Alexander Gerst

 5 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von 166 Tage im All, Begegnung im All - Mission ISS und weiteren Büchern.

Neue Bücher

166 Tage im All
 (7)
Neu erschienen am 02.08.2018 als Hardcover bei Frederking & Thaler.

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Alexander Gerst166 Tage im All
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166 Tage im All
166 Tage im All
 (7)
Erschienen am 02.08.2018
Alexander GerstBegegnung im All 3D - Mission ISS
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Begegnung im All 3D - Mission ISS
Begegnung im All 3D - Mission ISS
 (0)
Erschienen am 22.10.2014

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-Leselust-s avatar

Rezension zu "166 Tage im All" von Alexander Gerst

Must Have für alle Spacenerds und Weltraumbegeisterten
-Leselust-vor 2 Monaten

Kurzmeinung:
Ein großartiges Buch. Interessante Texte über das Leben des deutschen Astronauten Alexander Gerst auf der Raumstation ISS. Sehr informativ, dabei aber verständlich und sehr unterhaltsam. Die wunderschönen Bildaufnahmen unseres blauen Planeten geben einem fast das Gefühl, selbst einen kleinen Ausflug in den Weltraum unternommen zu haben.

Meine Meinung:
Gestern Abend saß ich mit ein paar Freunden am Hafen, als ich plötzlich ein helles Licht am dunklen Nachthimmel sah, dass sich zügig, und ohne zu blinken von Westen nach Osten bewegte. Als ich dann freundlich gen Himmel gewinkt habe, hat das für irritierte Blicke bei meinen Freunden gesorgt. Aber schließlich ist gerade Alexander Gerst – der deutsche Astronaut auf der ISS – vorbeigeflogen. Da wäre es doch unhöflich, nicht zu winken.

Völlig gebannt habe ich im Juni Livestream beobachtet, wie der Alexander Gerst zu seiner zweiten Mission "Horizons" auf der ISS aufgebrochen ist. Das Weltall und die Raumfahrt fasziniert mich sehr und ich finde es so spannend, immer mehr darüber zu erfahren. Und da ist "166 Tage im All" genau das richtige Buch. Alexander Gerst berichtet über seinen Alltag auf der Internationalen Raumstation bei seiner ersten Mission 2014 – "Blue Dot". Er schreibt in einfacher und verständlicher Sprache über die Experimente, die er dort in der Schwerelosigkeit durchgeführt hat, über den Aufbau der ISS, über seinen Weltraumspaziergang und einfach das alltägliche Miteinander auf der ISS. Er gewährt uns Einblicke in das langwierige und schwierige Astronautentraining, die Vorbereitung auf die Mission, den Flug in der Sojus-Kapsel auf dem Hin- und Rückweg. Es ist also perfekt für alle, die sich für das Raumfahrtprogramm interessieren, oder schon immer mal wissen wollten, die man Astronaut wird.
Das Buch bietet nicht nur interessante Texte, sondern auch atemberaubende Bildaufnahmen, die unseren Planten aus einer Perspektive zeigen, die für uns sonst unerreichbar ist.

Ich habe viel Neues erfahren, sowohl über die Raumfahrt allgemein, als auch über die Mission "Blue Dot" speziell. So gab es zum Beispiel einige kritische Situationen an Bord. Eine sogar schon auf dem Weg dorthin, die die Mission fast beendet hätte, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Zum Glück ist ja alles gut gegangen, aber beim Lesen hatte ich trotzdem Herzklopfen und habe noch im Nachhinein mitgefiebert. Da wird einem richtig bewusst, wie lebensfeindlich das All eigentlich ist und was für eine außergewöhnliche Leistung der Menschheit es ist, dass wir das ermöglichen können.
In anderen Momenten des Lesens hingegen ist man weniger stolz, der Spezies Mensch anzugehören. Zum Beispiel, wenn man die Fotoaufnahmen betrachtet, die an abgeholzten Regenwäldern das ganze Ausmaß der menschlichen Zerstörungskraft erkennen lassen. Oder auf anderen Bildern sieht, wie der Krieg auf unserem Planeten sogar vom All aus zu sehen ist. Durch Gersts Perspektive von der ISS aus ist es noch unbegreiflicher als ohnehin schon, dass die Menschen sich gegenseitig und ihren Heimatplaneten zerstören. Sei es durch Krieg oder Klimawandel. Wir haben nur diesen einen Planeten, der uns mit allem versorgt, das wir zum Leben brauchen. Und der eigentlich ein absolutes Wunder ist –eine Oase im lebensfeindlichen Raum, der uns umgibt. Und es ist unglaublich, wie verantwortungslos wir mit dieser Oase umgehen.
Alexander Gerst schreibt darüber sehr eindrücklich, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Ich hoffe, er kann durch seine Worte und Bilder viele Menschen erreichen und wachrütteln. Bei mir hat er es auf jeden Fall geschafft.

Fazit:
Wahnsinnig interessanten Texte über das Leben auf dem Außenposten der Menschheit im All werden begleitet von überwältigend schönen Fotoaufnahmen, die Gerst vom Weltraum aus geschossen hat. So gewährt er uns einen einzigartigen Blick auf unsere Erde mal von einer ganz anderen Perspektive. Diese Mischung aus wunderschönem Bildband, interessanten Fakten und persönlichen Erfahrungen machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Ein "Must Have" für alle Spacenerds und Weltraumbegeisterten.
Ich hoffe ja sehr, dass es ein neues Buch über die zweite Mission "Horizons" geben wird. Bis dahin werde ich einfach weiter in diesem tollen Bildband blättern. 

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "166 Tage im All" von Alexander Gerst

‚Aus dem All sehen wir keine Mauern und keine Grenzen.‘ (Sigmund Jähn)
sabatayn76vor 2 Jahren

Inhalt:
Im Jahre 2014 verbringt der Geophysiker und Astronaut Alexander Gerst 166 Tage im All. In seinem Bildband erzählt er von den Vorbereitungen, vom Alltag in der ISS, von seinen Eindrücken und seinen Gedanken.

Mein Eindruck:
Als Kind wollte ich Kosmonautin werden, und ein starkes Interesse für Raumfahrt, Astrophysik und das Universum hat mich seitdem nie verlassen. Durch den Bildband von Alexander Gerst habe ich spannende, sehr praxisorientierte Einblicke ins Thema Raumfahrt bekommen und durfte durch die vielen Fotos auch spektakuläre Blicke auf die Erde genießen.

Durch den tagebuchartigen Stil lässt einen der Autor direkt bei seinem Abenteuer dabei sein, und durch die zahlreichen Fotos bekommt man verschiedenartige Einblicke in das Leben und Informationen über die Aufgaben in der ISS.

Neben den spannenden Texten und den phantastischen Fotos hat mir vor allem gefallen, wie sympathisch und bodenständig Alexander Gerst von seinen 166 Tagen in der ISS berichtet sowie dass und wie er mit dem Leser seine Gedanken und Gefühle bezüglich unseres Umgangs mit unserem Planeten teilt, wie er uns mahnt, dass wir Menschen die Erde zerstören, wie er uns erinnert, was wir schützen müssen, und wie er uns daran erinnert, was wirklich wichtig ist.

Mein Resümee:
Ein wunderbares Buch mit atemberaubenden Bildern, lehrreichen Texten und einem Autor mit einer wichtigen Botschaft.

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