasste Buch befasst sich mit 20 populären Irrtümern über den Wilden Westen Besonders durch die Bücher von Karl May und die populären Verfilmungen der Geschichten über Winnetou und Old Shatterhand haben sich im Laufe der Zeit Mythen gebildet und im Alltagsbewusstsein selbst gebildeter Menschen verfestigt, die aber überhaupt nicht der historischen Wahrheit entsprechen.  Er selbst schreibt dazu: „Werfen wir also einen Blick auf die vielen Facetten des Wilden Westens, lassen wir uns verzaubern von dieser Zeit, folgen  wir den Fährten unserer Kindheitsträume und erkunden, was hinter dem Mythos von Freiheit und Abenteuer wirklich steckt… So können wir den Menschen im Westen ein Stück weit näher kommen, aber auch begreifen, warum diese Epoche noch heute so attraktiv ist.“   Emmerich nimmt dann seine Leser mit auf eine spannende und unterhaltsame Entdeckungsreise durch eine Epoche, die mehr zu bieten  hat als nur Winnetou und 12 Uhr Mittags.  

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