Alexander F. Storz So rollte die DDR

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „So rollte die DDR“ von Alexander F. Storz

Geliebt, gehasst, gepflegt, drei Mal komplett erneuert und nach der Wende einfach weggeworfen - der Trabant prägte den Autoverkehr in der DDR. Doch der Straßenalltag in der DDR war vielseitiger als man denkt, auch im Ausland: So rollte man nicht nur mit dem Trabbi in die Ferien nach Rügen, sondern auch mit dem Wartburg an den Balaton. Dieses wunderbare Buch berichtet vom Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat, von Reisen und Urlaub, was manchmal unterhaltsam und oftmals auch beschwerlich war, aber immer Stoff für schöne Geschichten und außergewöhnliche Bilder lieferte.

Stöbern in Sachbuch

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "So rollte die DDR" von Alexander Fr. Storz

    So rollte die DDR
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    23. October 2012 um 12:02

    Vom Eigenbau zum großen Markensterben Trabant, Trabant, Trabant und für die, die sich „mehr“ leisten konnten einen Wartburg. Das war es doch, was in der DDR automobil unterwegs war, natürlich mit Ausnahmen bei der politischen Elite, oder? Weit gefehlt, wie Alexander F. Stolz in seinem interessanten Werk in Text, vor allem aber im Bild belegt. Auch wenn Trabant und Wartburg durchaus das Gros im Bild des Straßenverkehrs der DDR darstellten, vieles andere war durchaus zu entdecken. Ein „Sachsenring P240“ zum Beispiel. Oder ein „ZIM GAS-12“ (der „schwarze Rabe“) konnten durchaus hier und da auf den Straßen gesehen werden. Von den Eigenbauten und den Improvisationskünsten der Vorkriegsjahre, mit denen das Buch einsetzt, über „Plaste statt Stahl“ als „Ruck des DDR-Wirtschaftslebens“ über, vor allem, vielfache Importe aus den „sozialistischen Bruderländern“, durchaus breit ist die Palette der mobilen Fortbewegung zu DDR Zeiten gewesen. Wobei die Improvisationskünste durchweg und in der ganzen Zeit gefordert waren, nicht nur in den kargen Anfangsjahren (wie sich auch im vorletzten Kapitel der „Wartung in der DDR“ zeigen lässt). Ganz spannend ist das Kapitel über den „Renn- und Rallyesport“ in der DDR mit „Veritas“ und „Borgward“ Anfang der 50er Jahre, später dann dem „Ketten-Wartburg“ oder der „Wartburg 353“ im Rallyesport der beginnenden 70er Jahre. Neben den vielfachen offiziellen Bilder solcher Kapitel finden sich im Buch allerdings vielfach auch anregende Aufnahmen aus „Familienalben“, die nicht nur das Automobil, sondern auch ein Stück Zeitgeschichte und Atmosphäre der Zeit mit transportieren. Eine Trauung mit weißem „GAZ M-24“ (fast ohne Wartefrist zu erhalten, weil ihn wirklich keiner wollte), Urlaubsfahrt mit dem „Zaporojez ZAZ-966-A“ und vieles ähnliche mehr zeigt die Entwicklung des Automobils in 50 Jahren DDR zu verschiedensten Zeiten mit durchaus verschiedenen Ergebnissen. Diese durchaus „kleine Vielfalt“ arbeitet Storz technisch fundiert und gut lesbar in seinen vielfachen und breite angelegten Texten auf. Alles in allem ergibt dieser Bildband einen profunden Blick in die Automobilität der DDR, in diverse Fabrikate, Typen und deren (manchmal nur versuchter) Weiterentwicklung. Als Zeitzeugnis ist das Buch nicht nur für technisch interessierte Leser empfehlenswert, sondern durchaus auch als ein Stück „bebilderter Zeitgeschichte“ zu verstehen.

    Mehr