Alexander Gordon Smith

 4.2 Sterne bei 36 Bewertungen

Lebenslauf von Alexander Gordon Smith

Alexander Gordon Smith, Jahrgang 1979, hat sein ganzes Leben Geschichten und Büchern verschrieben: In England hat er sich bereits einen Namen als Autor und als Gründer eines kleinen, unabhängigen Verlages gemacht. Nebenher gibt er Kurse in Creative Writing. Er lebt in Norwich.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alexander Gordon Smith

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Buchformat:
Cover des Buches Panik (ISBN: 9783453314221)

Panik

 (2)
Erschienen am 10.06.2013
Cover des Buches Panik (ISBN: 9783641098384)

Panik

 (0)
Erschienen am 10.06.2013
Cover des Buches Escape from Furnace - Lockdown (ISBN: 9780312611934)

Escape from Furnace - Lockdown

 (11)
Erschienen am 03.08.2010
Cover des Buches Escape from Furnace - Death Sentence (ISBN: 9780312674410)

Escape from Furnace - Death Sentence

 (4)
Erschienen am 14.02.2012
Cover des Buches Escape from Furnace - Solitary (ISBN: B01K9BTKC8)

Escape from Furnace - Solitary

 (2)
Erschienen am 31.12.1745
Cover des Buches Escape from Furnace - Fugitives (ISBN: 9780571259878)

Escape from Furnace - Fugitives

 (2)
Erschienen am 07.10.2010
Cover des Buches Solitary (ISBN: 9780312674762)

Solitary

 (2)
Erschienen am 05.07.2011
Cover des Buches Furnace (ISBN: 9780571245611)

Furnace

 (1)
Erschienen am 16.09.2009

Neue Rezensionen zu Alexander Gordon Smith

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Rezension zu "Escape from Furnace - Lockdown" von Alexander Gordon Smith

Ein fesselnder, temporeicher Reihenauftakt
paperlovevor 2 Jahren

Meine Rezension findet ihr auch auf: https://mrspaperlove.blogspot.com

Die Erzählweise in "Lockdown" ist so temporeich und actiongeladen, dass ich das Buch schnell durch hatte. Alex ist mir sehr bald ans Herz gewachsen und ich hatte das Gefühl, dass ich seine Angst förmlich gespürt habe, als die Sirenen im Gefängnis los gingen und er mal wieder nicht wusste, welche Insassen in jener Nacht ein grausames Schicksal erleben würden.
Da man als Leser die Geschichte aus den Augen von Alex erlebt, erfährt man leider relativ wenig oder eigentlich gar nichts über die Hintergründe des Gefängnisses. Man weiss zwar, dass Furnace aufgrund von zunehmenden Jugenddelikten vor einigen Jahren gegründet wurde, aber weshalb sich niemand darüber wundert, dass Jugendliche ein Leben lang ins Gefängnis gesteckt werden und/oder keinen Besuch von aussen erhalten (dürfen?), blieb mir ein Rätsel. Und genau das war der einzige Kritikpunkt, der mich am Buch gestört hat. Bis zuletzt bleiben nahezu alle Fragen ungeklärt, die sich im Laufe dieses ersten Bandes ergeben. Da es sich aber um eine 5-teilige Reihe handelt, hoffe ich, dass man in den Fortsetzungen mehr über Furnace und den geheimnisvollen Gefängnisdirektor erfährt. Und trotzdem fand ich es ein wenig seltsam, dass Alex und seine Freunde kaum Fragen dazu gestellt haben, was mit ihnen angestellt wurde. Vermutlich gibt es keine rationale Erklärung dafür, weshalb die Männer mit ihren Gasmasken verwachsen sind oder wie diese deformierten, teils menschenähnliche Hunde entstanden sind, aber nimmt man die Umstände dann trotzdem, ganz ohne Neugierde so hin? Natürlich leben die Insassen unter täglicher Angst, aber ich an ihrer Stelle hätte das ganze System vermutlich mehr hinterfragt - gerade wenn Alex Zellengenosse schon seit Jahren in Furnace steckt und mehr mitgekriegt hat. Ich hätte ihn an Alex Stelle mit Fragen bombardiert. Das hat mir bei Lockdown leider ein bisschen gefehlt. Es war fast so, als würde alles einfach als gegeben hingenommen werden – und gerade Alex, der ja unschuldiger weise im Gefängnis gelandet ist, sollte doch viel mehr Fragen nach dem Warum stellen.
Wenn ich den Vergleich mit der eingangs gemachten Randnotiz noch aufnehmen will, dann kann ich sagen, dass die Empfehlung sehr zutreffend ausgefallen ist. Der Umstand, dass es sich um ein Gefängnis für Jungs handelt und sich dort ein ganz eigenes Leben, abseits der Aussenwelt, abspielt, hat mich sehr an "Maze Runner/die Auserwählten" erinnert. Die Brutalität war dagegen eher etwas, das ich von der Vollendet-Reihe kannte. Insgesamt war Lockdown aber deutlich grausamer, gewalttätiger und barbarischer als andere Jugendbücher, am ehesten vielleicht noch vergleichbar mit "Battle Royale". Dem Autor gelingt es wirklich fantastisch, die düstere Stimmung aus dem Gefängnis einzufangen und eine Atmosphäre voller Beklommenheit beim Leser auszulösen.
Das Buch endet schliesslich in einem spannenden Cliffhanger, der einem nichts anderes übrig lässt, als möglichst bald zum zweiten Band zu greifen.

