Alexander Felden Rabenschwarz

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Inhaltsangabe zu „Rabenschwarz“ von Alexander Felden

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  • Rabenschwarz / Alexander Felden

    Rabenschwarz

    Nasuada

    30. September 2013 um 15:33

    Handlung: Ian und seine Klassenkameraden sind zunächst gar nicht begeistert, als ihr Lehrer – Mister Schwarz – für den nächsten Schulausflug Blackrock Manor vorschlägt, die Ruine eines alten Hotels, das in der Umgebung schon seit langem als Spukhaus bekannt ist. Zu allem Überfluss wird die Klasse auch noch von der verhassten Lehrerin Miss Parks begleitet, einer verbitterten alten Jungfer, die den Jugendlichen gerne das Schülerleben zur Hölle macht. In Blackrock Manor angekommen passieren schließlich die seltsamsten Dinge: Stimmen sind in der Ruine zu hören, ein seltsamer Rabe umkreist immer wieder das Hotel und außerdem scheint ein mysteriöser Orden sein Unwesen an diesem gruseligen Ort zu treiben. Ian und seine Freunde haben sich fest vorgenommen, all diesen Dingen auf den Grund zu gehen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Eigene Meinung: Das Cover von “Rabenschwarz” empfinde ich als sehr gelungen. Auf dem Titel schlängelt sich ein Fluss durch eine finstere Waldschlucht; vor dem gespenstischen Mond fliegt der Rabe, welcher der Geschichte ihren Namen gab. Auf dem Rücken erwartet den Leser ein gut geschriebener, außergewöhnlich langer Klappentext, der neugierig auf die Handlung macht, aber auch nicht zu viel verrät. Im Inneren wartet das Buch mit verschnörkelt gestalteten Kapitelüberschriften auf und passender Weise ist dem Roman ein Auszug aus Edgar Allan Poes berühmten Gedicht “Der Rabe” vorangestellt. Einzig die Eigenart des Autors, wörtliche Rede durch Kursivschreibung zu kennzeichnen, hat mir weniger gefallen, störte sie doch phasenweise den Lesefluss. Auch hätte ich mir zum Teil eine etwas weniger gestelzte Sprache für die Jugendlichen gewünscht, denn außer Terry und seinen Kumpanen drücken sich alle Schüler extrem kultiviert aus. Das ehrt natürlich Alexander Felden natürlich und zeigt, dass er sein Handwerk beherrscht, war aber im Hinblick auf das Alter der Charaktere manchmal etwas unglaubhaft. Die Handlung wird von einem allwissenden Erzähler in der Vergangenheitsform geschildert, was sehr gut zu dieser Art von Jugendbuch passt. Der Leser kann die Geschichte so aus verschiedenen Perspektiven erleben und ist nicht allein auf die Entdeckungen des Protagonisten angewiesen. Im Zentrum der Geschichte steht Ian, ein leicht verträumter und sensibler junger Mann, der sehr empfänglich für Übersinnliches zu sein scheint. Er ist der Erste, der in den Ruinen Blackrocks Manors Stimmen hört und Dinge sieht, die seine Klassenkameraden zunächst nicht wahrnehmen können. Immer in Ians Nähe sind seine Freunde Ben, Amber und Fiona. Die Beschreibung der 3 Jugendlichen um Ian ist dabei doch sehr stereotyp. Da gibt es den Kenianer Ben, stets vernünftig und der Ruhepol der Gruppe. Amber, in die sich Ian verliebt hat, ist waghalsig und mutig, aber auch ein wenig starrköpfig. Fiona, die zu allem Überfluss ein Auge auf Ben geworfen hat, ist die kluge im Freundeskreis, quasi die Hermine Granger unter den Vieren. Hier hätte ich mir doch etwas individuellere Charaktere gewünscht, auf der anderen Seite findet sich so wohl jeder jugendliche Leser in einem der 4 Protagonisten wieder. In der ersten Hälfte liest sich “Rabenschwarz” wie ein ganz normales Jugendbuch mit einigen wenigen Thrillerelementen. Der Fokus liegt bis dahin eher auf der Dynamik innerhalb der Klasse, denn kurz vor dem Ausflug gehörte auch noch der kleine David zu der Clique um Ian. Doch seit dieser vom Klassenrabauken Terry verprügelt wurde, hat er sich extrem verändert und will mit seinem ehemaligen Freunden nichts mehr zu tun haben. Immer wieder geraten er und Ian aneinander, sogar vor Gewalt schreckt David nun selbst nicht mehr zurück. Geschickt bindet Alexander Felden so Themen wie Gewalt und Mobbing an Schulen ein, ohne dem Leser gegenüber den Zeigefinger zu erheben. Außerdem geben die Auseinandersetzungen mit David auch teilweise ein Rätsel auf, denn irgendjemand scheint seine Finger im Spiel zu haben und versucht, die beiden Jungen gegeneinander auszuspielen. Etwa ab dem Beginn der zweiten Häfte des Buches ging es dann auf einmal Schlag auf Schlag und die Handlung nahm eine überraschende Wendung. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber mit dieser Entwicklung hatte ich wirklich nicht gerechnet – auch wenn sich einige Elemente im Verlauf schon allzu deutlich angekündigt hatten – und ich wusste zunächst auch nicht, wie ich die Geschehnisse einordnen sollte. Den Ausschlag gab dann schließlich meine Liebe zu Autoren wie Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft, in deren Tradition sich Alexander Felden verstanden sehen möchte – und das gelingt ihm auch. Seine Geschichte ist ähnlich gruselig und subtil in der Art, wie sie erzählt wird. Das Ende ist an sich abgeschlossen, allerdings bleiben doch so einige Dinge offen, die neugierig auf die Fortsetzung machen. Fazit: ein toller Roman für Jugendliche mit einigen kleineren Schwächen

