Alexander Görsdorf Taube Nuss

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Inhaltsangabe zu „Taube Nuss“ von Alexander Görsdorf

Not quite like Beethoven

Alexander Görsdorf ist schwerhörig, und Schwerhörigkeit sieht man nicht. Deshalb muss er im Alltag nicht nur regelmäßig 'Wie bitte?' fragen, sondern ist auch froh, wenn es ihm gelingt, unfallfrei einen Kaffee zu bestellen. Immerhin: Frauen stehen auf ihn, denn er schaut ihnen auf die Lippen wie kein anderer. Witzig, selbstironisch und ohne falsche Scham erzählt Alexander Görsdorf aus seinem Leben als Schwerhöriger, das ihn immer wieder in schräge Situationen führt, aber auch in fremde Länder und schließlich unters Messer der Hightech-Medizin.

fand es interessant

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Interessante Einblicke in das Leben eines Schwerhörigen

    Taube Nuss

    WildRose

    05. April 2015 um 16:10

    Als jemand, der selbst schon Erfahrungen mit schlechtem Hören hat (einseitiger idiopathischer Hörsturz), empfand ich es zunächst einmal als verblüffenden Zufall, ausgerechnet auf dieses Buch zu stoßen, als ich wieder einmal auf der Suche nach neuem Lesestoff war. Der Autor, Alexander Görsdorf, schildert darin Erlebnisse aus seinem Leben als Schwerhöriger. Bei Alexander sind beide Ohren von der Schwerhörigkeit betroffen, und das schon seit seiner Kindheit. Als Erwachsener ließ er sich ein Cochlea-Implantat in eines seiner Ohren implantieren; auch davon erzählt er in "Taube Nuss". Das Buch ist sehr kurzweilig (nicht einmal 300 Seiten) und liest sich recht flüssig. Einige der Erlebnisse, die Alexander schildert, brachten mich schon zum Lachen. Der Autor schreibt ziemlich humorvoll und locker, wogegen natürlich nichts einzuwenden ist. Was mir allerdings manchmal fehlte, waren die Emotionen. Es ist ja doch auf Dauer ziemlich zermürbend, ständig schlecht zu verstehen und er geriet deshalb auch in einige weniger schöne Situationen. Rückblickend betrachtet kann man diese natürlich mit Humor nehmen - ist wohl auch besser so -, aber als Leser hätte ich doch gerne mehr über Alexanders Gefühlsleben erfahren. Ich finde, dieses kam einfach zu kurz. Es wäre zudem interessant gewesen, noch mehr über seine Entwicklung von Kindheit über Jugend bis ins Erwachsenenalter zu erfahren; das Buch aber besteht bis auf ein paar Schilderungen aus seiner Zeit als Kind/Jugendlicher recht am Anfang vor allem aus Anekdoten aus seinem Erwachsenenleben; sehr häufig geht es um die Kommunikation mit Freunden und Bekannten. Das Buch schildert also vor allem kurze, einzelne Episoden. Insgesamt ist es durchaus empfehlenswert, aber es ist eben kein wirklich "tiefgehender" Bericht über das Seelenleben eines gehörgeschädigten Menschen.

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  • eBook Kommentar zu Taube Nuss von Alexander Görsdorf

    Taube Nuss

    Dorena

    via eBook 'Taube Nuss'

    Ich freue mich sehr, dass ich das Buch "Taube Nuss" gefunden habe. Obwohl selbst auch an Taubheit grenzend schwerhörig, hatte ich bis jetzt das Glück, dass meine Schwerhörigkeit über fast 50Jahren fast gleich geblieben ist. Nur Telefonieren mit fremden Menschen fällt mir jetzt schwerer. Nicht alles, was Alexander hier schreibt, kann ich nachvollziehen, zumal ich mich nie so intensiv mit meiner Hörschädigung auseinander gesetzt habe wie er. Sie war und ist Teil meines Lebens und damit war es gut. Nur in den Anfangsjahren der (vergeblichen) Berufsfindung hatte ich negative Erlebnisse wegen der Schwerhörigkeit, denn sie führte mich in bestimmten Fällen in die Isolation, ich war dabei, aber nicht mittendrin. Dieses "nicht mittendrin" macht sich bei Familientreffen heute noch bemerkbar. Von Alexander selber hätte ich mir vor allem mehr Ausführungen gewünscht über die Zeit seiner Ausbildungsphase. Sogar Englisch lernen musste sein, oder ? Das ist nach meinem Empfinde jedoch eine schwere Sprache für Hörgeschädigte, weil man da wenig vom Mund ablese kann. Wie funktioniert das Lernen trotzdem und wie gelingt die Kommunikation in einer fremden Sprache, wenn man sich nicht über Gebärdensprache verständigen kann ? Sehr gut fand ich vor allem, dass er betonte, dass das CI einen Hörgeschädigten nicht zum Hörenden macht, was ja vielfach von Hörenden unbewusst erwartet wird. Und eines haben wir gemeinsam: selbst wenn man sich zu seiner Schwerhörigkeit bekennt, so kann man in grösserer Runde sicher sein, dass das spätestens nach 15 Minuten wieder vergessen ist. Daher halte ich es für sehr wichtig, dass es für Hörgeschädigte in Ausbildung und Beruf genügend Hilfe gibt in Form von Schrftdolmetschern oder Mitschreibkräften. Noch besser wäre es , hochgradig schwerhörigen Kindern i der Schule auch die Deutsche Gebärdensprache anzubieten, damit sie eine breite Kommunikationsbasis haben. Der Schreibstil als Ganzes war sehr persönlich, als ob er einen Brief an einen Bekannten schreibt. So konnte man flüssig lesen und man blieb nicht hängen an irgendwelchen Fremdwörtern. Ich bin jedenfalls dankbar, das es dieses Buch gibt.

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  • Sehr empfehlenswert !!!

    Taube Nuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. February 2014 um 16:54

    Ich finde das buch sehr interessant. habe es mir auch sofort gekauft aber auf ebook. war live bei der vorlesung dabei und habe den mann persönlich kennen gelernt.

    und verfolge seine blog welchen  er jeden tag schreibt.

     

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