Fazit: Ein fesselnder, temporeicher Reihenauftakt für eine insgesamt 5-teilige Reihe um ein Jugendgefängnis, in dem Gewalt und Brutalität an der Tagesordnung stehen. Das Buch ist ein richtiger Pageturner und man fiebert als Leser die ganze Zeit mit dem Protagonisten Alex mit, der unschuldig in dieses grausame Gefängnis gesteckt wurde. Das Buch wirft viele Fragen zu den Hintergründen und Abläufen des Gefängnisses und dessen Direktor auf, die leider allesamt (noch) nicht beantwortet werden. Trotzdem, oder gerade deshalb, werde ich die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. 4 Sterne gibt es von mir aufgrund kleinerer Schwächen von mir für diesen Reihenauftakt.

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Rezension zu "Panik" von Alexander Gordon Smith

Spannender Beginn, trauriges Ende.. :-(
Der-Lesefuchsvor 6 Jahren

Kurzbeschreibung:
Cal, Brick und Daisy sind ganz normale Jugendliche – bis vom einen auf den anderen Tag ihr Leben zu einem Albtraum wird: Ihre Familien, ihre Freunde, Unbekannte, die sie auf der Straße treffen, wollen sie plötzlich umbringen. Wie Tiere wollen sie sie in Stücke reißen, um sofort danach so zu tun, als sei nichts geschehen. Die drei erkennen, dass sie nur eine Chance haben: Sie müssen sich zusammentun und herausfinden, was mit den Menschen in ihrer nächsten Umgebung passiert ist. Koste es, was es wolle …

Meinung: 
Der Schreibstil selbst ist flüssig und leicht verständlich und man findet sich recht schnell in die Story ein. Die Protagonisten des Buches sind charakterlich gut erarbeitet und man hegt schnell die eine oder andere Sympathie. Es ist ein typisches Jugendbuch. Voller Vorfreude habe ich mich auf das Buch hingefiebert. Und wirklich, als ich es angefangen habe, war schon eine gewisse Anpannung dabei. Leider hat dann, etwa nach der Hälfte des Buches die Spannung nachgelassen und wurde am Ende sogar eher langweilig und dröge.  Im Gegenteil - es scheint ein wenig so, als hätte der Autor nicht recht gewusst, wie er die Begegenheiten erklären soll. Im letzten Drittel des Buches findet dann aber auf einmal eine Entwicklung statt, die für mich persönlich eher unpassend zur ganzen Vorgeschichte ist. Im Gegenteil, es ist eher kontraproduktiv und ruiniert die gut aufgebaute und spannende Vorgeschichte.

Fazit:
Das Buch fängt gut und spannend an. Natürlich geht ein wenig Blut dazu, was sich aber sehr in Grenzen hält. Ich habe die Spannung in mich eingezogen und mich gefragt, was ich tun würde, wenn ich in der Rolle eines Protagonisten wäre. Leider fällt das Buch in der Mitte ab und wird im letzten Drittel "zum Abgewöhnen". Am Ende hat leider auch der Titel keinen Bezug mehr zum Inhalt. Schade, und aus diesem Grund nur 2 von möglichen 5 Punkten.

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Rezension zu "Furnace 1: Lockdown" von Alexander Gordon Smith

Rezension zu "Furnace 1: Lockdown" von Alexander Gordon Smith
readeralexvor 9 Jahren

Bis zu seinem zwölften Lebensjahr ist Alex ein ziemlich normaler Junge. Er lebt in einem heruntergekommenen Stadtviertel, in dem jeder irgendwie gerne ein Gangster sein möchte. In jeder Pause wird aus dem Spielplatz ein Schlachtfeld, auf dem die Kämpfe zwischen den einzelnen Gruppen um Spielgeräte, begehrte Ecken auf dem Schulhof oder einfach nur um des Streits willen meistens mit Worten, hin und wieder jedoch auch mit den Fäusten ausgetragen werden. Zu diesem Zeitpunkt hat Alex sich in seiner ganzen Schullaufbahn noch nicht einmal geprügelt, allein schon der Gedanke daran gibt ihm ein flaues Gefühl im Magen.