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  • Fürchterlich

    Rabenschwarz

    Phantasai

    31. March 2013 um 19:15

    Eigentlich war ich auf dieses Buch sehr gespannt, denn es klang recht spannend. Nach nur wenigen Seiten verging es mir aber. Dafür das es sich um Jugendlich handelt, ist es ziemlich altbakend geschrieben. Es zog sich derart in die Länger, dass sich gar keine Spannung aufbauen kann, weil man vorher einschläft. Und dann noch diese Kursivschrift immer dann, wenn jemand spricht. Tut mir leid, aber ich musste es einfach abbrechen.

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  • Rabenschwarz und super cool

    Rabenschwarz

    sunny69

    24. March 2013 um 12:34

    So in diesem besonderen Fall muss ich die Katze sofort aus dem Sack lassen, ich habe jede einzelne Seite geliebt, warum? Weil es für mich eine sehr, sehr gelungene Mischung aus 5 Freunde, Gänsehaut, John Sinclair, Es und den drei ??? war und zum Ende an Poe und Lovecraft erinnerte. Ich möchte unbedingt mehr davon, bestehen da Chancen??? Aber nun mal im Einzelnen: Zu Beginn haben wir fünf Freunde, was sich im Laufe der Story ändert, ein besonderes Augenmerk liegt auf Ian, der einem am nächsten gebracht wird. Ich allerdings war ein sehr großer Fan von Ben, der mich ein klein wenig an jenen Ben Hanscom aus Es erinnerte, ich habe ihn mir auch äußerlich so ähnlich vorgestellt,allerdings mit anderer Hautfarbe. Zu Anfang werden die kleinen Probleme der Schüler ins Licht gerückt. Das Drangsalieren von Schulkameraden, der Hass auf die Lehrerin Miss Parks und die Aussicht auf einen spannenden Ausflug zum Spukhotel Blackrock Manor. Die Akteure werden recht schnell zu guten Bekannten, und eine wirkliche Richtung, in die es geht ist vorerst nicht zu erkennen. Dies ändert sich sehr rasch, als sich die Truppe auf ihren Ausflug begibt; begleitet von Ihrem Lieblingslehrer Mr. Schwarz (Geschichte) und Miss Parks (die nur wegen der Anordnung des Rektors bereit ist, die Klasse zu begleiten). Ziel des Ausfluges ist zu beweisen, dass nichts an den Spukgeschichten wahr ist, die sich um das Gebäude ranken und beharrlich bestehen. Kaum aufgebrochen beginnen sich seltsame Dinge zu ereignen. Der undurchsichtige Mr. Bright stößt auf die Gruppe, Ian belauscht ein Gespräch zwischen ihm und dem geheimnisvollen Bruder Giacomo und im Zeltlager gehen Feuerwerkskörper in die Luft. Ab diesem Ereignis wollte ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Die Jugendlichen lösen einige Rätsel wie die berühmten Detektive, haben geisterhafte Erscheinungen und wer wie wo und warum involviert ist, wird langsam ein wenig klarer. Mehr möchte ich zum Verlauf der Geschichte nicht verraten, obwohl ich große Lust dazu hätte. Einziges kleines Manko ist der sehr festen Buchrücken, ich bin eine im Bett Leserin und musste ganz ordentlich zupacken. Ich werde das Buch uneingeschränkt an Jugendliche als auch Erwachsene weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Rabenschwarz" von Alexander Felden

