Erinnerungen eines alten Ostpreussen

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Eine sehr ehrliche Biographie über den Untergang Ostpreußens

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Inhaltsangabe zu "Erinnerungen eines alten Ostpreussen"

Kaum ein zweiter Name ist so eng verknüpft mit einer deutschen Landschaft wie der Name Dohna mit Ostpreußen. Der letzte Erbe von Schlobitten, Alexander Fürst zu Dohna, geboren am 11. Dezember 1899, legte mit über neunzig Jahren seine langerwarteten Erinnerungen vor. Er beschreibt ein ereignisreiches Leben, das von Ostpreußen geprägt war, jedoch in Potsdam, dem Dienstort seines Vaters, seinen Anfang nahm. Bald jedoch erfolgte der Umzug nach Schloss Schlobitten und eine unbeschwerte Kindheit begann...

Der vor wenigen Jahren verstorbene Autor Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Von den gut behüteten Kindertagen zu Anfang des letzten Jahrhunderts auf Schloss Schlobitten bis hin zu den dramatischen Ereignissen des Jahres 1945, der Flucht und der Nachkriegszeit zieht sich der Bogen seiner Erinnerungen. Das Landleben auf den ostpreußischen Gütern, rauschende Feste, aber auch Sorgen und Ängste vor dem heraufziehenden Unheil prägen sein Leben und lassen eine untergegangene Welt noch einmal auferstehen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800331154
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Rautenberg
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    LauraHHvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr ehrliche Biographie über den Untergang Ostpreußens
    Ehrliche Biographie

    In den "Erinnerungen eines alten Ostpreußen" schildert der Autor sehr anschaulich das Leben seiner Familie vor und nach dem großen Verlust durch den zweiten Weltkrieg.

    Besonders gefiel mir, dass die eigenen Irrtümer und Zweifel die Politik, den Status des Adels betreffend und zu gesellschaftlichen Vorgängen nicht ausgelassen, sondern ehrlich beleuchtet wurden. Ebenso wurde auf die Schwierigkeiten, so große Besitzungen erfolgreich zu bewirtschaften, eingegangen. Die dramatischen Umstände der Flucht, bei dem es Alexander Dohna gelang, über 300 Menschen und Teile seiner Pferdezucht in den Westen zu retten, sind spannend wiedergegeben.

    Für mich ein Buch gegen das Vergessen und gleichzeitig eines, das Zuversicht und Stärke ausstrahlt. Schön, von einer Familie zu lesen, die trotz aller Schwierigkeiten niemals aufgegeben hat.

     

     

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    HappyEnd
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    Weidenkaetzchenvor 4 Jahren

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