Alles ändert sich für ihn eines Tages mit einer Kleinigkeit und für ihn beginnt, wie er später sehen wird, im wahrsten Sinne des Wortes der Weg in den Abgrund. An jenem Tag sieht Alex dabei zu, wie seine Freunde Toby und Brandon einen jüngeren Schüler zunächst beschimpfen, dann herum schubsen und schließlich zusammenschlagen. Anstatt wegzugehen oder gar einzuschreiten, lässt er sich von Brandon die Geldbörse des Kleinen zuwerfen und nimmt das Geld heraus. Dieser erste erfolgreiche Schritt in die Kriminalität lässt Alex von Tag zu Tag einen weiteren Schritt machen. Er wird zum Schrecken des Schulhofs, mobbt seine Mitschüler, bedroht sie und zieht sie ab. Als Toby dann noch vorschlägt, dass man doch auch in ein Haus einbrechen und ausrauben könnte, macht Brandon einen Rückzieher – Alex jedoch nicht; er ist zu gierig geworden. Immer wieder brechen von da an Toby und Alex erfolgreich in Häuser ein bis sie eines Tages in einen Hinterhalt geraten. Als sie nach einem Tipp in ein vermeintlich leerstehendes, lohnenswertes Haus einbrechen, werden die beiden Jungen schon erwartet. Toby wird erschossen und alle Indizien werden so manipuliert, dass der Mord an seinem Freund Alex in die Schuhe geschoben wird.

Trotz aller Unschuldsbeteuerungen glaubt niemand Alex, weder seine Familie noch Tobys Eltern. Richter und Geschworene schicken Alex lebenslänglich ohne Recht auf Begnadigung in DAS Vorzeigejugendgefängnis des Landes. Alex landet in Furnace, einem unterirdischen Gefängnis, meilenweit tief unter der Erde in Felsen gehauen – ohne jegliches Tageslicht, ohne Frischluft und ohne jede Hoffnung, jemals wieder den blauen Himmel zu sehen oder Regen auf der Haut zu spüren.

Furnace ist kein Jugendponyhof, es ist kein normales Gefängnis – es ist die Hölle.
In diesem Albtraumszenario findet Alex Freunde und trotz allen Horrors und aller Brutalität blitzen hin und wieder Momente von Spaß, Lebensfreude und schwarzem Humor auf. Noch haben sie sich nicht aufgegeben und hoffen, einen Weg aus diesem tyrannischen und unmenschlichen Gefängnis zu finden. Die Frage ist jedoch nicht nur, wie man entkommen könnte, sondern auch, wie man möglichst lange überleben kann, um überhaupt einen Versuch zu starten. Außerdem ist ihnen klar, dass der Tod bei einem misslungenen Fluchtversuch noch eine Gnade wäre.

Alexander Gordon Smith hat ein absolutes Horrorgefängnis geschaffen. Man kann gut nachvollziehen, dass die jugendlichen Straftäter, obwohl sie vermeintlich „harte Kerle“ sind, nachts im Schlaf schreien, weinen und sich vorlauter Panik übergeben. Die Spannung lässt im Laufe des Buches kaum einen Moment nach, immer wieder ist Alex unvorstellbaren Situationen ausgesetzt. Auch die persönliche Entwicklung von Alex ist sehr interessant. Aus dem rücksichtslosen *** wird ein Jugendlicher, der sich in andere nicht nur hinein versetzen kann, sondern ihnen sogar hilft, obwohl er damit sein Leben riskiert. Trotz seiner schier aussichtslosen Situation gibt er nicht auf und wenn er doch ganz am Tiefpunkt angelangt ist, helfen ihm seine Freunde wieder nach vorne zu schauen.

Dieser Auftakt einer Serie ist ein sehr spannender Jugendthriller. Einige offene Fragen, wie zum Beispiel wer hinter diesem Gefängnis steckt, beziehungsweise wie und warum die monströsen Hunde und Wächter entstehen, haben mich ebenso etwas gestört wie der scheinbar mittlerweile zwingend notwendige Cliffhanger am Ende des Buches. Deshalb gibt es von mir einen Punkt Abzug – 4 Sterne.

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