    Rabenschwarz

    Buchbahnhof

    13. February 2013 um 16:37

    Das Cover ist toll gewählt. Es macht neugierig auf diesen düsteren, "rabenschwarzen" Roman. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich am Anfang, dass die wörtliche Rede jeweils kursiv geschrieben ist. Ich habe mich im Laufe des Buches zwar einigermaßen daran gewöhnt, aber mich persönlich unterbricht es dennoch immer wieder im Lesefluss. Die Geschichte startet mit ausführlichen, aber nicht langgezogenen Vorstellungen der Charaktere. Wir lernen die verschiedenen Schüler z. T. mit ihren Eltern und die wichtigen Lehrer kennen. Die Charaktere sind gut beschrieben, so dass ich keine Probleme hatte mir die Schule und die Personen vorzustellen. Hier hätte ich mir allerdings alles etwas straffer gewünscht, da ich ein bisschen Probleme hatte an der Geschichte dran zu bleiben. Richtig spannend, und ab da konnte ich das Buch aus nicht mehr aus der Hand legen, wird die Geschichte, als die Jungs und Mädchen nach Blackrock Manor aufbrechen. Der Schreibstil von Alexander Felden ist in der ersten Hälfte nicht wild nach Aufmerksamkeit heischend, sondern sogar eher ruhig. Aber, es passiert so viel, sowohl unter den Schülern, als auch Unheimliches im alten Hotel, dass ich von einer Gänsehaut in die nächste geworfen wurde. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt: Was verdammt nochmal stimmt mit David nicht? Auch Mister Schwarz war mir nicht unbedingt sympathisch, dabei wird er gar nicht unsympathisch dargestellt. Die Schüler mögen ihn und er wirkt vordergründig auch sehr freundlich. Aber irgendwie hat er mir von Anfang an Angst gemacht. Im zweiten Teil schafft es der Autor dann wirklich grauenhaft atemlose Spannung zu erzeugen. Ab hier wird auch klar, dass es sich nicht nur um einen Thriller, sondern einen Mystery-Thriller handelt. Die Geschichte spitzt sich nach und nach zu uns man wird Zeuge des Grauens, welches mich total in den Bann gezogen hat. Was mir an dem Buch auch richtig gut gefallen hat ist, dass der Autor sich nicht in Widersprüche verstrickt hat. Die Story ist logisch (soweit man bei Mystery von logisch reden kann) aufgebaut und in sich absolut schlüssig. Ich habe das Buch sehr genossen. Von mir gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Rabenschwarz" von Alexander Felden

    Rabenschwarz

    santina

    20. July 2012 um 12:43

    Kurzbeschreibung Blackrock Manor das ist der Name des Gemäuers, das in der Gegend nur als Spukhotel bekannt ist. Vor beinahe fünfzig Jahren brannte das einst so prächtige, mitten in den Wäldern gelegene Hotel, teilweise nieder. Der angeblich wahnsinnige damalige Hotelbesitzer soll es gewesen sein, der das Feuer legte und damit sich selbst, seine Frau und seine beiden Kinder umbrachte. Ausgerechnet dorthin soll der Klassenausflug von Ian Courtsham und seinen Freunden gehen. Der junge, ehrgeizige Geschichtslehrer Mister Schwarz möchte beweisen, dass es in der Ruine nicht spukt. Bald schon aber häufen sich seltsame Vorkommnisse, für die weder Mister Schwarz noch die Schulklasse eine vernünftige Erklärung finden können. Ist vielleicht doch etwas Wahres dran an den Geistergeschichten? Oder versucht jemand, neugierige Besucher mit allen erdenklichen Mitteln von Blackrock Manor fernzuhalten? Ian Courtsham und seine Freunde setzen alles daran, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen und geraten sehr bald in allergrößte Gefahr. Zum Inhalt Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser den Lehrer Mister Schwarz und seine Klasse kennen, mit der er Blackrock Manor im Zuge einer Klassenfahrt erforschen will. Das Gebäude ist vor fast 50 Jahren abgebrannt und nie wieder aufgebaut. Es soll dort vor Geistern wimmeln und dem will der Lehrer mit seinen Schülern auf den Grund gehen. Die Schüler werden fündig, sie finden eine versteckte Tür, Schriftzeichen, ein Tagebuch und andere Dinge. Aber sie sind nicht alleine auf Blackrock Manor und nach und nach müssen die jugendlichen Protagonisten davon ausgehen, dass es wirklich spukt. Meine Meinung Die Handlung hat mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen. Bis zur ersten Geistererscheinung könnte die Geschichte jedem von uns während der Schulzeit passiert sein. Danach geschehen haarsträubende Dinge, die man als „normaler“ Mensch nicht begreifen kann und als Leser muss man sich im Klaren darüber sein, wie weit man sich auf die phantastische Geschichte einlassen will. Der Leser lernt viele Personen kennen und erst am Ende wird klar, wer wirklich zu den Guten und wer zu den Bösen gezählt werden muss. Ansiedeln würde ich das Buch, wie oben schon angedeutet, im Bereich Fantasy, allerdings mit vielen grausamen Details, also mit einer guten Prise Horror, zumindest was das Kopfkino betrifft. Ich würde gerne viel mehr dazu schreiben, aber ich befürchte, jedes Wort mehr würde zu viel verraten. Fazit Unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Rabenschwarz" von Alexander Felden

    Rabenschwarz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2011 um 13:34

    Ausgerechnet Blackrock Manor, das geheimnisvolle Spukhotel mitten im Wald, soll Ziel des Schulausfluges werden. Mister Schwarz, der Geschichtslehrer, will seiner Klasse beweisen, dass es dort nicht spukt und man mit ein bisschen Vernunft die seltsamen Vorkommnisse in der Ruine erklären kann. Doch bald passieren Dinge, die mit reiner Vernunft eben nicht mehr zu verstehen sind. Ian und seine Freunde geraten immer wieder in Gefahr beim Versuch, die Rätsel um das Spukhotel zu lösen. Alexander Felden ist mit "Rabenschwarz" ein sehr spannendes Jugendbuch gelungen. Seine Jugendlichen sind zwar Stereotypen, es gibt den Draufgänger, den Vernünftigen, den Klassenclown, die besserwisserische Streberin, wie man sie in jeder Schulklasse finden wird. Das hat mich aber nicht sonderlich gestört, da es jugendlichen Lesern einfacher gemacht wird, sich mit Ian und Co zu identifizieren und auch einzelne Personen aus der eigenen Klasse in den Figuren wiederzuerkennen. Auch das Alter der Protagonisten ist nicht festgelegt, was dem Leser die Möglichkeit gibt, sich diese im eigenen Alter vorzustellen. Lange Zeit tappt man mit Ian und seinen Freunden im Dunkeln, kann sich nicht vorstellen, was das Geheimnis von Blackrock Manor ist. Es gibt immer wieder Hinweise, die man wie ein Puzzle zusammensetzen muss, man wird durchaus zum Miträtseln eingeladen. Einige Szenen sind ganz schön furchteinflößend und gruselig, ich hätte als Jugendliche sicher Angst bekommen und habe mich selbst jetzt als Erwachsene nicht getraut, das Buch abends zu Ende zu lesen. Sicher gibt es aber heute etwas weniger sensible Jugendliche, die mit so einem Buch besser umgehen können. Das Ende hat mich dann leider nicht komplett überzeugt, da es ein großes Durcheinander mit sehr vielen Wendungen und Informationen war. Da wäre weniger meiner Meinung nach mehr gewesen, oder man hätte einige Sachen schon etwas früher aufklären müssen. Auch geht es für ein Jugendbuch ein bisschen grausam zu. Dass das Buch nicht komplett in sich abgeschlossen ist, habe ich schon erwartet, es sind noch zwei Fortsetzungen geplant, die allerdings noch nicht erschienen sind. Sprachlich ist das Buch sehr angenehm zu lesen und ist auch etwas anspruchsvoller geschrieben, driftet nicht in den "Slang" der Jugendlichen ab. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass die wörtliche Rede kursiv gesetzt ist, aber auch das nimmt man nach wenigen Seiten kaum noch wahr. Rabenschwarz ist im Selbstverlag erschienen, was aber niemanden abschrecken sollte, dieses gelungene Jugendbuch zu lesen. Von mir bekommt es wegen einiger Mängel und einem eher schwachen Ende nur 3Sterne, ich bin aber trotzdem gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass er bald erscheinen wird.

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  • Rezension zu "Rabenschwarz" von Alexander Felden

    Rabenschwarz

    Natasha

    02. September 2010 um 21:36

    Schon optisch ist dieses Buch etwas Besonderes, das Cover ganz dunkel gehalten mit einem bläulich verfremdeten, nächtlichen Landschaftsbild. So eine Aufmachung reizt zum Zugreifen - und natürlich Lesen! Ein Schulausflug führt Ians Klasse nach Blackrock Manor, einst Luxushotel, vor fast fünfzig Jahren abgebrannt und spuken soll es dort auch. Tatsächlich scheint es rund um die Ruine nicht mit rechten Dingen zuzugehen und Ian und seine Freunde geraten schneller als ihnen lieb ist in eine Situation, die sie kaum noch überblicken können. Alexander Felden hat sich eine interessante Geschichte ausgedacht, die sicher die Sehnsüchte auch so manches Erwachsenen wiedergibt: Wer würde nicht gern einmal das Geheimnis eines verwunschenen alten Gemäuers lüften, in Ruinen herumstöbern und die Vergangenheit wieder auferstehen lassen? Obwohl der Titel und die Aufmachung des Buches eher in Richtung Mystery oder Fantasy weisen, was eigentlich nicht so zu meinen favorisierten Genres gehört, war ich doch angenehm vom Einstieg überrascht, der an einer ganz normalen Schule mit ganz normalen Jugendlichen spielt. Keine Vampire oder sonstigen Gestaltwandler, kein einziger Werwolf ist auszumachen unter ihnen, Erleichterung macht sich breit. Und dann geht es los auf den Schulausflug, nach ein bisschen Geplänkel zur Einführung der Figuren, das vielleicht auch etwas knapper hätte ausfallen dürfen. Aber als die Klasse dann loszieht in die Wälder, da entspinnt sich eine spannende Geschichte, die den Leser lange im Dunkeln tappen lässt, was es denn nun mit Blackrock Manor auf sich hat. Ist wirklich Spuk im Spiel oder kann man alles rational erklären, was passiert? Zwar gibt es immer wieder dezente Hinweise, aber die sind sehr raffiniert angebracht und werden oftmals von falschen Fährten verdeckt. Stilistisch zieht Alexander Felden alle Register, verwendet interessante Bilder, auch schon mal etwas ungebräuchliche Worte, die heutzutage vielleicht nicht jedem Jugendlichen geläufig sind und manchmal im Kontext etwas seltsam erscheinen. Überhaupt wirken einige Formulierungen etwas gestelzt, es gibt ein paar Zeichensetzungs- und Satzfehler. Ein professionelles Lektorat hätte hier und da vielleicht noch ein bisschen was geglättet, allerdings fallen diese Dinge nicht sehr ins Gewicht, verglichen mit dem Punkt, der mich während der Lektüre permanent gestört hat: Die wörtliche Rede ist jeweils kursiv gedruckt, was bei mir immer den Eindruck erweckt hat, hier denkt jemand nur, statt laut zu sprechen. Auf die Dauer ist das schon ziemlich irritierend… Bei den Figuren hat Alexander Felden viel Fantasie walten lassen, hat sich eine bunte Truppe für sein Abenteuer ausgedacht, die in dieser oder ähnlicher Konstellation sicher in jeder Schulklasse vorkommt. Ian Courtsham ist ein etwas zurückhaltender, träumerisch veranlagter Typ, der schnell zur Zielscheibe fieser Klassenkameraden wird. Seine beste Freundin Amber ist das genaue Gegenteil, selbstbewusst, ein bisschen schrill und extrovertiert, hat sie immer einen passenden Spruch und wird mit jeder Situation fertig. Dann sind da noch Ben, durch seine dunkle Hautfarbe ein Außenseiter, David, klein und schüchtern, Fiona, wie ihr Name schon sagt, ein eher durchschnittlicher Typ, Terry, der eher einfältige, aber brutale Schläger, Mister Schwarz, der smarte Lehrer und Miss Parks, die altjüngferliche, verknöcherte Lehrerin. Sie alle werden nur knapp beschrieben, erhalten einige wenige Eckpunkte, den Rest muss man sich als Leser selbst ausmalen. Auch das Alter der Schüler wird an keiner Stelle erwähnt, so dass sich jeder zwischen 12 und 17 angesprochen fühlen kann, gar keine so schlechte Idee…denn wer gut oder wer böse ist, ist dadurch ja auch nicht sofort erkennbar, so dass die Spannung lange erhalten bleibt. Also hier noch einmal ein Pluspunkt von mir und damit ergibt sich eine spannende Geschichte für alle ab 12, flott geschrieben, ein bisschen gruselig, ein bisschen witzig, mit deutlichen Anklängen an Serien wie „Fünf Freunde“, und doch zum Schluss ganz anders und ziemlich überraschend…

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